Anhörung zu Notebook-Durchsuchung an US-Grenze

Datenschutz Vor dem US-Kongress fand gestern eine erste Anhörung zur Durchsuchung von Notebooks bei der Einreise in die USA statt. Zuvor hatten Bürgerrechtsgruppen gegen die Praxis der Grenzbeamten protestiert, ohne Verdachtsmoment Rechner zu beschlagnahmen und ... mehr...

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Frechheit -.-
 
Was würden Asterix und Obelix sagen?? :D
 
@technoplus: Die spinnen die Amis
 
Was, wenn die Passwörter für die HD-Verschlüsselung nicht bekannt gegeben werden? Wie wird man dazu gezwungen?
Zum glück gibt es verschlüsselte Verbindungsmöglichkeiten, so hole ich mir in Zukunft meine Geschäftsdaten erst nach der Einreise auf mein Notebook...
 
@thefox: Ab nach Guantanamo.
 
@thefox: Dann bekommt man viel (unbegrenzt) Bedenkzeit in einem nett gelegenen Ort auf Kuba.
 
@thefox: Tja, dann kannst du eben nicht einreisen und darfst zurück. Oder kannst wie in "Terminal" dein Leben am Flughafen verbringen. :-)
 
@thefox: Dann kommt die Wasser-Folter zum Einsatz!
 
@Xelos: das wird dem notebook aber nicht gefallen :)
 
@thefox: Der Notebook wird eingezogen und Du darf nicht einreisen. Einen Flug in ein anderes Land musst Du auf eigene Kosten buchen. Rückgabe des Notebooks erfolgt zum Teil erst nach mehreren Monaten.
 
Das ist doch alles lächerlich. Jemand der wirklich brisantes Material auf dem Rechner hat, verschlüsselt das und packt das bei einem Online-Hoster auf den Server und nach der Einreise geht der dann nach Starbucks und lädt sich den Kram (via WLAN) wieder herunter.
 
@drhook: soso :D
 
Auch eine Art der Industriespionage... Bleibt nur ein funktionierender Fingerprintsensor, und die Unkentnis des Admin- Passwortes, oder ein Verbringen aller Daten auf einen verschlüsselten USB- Stick, der den Behörden nicht gezeigt wird.
 
@awolf: naja, über die Sicherheit der Fingerprintsensoren lässt es sich streiten... zudem bringt dir das nichts, wenn du deine Kennwörter bekannt geben musst. Und ein Admin-Kennwort steht niemandem im Wege, der etwas von Computer versteht... ca. 2 Minuten und das Passwort ist weg, nicht länger:) :)
 
@ thefox: Du hast völlig recht, am XP-PC habe ich innerhalb von 5 Minuten das ADMIN- Kennwort mittels Boot CD entsorgt. Dann noch im abgesicherten Modus starten, und niemand, außer einem verschlüsseltem Dateisystem kann mich bremsen.
 
@awolf: Und wenn du bei den amerikanischen Security-Leuten anfängst zu Diskutieren, wird dein Laptop auf jeden Fall zur Kontrolle beschlagnahmt. Mich würde mal interessieren wie das mit Nutzungsausfall und Wertverlust bei einer Beschlagnahmung ist.
 
Da hilft nur noch, auf Reisen in die USA verzichten. Wenn das nicht möglich ist, ohne Notebook reisen! Die haben inzwischen totale Paranoia!! Paketversand von Paraguay nach USA ist seit 6 Wochen nicht mehr möglich!!!
 
@Absolon: Ich habe letztens einen deutschen Geschäftsmann getroffen, der seine amerikanischen Geschäftspartner nach Kanada einläd und sich dort mit ihnen trifft. Flug und Hotel bezahlt der Deutsche.
 
TrueCrypt-Partitionen und versteckte Volumes (mit 2. Passwort) sind da wohl die Lösung...und Freeware ist es auch noch...tinyurl.com/3xzz54
 
@mf2105: Wie läuft das eigentlich mit versteckten Volumes - fällt das nicht auf, dass da xx GB irgendwie fehlen? __________- Aber das die das Ding monatelang oder sogar Jahrelang einziehen is ja wohl nen Scherz (unglaublich).
 
@mf2105: So dumm sind die auch nicht.
 
Ich hätte wohl US-Grenzbeamter werden sollen. Bei den Mengen an Geld, die man mit Industriespionage und Geschäftsgeheimnissen verdienen kann, wäre es ein Leichtes, mal "Sicherheitskopien" von den Daten, die ich hier auf e,nfachste Weise abgreifen kann, zu erstellen und weiter zu verhöckern. Nachdem der Reisende eh keine Rechte hat und mich unmöglich dabei kontrollieren kann, ist das ja ein idiotensicheres Geschäft. Da werden wohl überhaupt viele amerikanische Konkurrenzunternehmen an die betreffenden Zöllner herantreten, um deren Dienste gegen die ausländische Konkurrenz in Anspruch zu nehmen.
 
was lernen wir daraus ? richtig: wir meiden die usa, sowohl geschäftlich als auch privat. der gute alte orwell hatte anscheinend doch recht.
 
Dann muss man eben mit Reisen in dieses Entwicklungsland irgendwo zwischen Mexico und Kanada verzichten.
 
Unglaublich..... besteht da auch für Privat Reisende eine reelle Chance, dass einem so etwas passiert, bei einem Aufenthalt von nur ein paar Wochen? Sind das Einzelfälle oder mittlerweile schon die Regel? Und passiert das an allen Flughäfen des Landes oder nur bei einigen wenigen?
Also das finde ich ja mal wirklich heftig..... ein absolutes Unding will ich meinen, und dazu noch absolut sinnfrei!
 
@nize: Ist inzwischen schon eher die Regel und betrifft auch Privatpersonen. Zu dem Thema äußert sich Bruce Schneier regelmässig in seinem Blog. Er ist einer der anerkanntesten Security -Experten in der Welt und schreibt in seinem Blog über solche untechnischen Sachen (auch manchmal über unseren obersten Verfassungseinschränker Schäuble). Leider alles in Englisch: http://www.schneier.com/blog
 
Das ist echt bedenklich. Nicht nur wegen den privaten oder geschäftlichen Sachen auf der Festplatte. Man denke nur an gespeicherte Passwörter und die Favoriten unddie Chronik im Browser. Aber naja, man kann sich ja darauf einstellen, dass man dort durchsucht werden könnte.
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