Linux-Coup: Xandros schluckt Konkurrenten Linspire

Wirtschaft & Firmen Der kanadische Linux-Distributor Xandros hat offenbar alle Aktivposten vom Konkurrenten Linspire übernommen. In einer gestern verschickten Mitteilung an die Aktionäre bestätigte Linspire entsprechende Berichte bereits. mehr...

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Fressen und gefressen werden.... Business as usual
 
@DennisMoore: Ganz genau. Seltsam nur, dass Microsoft oder anderen großen kommerziellen Firmen vorgeworfen wird, sich bei Linux aber kaum jemand dazu äussert.
 
@ Gegenspieler : hier bleib linux unter linux und die distris unterscheiden sich alle nicht wirklich. vielleicht würde es ganz anders aussehen wenn eine linux distributor zb. adobe aufkaufen würde oder andere firmen nur wegen derer patente.
 
@DennisMoore: Wie? Ich dachte in der Linuxwelt sind alle Freunde, alle lieben sich weil kein Geld im Spiel ist, weil OpenSource und so, for the people, for the world?
 
@justpictures.net.tc: Gibt auch Firmen die Geld damit verdienen wollen. Gott sei dank. Denn wenn alle alles umsonst kriegen und keiner mehr Geld verdienen will oder kann, wozu sollte man dann überhaupt noch irgendwas neues entwickeln. Wär dann ja Brotlose Kunst.
 
@DennisMoore: ich hab für mein Linux nicht bezahlt.
 
@DennisMoore: "Denn wenn alle alles umsonst kriegen und keiner mehr Geld verdienen will oder kann..." Dies ist bei vielen vielen OpenSource Projekten der Fall. Und es Funktioniert...komisch oder?
 
@justpictures.net.tc: Gibt halt auch kostenpflichtige Varianten. @ThreeM: Noch funktionierts, aber auch nicht allzu dolle. Aber das kann auch irgendwann zum erliegen kommen. Denn wer steckt bitte Geld in ein Projekt oder ein Produkt von dem er keinen Gewinn erwartet? Also ich nicht. Eigentlich keiner. Das geht von ganz klein bis ganz groß. Jeder der eine Sparbuch hat möchte Zinsen auf das Kapital haben, jeder der in einen Aktienfonds investiert, möchte Rendite haben und jeder der zigtausend Aktien von irgendeiner Firme kauft möchte Profit machen (oder Macht erlangen, was aber aufs Gleiche rausläuft). Darum hab ich auch die Befürchtung dass Forschung und Entwicklung in "unserem" Bereich quasi zum Erliegen kommt wenn keiner mehr bereit ist mangels Profit darin zu investieren.
 
@DennisMoore: naja, es gibt viele die OpenSource machen als Hobby, die erwarten keinen Gewinn. Dann gibt es welche die sehr gerne SPenden annehmen. Dann gibt es welche, die darauf hoffen von einem Großen übernommen zu werden, die investieren auch mal Geld in ihr Projekt. Ich spende manchmal, wenn mir das Programm gut gefällt.
 
@justpictures.net.tc: Allein von Spenden, Hobbyprogrammierern und so weiter kannste aber keine Forschung und Entwicklung betrieiben. Und wenn doch, dann nur im Schneckentempo. Mir fällt z.B. kein OpenSource-Projekt oder -Produkt (im Sinne von Programm) ein, das von Grund auf selbst erforscht, ausgearbeitet und schließlich programmiert wurde. Alles was mir jetzt spontan in den Sinn kommt hatte Vorbilder, die durch die bösen kommerziellen Konzerne entwickelt wurden. Stell dir allein mal Microsoft Surface als Beispiel vor. Wie lange würde es wohl dauern sowas als OpenSource zu realisieren, inkl. Hardware? Ganz zu schweigen davon, dass erstmal einer die Idee haben muß. Ohne die "Großen" im Business würde darum IMHO die Entwicklung der ganzen Branche ausgebremst.
 
@DennisMoore: die Entwicklung wird immer primär durch kommerzieles Interesse vorangetrieben.
 
@DennisMoore: Mäusekacke! Wenn bei dir "von Grund auf" heisst das die Idee nicht von Anderen oder von Anderen inspiriert sein darf dann kannst du Surface auch streichen. Wenn wirs fair machen und "Inspiration" gilt dann gibts massig an Open Source Software die von Grund auf selbst entwickelt und programmiert wurde. Davon abgesehen ein Hobbyprogrammierer der kein Geld bekommt soll 1000 von Dollar in Hardware stecken? Sonst noch Wünsche? oO
 
@root_tux_linux: Das ist es ja. Woher soll z.B. das Geld für die Entwicklung kommen? Gerade auch für Hardware. Das sind ja keine Wünsche, sondern Befürchtungen. "Von Grund auf" heißt für ein Anwendungsgebiet eine Anwendung ausdenken, entwerfen und programmieren die es vorher so noch nicht gab. Wenn du ein paar Projekte kennst, dann nenn sie doch einfach. Mir fällt keins ein.
 
@DennisMoore: Ähm, das ist schwer, man wird von überall "inspiriert" z.B. auch von Filmen. Aber jetzt mal Soft und Hardware: Cocktailmixer auf Debian basis (http://www.pikulski.net/punica/). Dann ne Art Surface (http://www.eyebeam.org/project/cubit). Dann gabs da noch nen selbst gebauten Laser für tolle Effekte und dieses Gerät (weiss den Fachausdruck nimmer) um ein 3D Objekt das man auf dem PC erstellt hat zu "schnitzen". Klar gibts alles schon aber in dem Fall wurde es alles selbst erstellt von der Software bis zur Hardware.
 
@root_tux_linux: Hahaha. Den Cocktailmixer kenn ich. Ich glaub der war mal irgendwo im Fernsehen in einem Bericht zu sehen und ist dann wieder in der Versenkung verschwunden. Diese Multitouch-Technologiestudie kenn ich aber nicht. Und da ham wir auch schon das Problem. Wenn mal was neues entwickelt wird, dann nimmts irgendwie keiner wahr. Erst wenn man aus dieser Idee was ordentliches macht, wirds auch der breiten Masse bekannt. Übrigens bezweifel ich mal ganz ganz stark dass dieses Eyebeam-MutiTouch Ding irgendwas mit der Surface Technologie zu tun hat.
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