Spammer muss 230 Mio. Dollar an MySpace zahlen

Recht, Politik & EU Die Betreiber des Social Networks MySpace konnten hohe Forderungen gegen einen Spammer vor Gericht durchsetzen. Der als "Spam King" bekannte Sanford Wallace und sein Partner Walter Rines müssen laut einem gestrigen Urteil 230 Millionen Dollar zahlen. mehr...

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Die Frage ist jetzt, wieviel er dabei verdient, bei der AOL strafe scheint es sich ja gelohnt zu haben weiterzumachen...
 
So ein paar Lappen. "Spam King" - für nix und wieder nix! Weil sie alle nicht weiter denken als sie springen können...
 
Lappen? Ich denke eher, daß das Amis sind. Außerdem ist Lappen nicht mehr politisch korrekt. Die heißen jetzt Samen.
 
@braindrain: +++++
 
Immer druff auf die sä**e!!! Ob die hohe Strafe ihn jetzt zum Aufhören bringt oder vll zwingt?!?
 
@SecurityPack: ich glaube nicht :). so wie das bei dem aussieht hat er eh einen namen und bekommt diese summe ruckzuck wieder zusammen. im endeffekt ist spamn die eier legende wollmilchsau und der verdienst, gerade in dem fall ist sehr hoch :)
 
Solche Kriminellen und andere Typen kommen mit kleinen Strafen davon. Microsoft, als ordentlicher Betrieb, muss ständig hohe Strafgelder zahlen. Das ist verkehrte Welt.
 
@manja: 230 Millionen Dollar würde ich jetzt nicht als Kleinigkeit bezeichnen. Ist übrigens Schadensersatz / Vertragsstrafe für die missbräüchliche Verwendung der Infrastruktur und keine Strafe (für eine Straftat).
 
@manja: ...und die Idioten die auf Spam reagieren und damit am Leben halten bleiben komplett staffrei.
 
@Alirion: (+) würde man solche leute bestrafen, gäbe es nur noch wenige schadprogramme. leider gibt's halt immer noch "trottel" (verzeiht mir den ausdruck), die mail-anhänge einfach öffnen obwohl sie den absender nicht kennen...
 
wodurch verdienen die eigentlich wenn die spammen? die email an sich brint denen doch kein geld oder? also kriegen die doch nur geld wenn die leute die produkte kaufen, die in der email stehen oder wie verdienen die durch die spams geld?
 
@betlor5: Es gibt genug User, die auf diese Mails reagieren und die Angebote nutzen.
 
@betlor5: Entweder verkauft er die Dienstleistung "Spammen" an andere zwielichtige Gestalten, die "Kunden" werden auf seine mit (bezahlter) Werbung oder Malware gepflasterten Seiten gelockt, oder er betreibt tatsächlich einen Onlineshop (oder 0900-Nummer) mit den Sachen, für die Du Werbung in Deinem Spamordner findest. Wobei vermutlich Alternative 1 am ehesten zutrifft, da er da am wenigsten angreifbar ist.
 
@betlor5: doch die verdienen alleine dadurch das sie die mails verschicken. pro mail gibt es betrag x. des weiteren verdienen die nochmals mit wenn....sie die mailadressen an andere verkaufen und wenn diejenigen die die mails bekommen haben auch noch produkte kaufen.
 
*lach* ... da hab ich doch glatt im ersten augenblick "Spanner" gelesen ...
 
230 mio $ ? Ja ne, als wenn MySpace jemals dieses Geld sehen wird ... saudummes Urteil!
 
@The Grinch: nö, sehr gutes Urteil - das sind nun mal USA, sieht Myspace die Kohle nicht, sieht Wallace die Sonne nicht wieder. So einfach kann es sein...
 
Spammen ist nicht in Ordnung, aber ich muss es ja nicht lesen!
Was ist mit unerwünschter Musik, Werbung, Flugblättern, oder Umfrage-Anrufen?
Der Größenwahn geht um.
 
@haxy: Natürlich muß man das nicht lesen, Recht hast Du!
Von 100 Spam-Mails kommen aber i.A. nur höchstens 10% bei Dir an.
Weil der Rest mehr oder weniger gut weggefiltert wird. Wer zahlt dafür?
Naja, bis auf Dich vermutlich nur die Anderen, die dümmer sind. Wer verstopft das Internet? Genau, keine der Millionen Spams pro Tag!

Und wo Du Recht hast, hast Du eben Recht!

 
Lächerlich! Der Junge wird das Geld niemals zahlen können und lebenslange Haftstrafe wird er auch nicht bekommen.
 
schon mal was von bankrotterklärung gehört? ja liebe leute, so etwas gibt es auch in den USA. bei einer solchen gibt es in der regel für den gläubiger nichts mehr zu holen, bis auf die restbestände an waren (fals vorhanden), immobilien und kontoinhalten. und ich glaube kaum das die "jungens" ihre vormals eingenommenen gelder (bis auf ein paar alibi-millionen) irgendwo in den USA parken. das ist dann die summe die MySpace bekommt. und damit sind die SPAM-BOYZ dann aus dem schneider und auf den weg in die karibik zu ihren jachten. denn, nach US-recht können sie von MySpace nicht mehr für das gleiche delikt vor gericht gezerrt werden - solange sie willens sind zu bezahlen und dies - soweit sie es können - auch tun . ~~~~~~~~~~ und für die ganz unwissenden hier: "SPAMMING" ist ein MULTI-MILLIARDEN-DOLLAR-MARKT (weltweit) - mit einem gesamtvolumen von mehreren 10 milliarden dollar umfang. alleine von daher kaum auszutrocknen. die möglichen gewinnspannen - verglichen mit dem risiko erwischt zu werden - sind einfach viel zu hoch!
 
@bilbao: Beim Anmelden einer Privatinsolvenz bist du aber auf die nächsten 5 Jahre verpflichtet jegliches Vermögen an deine Gläubiger zu übergeben. Ist wohl nix mit Karibik und Jacht^^
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