Microsoft-Chef: Alle Medien in 10 Jahren elektronisch

Internet & Webdienste Nachdem Bill Gates schon im letzten Jahr den Printmedien eine wenig rosige Zukunft vorhersagte, stimmt nun auch Microsoft-Chef Steve Ballmer dem zu. In einem Interview mit der US-Zeitung "Washington Post" erklärte Ballmer, dass die klassischen ... mehr...

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a) Es gibt noch haufenweise Computerspiele, die auf alten Rechnern laufen b) Es gibt noch haufenweise alte Rechner, weil es noch Computerspiele gibt, die drauf laufen. Weil es keinen zwingenden Grund gibt zu wechseln. a) Es gibt noch Zeitungen, weil viele "alte" Menschen sie lesen b) "Viele" junge Menschen lesen Zeitung, weil es noch Zeitungen gibt. Ich denke, ich würde mich zu einseitig informieren und nicht wissen, was los ist in der Welt, wenn ich nur durch's Internet meine Nachrichten beziehen würde. In 10 Jahren wird sich nicht viel geändert haben. Von 2000 bis 2010 ist doch auch nicht "so" viel passiert.
 
@leopard: In den letzten 10 jahren: Tragbare Fernseher mit Stabantenne und über 20 digitalen Programmen am baggersee: Man braucht keine 3 Computer mehr für diverse BS sondern die rechner sind so leistungsfähig das man mehrere Virtuell laufenlassen kann, Die Plattenindustrie kämpft um Ihr Leben gegen den Downloadhandel, TV Serien und Filme kann man jederzeit über das internet ansehen ( Mediathek,i-tunes,IP-TV), Man kann sein Auto flächendeckend mit Gas betanken, heizölpreis hat sich verdreifacht, eine Frau ist Kanzler ( noch dazu aus dem Osten), Die unzufriedenen deutschen fallen fast 80 jahre nach A.H. wieder auf einen Demagogen herein ( Lafontain) und niemand tut was dagegen.____ das ist jetzt nur ein ganz kleiner Auszug, was davon hättest Du ( ehrlich) von 10 jahren unterschrieben??
 
@leopard: Zeitung im Sinne einer Tageszeitung lese ich schon seit mindestens 5 Jahren nicht mehr. Um mich zu informieren, schau ich ins Netz. Das ist aktueller, und ich muss morgens keine Angst haben beim Umblättern den Kaffe zu verschütten. Eigentlich genau der richtige Trend, allerdings sollten dann auch noch die letzten weissen Flecken in der DSL-Landschaft von der Landkarte verschwinden. Selbst den großen Brockhaus gibt es ja inzwischen nicht mehr auf Papier.
 
@leopard: Ich lese auch keine Zeitungen mehr auf Papier. Beim Frühstück zücke ich mein Handy und lese die Handy-Ausgaben der Homepages der diversen Zeitungen. Geht schneller, ist aktueller, keine Probleme mit dem unpraktischen riesigen Papier-Format ... und letztendlich ists auch billiger.
 
Für mich ist es glaubwürdig. Ich lese alles am Computer und ich schreibe auch handschriftlich alles auf meinem Tablet PC. Bei mir macht das Sinn, was er sagt. AUßERDEM: http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html EINE WAHRSCHEINLICHE ZUKUNFTSAUSSICHT. SCHAUT MAL DAS VIDEO AN.
 
Es wird aber noch immer rentner geben die heute 60 und in 10 jahren 70 jahre alt sind und sie die Zeitungen etc. auf "altmodischer Weise" besorgen. Ganz aussterben wird das Papier nicht. An sich eine gute Entwicklung für die Umwelt aber wiederrum eine schlechte für die Arbeitsmärkte (Zeitungsverlage, Post, Druckereien etc.)
 
@Cutin: Schon vor 30 Jahren fselte man vom papierlosen Büro - wo gibts das? Bücher wird es immer eben und Zeitungen ebenso. Ballmer hätts vielleicht gern so, aber es wird nicht kommen.
 
Hoffentlich wird er nicht recht haben. Klar, das Internet hat definitiv Vorteile gegenüber dem TV. Interaktion ist intensiver als bloße Berieselung. Jedoch gibt es viele negative Dinge, die mit der Elektronisierung aller Medien einfach immer weiter eingehen werden. Die Handschrift, die Haptik, das Gefühl von Besitz. Hinter dem Glanz der fortwährenden Elektronisierung steckt auch nur die Rationalisierung von Gütern. (Kein Papier etc. für die Informationsweitergabe)
 
@deep: Ich glaube auch nicht, dass klassische Printmedien aussterben werden. Insbesondere Fachzeitschriten und sicher auch das eine oder andere qualitativ hochwertige Nachrichtenmagazin. Der elektronische Hype wird maßlos überschätzt. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen, vor Bildschirmen dahinzuvegetieren. Er will mit allen Sinnen genießen und es ist ein Unterschied, ob man sich einem frischgedruckten guten Buch/einer guten Zeitschrift widmet (diese greifen, fühlen, riechen kann) oder alles nüchtern und inhaltlich verkürzt über Bildschirme abhandelt.
 
Mobile Geräte entwickeln sich immer weiter, halte diese aussage für realistisch. Ich üersönlich hätte kein Problem damit. Man erkt es ja heute schon, das der Kauf von Zeitungen sehr stark zurück gegangen ist. Hauptargument: Ich Infos beziehe ich mir aus dem Internet. Ich kann mir gut vorstellen das die Zeitungen sehr bald, bezahlt, auf das PDA geladen werden und fertig.
 
@Kalimann: Ich denke das das gerade für kleine Lokale Nachrichten ein guter Schritt wäre, da als zB E-Paper ja keine Seitenbegrenzung besteht, kann die Lokalzeitung auch über kleinigkeiten brichten die heute oftmals untergehen und selbst in regionalen " Käseblättern" immer weniger Platz finden.__ Und es bleibt zu hoffen das eine große Mehrheit des Volkes bemerkt das das was in der Bildzeitung steht nichts mit objektivität zutun hat wenn man auch andere Blätter online lesen kann.
 
@Kalimann: Keine Frage, daß die Printmedien im Rückgang sind. Aber aussterben? Sie werden Ballmer überleben! Seine Aussage ist ein Witz. Natürlich kommt so eine Einschätzung immer von jemandem, der mit dem Trend Geld verdienen will: eine Druckerei würde etwas anderes als Trend publizieren...
 
@Luxo: Für viele Menschen sind Printmedien schon ausgestorben. Und ich denke das die Zeit durchaus realistisch sind das Zeitungen in 10 Jahren (plus minus irgendwas) tatsächlich nichtmehr existent sind. Bücher werden uns wiederum noch ne lange Zeit erhalten bleiben.
 
@Kalimann: irgendwann kommt es sicher einmal , aber nicht in 10 jahren da die generation die heute noch beim frühstück oder caffehaus zeitungen liest noch nicht ganz vom fenster weg ist und es auch in 10 jahren zum großteil nicht sein werden. in 30 - 40 jahren kann ich mir das eher vorstellen.
 
@OSlin: Das mit dem Frühstück und caffehaus kann doch bleiben, das papier wird nur durch ein elektronisches gerät ersetzt.
 
Das impliziert, dass es in 10 Jahren keine Zeitung mehr gibt. Das ist genauso dämlich wie die Aussage Anfang des 20 Jhd., die besagte, das Radio würde Printmedien vollkommen ersetzen.
 
sobald das elektronische papier marktreife hat wird sicher die zeit kommen
 
Sagt dir der Begriff Tablet PC etwas?
 
@The_Jackal: Sagt dir das Phänomen "Unbrauchbar bei direktem Sonnenlicht" was?
 
Es soll Menschen geben, welche besonderen Wert auf Haptik legen. Fotos beim Kaffeklatsch in der Hand halten. Sich beim Frühstück hinter der Tageszeitung verstecken, weil der Anblick des Gegenüber so anstrengend ist. Beim Lesen eines Buches und dem Tragen einer kleinen Studentenbrille einen intellektuellen Eindruck hinterlassen. Bei einem Wutausbruch über den schlecht recherchierten Artikel die Zeitung verbrennen ist billiger und umweltfreunlicher als Elektroschrott zu produzieren. Mir persönlich reichen die unaufgeforderten Reklamezettel im Briefkasten. Und am Wochenende trinke ich kein Krombacher. Ich schicke meinen Drucker in den Urlaub. Denn so kann ich auch den Regenwald schützen. Auf ein papierfreies Wochenende!
 
Was Steve Ballmer so äussert ist nichteinmal 99Cents wert. Ich werde auch in 10 Jahren noch meine Tageszeitung beim Frühstück lesen, so wie viele andere bei der selben, oder anderen Gelegenheit. Dies nicht nur, weil man sich informieren will, sondern weil es auch ein Teil Kultur ist. Also auch nichts, was Herr Ballmer verstehen könnte. Ich kann mir jedoch vorstellen, daß Herr Ballmer in 1-2 Jahren, die Forbes lesend, auf einer Verander sitzt und seinen Ruhestand genießt. Printmedien wird es auch noch in 20 und mehr Jahren geben.
 
@Z3: Herr Ballmer wird in 20 Jahren das neue Buch von Bill Gates Lesen: " Beim Vornamen hätte ich skeptisch werden sollen- Wie Steve Bills Werk an die Wand fuhr"
 
Haaaa Microsoft hat eh keine Ahnung von Printmedien!!!!!! Und was machen die Entwicklungsländer??????????? Eine Utopie!!!!
 
http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html
 
@The_Jackal: Danke viel Mal für den Link :-)
 
Oh ja! Vor wievielen Jahren sollte schon das Paierlose Büro existent sein? Ist das nun doch schon 10 Jahre her? Mal ehrlich: Bei hat sich das Papieraufkommen in den letzten 10 Jahren locker verdoppelt!
Nix da, von wegen Papierlos, und eine Zeitschrift will ich immer noch in Händen halten und richtig drin blättern können.
 
So weit weg sind die mit der Idee nicht: SCHAUT EUCH DAS VIDEO MAL AN: EPIC 2015 http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html
 
mann o mann!!! ich kann sie schon gar nicht mehr hören (wenn andere einem davon erzählen) oder lesen (sehen) diese ewigen 0komma0-prognosen und prophezeihungen aus dem hause MS bzw.von B.Gates und S.Ballmer. alle paar jahre/monate der immer gleiche schrott. ich weiß nicht mehr ganz genau wann billy boy das erste mal so einen schwachsinn loslies - aber ich glaube es war so um 1990 - 1992 rum, mit seiner ankündigung des papierlosen büros! "innerhalb der nächsten 5 jahre werde es (fast) kein papier mehr geben im büro - alles werde nur mehr elektronisch verarbeitet und gespeichert werden usw. usf. etc."! - - - - was ist daraus geworden? richtig! es gibt - trotz der ganzen elektronik und mittlerweile exorbitant gestiegener speichermöglichkeiten - mehr papier im büro als jemals zuvor. - - - - das nur mal zum vergleich - - - - ja, in den letzten jahren ist es etwas ruhiger geworden im bereich der gedruckten medien und die umsätze gehen zurück - was sich aber spätesten dann ändern wird wenn zB. die [OLED-technik] preisgünstige, energiesparende (aber mit hoher auflösung arbeitende) und zeitungsgroße (in der größenodnung von zB. den regionalen stadtanzeigern, wochenblättern, etc.) displays hervorbringt. es wird sich die vertriebsart ändern, das printmedium selbst wird sich verändern (von druck auf papier zB. zu PDF etc.) - die "printmedien" - also die verlage werden aber in zukunft einen regen zulauf haben/bekommen. denn die menschen werden den drang entwickeln dem fast erschlagenden [info-overkill] im internet zu entkommen. nicht falsch verstehen: nicht dem internet als solches zu entkommen - aber immer mehr angebote wahrnehmen welche diese schier unübersichtliche info-flut kompetent kanalisieren und sinnvoll aufbereiten und umsetzen. mitnichten sind die "printmedien" als solche geschichte - sondern nur "der print auf papier" wird immer weiter zurückgehen bzw. die verlagshäuser die sich nicht umstellen und den neuen zeiten anpassen wollen, werden untergehen und ausseterben. nach einer erfolgreichen umstellung prophezeihe ich den verbliebenen und neu hinzukommenden verlagen einen noch nie dagewesenen aufschwung. - - - - und vllt. bewahrheitet sich dann endlich mal eine prophezeihung des ewigen falschliegers B.Gates (wenn auch nicht in der art und dem bereich wie er es damals andachte) - zwar wird es auch dann noch lange nicht das papierlose büro geben - aber die printlosen "PRINTMEDIEN" (obiger artikel sollte nicht damit verwechselt werden - denn die beiden herren meinen ja nicht den tod des papiers alleine - sondern den tod der verlage an sich - aber hier irren sie, wie eigentlich immer, gewaltig! es wäre aber für unsere umwelt, den wäldern und der natur als ganzes - endlich mal ein wirklich großer schritt in die richtige richtung.
 
Das einzige, wo ich mich eventuell anfreunden könnte wäre dass hier: http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20080521/152071/

Es gibt sogar einen neuen Hollywood Film, in dem diese Technologie zum Einsatz kommt Film:The Andromeda Strain (2008)
 
... das wird länger dauern! Denn angesichts der Tatsache, daß die Menschen in unserer heutigen Welt immer älter werden und sich die Alterpyramide somit in Richtung der älteren Generation verschiebt, wird man wenigstens noch eine Generation warten müssen. Dann - und da bin ich mir ziemlich sicher - wird die klassische Zeitung in ihrer jetzigen Form sehr wahrscheinlich wirklich nicht mehr existieren. Doch generell davon auszugehen, daß es dann überhaupt keine Printmedien mehr geben wird, halte ich für eine Illusion! Bücher z.B. wird es sehr wahrscheinlich immer geben, denn kein E-Book der Welt wird jemals ein solch sinnliches Erlebis garantieren wie das Umblättern von beschriebenem Papier ...
 
"Als Beispiel für den starken Trend in diese Richtung verwies er auf seinen Sohn, der gern mal die Nacht hindurch mit Freunden aus aller Welt über Xbox Live spielt" - Süüüüchtling! :D
 
Bücher wird es immer geben, Zeitungen auch, ABER warum sollte man nicht ein ein Buch oder Zeitung aus E-Paper haben, die im Grunde nur aus einem rollbaren Display besteht?
In so fern hätte er dann mit seiner Aussage recht.

Außerdem braucht man nicht mehr unmengen an Papier verschwenden und deswegen den Wald abholzen.

 
@x2-3800: ... weil selbst ein rollbares Display niemals mit dem Lesen eines richtigen Buches zu vergleichen sein wird. Bei Zeitschriften kann ich mir das vorstellen - ein mehrere hundert Seiten langes Buch möchte ich mir so nicht zu Gemüte führen ...
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