Microsoft & Intel wollen Multicore-Forschung fördern

Software Microsoft und Intel haben für heute eine Veranstaltung angekündigt, auf der man gemeinsame Forschungs- vorhaben im Bereich der Mehrkernprozessoren und der dazugehörigen Software bekannt geben will. Das Wall Street Journal hat allerdings schon vorab ... mehr...

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64-bit, MutliCore, PCI-x ... was kommt noch, was nicht mal annähernd ausgenutzt wird?
 
@TobWen: Also beim Videoschnitt und VM bin ichs chon froh MultiCore zu haben. 64-Bit nutze ich auch, da man halt bei mehr als 4 GB nur noch mit 64-Bit adressieren kann (okay betrifft momentan eh nur workstations).
 
@TobWen: doch wird es... aber eben wie oben geschrieben nicht im heimanwenderbereich. in dem fall wuerde ich hier die supercomputer nennen, bei denen solche forschungen schon bei geringen ergebnissen sehr viel aus machen koennen... stell dir mal vor, alleinig durch optimierung wuerde 1% mehr leistung bei einen supercomputer raus kommen...
 
@TobWen: Sieh es doch mal von der anderen Seite. Welchen Sinn hätte es neue leistungsfähigere Software/Hardware herauszubringen, wenn die Basis dafür nicht da ist? Und wenn eh nen Neukauf ansteht, ist halt die neuere Technik dabei. Es schadet zumindest nicht.
 
@TobWen: Also allein bei 64-bit war es höchste Zeit. Wir sind bereits am Ende des Möglichen mit 4 GB als bezahlbare Speichermenge. Man muss nicht ein zweites Mal sich ein Jahrzehnt lang mit einem Provisorium leben, der einfach nur Pfusch ist (EMM386 bei DOS). Und man braucht ein paar Jahre, bis eine Technologie ausgereift ist, also ists echt höchste Eisenbahn. Warum man MultiCore net nutzen sollte, versteh ich auch net - jeder hat bestimmt 30 Prozesse (inkl. System!) im Normalfall am laufen, und da bringt MultiCore auf jeden Fall was.
 
@TobWen: Ähm, Technologien erst dann zu entwickeln, wenn der Vorgänger schon voll ausgelastet ist, ist eine ganz schlechte Idee :)
 
Also ich weiss ja nicht ob es sinnvoll wäre oder in irgendeiner Weise schon existiert. Aber kann man Windows und den aufgesetzten Programmen nicht klar machen, dass der Multicore dennoch wie 1 Kern angesprochen wird und im Prozessor ne Logik drin sitzt, die das verwaltet und auf die einzelnen Kerne aufteilt? Also ich wüsste nicht ob das ein guter Schritt oder ein schlehter Schritt wäre, aber da müsste man ja die Software dann nicht extra für umschreiben.
 
@gonzohuerth: Also Windows kann ja schon ganz gut mit MultiCores umgehen. Das was du da meinst hatte AMD aber mal vor, nur irgendwie hört man davon gar nichts mehr. Das Problem ist halt, wie man das machen will. Stell dir mal vor du hast ein ganz simples Programm was in einer Schleife immer nur 10 zur vorherigen Zahl dazuaddiert, wie willst du so ein Programm auf zwei Kerne splitten lassen.
Ich selbst programmiere ja auch und muss schon sagen, dass man echt extrem viel Arbeit in die Entwicklung eines Programms stecken muss, wenn man es auf mehrere Kerne aufteilen will. Das Problem ist halt sich zu überlegen, was man parallel unabhängig voneinander machen kann und das geht halt nicht mit jeder Routine. Was man aber z.B. gut machen kann ist, dass man EventHandler w und x auf Kern 1 legt und eventhandler y und z auf Kern zwei und die GUI auf Kern drei. Aber das nutzt die Technik leider nicht optimal aus.
 
@gonzohuerth: ja es werden doch immer "anfragen" an die cpu gesand... kann man die dann nicht einfach immer auf nen anderen core weiterleiten? ______________________________ ist das thema hier den flamern zu intellektuell oder wieso lese ich hier nur sinnvolle kommentare???
 
@gonzohuerth: Das Problem ist die meisten Prozesse kann man nicht vernünftig aufteilen. Bsp. Ein Arbeiter A baut eine Maschine alleine sehr gut zusammen, wenn jetzt ein zweiter Arbeiter B, der genauso gut ist, zur Beschleunigung dem Arbeiter A helfen soll funktioniert das nicht unbedingt mit der halben Zeit, eher dauert es sogar länger. Die beiden müssen sich erst verständigen wer welche Schraube andreht usw..
 
richtig, dafür muss es eben Programmierer geben, die das beachten. Der sagt dann der eine soll diesen Teil schrauben, der andere den anderen Teil. Dann kommen sie sich nicht in die Quere und müssen es nur zusammenschrauben. Der Prozessor weiß ja nicht, wie die gesamte Maschiene aussehen soll. Er weiß nur wo man welche Schrauben hinsetzen muss und gibt dann die Anweisungen. Dass man alles auch aufteilen kann weiß er ja nicht.
 
14??? leute.. omg, welch extremes forschungsobjekt.*g*
lol, und wieviele arbeiten bei denen im marketing? 5000 oder mehr?
 
@Undergroundking: Das sind 14 Hochintelligente , nicht sowas wie du und ich.
 
Erlang bietet sehr gute Multi-Core Unterstützung. Skalliert eigentlich zu 100% mit der Anzahl der CPUs.
Da in Erlang so gut wie alles ein Prozess (lightweight) ist und diese von der VM auf die einzelnen Cores verteilt wird, skaliert es sehr gut.
 
@Skulli: www.erlang.org
 
Microsoft und Multicore..... M$ sagt doch selbst, bei 4 Kernen ist Schluß. Mehr bekommt man unter der veralteten NT-Architektur unter Windows garnicht verwaltet. Und wenn ich mir dann noch das völlig überholte Prozessmanagment anschaue, dann bleibt M$ nur eines übrig. Alles weg werfen und ein Komplett neues System entwickeln. Vista steckt ja auch nur ein leicht modifizierter NT-Kern. Dann kommt noch die völlig veraltete x86 Architektur von Intel hinzu, mit der wir uns jetzt schon seit fast 30 Jahren herumschlagen. Ich sage nur A20-Gate. Wenn ich mir jetzt anschaue, was M$ in den 5 Jahren Entwicklungszeit von Vista auf die Reihe gebracht hat, dann frage ich mich, wie M$ und Intel etwas komplett neues entwickeln wollen. Von daher wird es wohl wieder auf eine Patchlösung hinauslaufen.
 
@kfedder: das selbe ist doch auch mit dem otto-motor. wie lange gibt es den schon, ohne dass ein neuer motor erfolgreich entwickelt wurde?
 
naja der Otto-Motor ist aber trotzdem nicht die ultimative Lösung, besonders im Hinblick auf die Energiekrise.
 
die sache mit dem Otto- Motor ist ne ganz andere Kiste. Er läuft doch oder? Der Wankelmotor hat sich wegen zu vieler Probleme nicht wirklich durchsetzen können und der Otto- Motor Wird auch permanent weiterentwickelt: Direkteinspritzung, Turbolader, Variable Nockenwellen...

Außerdim ist das Öl noch nicht teuer genug um die Motoren noch effizienter in der Verbrennung zu entwickeln. Denen würde doch ne menge schotter flöten gehen, wenn die kommende Fahrzeuggeneration nicht 10 sondern vllt nur 2 Liter verbrauchen würde...
Die Pläne für sparsamere Motoren liegen bereits in den Schubladen, davon bin ich überzeugt. Oder meint ihr die Ingenieure bei BMW, Audi oder Daimler drehen nur ihre Däumchen?
 
@krauthead: Na, solange man sich mit Öl die Menschenheit gefügig machen und Geld verdienen läßt, wird auch nix Entscheidendes passieren. Die freie Energie wurde schon vor über 100 Jahren entdeckt und die entwickelten Geräte verschwinden in der Versenkung. Selbst die alternativen Energien sind nur sinnloses, bzw. vergleichweise ineffizientes Geplänkel !
 
Ach man soll GPU basierende Software entwickeln....320 Prozessoren....leider ist das seehhhrrr schwer und nur für spezielle Software nützlich...
 
@bluefisch200: wtf willst denn mit GPU Basierender Software?
Wozu? 3D GUI oder wie stellst dir das vor?
 
Soweit ich weiß, gab es da mal ein Tool um Passwörter zu knacken. Das hat die Stream-Prozessoren der 8800 mit benutzt.
 
@ Navarro: Na dann immer her damit :)
 
@crusher² : Nein man kann für die GPUSoftware schreiben wie für die CPU...mit dem Problem dass die GPU zwar z.B. 320 Pakete miteinander jedoch diese identisch sein müssen..aber Passwortknacker wären da ein gutes beispiel...
 
http://tinyurl.com/yzf4f3
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