"Midori": Microsofts parallelisiertes Betriebssystem?

Windows Erst kürzlich wurden wieder Stimmen laut, wonach Microsoft alles bisher in Sachen Windows entwickelte doch bitteschön über Bord werfen und einen grundlegenden Neuanfang wagen soll. In Redmond kennt man derartige Forderungen schon lange - ohne darauf ... mehr...

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Interessant. "geleitet, der eins als "Erbe von Bill G" = einst
 
@justpictures.net.tc: ist schon behoben, hab auch noch das an einer stelle überschüssige "nicht" entfernt, danke.
 
Und meine bisherige Software kann ich wegschmeißen.
Nein danke. Lieber Windows stetig verbessern. Seit kurzem ist es grafisch extrem aufgebessert worden - jetzt kommt die Stabilität und bessere Anordnung der Funktion (wobei dies auch stetig verbessert wird).
 
@Sebastian: In Zukunft wird es nicht zu vermeiden sein das alte Software nicht mehr funktionieren wird. Hat man schon an Vista gemerkt und ich denke das wird auch in Zukunft zu sein.
 
@Sebastian: Ja und? Dann muß mann eben in den sauren Apfel beissen. zu Anfang wird man sowiso Das neue BS parallel zu Windows laufen lassen bzw. wird das neue OS in der ersten Version garantiert einen Emulator an Bord haben um dann die "alten Programme" erst einmal weiter nutzen zu können.
 
@Sebastian: Ne virtuelle Maschine im neuen Windows.. Das wär doch ne Idee. Da wir dann ja alle noch mehr Ressourcen und sowas in unseren Privatrechnern haben kann man die auch einfach mit heute aktuellem Stand laufen lassen,.
 
@Sebastian: Du kennst Microsoft nicht... Auf meinem XP- Rechner ist auch noch das Word für DOS 5.5 installiert, damit ich Dokumente aus dem alten Archiv öffnen kann. Auch alle WQ1 bzw. DBF- Daten aus den frühen 90'er Jahren lassen sich mit der aktuellen Software problemlos bearbeiten. Mit der Einführung eines Multi-Core Betriebssystemes erwarte ich, daß es einen Kompatibilitätsmodus gibt, der, ähnlich wie den DOS- Modus heute, die Aplikation auf einer VM auf einem Kern laufen lassen wird. Selbstverständlich werden wir damit nur einen Bruchteil der Leistung der neuen CPU nutzen können.
 
Ich bin ja immer noch der Meinung das es erstmal neue Multicore fähige Programmiersprachen braucht. Solange Programme der reihe nach abgearbeitet werden wird man die Leistung solcher Prozessoren nicht vernünftig ausnutzen können denn den wahren Geschwindigkeitsvorteil erreicht man nur wenn die einzelnen Kerne zusammen arbeiten. Da bringt es auch nicht viel wenn man mehrere Programme bzw. Unterprogramme parallel abarbeitet.
 
@Eistee: Und das haben die Programmiersprachen damit zu tun? Du kannst sowohl in C als auch in C++ mehrere Kerne effektiv benutzen. Und mit C$ sollte dies ebenfalls möglich sein.
 
@Eistee: Es kommt nicht auf die Programmiersprache an. Fast jede moderne Sprache kann Multicoreanwendungen erstellen. Das entscheidende ist, dass sich die Programmabläufe auch parallelisieren lassen. Wenn ein Programmteil erst auf das Ergebnis eines anderen warten muß bis er selbst anfangen kann zu laufen, nützt dir auch ne neue Sprache nix. Das Einsatzgebiet muß einfach stimmen. Es ist z.B. sehr einfach Photoshop Multicore-fähig zu machen. Denn wenn ich eine Aktion zur Pixelmanipulation anstoße und 20000 Pixel betroffen sind, kann ich alle ganz prima parallel manipulieren. Andere Programme und Anwendungsgebiete erlauben das aber nicht.
 
midori no hibi
 
@mc_ferry: Mou Sukoshi...
 
@mc_ferry: We are so otaku :)
 
was ich mich frage ist, ob es für microsoft überhaupt klug wäre ein neues betriebsystem zu erschaffen. wenn denn der enduser sowieso auf komplett neue software umsteigen muss oder die industrie die software "neu erfinden" muss, stellt sich die frage warum man dies für microsofts neues betriebsystem tun soll. Um es zu verkürzen, ich denke deren Marktanteil wird dann strak absinken weil sich viele leute nach etwas umsehen werden, was es schon länger gibt. Linux und Unix Systeme. Darfum halte ich eine apprupte Systemwandlung, wenn auch erst nach 10 Jahren, für ausgeschlossen.
 
@Kalimann: Hat das MS nicht schon einmal - mit der Einführung der NT-Reihe - erfolgreich hingekriegt? Stell Dir vor wie sonst XP als Nachfolger von ME anstatt von 2000 ausgesehen hätte! (Fröstel Schauder!)
 
so wie es bis jetzt bei Microsoft lief kanns net weitergehen. und immer wieder hiess es, wir machen dies und das neu und bauen von Grund auf neu. Immer wieder wurden aber dann doch die alten sachen reingebastelt. das kann einfach nicht gut gehen.
 
rofl, wie Armselig. Bei Apple hat keiner geschriehen "wäääähhh, MacOS X kommt, jede Software fürn Arsch", aber bei MS wieder... -> selbst wenn, baut man einfach einen EXTRA INSTALLIERBAREN ("wäääh, windows zumüllen") Kompatablitätslayer mit ein...
 
@Screenzocker13: wie bitte? Natürlich hat man geschrien, und bei dem Wechsel auf PowerPC hat man noch lauter geschrien, es war halt schon immer eine Randgruppe, deshalb wollte es keiner gehört haben.
 
MS kann es wohl keinen recht machen? Vielen wollen einen Wechsel der OS Struktur, wie bei Apple. Dann soll aber dennoch alte Software darauf laufen? Erst hü, dann hott. Peace.
 
Midori ? Ist das nicht dieser grüne Melonen-Liquor den meine Frau sich immer in den Sekt macht ? :D
 
Ich fände ein grundlegenes neues System sehr cool. Am besten komplett modular aufgebaut so dass das eigentliche System nur wenige MB benötigt und der User selbst bestimmten kann (oder über vorgefertigte Installationslayouts) wie sein System aussehen soll und was es alles on Board haben soll. Dann wäre das auch nicht so überladen und es könnten sogar ältere Rechner was mit anfangen. Dann kann man je nach Grafikkarte über zusätzliche Systemplugins und Treiber die volle Leistung der Graka abrufen und es könnte auch eine direkte Auswirkung auf den "Desktop" haben (die einen wollen ne alte Graka mit Win2000 Design, die anderen die neuste highend Karte mit dem super Vista Desktop...)

Wäre schon richtig cool und spannend. Allerdings wird das MS nicht mit ner neuen Modifikation seiner alten BS schaffen sondern müßte wirklich alles von grund auf neu coden ...
 
@medwurst: Hol dir Linux... . Wobei deine Forderung nach einer platzsparenderer Installation auch nicht so richtig ist. Es gibt keinen neuen Rechner, der nicht mit mind. 200gb Festplattenspeicher ausgestattet ist. Wenn MS dann irgendwann sein "neues OS" bringt, sind es eh überall 1 TB Festplatten (wenn das mal reicht).

 
@medwurst: Windows ist doch modular. Der eigentliche Betriebssystemkern (nicht gleichzusetzen mit dem Kernel bei Linux) ist sehr klein. Insofern würde Windows auch heute schon Deine Anforderungen weitgehend erfüllen. Leider verlangen die User ein komfortables System, daher wird vieles standardmässig bereits geladen und installiert. Zum Beispiel soll ein USB-Stick direkt nach dem Einstecken funktionieren, Bluetooth nach dem Einschalten auf dem Notebook bitte mit dem Handy kommunizieren, schnell Dateien durchsucht werden, die Zeit immer korrekt sein, auf beliebige lokale Netzwerkressourcne zugegriffen werden können, Daten zwischen Anwendungen kopiert werden können, einfach gedruckt werden können, ... Dadurch wird der Rechner zugemüllt und langsam. Linux hat übrigens das gleiche Problem. Vom Betriebssystem her könnte man solche Sachen bei Windows wie auch Linux abschalten und hätte dann ein schlankes, schnelles System. Installationslayouts wie von Dir vorgeschlagen könnten dann das System individuell konfigurieren. Aber welche Low-End-User würde damit klarkommen? Kaum einer. Bei Windows Server 2008 wird das zum Teil gemacht, aber dort ist die Zielgruppe auch eine ganz andere. Dass die System immer dicker werden ist leider nur ein Tribut an die User. Die Forderungen nach einem kompletten Neuentwurf zeugen in der Regel nur von Ahnungslosigkeit. Eine Neuentwicklung macht nur Sinn, wenn ganz neue Konzepte dahinter stehen, aber die muss jemand erst einmal erfinden.
 
Ein komplett neues Windows. Keine Taskleiste mehr. Eine sinnvoll animierte 3D-Umgebung. Ein virtualisierter Abwärtskompatibilitätsmodus - mit den CPUS von Morgen sicher möglich.
Und noch vieles mehr... dann könnte man sich wirklich Gedanken machen von OSX zurückzuswitchen...allerdings nur via Software :P. Apple-Computer sind doch immer noch 10 mal hübscher als Ottonormalpcs. Aber wer weiß vielleicht tut sich bis dahin auch noch etwas. Neue Kühllösungen braucht die Industrie! Die Festplatten machen ja schon schöne Entwicklungen (Stichwort Flashfestplatten). Na dann freuen wir uns mal alle auf die Zukunft!
 
@cornelis: Dafür sind MACs aber teurer und man hat nur die Wahl zwischen MAC-Design, MAC-Design oder MAC-Design. Beim PC kann man auf tausenden Gehäusemodellen wählen und sich so auch einen hübschen PC zusammenschrauben. Ist ziemlich schade dass so viele Leute den PC immer noch mit mittelhohen mausgrauen Blechkisten verbinden. Was beim MAC allerdings mächtig cool ist, ist das Innenleben. Das ist komplett durchdacht, inkl. Kühlung. Das geht natürlich auf Kosten der Kompatibilität. Mal schnell ein 30cm Grafikkarten-Brett reinstecken is halt nicht. Mal ganz zu schweigen von den Treibern.
 
Midori habe ich schon seit längerem installiert: http://software.twotoasts.de/?page=midori
 
@Fusselbär: Midori kann man nicht installieren. Es ist eine Comicfigur aus der japanischen Zeichntrickserie "Mila Superstar" :P
 
Dieser Ansatz von Microsoft erscheint vielversprechend, und ist vergleichbar mit der Firmenpolitik der Vergangengeit. Da wurde das alte DOS immer weiter verbessert, bis die "Eingabeaufforderung": Win 98 wirklich gute Ergebnisse lieferte. Gleichzeitig entstand der NT- Kernel mit dem neuen (aber völlig inkompatiblem NTFS), der jetzt die Basis für das aktuelle Vista, und vermutlich auch für Win7 dient. Es wird höchste Zeit, daß Microsoft ein neues Betriebssystem entwickelt, welches der neuen (und künftigen) Hardware gerecht wird, und alle Altlasten über Bord fegen wird. Durch eine lange Parallellaufzeit werden die Systemhäuser die Möglichkeit haben, schrittweise ihre Programme für das neue OS neu zu entwickeln. Wir brauchen in Zukunft ein Betriebssystem, welches mit tausenden von Prozessorkernen, und Riesenmengen an Arbeitsspeicher auf einem Laptop performant arbeiten wird. Da müssen alle Softwarehersteller umdenken, wenn sie mit der Zeit gehen möchten.
 
@awolf: "Wir brauchen in Zukunft ein Betriebssystem, welches mit tausenden von Prozessorkernen, und Riesenmengen an Arbeitsspeicher auf einem Laptop performant arbeiten wird" .. Eine noch ziemlich ferne Zukunft :D
 
@DennisMoore: Im Jahr 1981 gab es einmal folgende Feststellung: "Niemand braucht mehr als 640kB RAM in seinem PC." Mit der Folge dieser Fehleinschätzung müssen wir uns noch heute herumschlagen. Da sich die Taktfrequenzen der Prozessoren nicht beliebig erhöhen läßt, hat nur die Parallelverarbeitung das Potential, um einen wirklichen Leistungsschub zu ereichen. Daher muß heute bereits mit der Entwicklung eines entsprechendem OS begonnen werden, wenn MS$ noch in 5 oder 10 Jahren seine Marktmacht behalten möchte.
 
@awolf: NT existierte lange vor Windows 98. Es erschien 1993 und Win98 eben 1998. Im Gegensatz zu der DOS-basierten Schiene 95,98,ME hat NT einen modularen Aufbau. NTFS ist aber nur ein Dateisystem. Das wird durch einen einfachen Treiber realisert. Wenn Du willst, kannst Du beliebige Dateisysteme in Windows unterstützen, Du musst nur den passenden Treiber schreiben. Mit der Architektur des Betriebssystems hat das nichts zu tun. Und alle modernen Betriebssyteme haben kein Problem mit Unmengen an Speicher (zumindest die 64-bit Versionen). Und die Lauffähigkeit des OS auf tausenden Prozessoren ist wenig sinnvoll, aber das führt hier zu weit. ich empfehle eine Vorlesung über paralleles Rechnen oder Parallelsysteme. So viele Prozessoren gab es schon in Rechnern, sie machen aber nur für Spezialanwendungen Sinn.
 
@awolf: Ist aber trotzdem eine fernere Zukunft wenn man von tausenden Prozessorkernen und Riesenmengen an Arbeitsspeicher in Laptops(!) spricht.
 
Schön zu lesen, dass MS neben dem aktuellen Windows noch an einer neuen Variante forscht. Wenn man wirklich vom aktuellen Windows loskommen, und alles über Bord werfen will (warum auch immer), dann gehts nicht ohne Parallelentwicklung von klassischen Windows und einem neuen Windows. Wenn beides am Markt ist müssen sie wahrscheinlich auch noch Jahrelang parallel angeboten werden um den Umstieg so problemlos wie möglich zu gestalten. Wenn MS in diesem Jahrzent noch was halbwegs brauchbares präsentiert, sollte eine Komplettumstellung und der Tod des klassischen Windows IMHO im Jahr 2020 möglich sein.
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