Fernseher & Beamer
27.05.2008 10:58Sony: Kinoqualität für Videoprojektoren durch Laser
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat einen grünen Laser entwickelt, der in einer neuen Generation von Video-Projektoren zum Einsatz kommen soll. Rote und blaue Lichtquellen vergleichbarer Leistung sind bereits vorhanden, so das Unternehmen. mehr...
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otacon2002 am 27.05.08 11:02 Uhr
nett....aber liegt die zukunft wirklich bei rgb lasern???
ich weis net so genau
[Dane] am 27.05.08 13:38 Uhr
@otacon2002: Die Zukunft liegt in der Entwicklung. :)
knoxyz am 27.05.08 15:30 Uhr
kann gelöscht werden
djculan am 27.05.08 11:07 Uhr
nein in zukunft werden die bilder direkt per wlan oder bluetooth ins hirn projeziert....aber bis dahin kommt erstmal die entwicklung von sonniee
Antiheld am 27.05.08 13:01 Uhr
@djculan: Bis dahin sind es keine Bilder und Töne mehr, sondern Erlebnispakete. "Total Recall" (mit A. Schwarzenegger) lässt grüßen. :-)
F98 am 27.05.08 11:08 Uhr
So neu sind RGB-Laser-Projektoren nun auch wieder nicht. Im Profiberech schon seit mehreren Jahren verfügbar.
knoxyz am 27.05.08 11:15 Uhr
Ebenfalls mit 12.000 Lumen, der 4fachen Lebensdauer und diesen niedrigen Verbrauch?!
madmat17 am 27.05.08 11:15 Uhr
In einem FILTER soll die Wellenlänge GEÄNDERT werden?
*lol*
andreasm am 27.05.08 11:18 Uhr
@madmat17: was ist daran so lustig?
MysteryXXX am 27.05.08 11:25 Uhr
@madmat17: naja, per definition ändert ein Filter nichts sondern, na was wohl? - er filtert :)
master_jazz am 27.05.08 11:25 Uhr
@madmat17: Ein Filter kann normalerweise keine Wellenlängen ändern, sondern lediglich alle Wellenlängen bis auf die gewünschte herausfiltern. Ein Kaffefilter ändert auch nicht die Molekolarstruktur des Kaffeesatzes zu Kaffee, sondern filtert lediglich den Kaffeesatz heraus und lässt das schwarze Gold hindurch.
gonzohuerth am 27.05.08 11:26 Uhr
@madmat17: lustig ist einfach der satz... Filter -> ändern
MrMacGyver am 27.05.08 12:04 Uhr
@madmat17: Du hast schon Recht. Ein Filter dient lediglich der Wellenlängenselektion aus einem gegebenen Spektrum. Eine Änderung der Wellenlänge erfolgt durch sogenannte Frequenzkonversion in nichtlinearen Kristallen. Der einfachste Fall ist dabei die Frequenzverdopplung (= Wellenlängenhalbierung), d.h. eine Wellenlänge von beispielsweise 1064 nm (IR) wird zu 532 nm (grün) konvertiert. Dies ist auch ein Beispiel für einen weitverbreiteten Festkörperlaser und zwar den frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser. Für die Projektoren kommen jedoch IR-Laserdioden zum Einsatz, die verdoppelt werden, da Festkörperlaser zu groß und zu teuer wären. Nebenbei bemerkt gibt es schon lange günstige Halbleiterbasierte Laser im Grünen mit 5W Leistung und zwar von Coherent (sog. OPS Laser). Ich vermute bei Sony eine ähnliche Technik. So neu ist das also nicht...
MrMacGyver am 27.05.08 12:04 Uhr
...
Thoifl am 27.05.08 13:11 Uhr
klar geht das... der Begriff Filter ist natürlich irreführend, aber im Bereich der nichtlinearen Optik ist sowas gang und gebe, dass man viele niederenergetische zu wenigen hochenergetischen 'transformiert'. MrMacGyver hat das schon recht gut formuliert.
Aber was regen sich die Leute denn hier dadrüber auf?
Worin soll die Zukunft denn sonst liegen außer in RGB-ähnlichen Verfahren? Kaum forscht ein Unternehmen, wollen die Leute wieder ihre alte Röhre wiederhaben, mit Plasma-Tv war's doch genau das gleiche, die Lebensdauer wurde dort ja auch bespottet, dabei war sie viel höher als bei der konventionellen Röhre. Hier das Gleiche. @overdriverdh21: welcher Beamer läuft denn ein Jahr im Dauerbetrieb? das macht auch kein fernseher mit. zeig mir mal heutige Beamer, deren Birnen so lange durchhalten!!
Allerdings frage ich mich, ob die kohärenz-Effekte dann nicht eher störend wären, die man bei Lasern ja sieht.
overdriverdh21 am 27.05.08 12:03 Uhr
Naja 417 Tage Haltbarkeit no thanks .
DOCa Cola am 27.05.08 12:16 Uhr
@overdriverdh21: ich denke das ist recht in ordnung, wieoft und -lange betreibt man schon privat einen projektor
alh6666 am 27.05.08 12:04 Uhr
Ehrlich gesagt hasse ich Ankündigungen von Produkten die vielleicht in 10-20 Jahren erscheinen.
moribund am 27.05.08 12:25 Uhr
@alh6666: Mein Uropa auch :-)
mf2105 am 27.05.08 12:26 Uhr
@alh6666: vor ca. 5 jahren vom fraunhofer-institut veröffentlicht ("zuckerwürfel-beamer") und nun ein realer grosser hersteller, da dauert es (hoffentlich) keine 5 jahre mehr, bis die nullserie läuft...
mcbit am 27.05.08 12:40 Uhr
Videobilder mittels Laser an die Wand zu bringen, ist doch nicht neu. Schneider hat das Verfahren als "Laser-TV" anfang der 90er Jahre entwickelt. Habs in Aktion gesehen, von 2 cm bis 10m Diagonale war alles drin - und gestochen scharf.
tuon am 27.05.08 12:55 Uhr
@mcbit: Jup. Und vor allem gestochen teuer.
mcbit am 27.05.08 14:30 Uhr
@tuon: Ist das bei Neuerfindungen nicht immer so?
knoxyz am 27.05.08 15:36 Uhr
kann gelöscht werden
tuon am 27.05.08 16:50 Uhr
@mcbit: Du hast doch selbst geschrieben, daß es eben nicht neu ist.
mcbit am 27.05.08 21:43 Uhr
@tuon: Du hast ja auch nicht geschieben, wann es gestochen teuer war.
tuon am 27.05.08 23:20 Uhr
@mcbit: Die waren noch nie billig.
tuon am 27.05.08 23:22 Uhr
@mcbit: Besitzen allerdings auch eine exorbitante Qualität. Man konnte die Bilder auf ein im Wind flatterndes Bettlaken projezieren ohne Unschärfen zu haben.
fischx am 25.06.08 15:48 Uhr
Das LDT Schneider System basiert auf einem komplizierten MOPA System mit Pikosekunden seeder und mehreren Versärkerstufen, die dann aus IR 1064 nm zu RGB mit Frequenzkonversion und Summenfrequenzmischung machen. Jeder einzelne Laserpuls im MHz Pulsregime wird also aus IR in drei Strahlen RGB gewandelt und dann mit optoakustischen schnellen Schaltern in geeigneter Weise gemischt und wieder zu einem Strahl zusammen geführt. Ein Scanner schreibt dann zeilenweise das Bild ohne an eine Bildebene gebunden zu sein. Egal wo ich projiziere, das Bilt ist immer scharf. Das System wird heute in Flugsimulatoren und Planetarien verwendet.
Das Sony System ist viel einfacher, weil die drei Farben direkt mit Halbleiterlasern hergestellt werden können. Die Modulation kann über den Strom erfolgen. Die Lebensdauer von 10000 Stunden ist nur der Anfang. Unter guten bedingungen werden 30000 Stunden möglich sein. Das schaffen Hochleistungs Diodenlaser heute auch. In Glasfaserkabeln zwischen den Kontinenten arbeiten Laser mehr als 40 Jahre ohne Ausfall.
Das Sony System hat alle Chancen klein leicht, sparsam und billig zu werden. Wenn sich die Technologie skalieren lässt, brauchen Kinos keine Filme mehr durch die Gegend zu schicken. Daraus ergeben sich riesige Kostenvorteile.
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