Google informiert nur zögerlich über Pädokriminelle

Recht, Politik & EU Der Suchmaschinenbetreiber Google hat Informationen über Pädokriminelle in seinem Social Network Orkut lange zurückgehalten. Erst nach langer Auseinandersetzung wurden nun Daten an die brasilianischen Strafverfolgungs-Behörden übergeben. mehr...

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Sowas war ja klar, heute werden die Daten von Päderasten und Rassisten rausgegeben, morgen wird das ganze weichgespült und Daten über jeden werden rausgegeben. Sehr schlechte Entwicklung, die aber gut zeigt das Google seine Beteuerungen die unverhältnissmäßig lange gespeicherten Daten nicht rauszugeben nicht einhalten kann.
 
@lutschboy: Da hast du zwar Recht, aber ich finds richtig!
 
@lutschboy: Geht's noch? Das ist doch vollkommen in Ordnung, das Google diese Daten rausgibt.
 
@lutschboy: Hast du den Beitrag gelsen? Google weigert sich die Daten rauszugeben. Nur im Fall der mutmaßlichen Pädophilen wurden die Daten rausgegeben. Und auch nur weil Druck ausgeübt worden ist.

Ich finde die Ausrede seitens Google nicht wirklichGlaubhaft. Redefreiheit hat auch in den USA Grenzen. Und zwar dort wo es zur Volkshetze Mutiert.
 
@TobiTobsen: Hast du deinen eigenen Beitrag gelesen? Du sagst doch selber dass da steht dass Google die Daten rausgegeben hat. Ob gewollt oder ungewollt - rausgegeben ist rausgegeben. Google ist ein Dienstleister, nicht der lange Arm des Gesetzes. Und ob nun etwas "Hetze" gegen Homosexuelle ist, oder freie Meinungsäußerung, dass sehen viele Leute ganz verschieden - die Daten werden trotzdem rausgegeben. Und der tausch von Kinderpornografie ist vom kriminellen Aspekt nichts anderes als der Tausch von anderen verbotenen Dingen, die Google dann bald auch rausrücken muss, bis Google eines Tages dann alle Daten freigeben muss. Das ist die Sorge die ich hab.
 
@lutschboy: "+". Kinderporno ist halt das Totschlagargument gegen Datenschutz Nr. 1. Jeder, der hier auf Datenschutz besteht, wird so hingestellt, als ob er Kinderporno unterstützen würde. (Genauso wie jeder, der nicht auf die Terrorismuskeule reinfällt, Terroristen gut findet, oder was?) Das man, wenn man hier nachgibt, auch überall anders nachgeben muß sieht natürlich keiner.
 
@lutschboy: (+)
 
@lutschboy: (-) ! Tut mir leid, aber was schreibst du hier für einen Unsinn. Deiner Meinung nach sollten aus Datenschutzgründen, lieber nicht die Ips von Pedos und Hetzern rausgeben werden? Was macht ihr alle im Netz, dass ihr nicht dafür einsteht? Unglaublich. Meiner Meinung nach, sollte Google verklagt werden, weil sie solche Daten zurück halten. Die Schizo-Politik von Google passt mir garnicht, denn bei Gmail die Chinesen über "ungezogene" Bürger zu informieren und unter Google.cn das halbe Web zu zu blocken, dass geht, aber Ips von solchen Menschen rauszurücken ist ein Problem.
 
@lutschboy: Hm also sie müssen sich schon an Gesetze halten. Und Kinderpornographie ist schon etwas anderes als Filesharing von Musik oder abgefilmten Kinostreifen.
Das Kinderpornographie in letzter Zeit vermehrt von Rechteinhabern und Politikern als "Ausrede" verwand wird um den Datenschutz zu unterminiere ist mir bewußt. In diesem Fall ist es jedoch etwas anderes.
Es geht im übrigen nicht "nur" um Homosexuelle, sondern auch gegen schwarze und Juden. Die Frage ist immer, wie man etwas angeht. Wenn ich sage das Mir etwas nicht an Juden gefällt etc. ist das freie Meinungsäußerung. Wenn ich hingegen sage ich will sie vernichten und auch noch andere mit Hassreden dazu anstiften will, ist das meiner meinung nach nicht mehr mit der freien Meinungsäusserung zu entschuldigen. Dahinter kann man nämlich auch eine Menge verstecken. Ist in dem Fall nur umgekehrt.
 
@lutschboy: Alos mal ganz ehrlich, was ihr hier schreibt ist einfach nur Unsinn! Verbrecher zu schützen und mit Datenschutz zu argumentieren, einfach lächerlich. Wenn heute ein Betrüger bei eBay Mist baut, muss der ISP auch die Daten rausgeben! Das was ihr hier von euch gebt, wäre ein Freifahrtsschein für alle Verbrecher die sich im Internet leider tummeln. Das grenzt ja fast an die Bush Methoden im Kampf gegen den Terror! Ehrlich, jeder schimpft auf Google, aber wie viele Suchanfragen setzen die Leute bei Google ab die schimpfen?! Ich finde Google gut und die angebotenen Dienste ebenfalls. Die Entwicklung kostet Geld und irgendwie muss das reinkommen und Google löst dies durch dezente Werbung, nicht wie bei anderen Anbietern durch Riesen-Banner! Nur mal so für by the Way.
 
der spruch "Man sei an die US-Gesetzgebung gebunden, die die freie Rede schütze," gefällt mir am besten. der staat der das auspitzeln der bürger quasi neu erfunden hat in einer demokratie. naja. einerseits natürlich gut wegen verbrechen und auf der anderen seite natürlich schlecht, denn letztenendes geben die die daten immer raus sowie es aussieht.
 
@quad4: Abgesehen davon, dass du offenbar keine Ahnung von den USA hast: Was hat Bespitzelung mit dem Thema Meinungsfreiheit zutun?
 
@BessenOlli: das hängt dan davon ab gegen wen man was sagt ohne konsequenzen zu fürchten. es gab schon ein paar fälle wo das fbi vor der türe stand nur weil jemand gegen bush's regierung was gesagt hat. finde schon das das was mit meinungsfreiheit zu tun hat.
 
@quad4: wenn du was gegen die bush regierung sagst und das fbi vor der tür steht dann werden die dich aber nicht wegsperren können, viel mehr als da stehn dürfen die nämlich nicht, es sei denn du hast anstatt deiner meinung eine drohung ausgesprochen, das ist nämlich ein unterschied, relativ ähnlich wie in deutschland. du darfst sagen ich finde was merkel macht gehört mit dem tode bestraft aber du darfst nicht sagen für das was die sagt bring ich sie um. genauso wie du sagen darfst ich finde merkel macht absolut dumme äußerungen aber nicht merkel ist ne schlampe so dumm wie die labert... das eine ist jeweils deine meinung das andere ne drohung bzw beleidigung. und was letztendlich genau gesagt wurde wird in den medien sowieso selten wirklich richtig wiedergegeben.
 
google gibt nur dann daten raus wenn sie ansonsten gegen gesetze verstoßen... rassistische äußerungen sind in den usa nicht strafbar und fallen unter die freie meinungsäußerung, der verbreiten von kinderpornografie ist hingegen eine straftat und google gibt die daten dann raus wenn sie es laut gesetz müssen. ich persönlich halte es für richtig solange dies nur geschieht wenn sie es per gesetz müssen, solange sie es nicht freiwillig tun kann man google nicht dafür an den pranger stellen.
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