Daten nach Space Shuttle-Absturz wieder hergestellt

Speicher Wissenschaftlern ist es gelungen, kritische Daten von Experimenten zurück zu gewinnen, die zuvor bei Experimenten im Weltraum gesammelt wurden und beim Absturz der Raumfähre Columbia im Januar 2003 eigentlich verloren gingen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Halten doch mehr aus als man denkt, die Teile.
 
Wow, könne die dat uch mi meine Platte machen?
 
@Alien51: Wenn du genügend Kleingeld bereit hältst...klar^^
 
@HNM: Kleingeld? Habe nur Großgeld!
 
@Alien51: Nee, bei deiner Platte würde das nur dann funktionieren, wenn du sie vorher exakt denselben Bedingungen aussetzt, wie in dieser News beschrieben... Und dafür dürfte dein Großgeld nicht reichen.
 
@DON666: Wieso, haben viel Großgeld ich
 
@Alien51: dann du nehmen großgeld und kaufen deutsche buch.
 
@Alien51: Glaub ich nicht. Probier lieber ein Haarwuchsmittel. :-)
 
Hmm, wie jetzt? Verbrannt oder gerettet? Ist aber eine erstaunliche Leistung was Ontrack da geschafft hat.
 
also ist doch schon erstaunlich was heute alles so machbar ist. aber finde ich gut dass die daten gerettet werden konnten. war ja sicher auch nicht billig die mission, vorallem in anbetracht der menschenleben
 
@Azrael321: genau... aber ich verstehe nicht, warum sie die daten nicht gleich per gesicherter funkverbindung nach houston oder cape caneveral geschickt haben, nachdem sie die experimente abgeschlossen haben... somit würde im falle eines unglückes sowas erspart bleiben...
 
@ klein-m: Naja, da sind sicherlich ziemlich große Datenmengen angefallen. Wenn das Shuttle über Ku-Band-Satelliten mit der Erde verbunden ist, können sie maximal 50 Mbps transferieren. Da muss man dann aber miteinrechnen, dass da auch die ganzen Kamera- und Audiokommunikation drüberläuft.
 
@burning-joe: dann halt in jeder "nacht", wenn die crew pennt... da braucht man die cams und die audiokommentare nicht... ,-)
 
@burning-joe: Grosse Datenmengen? "Es handelte sich übrigens um eine Festplatte (…) mit 340 Megabyte Speicherplatz."
 
Das Laufwerk war verbrannt? Verbrannt klingt eher nach: "Nur noch ein Häufchen Asche übrig" Wenn man noch die Magnetscheibe raushohlen kann, trifft wohl eher "angebrannt" zu... oder?
 
Die haben die Scheiben bestimmt ausgebaut und per Laser die Daten ausgelesen, ich glaub da hatte ich schonmal was darüber gesehen.
 
@~LN~: Wow, echt? Magnetisch gespeicherte Daten per Laser auslesen? Man, was die von Ontrack alles können. Aber die haben ja auch holographische Reinräume und magnetische Retinascanner... hab ich gelesen... glaub ich :-)
 
@waftofsoul: ohne Worte :D (+)
 
@ waftofsoul: Natürlich werden die Daten in solchen Laboren mit Lasern Bit für Bit ausgelesen, ja auch bei magnetischen Datenträgern. Z.B. die Firma Convar stellte viele Daten von zerstörten Festplatten des 11. Sept. auf eben solchem Wege wieder her.
 
@Win-Fan: exemplarisch möchte ich mal ZD-Net zitieren: "Niederländische Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der Laser die Geschwindigkeit von magnetischen Festplatten verhundertfachen können. Der erste Prototyp wird in zehn Jahren erwartet.". Das Problem ist nämlich, das für Lasergestützte Schreib- und Lesevorgänge das magnetische Pit größer sein muß, als bei normalen Festplatten. In einem Heute-Journal im ZDF wurde von einem Weltweit einzigartigen Verfahren bei Convar gesprochen, die Platten des WTC mittels Laser auszulesen. Dazu habe ich allerdings keinerlei weitere Informationen gefunden, keine Verfahren, die das erhärten. Aber vielleicht hat Ontrack das Verfahren, so es denn schon existiert, ebenfalls entdeckt oder Lizensiert.
 
Ich würde mich für die Kosten der Dienstleistung interessieren.
Bestimmt kann sich Ontrack davon ein eigenes Space Shuttle kaufen.
 
@Eta: Habe selber als Privat Person mal angefragt bei Ontrack. Die haben mich auch direkt nach 15 Minuten zurückgerufen. Für ne Privatperson geht das so bei 1000-1500 da los. Glaube aber die NASA hat da ein biscshen mehr für gezahlt:-D
 
Bei einem Einsatz von SSDs wird ein Datenverlust noch unwahrscheinlicher. Ich denke, dass man in der heutigen Zeit bereits SSDs in der Weltraumforschung usw. anwendet. 2003 war diese Technik sicherlich noch nicht im Einsatz. Trotzdem die Datenrettung.
 
Oh man jetzt wird sich der Rollifahrer wieder die Augen reiben, was man denn so schön wieder alles herstellen kann!
 
War bestimmt eine Western Digital! Eine andere Festplatte überlebt so ein Marthyrium nicht.
 
@rubberduck: also ich glaube eher, dass es eine seagate war.
 
@rubberduck: Schwachsinn, das war bestimmt eine Samsung Spinpoint!
 
"Es handelte sich übrigens um eine Festplatte vom Typ ST9385AG des Herstellers Seagate mit 340 Megabyte Speicherplatz."
 
@Roland Quandt "Dennoch war die Festplatte später gefunden wurden."
Versteh ich nicht? =D
 
@bolinux: am Mond vorbei: links runter u. dicht am Saturn beim 2. Ring, da lag sie. Zum Glück war nicht viel Verkehr.
 
@pitbiker: rofl (+) xD
 
Festplatten sind für gewöhnlich schon sehr hart, auch aus magnetischer Sicht gesehen. Eine magnetische Zerstörung oder Beschädigung von darauf gespeicherten Daten ist in der Tat rein physikalisch schon schwierig, wenn auch nicht unmöglich. Dennoch arbeiten Festplatten-Schreibköpfe mit sehr höhen Feldstärken, eben um Information sicher auf das magnetisch sehr "harte" Schichtmaterial zu bringen.
Mechanische Belastungen machen der Schicht so gut wie nichts aus, sofern das Trägermaterial nicht an seine Belastungsgrenzen gebracht
wird und sich entweder verzieht (Aluminium-Spindeln) oder bricht (Glas-Spindeln, vor allem diese sind sehr erschütterungsempfindlich).
Ein Headcrash auf Datenspuren ist normalerweise fast ausgeschlossen, sofern die Festplatte nach Ausfall der Stromversorgung noch Zeit hatte, in die Parkposition (d.h. 0-Spur oder in den Off-Spindle Lock) zu fahren und der Datenträgerrotor vor dem Aufschlag am Boden bspw. noch zum Stillstand gekommen ist.
Viel problematischer ist Hitzeeinwirkung. Oberhalb einer für das Schichtmaterial typischen Grenztemperatur zerfallen die Strukturen der
Weissschen Bezirke und ordnen sich wieder unregelmäßig an, d.h. die
statischen Felder verschwinden und die Schicht wird neutral (diese bedeutet dann immer Datenverlust und das unwiederbringlich).
Wurde die Festplatte nicht so heiss, daß also keine thermisch bedingte Depolarisation infolge hoher Elementarbewegung eintritt, so ist
die Datenwiederherstellung mit grosser Sicherheit möglich.
Scheinbar war die Reibung des Wiedereintritts beim Auflösen der Raumfährenstruktur schon geringer, daß die Kühlung beim nun freien Fall durch die immer dichter werdende Luft überwog, so daß keine weitere Aufheizung mehr stattfand.
Diese "günstigen" Umstände in Bezug auf die Festplatte ermöglichten die Wiederherstellung der Daten.

weil das weiter oben jemand schrieb:
Das Lesen magnetischer Daten mittels optischem Laser ist nicht möglich!

Wiederherstellung bei Ontrack:
Verbringen in einen Reinraum.
Öffnen der Platte zur Sichtprüfung und der Beurteilung des Zustandes, ggf. Reinigung falls Fremdkörper (Staub etc.) vorhanden sind ( d.h. gründlichstes aussaugen/ausblasen usw.).
Beschädigte Festplatten werden zunächst bit für bit ausgelesen, mittels einem Spezialgerät, entweder über die vorhandene Hardware falls funktional intakt, ggf. werden teile ersetzt, oder falls diese unbrauchbar ist, komplett zerlegt und die Spindel in ein passendes Laufwerks-Case eingebaut, dann extra für diese Prozedure wieder feinjustiert (hierzu haben Labore wie Ontrack stets passende Cases parat!) und dann hierüber ausgelesen. Hierbei bedient man sich mehrerer algorithmischer Korrekturverfahren, um auch aus Lückenhaften Daten noch brauchbare Daten herauszurechnen (wie erfolgreich das ist, das hängt von der Quote der "roh" lesbaren Daten ab natürlich).
Die Speicherung der so Wiederhergestellten Daten erfolgt heute üblicherweise auf CDs, DVDs oder Magnetbändern, je nach Kundenwunsch.
Der evtl. nötige hohe technische wie auch zeitliche Aufwand zeigt schon daß Datenwiederherstellung ggf. sehr teuer ist (es kommt immer drauf an wie wichtig die Daten dem Kunden sind).
 
@berndpfe: So kategorisch kann man das verwenden von Lasern bei magnetischen Speichern leider nicht mehr ausschließen. Im Juli 2007 gab es vereinzelt Berichte über Forscher, die genau daran arbeiten. Die Geschwindigkeit soll dabei um den Faktor 100 gesteigert werden, wir sprechen da von Femto-Sekunden beim Schreibzugriff. Jedoch ist das im Moment noch unter Science Fiction abzuheften, von Serienreife noch keine Spur. Vielleicht auch nur der Versuch, mit einer Pressemitteilung Förder- und Sponsorengelder loszuschlagen.
 
300 mb platte? :D OMG!

bei ebay ist die nicht mal nen euro wert xD

http://cgi.ebay.at/Seagate-ST9385AG-Notebook-Festplatte_W0QQcmdZViewItemQQitemZ290221706017
 
@mySebbe: Die Platte an sich vielleicht nicht, aber die Daten darauf - bzw. deren (wissenschaftlichen) Wert -wirst Du Deinen Lebtag nicht bezahlen können !
 
ein hoch auf ontrack :)
 
...ich hatte mal 'nen Dozenten in Datentechnik, der berichtete von mit magnetischen Partikeln angereicherten Ölen, die auf Magnetbänder aufgesprüht werden. Die Partikel würden sich dann ausrichten und man könne die Bänder dann optisch (Lupe) auslesen. Das war mitte der 90er. Das beste daran: er hat es anscheinend selber tatsächlich geglaubt! Wat hem wi lacht!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles