Microsoft schmiedet neue Partnerschaften in Afrika

Microsoft Microsoft-Chef Steve Ballmer hat eine Zusammenarbeit seines Unternehmens mit der Regierung von Angola bekannt gegeben. Gemeinsam will man dafür sorgen, dass die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Afrika beschleunigt werden kann. mehr...

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Statt IT brauchen die allgemein in Afrika wohl eher was zum Essen. Schon pervers wenn Nahrung zu Treibstoff wird. Und die Krönung des ganzen ist: Deutschland hat nicht wegen der Hungerkrise den Bio-Sprit gestoppt, sondern weil die Fahrzeuge Schaden nehmen könnten/würden, oder Besitzer noch teureren Sprit kaufen müssten. PERVERS!
 
@aha: Ist "primitiv" nicht die zutreffendere Wortwahl bzw. das zutreffendere Adjektiv? Pervers heisst dann doch schon eher obszön anstatt stupide? :) *g* Naja, totales OT von mir, aber fragen darf man ja :D
 
@aha: es lässt sich immer leicht sagen: "Die brauchen Essen..." Doch das Problem ist wesentlich komplizierter als du jetzt darstellst... Die Menschen dort brauchen viel mehr das Know-How und die Mittel, sich selbst zu versorgen, also die Hilfe zur Selbsthilfe! Aber deinem Grundgedanken stimm ich voll und ganz zu!
 
Microsoft tut das aber ja auch nur, weil die den Markt sonst komplett abschreiben können, da Linux da sehr weit ist. Als Linux noch nicht in diesen Gegenden war, war Microsoft Afrika doch auch scheißegal... Das liebe Geld...
 
@noneofthem: Tja, neue Märkte erschließen ist eben ein normaler Vorgang für ein Unternehmen wie MS. Und für tausende andere auch. Ich schätze mal Linux ist da nicht der Punkt, sondern eher das Engagement des OLPC-Projekts und von Intel (Classmate) sowie die allgemeine Verfügbarkeit von billiger Hardware. IMHO ziemlich unabhängig vom Betriebssystem.
 
@ DennisMoore: Findest Du es da nicht ungewöhnlich/auffällig, dass Microsoft bei OLPC Projekt erst aktiv wurde, als denen bewusst wurde, dass da Linux auf die Rechner sollte und dass das ganz schön viele PCs werden und somit auch potentielle Neukunden für Microsoft kosten würde? Mir ist natürlich klar, dass Microsoft ein großes Unternehmen ist und natürlich wachsen will usw. Aber die Art und Weise, auf die Microsoft das immer wieder tut, ist halt der Grund weswegen die Marke Microsoft heute nicht für Qualität oder Fortschritt steht sondern für Probleme, Verzögerungen und Skandale. Windows ist das Viren- und Bug-Betriebssystem. Jeder weiß das und trotzdem wird es genutzt. Da kann doch was nicht mit rechten Dingen zugehen. Findest Du nicht?
 
@noneofthem: Lustig ist auch, dass sich Microsoft dort breit macht, wo die fragwürdigsten Ja-Votierungen zu OOXML kamen.
 
@noneofthem: Find ich nicht ungewöhnlich. Microsoft konnte sich halt nicht früher engagieren, weil die Rechner Windows nicht ausführen konnten, wenn es denn überhaupt Rechner gab. Mit dem Trend "Billig-Laptops" erschließen sich für Microsoft viele neue Märkte weil dadurch jetzt mehr Länder/Menschen die Möglichkeit haben Windows zu nutzen. Es gibt übrigens auch viele Projekte wo Microsoft sich nicht engagieren kann, z.B. Linux4Afrika. Da werden alte Rechner nach Afrika geschafft, Ubuntu draufgemacht und in Schulen installiert. Das ist definitiv nichts für MS.
 
Ich persönlich finde Entwicklungszusammenarbeit schon sehr wichtig und wenn MS was dazu beiträgt, dass die Bildung gefördert wird und die Leute mit ihrem Wissen Geld im eigenen Land (nicht in der EU!) machen können, ist das doch ne tolle Sache.
Aus einer besseren Wirtschaft resultiert logischerweise auch ein besserer Sozialstandard. Und ums Essen kümmern sich Hilfsorganisationen (obwohl die, dank der Teuerung und Biosprit auch immer mehr Schwierigkeiten haben).
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