Geld für Windows-Lizenz muss erstattet werden

Recht, Politik & EU Ein französisches Gericht hat am 30. April entschieden, dass der PC-Hersteller Asus die Kosten für eine Windows-Lizenz erstatten muss, wenn der Käufer eines Komplett-PCs dies verlangt. Dabei handelt es sich um das vierte derartige Urteil in ... mehr...

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und warum wird sowas wieder eizelfallmässig entschieden und nicht so geregelt, das fertigsysteme optional mit vergünstigtem betriebssystem verkauft werden? würde viel juristerei sparen... die können ja windows dabei legen, aber wenn mans nich will, schickt mans zurück und bekommt nen betrag x erstattet...
 
@Rikibu: Weil sich die Hersteller quer stellen und ihnen so Geld durch die Lappen geht. Die verdienen doch auch daran, dass sie PCs mit vorinstalliertem Windows verkaufen.
 
@Rikibu: mag stimmen, aber warum setzt sich zb. nicht die eu dafür ein? die pc hersteller sollten auch ein interesse daran haben, denn jemand der mit windows nicht arbeiten will, oder der bereits eine lizenz hat, der geht denen als kunden verloren - geht zu apple oder baut sich seine kiste selber zamm...und ein zugeständnis und somit ein kundengewinn sollte doch besser sein als einen kunden an die konkurrenz zu verlieren.
 
@Rikibu: In den Lizenzbestimmungen von Microsoft heißt es, dass die Lizenz gegen Erstattung der Lizenzkosten zurückgenommen wird. In der Praxis scheitert man allerdings fast immer beim PC-Hersteller. Wozu braucht es da dann noch Juristerei und ein Gerichtsurteil? Microsoft schreibt es doch ganz klar und deutlich!
 
Lenovo/IBM, der Hersteller des ThinkPads nimmt ebenfalls Lizenzen zurück. Finde das gut wenn man so ein vermurkstes Vista bekommt.

Windows 2000/XP ist einfach immernoch brauchbarer.
 
@bemtex: Kommt auch immer auf die Hardware an. Ich möchte mein Vista z.B. nicht mehr missen.
 
@bemtex: find vista gut und hab nur probs mit denen ich zurecht komme :)
 
@bemtex: An euch zwei: Habe das auch eher auf Notebooks bezogen.
 
@bemtex: Wobei ein sauber installiertes Vista auf jedem Notebook läuft. Es liegt also entweder am Hersteller oder am Endkunden (bzw. DAU), welcher nicht in der Lage ist, das System zu reinigen und den Müll zu deinstallieren.
 
@bemtex: Meine Aussage galt sowohl für Notebooks als auch Desktop PCs: Viele Vista-Notebooks erfüllen gerade mal eben die Mindestvoraussetzungen. Hinzu kommt noch, dass Hersteller das System mit allerlei Crapware vollmüllen.
 
Das finde ich eine gute Sache. Ein wichtiges Urteil, ich hatte schon ein ähnliches Problem. Hoffe das auch in Deutschland ein ähnliches urteil fallen wird, bzw. evtl. lenken die PC-Hersteller endlich ein.
 
Richtiges und nachvollziehbares Urteil. Wenn ich Fertig-PCs kaufen würde und kein Windows wollte würde ich auch auf Rücknahme der Liznez bestehen. hierzulande gibt es (glaub ich) 1-2 Fälle die auch zugunsten des Kunden entschieden wurden.
 
@DennisMoore: Nein, hier ist die Rechtslage anders. Hier kaufst Du 1 Produkt und kannst nicht Teile erstatten lassen (es sei denn freiwillig). Das französische Urteil ist bedenbklich, denn dann müsste ich ja auch unbenötigte Hardware erstatten lassen können, z.B. TV-Karte, Scanner, Monitor, Drucker, Tastatur, Maus, Kabel. Damit werden aber Systeme unkalkulierbar für den Händler. Er kann keine Mengenrabatte mehr an Kunden weitergeben. Und die Erstattung kann so evtl. den Systempreis übersteigen. In F gab es schon so ein Urteil, wo der Kunde letztendlich einen Notebook für etwas über 100 Euro bekam (nach Erstattung der Lizenzkosten). http://tinyurl.com/4d7vtk
 
@timurlenk: Das sehe ich anders. Der Hersteller der Festplatte räumt mir kein Recht ein die Hardware auszubauen und gegen Bezahlung zurückzugeben. Bei MS scheint das aber anders zu sein. Wenn die Lizenz das erlaubt dürfte ein PC-Hersteller da eigentlich nichts mehr zu melden haben.
 
@timurlenk: Ich bin mir ziemlich sicher dass es das hier auch schon gab. Weiß nur nicht mehr wo ich das gelesen habe. Der Kunde hat das Geld für das gebundelte Windows zurückbekommen weil er die Lizenzvereinbarungen nicht akzeptieren wollte. Das muß man ja tun bevor man Windows benutzen kann. Er sagte: Die akzeptiere ich nicht und gebe die Lizenz zurück. Der Händler hat es Rückabgewickelt. Ob mit oder ohne Anwalt und Gericht weiß ich leider nicht mehr.
 
@DennisMoore: Ja man kann sich die Kosten für das Betriebssystem zurückerstatten lassen nur leider erhält man so gut wie nichts zurück da die Lizenz sehr stark subventioniert ist (Microsoft, PC Hersteller, Werbung, etc.)
 
Würde ich hier in Dtl auch begrüßen. Ich könnte mir sogar vorstellen dann einen PC von der Stange zu kaufen.
 
@shiversc: Noch schlimmer als bei Desktop PCs, ist es bei Notebooks, da sind die interessanten Geräte so gut wie immer mit Vista vorinfiziert. Viel Geld wird man wohl nicht zurück bekommen, den so eine vom Hersteller vorinstallierte Windows Kopie ist nur Geringwertig, so das sich der Aufwand an Geld und Zeit, der erstmal investiert werden muss, gegenüber dem bisschen Geld hinterher zu rennen, das es eventuell für beseitigtes Vista zurückgeben könnte, eher nicht allzu lohnend sein dürfte. Ärgerlich ist jedoch der Mehraufwand, den es kostet, das Windows von den Vista infizierten Geräte spurlos zu beseitigen. Festplatten wirklich richtig zu säubern, ist aufwändig und bedeutet viele Stunden Reinigung der Platte, z.B. mit DBAN: http://dban.sourceforge.net/
 
@Fusselbär: Tust so als ob Partitionen löschen nicht reicht. Quatschkopf.
 
"Von der Stange" ist glaube ich garnicht Legal. Es muss ein Betriebssystem drauf sein, deswegen verkaufen manche Hersteller auch PCs/Notebooks mit FreeDOS.
 
@bemtex: genau es "muss" ... kein weiterer kommentar
 
@bemtex: Aus welchem Grund sollte da ein OS drauf sein MÜSSEN ??
 
@bemtex: @Athelstone: http://de.wikipedia.org/wiki/Freedos$Verbreitung
 
@Athelstone: das frage ich mich auch gerade... vor 5 jahren oder so hat ein kumpel von mir auch einen rechner ohne irgendein OS von einem pc-vetrieb gekauft...
 
@bemtex: Dein Link funktioniert nicht. Wenn es tatsächlich so wäre, daß ein Komplettsystem mitgeliefert werden müßte, hätten Anbieter wie ONE, Mindfactory etc., die Komplettsysteme ohne OS anbieten, ganz schöne Probleme.
 
danke wf für die news, wir haben ja soviel mit frankreich gemein
 
@hardcore: Ja. Haben wir. Frankreich ist, wie auch Deutschland, ein EU Land und daher könnten solche Urteile auch zu uns überschwappen. Desweiteren ist die Politik in Frankreich der Deutschen sehr nahe. Nur die Menschen sind etwas anders gebaut. In Deutschland wird in Foren und Kneipen über vieles gelästert, was einem nicht passt, in Frankreich wird mehr protestiert und auf die Straßen gegangen.
 
naja, ob jetzt autos anzünden und auf leute losgehen so viel produktiver ist, als sich in foren konstruktiv auszulassen, ist zumindest eine zweischneidige geschichte.
 
@rikibu: daß es produktiver ist, hat ja auch niemand behauptet. Noneofthem hat nur gesagt, daß Franzosen anders sind, nicht besser.
 
@noneofthem: Gerade in diesen Bereichen haben die beiden Länder völlig verschiedene Rechtsprechung und Gesetze.
 
die froschfresser eben.... problem dabie ist, dass die lizenz einem so weitaus günstiger kommt, wenn das betreffende OS schon vorinstalliert ist, als wenn man es getrennt kauft. im prinzip müssten die hersteller nun dazu übergehen und versch. modelle mit versch. Betriebssystemen anbieten. was aber widerum auch nicht geht, denn wieviel Prozent der Kunden kaufen sich ein System mit vorinstallierten Linux und co.

hab mal ne zeit lang beim saturn gesarbeitet und da das beste beispiel. da gabs mal einen laptop um 499 mit linux (vor etwa einem jahr) das ding war der ladenhüter pur. lediglich leute haben das ding gekauft die der preis reizte und sich dann auch windows aufspielen wollten.

also wärs ne sehr dumme idee, da jetzt auch versch. systeme anzubieten. wenn einer also kein Windows will soll er eben zu anderen händlern gehen, die eben auch solches anbieten. die freiheit hat er ja. er muss ja nicht genau das modell nehmen wo windows oben is....

a bissl plem plem sind da schon manche leut.
 
@www.easydate.cc: Es geht nicht um Händler, es geht um Hersteller, die nur PCs mit einem bestimmten vorinstallierten System anbieten. Es gibt ja kaum Notebooks ohne Windows. Und das ist nicht nur für Linux-User problematisch, sondern für alle User, die eine bereits vorhandene Lizenz weiter nutzen wollen.
 
@www.easydate.cc: exakt, warum soll ich denn ein OS bezahlen, wenn ich noch eines von dem alten Laptop/PC habe. Wohlgemerkt: kein OEM/Recovery, sondern eine offiziell gekaufte Vollversion, der alte Laptop/PC ist verschrottet und braucht kein OS mehr.
 
Für mich ist dieses entscheidend egal in welchem Land ich mich befinde, wenn das in der Lizenzbestimmung steht haben Sie mir das Geld zurück zu erstatten Punkt aus. Denn es steht nicht da es kann erstattet werden sondern klipp und klar es wird erstattet.

"In den Lizenzbestimmungen von Microsoft heißt es, dass die Lizenz gegen Erstattung der Lizenzkosten zurückgenommen wird."

Was kann man hierran falsch verstehen?

 
@reini: Ein Problem ist, dass der Käufer eines Komplett-PCs gar nicht weiß, um welchen Lizenzkostenbetrag es überhaupt geht. In solchen Fällen verweist M$ auf den PC-Hersteller (der hat ja irgendwelche Lizenzkosten bezahlt) aber der zahlt die Lizenzkosten nicht an den Käufer, weil der PC-Hersteller diese wiederum ohne Probleme nicht von M$ erstattet bekommt.
 
Ja toll.. ich kauf mir nen PC, schreib den Key auf, mach ein backup medium und dann verlange ich das geld zurück jaaa toll... gratis Windows für alle *rolleyes*
 
@Ludacris: So ein Vorgehen könnte Probleme bringen - wenn der Händler die Zurückgegebene Lizenz verkauft und der Käufer sich registriert wäre mit einer Nachfrage seiten M$ zu rechnen ... zumindest nach Aktivierung.
 
Hmmm ... auch ich würde es bevorzugen, wenn man ein System wählt, und dann halt sagt, ob man die Software XYZ für den Betra X zusätzlich erhalten wolle. Nur in diesem Fall: Habe ich das richtig verstanden? Der hat sich das System gekauft, wo der Hersteller (Asus) angibt, dass das OS bereits enthalten sei? Wenn das so ist, würde auch ich mich als Hersteller Querstellen ehrlich gesagt. Es steht im Angebot klar drin, dass das OS Bestandteil des Systems ist (Davon gehe ich mal aus, daß es dabeisteht). Wenn ich das System nicht "ohne OS" anbiete, mag das dem Kunden vielleicht nicht gefallen (und ich verkaufe vielleicht auch kein Produkt), dann ist das aber so. Wenn ich ein Auto kaufe, und da ist ein Radio inclusive, dann bekomm ich doch auch nicht das Geld im Nachhinein zurück (Passt zwar nicht 100%ig der Vergleich, vom Grundsätzlichen her aber schon). Zwar nicht unbedingt Kundenfreundlich meine Meinung (Okay, ich würde solche Systeme dann einmal mit und einmal ohne OS anbieten), aber so finde ich es nun mal.
 
Weiß jemand, wie das in Frankreich mit dem Eigentumsübergang ist? In Deutschland wird man beim Kauf Eigentümer und nicht nur Besitzer. Daher darf man mit dem PC und auch der Software machen was man will. In den meisten westlichen Ländern ist das aber nicht der Fall. Der letzte Satz: "In dem Urteil wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jeder Kunde das Recht und die Freiheit hat, jede beliebige Software auf einem Computer zu installieren, auch wenn dies nicht vom PC-Hersteller vorgesehen ist." lässt vermuten, dass es in F auch keinen Eigentumsübergang gibt. Weiß das jemand genauer?
 
@timurlenk: Du bist Eigentümert einer Lizenz. Nicht von der Software.
 
@simone: Wenn ich eine DVD mit Software kaufe, dann bin Eigentümer der DVD mit den Daten drauf.
 
Ganz, ganz finster! Man kann nur dafür beten, dass so ein Urteil in Deutschland niemals gefällt werden wird! Wenn jemand ein Fertig-PC/Notebook kauft, dann kauft er dort ein Paket. Punkt. Niemand wird gezwungen, ein Komplettpaket zu kaufen, aber wenn man sich dafür entscheidet, muss man eben auch alles nehmen, was dabei ist. Ob ich das dann auch nutze, ist ja eine ganz andere Sache. Aber warum soll ein Hersteller bluten, nur weil der Kunde ein Super-Sonder-Extra-Billig-Angebot haben will und dann wegen Windows oder sonstwas rummuckt? Der Kunde kann doch Linux oder XP installieren wenn er will: niemand hindert ihn daran. Wenn ich einen Cheesburger kaufe, sage ich hinterher auch nicht "Oh, den Käse wollte ich ja gar nicht: bitte geht mal im Preis runter". Das gleiche bei einem Komplettangebot für PC/Notebook: der Kunde weiß vorher, was er alles bekommt, und entweder er nimmt es so oder er lässt es. Wenn natürlich Microsoft von sich aus sagt, dass es die OEM-Lizenzen auch zurücknimmt und dafür Geld erstattet, ist das deren Sache, aber die Hersteller sollten da nicht mit reingezogen werden. Ach ja, fast vergessen: alle großen Hersteller bieten PCs und Notebooks auch OHNE vorinstalliertes Betriebssystem an: aber dann handelt es sich eben auch nicht um super-subventionierte Billig-Angebote ...
 
Und wieder einmal hat mindestens die Hälfte jener, die einen Kommentar verfasst hat, die News nicht gelesen!!!

In den Lizenzbestimmungen VON MICROSOFT steht, dass man die Windows-Lizenz zurückgeben kann und man sein Geld dafür erstattet bekommt!

Wenn man sich jedoch einen Fertig-PC kauft ist der Hersteller der Ansprechpartner und nicht Microsoft. Demzufolge MUSS auch der Hersteller die Lizenz zurücknehmen! Das hat nichts damit zu tun, ob man sich nun auch einen PC ohne Windows hätte kaufen können.

Das Problem ist bisher nur, dass die Hersteller sich gegen die Lizenzbestimmung von Microsoft lehnen und unrechtmäßig den Kunden das Leben schwer machen. Es ist daher gut, dass es nun ein paar Urteile gibt.

Manche schreien ja danach, dass sowohl "einheitlich" sein sollte oder gar die EU sich dafür einsetzen solle! Wofür denn bitte schön? Hättet ihr die News gelesen, wüsstet ihr, dass sich einfach nur ein paar Hersteller querstellen, was man lediglich mit normalen Gerichtsurteilen beilegen kann.

Das gleiche wäre, wenn sich ein Hersteller wehrt ein Produkt auf Garantie zu reparieren. Davon gibt es leider auch genügend, weil die Geld sparen wollen und hoffen erstmal, dass der Kunde nachgibt. Auch hier ist keine EU oder sonstwer zuständig, sondern lediglich ein Gericht, was dieser einzelnen Firma eins auf den Deckel gibt!
 
@sushilange: Wie du siehst, reichen "einfache" Urteile nicht. Von daher würde es schon Sinn machen, wenn dei EU eingreift und das regelt. Wenn sich dann ein Hersteller doch dagegen stemmt, hat er sicherlich einiges mehr zu befürchten, als von einem läppigen Gerichtsurteil (das von einer Privatklage ausging).
 
"kommt daher" X_X
 
"aus dem Hause Redmond" bitte was? Aus dem Hause Microsoft ist das einzig korrekte an dieser Stelle. Wenn man Redewendungen verwendet, sollte man auch wissen, wie sie zu handhaben sind! So jedenfalls nicht!
 
Dieses Urteil (vor allem der letzte Satz) ist sehr interessant hinsichtlich der Softwarepolitik von Apple. Wie war das noch gleich? Kein OSX ohne dazugekauften Mac?
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