Nutzerin erstreitet 100.000 Dollar von Musikindustrie

Filesharing Der Branchenverband der US-Musikindustrie RIAA muss im Rechtsstreit mit der Internet-Nutzerin Tanya Andersen 108.000 Dollar zahlen. Ein entsprechendes Urteil von James A. Redden, Bezirksrichter im Bundesstaat Oregon, wurde nun veröffentlicht. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Auf in die Schlacht
 
Die Anwälte der Musikindustrie bezeichneten diese Summe allerdings als "maßlos". Aha...das sagen die richtigen die eine alleinerziehende Mutter zu über 100.000Dollar Schadensersatz verknackt haben... SAMMA GEHTS NOCH?!
 
@ThreeM: Genau. + von mir.
 
@ThreeM: so siehts aus.
 
@ThreeM: OH SAMMA!
 
@ThreeM: die Mutter war ja auch schlimmer, als die Musikindustrie, die diese Dame verklagt hat. Also ist es doch OK, das die Mutter 100.000 zahlt und diese Frau "nur" 30.000 bekommt.
 
@modelcaster: hier gehts es um die ein und selbe Person.
 
@modelcaster: rofl... trottel
 
@ThreeM: Genau das hab ich mir auch gedacht. Die MI stellt selbst übertriebene Fantasiezahlenforderungen an Schadensersatz und nennt das hier dann "maßlos".
Aber geschieht Ihnen recht, den Gierviechern. Wäre ich Richter hätte ich sogar die geforderten 300.000 festgesetzt. Immerhin haben die etwas mehr Geld als ne Privatperson, dann können sie auch härter bluten.
 
@ThreeM: 100.000 sind noch VIEL ZU WENIG!
 
haha, ja schön der Musikindustrie eins reindrücken^^
Damit die mal sehen, dass das so einfach nicht geht. Privatsphäre gibts ja nicht umsonst...
 
@-StarscreaM-: du sagst es ... umsonst gibts die nicht
 
hoffentlich findet dieser fall viele viele nachahmer!! :)
 
Na ja, 100.000$ ist für die nix,kann mir nicht denken das es der MI soo weh tun wird...
 
@Jack21: wenn sowas aber erstmal mehr leute machen, dann wirds teuer für die :)
 
Richtig so. Sollten viel mehr Leute machen gegen diesen Abzock Verein.
 
Ui, da haben sich die Spione aber mal janz schön die Pfoten verbrannt ^^. Könnte ich auch mal machen. Einfach ein Windows auf ne externe Platte installieren, ein paar tausend Songs bereitstellen und wenn ich erwischt werde die Platte shreddern und mein normales Windows vorzeigen. Will auch mal ein paar Euros abgreifen :D
 
@DennisMoore: Das hab ich mir auch grad gedacht ^^ ... oder nur die Songs auf ner mobilen Platte bereitstellen... und dich landet dann beim Nachbarn (bevor irgendwelche Leute meine Bude durchsuchen).
 
@DennisMoore: Ich werd vor 'ner Hausdurchsuchung auch immer vorher angerufen...
 
@s3cr3t: Ist doch gar nicht nötig. Einfach ne Wechselplatte nehmen und damit sharen. Die eingebauten Platten haben dann das harmlose Windows drauf. Und abends oder wenns an der Tür klingelt kommt die Wechselplatte weg. (Keller/Dachboden, etc.) Oder man verschlüsselt sie halt.
 
@zoeck,
Ich denke aber nicht das jeder 30.000 Dollar für Prozesskosten hat :-)
 
Gratuliere, das ich schön zu höhren, auch wenn ich befürchte, dass sich die Musikmafia das Geld *woanders* wieder reinholt. Tanja hat mit ihren 100.000$ allerdings auch viele Prozesse, welche die RIAA gewonnen hat (bzw vorher gütlich geeinigt), ad absurdum getrieben. Yeah!
 
pOwned! Die sollte man doch mitn Kopf aufn Bordstein legen. -.-
 
@[Dane]: natürlich brav in die Bordsteinkante beissen.. ^^
 
@[Dane] & Ev!L: Geht's noch? Das war in American History X schon nicht witzig :-!
 
ich sag nur: komplette Verschlüsselung der Festplatte mit http://www.truecrypt.org/
Hoffentlich auch bald mit Mac OS X möglich (via pre-boot authentication)
 
@zivilist: bei denen braucht man das nicht. einfach alles markieren und löschen. die schauen nicht in den papierkorb.
 
@hjo: gute Frage. Ich denke jedoch, dass die dazulernen und die User auch.
 
@zivilist: Das ist witzlos. Die kriegen Dich über die Nutzung der Filesharing-Plattform. Du wirst dann im Zweifelsfall per Gerichtsentscheid gezwungen den Schlüssel herauszugeben. Andernfalls droht Beugehaft. Verschlüsselung bringt nur etwas gegen unberechtigten Zugriff.
 
@timurlenk: Und wenn ich den Schlüssel vergesse, weil ich so geschockt bin von den ungerechtfertigten Vorwürfen dieses "Verbandes"?
 
@Mino: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
 
@zivilist: Hehe, dann rate mal, wieso man sich nicht selber belasten muss? Da gab es doch eauch schonmal ein Verfahren gegen einen Pädophilen, der sein Passwort nicht rausgeben musste, da er sich ja selbst belastet? (weiss das noch jemand?)
 
@timurlenk: Dazu gibts versteckte, verschlüsselte Partitionen innerhalb verschlüsselter Partitionen. Da kannste das Passwort für die verschlüsselte Partition rausrücken, solange sie das 2. Passwort nicht haben kann man nicht mal herausfinden, das überhaupt eine versteckte Partition innerhalb der anderen existiert.
 
@timurlenk: Eine IP Adresse + ein angeblicher Beweisscreenshot sind vor Gericht keine anerkannten Beweismittel. Man könnte zwar in Beugehaft gesteckt werden, macht aber niemand wegen einer P2P Tauschbörse, da es noch nicht mal eine Straftat, sondern eine Bagatelle ist. Man kann ebensowenig gezwungen werden ein Passwort rauszugeben,, wir sind hier nicht in asiatischen Ländern wo Folter noch ok ist. Erst recht nicht mit einem Gerichtsbescheid. Lächerlich. Und wenn man das Passwort nicht rausrückt ist das einzige was die Polizei machen kann, den PC einzubehalten und weiterhin versuchen den Schlüssel zu finden. Also rede hier nicht so einen Müll daher und versuche irgendwie hier dein fundiertes Halbwissen unter Beweis zu stellen.
 
Die gute Frau scheint einen fähigen Rechtsanwalt gehabt zu haben!!
NICE, sehr NICE.
 
Sehr gut nur weiter so :)
 
Gibt es auch eine Quelle zu der News? Rein Interessehalber würde ich gerne mal das Original lesen...
 
@cof-666: http://tinyurl.com/3kgpbh
 
elektronischem Hausfriedensbruch!!!!! herr schäuble gibt das auch in deutschland ????
 
Wenn die RIAA von alleinerziehenden Müttern 100.000$ erklagen kann, was ein vielfaches ihres Jahreseinkommens wäre, dann sollte die RIAA bitte auch ein vielfaches ihres Jahresgewinns abgeben müssen. Dann würden immerhin alle das gleiche Schicksal erleiden!
 
SAMMA GEHTS NOCH?! Ich glaube dass diese "Frau Tanya Andersen" ihre
festplatte aus- und eine neue eingebaut hat,um jede ablenkung von
ihr zu reißen&die festplatte bei ihrer besten freundin deponiert!Um
später freude daran zu haben,die US-justiz getäuscht zu haben.
 
@25cgn1981: und wenn schon... ich sag mal so, die musikindustrie hat es irgendwie verdient mal den kürzeren zu ziehen! ob nun betrug oder nicht. doch muss man auch sehen ob die hausdurchsuchung angekündigt und die mitnahme der festplatte geplant war! wobei man einer frau nun wahrlich nicht unterstellen kann, dass sie soviel pc begeisterung zum umbau und evtl neuinstallation mit sich bringt... wenn dann haben dritte geholfen. aba nun ist es wie es ist und es ist gut so. die musikindustrie kann ja nicht tuen und lassen was SIE will!!
 
komisch klagt der nutzer ist die forderung zu hoch
klagt die firma dann wollen die millionen haben und sogar noch
50 jahre knast,ist ja unglaublich
 
Und von einer einzigen Privatperson 108.000$ verlangen ist nicht maßlos?
 
Applaus endlich mal wieder Anwälte die gegen die geldgeile Musikindustrie arbeitet und sich nicht kaufen lässt.

Aber die Aussage das 108000 $ zu viel ist wenn man selber von einer Privatperson wegen ein paar Liedern mehr verlangt ist schon der Hammer.

 
elektronischem Hausfriedensbruch - das muss man sich merken!
 
Einfach nur GEIL!!! Zwar ist die Summe für die Musikindustrie alles andere als "maßlos" aber im weiteren Verlauf könnte es eine Welle von Gegenklagen lostreten.
 
@mgg2000

Elektronischer Hausfriedensbruch ist ja nun scheinbar durch das neue BKA Gesetz in Deutschland erlaubt.
Wird Zeit das alle E-Mail Anbieter und auch sonst alle auf Verschlüsselung hochrüsten, damit das Mitlesen nicht so einfach ist wie derzeit.
 
Endlich mal jemand, der sich wehrt! Schluss mit der Obrigkeitshörigkeit...
 
Entschuldigt bitte,
aber sprechen wir hier über die gleiche Musikindustrie die ich kenne?
Die selbst die Putzfrau von irgendeinem Hinterhofmusiker in ihren Forderungen mit einbeziehen! Dieser Abzocke-Verein!
Das diese Typen überhaupt die Frechheit besitzen, dass Wort "maßlos" zu benutzen, ist wirklich ein starkes Stück.
Als Richter hätte ich eine 0 beigefügt und denen jegliche Einspruchs-Möglichkeit verwehrt.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles