Wikipedia mit gesichteten und geprüften Artikeln

Internet & Webdienste Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia hat heute eine neue Funktion eingeführt, die das Markieren von Artikeln ermöglicht. Laut den Betreibern ist das Ziel der Markierungen, die Verlässlichkeit zu erhöhen. Der Status wird in einem Kasten in der ... mehr...

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aha... sehr hoher informationsgehalt hier.
 
Der Ansatz ist gut, nur leider bringt er einem nicht weiter solange es keine "Fachkundigen Prüfer" gibt :)
Woher soll man die auch bekommen ohne das es Kosten verursacht?
 
Mal sehen ob das was bringen wird.. =)
 
Soviel zu frei..
Ne, ist gut so , muss ja nicht immer nur Müll drinstehen!
 
Was ist ein "regelmäßiger Autor"?
Ist der Artikel dann "geschlossen" wenn er geprüft wurde oder kann 5 Minuten später wieder irgend ein "Unwissender" etwas Falsches reinschreiben und der Artikel ist dann wieder ungeprüft? Dann muss der Autor natürlich "regelmäßig" prüfen ^^ Wenn ja, stell ich mir das so vor, dass z.B. Informatikern Themen rund um die Informatik zum "prüfen" vorgelegt werden und Sie auch sehen wenn in diesen, ihnen zugeordneten Beiträgen etwas geändert wird.....
 
@Wotan1987: Man kann eine bestimmte Artikelversion als geprüft kennzeichnen. So wie ich es verstanden habe, wird dem Besucher standardmäßig wohl die letzte als geprüft markierte Version angezeigt. Gibt es keine geprüfte Version, wird sicherlich wie bisher die letzte Version angezeigt. Änderungen an geprüften Artikeln werden erstmal gespeichert, aber erst dann dem gemeinen Besucher standardmäßig angezeigt, wenn diese neue Version als geprüft markiert wurde.
 
Nicht von mir aber er hat recht (Nils-Hero)

1. Aufbau von Bürokratie.
Wer sofort ändern will, muß sich irgendwo auf ner Liste eintragen, andere müssen die Liste kontrollieren, genehmigen. Diese Leute machen nicht mehr das, wozu wir hier sind: Artikel schreiben, Wissen vermitteln.
-> kostet Zeit -> demotiviert Leute -> Verlust von Schreibern.

2. Verlust von Unmittelbarkeit.
Vorher konnte jeder verändern und auch löschen. Dies würde dann zeitverlagert stattfinden.
-> keine sofort sichtbaren Resultate -> Verlust von Motivation -> Verlust von Schreibern.

3. Irritation.
Der Button auf jeder Artikelseite irritiert beim Lesen. Warum drängt der sich überhaupt so auf? andere Features bescheiden sich auch als kleine blaue Text-links. Was will uns dieser ständig präsente Warnhinweis insbesondere bei nicht gesichteten Artikeln sagen? 'Die schreiben eh nur Quatsch bei der Wikipedia'
-> Verlust von Reputation -> Verlust von Lesern

4. Dokumentation.
Dieses Ganze Feature ist überhaupt nicht anständig erklärt.
-> kapiert keiner -> Verlust von Motivation -> Verlust von Schreibern.

5. Der erste Schritt.
Erst das, irgendwann dann dürfen nur noch zugelassene, über 18 jährige, neutral-liberal Duckmeier (für solche und von solchen Leuten werden solche Regeln erfunden) Texte schreiben. Sowas artet immer aus.
-> Verlust kreativer Köpfe mit kreativen Ideen -> Die Wikipedia wird langweilig und meinungslos -> Verlust von Lesern und Schreibern
 
Das WP nach Möglichkeiten der Qualitätssicherung der Inhalte sucht, ist sicher begrüßenswert - unklar allerdings, warum man jetzt mit einem Konzept an die Öffentlichkeit tritt, das ganz offensichtlich noch nicht ausgegoren ist. Purer Aktionismus.
 
Als Gesichtet gilt eine Artikelversion, wenn von einem regelmäßigen Autor bestätigt wurde, dass sie keine mutwilligen Verunstaltungen (Vandalismus) enthält.

Geprüft kann eine Artikelversion zusätzlich werden, wenn sie nach Meinung eines fachkundigen Prüfers keine sachlich falschen Aussagen oder verfälschenden Lücken enthält.

und wer sind diese Fachkundigen Prüfer ?
 
Letztlich werden die Fehler, die von den Wichtigtuern mit viel Zeit bestätigt werden, dauerhaft festgeschrieben. Die werden dann für alle Zeiten fest zementiert.
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