Microsoft-Manager gesteht Niederlage für OOXML ein

Office Der Software-Konzern Microsoft hat seine Niederlage im Wettrennen um den Standard für ein Office-Dokumentformat eingestanden. "ODF hat klar gewonnen", sagte Stuart McKee, Technikchef von Microsoft in den USA, auf einer Tagung des Konkurrenten Red ... mehr...

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R.I.P. OOXML.
 
na endlich ODF ist halt einfach nn mal besser
 
@urbanskater: Dann schreib wenigstens noch für wen das besser ist.
 
Rust In Pieces!
 
Wer weiß was Ballmer ihn dafür in Kreuz wirft!?
 
Ein Sieg für OpenSource. Einen Standard einzureichen, den man entweder nur selbst implementieren kann oder sogar nicht mal selbst korrekt implementiert (Office 2008), ist einfach falsch gewesen.
 
@icetea: Nun, auch OpenDokument ist nicht fehlerfrei und/oder von OpenOffice korrekt implementiert. Microsoft ist die Sache einfach nur zu gastig angegangen. Ich habe nichts gegen Freie entwicklung, dennoch ist "open" nicht gleich das beste.
 
Die Niederlage werden die hier schreibenden MS-Trolle sicher nicht eingestehen.
 
@John-C: Don't feed them :)
 
@John-C: Als anerkennender MS-Troll freue ich mich sogar über die Niederlage. ODF bietet weitaus mehr Möglichkeiten als OOXML. Mist ne? Jetzt nehme ich dir Unix-, Linux-, OSX-, oder auch Sonstwastroll den Wind aus den Segeln :)
 
@Athelstone: Don't feed him. Ein solchen gerede ist für mich auch schon trollen, das ist provokation, womit genau das erreicht wird.
 
es gibt da aber ein kleines Problem: nicht alle Office Features lassen sich in ODF abspeichern. Es wäre wohl am besten, wenn Microsoft sich an der Weiterentwicklung von ODF beteiligen würde, so dass man in der nächsten Office-Version voll auf ein weiterentwickeltes ODF stützen kann, das sowohl Openoffice.org Features wie auch Microsoft Office Features voll abdeckt.
 
@jackattack: Sehe ich ähnlich, was passiert jetzt mit den Sachen die es in Office gibt aber nicht in ODF? Office ist einiges mehr als Word, Excel Powerpoint und Cliparts. Wenn ich als Office Anwender dann jedesmal irgendwelche wilden Konverter benutzen muss, war es das für mich mit ODF.
 
@jackattack: Welches Feature lässt sich denn nicht Implementieren bitte? Wenn etwas nicht als ODF gespeichert werden kann, liegt das an der mangelnden implementierung von ODF in Office... und das wäre/ist eine Frechheit :)
 
@jackattack: wegleiche bitte einmal die möglichen Dokumenttypen von ODF und OOXML, das OpenOffice, IBM usw. diese nicht nutzen, dafür kann MS und der mögliche MS Office Anwender nichts.
 
@jackattack: MS kann nichts dafür das OOXML kaum implementierbar ist? Viel Spaß beim lesen der OOXML Doku
 
@jTreeM: Hier: http://odf-converter.sourceforge.net/features.html
 
@jackattack: Da gehts um den Converter... und nu? Das ODF und OOXML unterschiedliche Features haben bestreitet keiner.
 
@ThreeM: Es ist nicht möglich "Legacy"-Inhalte aus MS-Office in ODF zu speichern.
 
Öhm, eine Niederlage ist es nicht. Und auch die Frage danach welcher Standard sich nun durchsetzt steht auch noch in den Sternen. So gern ich OXML am Boden sehen würde, ein Ende und entgültiger Sieg ist das noch lange nicht :/ Es geht nicht darum ein Fomat zu kreiiern welches bestimmte Features enthält. Es geht darum einen OFFENEN Standard zu bieten der von jeglichen Programmen einfach implementierbar ist. Und das ist bei OOXML kaum gegeben. Über die Qualität, was denn nun besser ist, will ich kein Urteil abgeben. Es geht nur um einen offennen Standard.
 
Wow!!! MS zeigt hier sehr viel Größe! Offensichtlich sind die positiven Signale Richtung Open Source in der letzten Zeit sehr ernst gemeint und man denkt um. Schön daß man endlich die Zeichen der Zeit erkannt hat. @jackattack & Lastwebpage: Sehe ich genauso, und bin da auch sehr optimistisch, daß sich MS beteiligt und gut einbringt. Schade, daß man viel Zeit und Geld vergeudet hat, anstatt von Anfanf an diesen Weg zu beschreiten.
 
@moribund: Entschuldige die Frage, aber kann es sein, dass du in deiner Wahrnehmung durchaus ernsthaft gestört bist? Oder ist dir einfach entgangen, was Micros~1 da gleich 2 mal mit der ISO gemacht hat? Da kann man nun wirklich beim besten Willen keine "Größe" in das Verhalten reinlügen, würde mich nichtmal wundern, wenn sie weiterhin probieren ODF wesentlichen Schaden zuzufügen (embrace, extend and extinguish ...).
 
@ooohaaa: Ich rede hier ausschließlich von der Nachricht hier, daß sie ihre Niederlage eingestehen und sich bereit erklären umzuschwenken. Ich denke, ähnlich deutliche Worte, zuzugeben, daß man verloren hat, wirst Du selten finden (vor allem bei MS selbst). Das muß man respektieren. Das heißt natürlich in keinster Weise, daß ich das Verhalten von MS im Zusammenhang mit der ISO, ihren Aussagen und Aktionen gegen Open Source, der Ausnutzung ihrer Monopolstellung, etc gut finde. Also bitte unterscheiden! Auch verstehe ich, daß Du mißtrauisch bist (bin ich ja auch). Aber MS hat in letzter Zeit sehr viele positive Signale gegen Open Source gesetzt, daß ich auch optimistisch (oder halt einfach naiv :-)) bin. Nicht weil MS plötzlich "die Guten" sind (oder ähnlicher "Gut-Böse"-Schwachsinn), sondern weil man erkannt hat, daß man weit mehr profitieren/weniger verlieren kann, wenn man einen "offeneren Weg" geht, da sich die Zeiten nun mal - zugunsten von Open Source - geändert haben.
 
@moribund: Entschuldige die etwas rüde Eröffnung da oben, jetzt wo ich den Beitrag richtig interpretiere finde ich deine Stelungnahme höchstvernünftig! Ich seh's zwar selbst nicht so optimistisch (oder naiv), aber im Grunde sind wir uns ja doch einig, wie gesagt: Nichts für ungut!
 
@moribund: Kein Problem! (Vor allem, da Du gerade die selbe Größe wie MS zeigst!) :-)))
 
Embrace, extend and extinguish - mal wieder. Oder vielleicht doch nicht?
 
Hat hier eigentlich keiner gemerkt dass nicht Microsoft eine Niederlage eingesteht, sondern bloß EIN Manager? Ich frag mich eh, was hier "gewonnen" heißt. Gabs ein Wettrennen? Und wenn ja: Was war das Ziel? War es Marktanteil, die Standardisierung selbst? Ich finde ne Niederlage kann es erst sein wenn keiner OpenXML nutzt und alle ODF verwenden. Das ist heute aber noch gar nicht absehbar.
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