US-Filmlobby klagt wegen Links auf illegale Angebote

Musik- / Videoportale Die US-Filmindustrie geht juristisch gegen das Weblog Pullmylink.com vor. Auf der Seite werden Links zu aktuellen Filmen angeboten, die illegal auf Video-Plattformen bereitgestellt wurden. Anwender können die Titel dort in voller Länge ansehen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Naja, hier in Deutschland gibt es nich erst seit gestern das Urteil zur Verlinkung illegaler Inhalte auf Fremdseiten
 
@dj-corny: habe ich auch nicht behauptet. ich kenn das märchen über die disclaimer... davon ist das urteil ber nicht betroffen, das gilt weiterhin
 
Dann hätten ja Hyperlinks fast ihren Sinn verloren. Armes Internet... - Soviel zum freien Internet und Informationsgesellschaft.
 
@RobCole: nein, nein... wenn du wissentlich eine website mit illegalem inhalt verlinkst biste dran... is völlig korrekt...
 
@RobCole: Illegales wird nicht dadurch legal, dass es im Internet geschieht. Und im Internet gibt es ja durchaus noch legale Inhalte, hast Du vielleicht nur noch nicht gefunden:-)) Indem Du bewusst Hyperlinks (nicht nur auf Raubkopien) setzt, machst Du Dir deren Inhalt, wie man so sagt, zu Eigen: Macht man das gewerblich ("Bannerwerbung" usw), ist man halt als Hehler oder Beihelfer dran. Lernt man aber erst in der 5. Klasse, also hast Du noch Zeit.
 
Ich erinnere mal an diesen Fall: http://tinyurl.com/yr98jt. Und wenn ich auf eine URL wie koepi.org verweise und die sich ein Domaingrabber schnappt und Schabernack damit treibt, bin ich(!) Schuld? Kommt mal wieder runter und lasst es sein mich in die Raubmordkopiererszene zu schieben, dass ist voll lächerlich.
 
@RobCole: das zauberwort hier ist "wissentlich". Soll heissen: wenn du weisst, dass auf der Seite, welche du verlinkst, illegale Inhalte angeboten werden, dann bist du mitverantwortlich. Da hilft auch die tolle Distanzierung, wie sie in etlichen Disclaimern steht, nix
 
@RobCole: Völlig Richtig. So lange Links im Internet nicht statisch sind kann man nicht voraussagen, was bei einem Link morgen angezeigt wird. Also steht man beim Verlinken auf fremde Seiten immer irgendwie mit einem Bein in einer teuren gerichtlichen Auseinandersetzung. Vielleicht sollte man auf einen Google-Cache verlinken. Hm, auch Mist...
 
dann fangt mal an 100.000de von teenagern zu verklagen, weil sie in ihren chatforen bzw. profilseiten links zu youtube-videos haben. so kann man auch zukünfige kunden für sich werben...*vogelzeig
 
@willooo: erstmal geht es nicht grundsätzlich um youtube (und co) videos, sondern nur um diejenigen, die illegal (aber momentan noch geduldet) dort hochgeladen wurden, ergo kopiergeschütztes material. aber ja, prinzipiell hast du recht... müssten alle n unterlassungsschreiben bekommen.. zumindest alle diejenigen, die ein "illegales" video verlinkt haben.. gilt auch für urheberrechtlich geschützte bilder, mp3, programme, etc
 
@willooo: Wäre in so einem Fall nicht der Forenbetreiber der Schuldige, weil er derartige Inhalte nicht filtert? Und ausserdem wissen viele ja gar nicht, dass das Video auf welches sie verlinken illegal ist. Das ist sicherlich nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich!
 
@psykochris: foren ja, profilseiten nein
 
Was is mit tv-links.co.uk? Die waren doch auch schon vor Ewigkeiten gezwungen ihr Angebot vom Netz zu nehmen und die haben genau diss gleiche gemacht ...?
 
@Janus: Nach der URL stammt(e?) die Seite wohl aus "UK", also Grossbritannien, wo wohl auch geklagt wurde… Hier geht es um ein Gericht in den USA…
 
sicher haste du da auch recht, aber soll man doch mal die kirche im dorf lassen. man liest ja nur noch verklagen hier und verklagen da.
 
@willooo: ich denke mal, in diesem speziellen fall nun wollen die einfach einen präzidenzfall für amerika schaffen, auf den sie sich berufen können. den gibts bei uns seit 1998
 
"US-Filmlobby klagt wegen "Links" auf illegale Angebote" - nur gut das sie nicht auf "......"Rechts" auf illegale Angebote klagen." ........ :-)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen