Jugendschutz im Internet praktisch nicht existent

Internet & Webdienste Der Deutsche Philologenverband beklagte das weitgehende Fehlen von Jugendschutz-Maßnahmen im Internet. Kinder und Jugendliche seien immer früher mit jugendgefährdendem Bild- und Textmaterial konfrontiert, so Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des ... mehr...

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Ich persönlich bin auch gegen einen Jugendschutz im Internet jeder Art. Das Internet ist nicht für Kinder da! Wer Kinder ins internet lässt, muss sich selber darum kümmern das nicht-Jugendfreies Material nicht aufrufbar ist. Das ist alleine das Problem der Eltern, Schule usw.
 
@Kalimann: Schon mal daran gedacht, daß es (Kinder-)Spiele gibt, die nur mit einer Internetverbindung funktionieren?
 
@Michael41a: ...und?
 
@Kalimann: Sonst gehts dir gut?
 
Die Frage muss ich euch besser stellen, hättet Ihr lieber stark Zensiertes Internet?
 
@Michael41a:
Schonmal daran gedacht, dass die Eltern solche Spiele ab 18 nicht Kindern anbieten sollten bzw. kontrollieren sollten?
Alles müssen die Eltern machen und nicht irgend ein Konzern, Provider oder sonst wer...
Erziehung ist nunmal nicht einfach vor dem Fernseher sitzen!
 
@Kalimann: schliese mich an die meinung von dir und Screemon an, dann müssen sich eben eltern ein wenig mit der materie internet befassen wie man bestimmte seiten sperrt oder den internetzugang ihrer sprösslinge abklemmen.
 
@Kalimann:
Stimme Dir vollkommen zu. Durch übertriebenen Jugendschutz (der in meinen Augen eh nichts bringt) wird man als Erwachsener stark eingeschrängt. Auch beim Fernsehen gibt es dadurch nur noch stark geschnittene Filme zu sehen oder sie kommen immer erst Nachts (und selbst da noch geschnitten). Einzig und allein die Eltern haben sich darum zu kümmern, was die Kinder daheim mit dem Internet bzw. Fernsehen anstellen. Wenn se das nicht wollen, gibts halt keinen eigenen Computer bzw. Fernseher. Internetcafes auch erst ab 18 oder mit Überwachung (will aber bestimmt keiner).
 
@Kalimann: Das Problem sind immer die Eltern, die leider in den meisten Fällen kaum oder gar keine Ahnung haben, was das Internet eigentlich alles so bietet (außer sie selbst kaufen einmal was bei ebay oder Amazon). Die Frage nach dem Schutz: Alles meiner Meinung nach Schwachsinn, was Software seitig vorhanden ist, denn ein gefuchstes Kind oder Jugendlicher hat schnell einen VirtualPC oder ein zweites Betriebssystem installiert. Und solche Warnmeldungen wie bei berüchtigten Seiten sind ja auch lachhaft, da kann jeder sein Geburtsdatum eingeben, wie er lustig ist. Was helfen würde wäre vielleicht folgender utopischer Ansatz meinerseits: Der Provider sperrt direkt am Knotenpunkt alle Domains einer Blackliste (ab 16, ab 18). Nur wer "wie auch immer" sich selbst zertifizieren kann - wohl über eine zusätzliche Software mit Passworteingabe - kann dann auf diese Domains zugreifen. Nur müsste dazu jede Domain kontrolliert werden, was einen immensen Aufwand bedeuten würde, weil es schlicht kaum eine Regelung gibt.
 
@Kalimann: Jugendschutz für die Jugend und Schutzhaft die Erwachsenen - so sind alle optimal geschützt. Nur wer schützt jetzt die Beschützer?
 
@Hamlet. Es gibt die USK. Man kann jetzt lästern so viel man will, größtenteils sind ihre Empfehlungen aber nachvollziehbar und auch richtig, manchmal sogar zu lasch (wenn man zum Beispiel "Herr der Ringe" oder WoW ab 12 annimmt...) Aber gut, wenn es eine USK für Webseiten gibt, das vielleicht Europa/Weltweit fände ich das sehr gut, und würde dies sogar unterstützen. Sofern eine sinnvolle Anwendung der Einstufungen dann auch stattfinden, ohne sie "schnell mal" umgangen zu haben.
 
@Tienchen: Da die ISPs ihre Verträge mit Volljährigen abschließen, haben Provider da auch gefälligst nichts zu Zensieren! Die Volljährigen, die Verträge mit ISPs abgeschlossen haben, haben selbst die Verantwortung, inwieweit sie Kindern und Jugendlichen ihren Erwachsenen-Anschluss zugänglich machen. Wenn es soweit ist, das die Jugendlichen besser mit IT zurechtkommen, als die Eltern, haben die sich das auch erarbeitet. Irgendwelche "Placebo-Jugendschutzsoftware"dürfte sich dann auch von selbst erledigt haben, aber dann dürften die Jugendlichen auch selbst reif genug sein, damit klar zu kommen, was sie sich erkämpften. :-)
 
Wie auch immer, nur die Erwachsen dürfen ein Internet Anschluss bestellen. Bei Rest müssen sie selbst besorgen.
 
@Comet2000Deaf: Nur erwachsene dürfen die meisten konsumgüter kaufen. Dazu gehört als bestes Beispiel auch das Fernsehn und ein Anschluss. Trotzdem ist es für jedes Kind leicht dranzukommen und es zu benutzen, deshalb muss ein gewisser Jugendschutz schon vorhanden sein.
Es ist kein perfekter Vergleich, so bin ich sicher nicht dafür "Erwachseneninhalte" im Internet auf Abends zu beschränken. Aber es sollte schon ein besserer Schutz als die Blosse Eingabe eines Alters vorhanden sein. Das Argument Kinder dürfte doch gar kein Internetanschluss kaufen ist aber quatsch.
 
@.omega.: Hast du schonmal einen sechjährigen gesehen, der einen Fernsehr kauft? Also ich nicht! Auch beim Fernsehn gillt: Die Erziehungberechtigten müssen sich darum kümmern. Nicht die betreiber. im TV gibt es schon genug schutz. Vor 22 Uhr darf ja kein nicht-Jugendfreies Programm ausgestrahlt werden.
 
@ Kalimann: Im deutschen fernsehen werden sowieso nur jugendfreie dinge gezeigt. -Außer es handelt sich um dokumentationen. soweit darf es mit dem netz nicht kommen! wer sich internet besorgt und kinder hat, sollte sich selbst drum kümmern, dass er seine kinder vor nicht jugendfreien dingen schützt. gibt ja schließlich genügend programme dafür.
 
@.omega.: Heutztage kann man mit wenigen Klicks einen vernünftigen Router Jungendgeschützt einrichten. Dann ein vernünftiges Passwort und das war es. So einfach könnte die Welt sein, aber warum sich selber mühe machen.

Und jetzt kommt mir nicht, dass es zuviel erwartet ist einen dat Datei runterzuladen und in den Router zu laden. Dann ein Passwort eingeben, das nicht mama etc heißt.
 
@Comet2000Deaf: "Ey, isch will eine Internet, ey! Mit ganz viel schnell, weisstu?"
 
@Hamlet: Tolle Wurst! Übersetze Dir selbst doch mal bitte "deaf"! Comet2000Deaf hat es auch schon mal erklärt, warum sein Sprachvermögen beeinträchtigt ist, aber wenn Du es schaffst "deaf" zu übersetzen, könntest selbst Du darauf kommen, warum das Sprach- und Ausdrucksvermögen beeinträchtigt sein könnte.
 
@Bär: Yo, und ich bin der Prinz von Dänemark. Ist ja schließlich mein Name.
 
Absolutes Dito, wobei ich allerdings gegen allgemeine Zensur bin. Es kann aber auch nicht so schwer sein, in Schulen einen Proxy bereitzustellen, der die Zugriffe auf Internetseiten überwacht und für Jugendliche nicht geeignete Seiten auszublenden. Wer es ganz extrem mag, kann auch gleich zu einer Whitelist greifen und nur Dinge wie wissen.de, wikipedia.de etc. zulassen (wobei das mir persönlich auch einen Tick zu weit gehen würde). Allerdings: Zensur von Providerebene aus ist schlicht nicht möglich. Jeder halbwegs computerinteressierte Jugendliche kann sich einen Proxy herunterladen und kommt dann ebenfalls auch solche Seiten, während volljährige Erwachsene das Nachsehen haben, das kanns auch nicht sein...
 
@Astorek: Internetprovider könnten auch einen speziellen Anschluss nur für Schulen bereitstellen, wo gewissen Seiten sofort gesperrt sind.
 
@Astorek: Soviele neue Blogs und Videoportale, die täglich öffnen, kann man garnicht blocken. Und wozu auch? Wann kommen Jugendliche in der Schule den bitte an Computer, wenn nicht im Unterricht? Welcher Lehrer merkt es nicht, wenn seine Schüler auf YouP*** surfen, anstatt die gestellte Aufgabe zu erfüllen? Allgemein bin ich auch der Meinung, dass so etwas wie "Jugendschutz", wie er gerne genannt wird, der falsche Weg ist. Informieren/Diskutieren > Zensur.
 
@d2kx: Ich kenne diverse Schulen wo Schüler in den Pausen in die Internetcafes der Schule gehen. Diese sind meistens unbeaufsichtigt.
 
@Astorek: In Baden-Württemberg übernimmt bereits die Universität Stuttgart mitunter die Funktion (www.BelWue.de) Bildungseinrichtungen einen gefilterten Internetanschluss zu verschaffen, welcher unter anderem auch über einen Jugendschutzfilter verfügt.
 
"Jugendschutz im Internet praktisch nicht existent" - "Anonymität auch nicht"
 
o.O" ja und?die eltern haben die aufsichtspflicht. kiddies an den rechner zu setzen und zu sagen "hier das internet , geh mal auf KiKa und guck dir da was an" ist verantwortungslos. das balg sol bis es 12-13 is nicht ins internet, ganz einfach und wenn, dann mit elterlicher aufsicht. als ich noch zurschule ging und mein abi gemacht hab (2000) hatten wir nen "schüler internet cafe". die zuständigen lehrer haben alle möglichen seiten die mit gewalt darstellung und pornographie zu tun hatten auch gesperrt.
nicht der staat muss die bälger schützen sondern die eltern und deren nahes umfeld.
*lacht* mit 12-13 sind wir damals auch mal an die "heftchen" drangeommen , onsumieren ann man immer, wenn die eltern net wissen weis junior treibt.
mein onkel will jetzt seiner tochter (11) nen PC kaufen mit internet anschluss und ich hab ihm davon abgeraten a)zu jung b)er kann net kontrollieren was sie damit machen wird alternative wäre es natürlich zu gucken ob sein router nen adress und wortfilter hat.
wenns den eltern egal ist, dann nützt auch kein schutz irgendwas. sieht man doch bei den spielen. da steht links unten dick "ab 18" und die mammi strahlt ihrem sohnemann und drückt dem man GTA in die hand. ein fernseher im zimmer von einem 10 jährigen ist auch ncihts. seiner 13 jährigen tochter sollte man nicht ne schachtel kippen stopfen.
 
@DerTürke: genau so is es! die eltern müssen dafür sorgen, dass die kiddies nicht an solche sachen kommen. aber dabei denke ich nicht an sperren á la blacklist oder sowas, sondern ganz einfach an erziehung. die kinder müssen lernen, dass gewisse seiten für sie tabu sind
 
@DerTürke: Ich finde deine Einstellung irgendwie... altmodisch und nicht richtig. Ich möchte das jetzt nicht zu Tief ausdiskutieren, da dies ziemlich lang werden würde. Ich finde aber diesen Kontrollzwang, den Eltern auf Ihre Kinder ausüben, pervers. Kinder in meiner umgebung fangen viel früher als mit 12-13 mit dem Internet an, das funktioniert tadellos. Aber wenn du das bist, was du in deinem Nickname verrätst, wundert mich diese Einstellung nicht. Verbot ist der schlechteste Schutz.
 
@DerTürke: Ein Fernseher im Zimmer ist wie ein Staubsauger für die Kindheit.
 
Internet ist eben "Weltoffen". Müssen wir halt die Grenzen schließen, die Leitungen nach "außen" kappen und uns nen eigenes "Internet" erschaffen mit voller China-montur..... *rolleyes*
 
Neue Erkenntnis: Wenn man die Zeitschrift Playboy aufblättert gibt es praktisch keinen Jugendschutz!!

"...durch die Konfrontation mit solchen Inhalten innerlich zutiefst verunsichert und teilweise auch geschockt seien. " - Ich war auch schockiert als ich rausgefunden hab das mich nicht der Storch gebracht hat und dass es keinen Weihnachtsmann gibt.
 
@michael_dugan: Es ist schon unglaublich wie unprofessionell die meisten Menschen mit der Wahrheit umgehen.
 
@Kalimann: Finde ich auch! Zumal doch wirklich jeder Wahrheit 2.0 installiert haben sollte - doppelplusgut!
 
@michael_dugan: Das Magazin "Playboy" enthält sehr wohl "Jugendschutz". Ich denke nicht, dass da explizite Details gezeigt werden, falls sich das in den letzten Jahren nicht geändert hat. Das würde auch vollkommen an deren Zielgruppe vorbeigehen.
 
Da ein Vertrag beim ISP ab 18 Jahren vorausgesetzt wird ist das Internet auch ab 18 Jahren deshalb braucht es kein Jugendschutz.
 
Und was ist mit dem Erwachsenenschutz? Es gibt sicher genug, die aufgrund des Internets "innerlich zutiefst verunsichert und teilweise auch geschockt" sind. Beispiel: "Cupchicks" Wer´s kennt, weiß, wer nicht, hat NICHTS verpasst! :-)
 
@rebastard: aber die musik war entspannend... ,-)
 
@rebastard: Ich kannte es noch nicht. Du hast mich natürlich neugierig gemacht - und damit meinen Tag verdorben ... grauslich ...
 
@rebastard:
Hey, was soll einen da schocken ? Piss- und Kackspiele gibst bestimmt schon seit weis der Geier wie lange. Die täglichen Nachrichten schocken einen da schon mehr (Steuer rauf, Sprit rauf, usw. rauf).
 
meiner meinung nach, sollten eltern die erste zeit, wenn das kind in das internet geht, bei dem kind dabei sein (auch wenn es computerspiele spielt)... und es aufklären, was es darf (ihm zu sagen was es nicht darf, könnte das kind ja schon wieder verleiten, es zu tun)... sowas nennt man fürsorge... das internet zu zensieren ist blödsinn...
 
Es gibt KEINE Inhalte, die man Kindern vorenthalten kann - es gibt nur Erziehungsberechtigte und Pädagogen, die Ihrer Pflicht, darüber mit den Kindern zu reden, nicht nachkommen. Statt elterliche Freigaben einzubauen, sollte man die Elternschaft insgesammt mal überprüfen, ob sie in der Lage sind zu "erziehen". Nur Haken setzen und alles was die Kids sonst noch so tun am Allerwertesten vorbeigehen zu lassen und bei Amokläufen die Schulter zucken, kann ja nicht Ihre ganze Aufgabe gewesen sein.
 
"Der Deutsche Philologenverband ..." - Was? Wer? Ach wieder so eine Gruppe voller Volltrottel, die sich für nix Geld in den Po stecken.
 
Also eines ist im Internet existent, das ist Gewiss: SPAM! Zum Beispiel vom Philologenverband, solchen Spam kriegt man ständig vorgesetzt, was diesen Spam nicht besser macht. Früher haben sich die Heranwachsenden "Schmuddel-Heftchen" besorgt und damit ihre Aufklärungsbedürfnisse befriedigt. Wenn die heute Handys dazu benutzen und sich irgendwelche Lachfiguren darüber mokieren, das die Heranwachsenden immmer noch das gleiche tun, das sie selbst einst taten, als sie Heranwachsende waren, bloß, das die es sich mit "Schmuddel-Heftchen" besorgen mussten, anstatt mit Handys, ist das einfach nur lächerlich!
 
das Thema Internet und Jugendschutz ist doch mittlerweile so abgenudelt. es gab noch im intet noch nie einen jugendschutz und es wird ihn auch nie geben. man kann höchsten irgendwelche kontrollsoftware auf den rechner machen oder den zugang mit proxis regeln. fertig aus. die ganze diskussion führt doch zu nix
 
das Thema Internet und Jugendschutz ist doch mittlerweile so abgenudelt. es gab noch im intet noch nie einen jugendschutz und es wird ihn auch nie geben. man kann höchsten irgendwelche kontrollsoftware auf den rechner machen oder den zugang mit proxis regeln. fertig aus. die ganze diskussion führt doch zu nix
 
the internet: raping your childhood since 1994
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