OLPC: Null-Dollar-Laptop soll Wirklichkeit werden

Hardware Nicholas Negroponte, Initiator und Chef des Projekts One Laptop per Child (OLPC), hat gegenüber der Frankfurter Rundschau angekündigt, Kinder in Entwicklungsländern flächendeckend mit Laptops ausstatten zu wollen - im Idealfall kostenlos. mehr...

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Das Projekt an sich ist gut, dennoch denke ich das mit kostenfreiem Schulbesuch und kostenlosem Unterrichtsmaterial aktuell mehr geholfen werden kann. Wenn dann mal alle Kinder in die Schule gehen können und in den Klassen PC's mit Internetanschluss vorhanden sind kann man über Laptops nachdenken.
 
@cathal: ich finde das ist falsches denken. man soll projekte wie diese einstellen, weil es kinder gibt die nicht zur schule gehen können, oder klassenzimmer gibt, welche keinen internetanschluss mit pc haben? Streng nach dem motto "wenn nicht alle gleich, dann niemand"?
 
@cathal: Für was braucht in der Schule Internet ?! Während meiner Schulzeit gabs zwar Internet, aber wenn eine ganze Klasse über eine ISDN Verbindung geht war das im Prinzip keine Verbindung. Und im Internet lernt man nicht wie man mit Programmen umgeht oder das 10-Finger-System. Oder Dinge lesen kann man Offline auch - was uach noch kostenvorteil ist weil man keine Bücher mehr drucken muss. usw.
 
@cathal: frei nach dem motto: "wer rennen will sollte erstmal laufen lernen!" wer von denen kann denn etwas mit einen laptop anfangen wenn er nichtmal lesen und schreiben kann? da ist ein laptop der falsche weg... aber sollen die mal die dinger verschenken dann können diese kids dann die teile verkaufen und bekommen etwas geld in die familienkasse!
 
Und der wird dann 100$ kosten?^^
 
@estes: Bei der aktuellen Geldentwertung des US-Dollar wird das Ziel von 100$ wohl nie erreicht werden... xD
 
Ich fände da den -100 Dollar Laptop besser. Man bekommt da noch Geld dazu wenn man den nimmt.
 
@Satriani: oder auch nicht... siehe [o2]
 
Könnte es eventuell sein, dass manche Länder zu "stolz" sind um 100-Dollar-Laptops zu kaufen? Kann ja sein dass sie sagen "Wir wollen vollwertige Laptops haben. Wir sind doch keine Menschen 2ter Klasse". Sollte man auch mal berücksichtigen. Mir fallen da einige Länder mit Regierungen ein, die sich so verhalten könnten. Auch und gerade weil diese Laptops aus den "westlichen Ländern" kommen.
 
@DennisMoore: dann muss ich aber sagen, haben diese länder pech gehabt. "wir" machen und die mühe etwas zu entwickeln, für länder dessen entwicklung weniger weit fortgeschritten ist, und dann hält man und noch vor es seie zu billig? es ist doch mal vollkommen klar das wir keine 2000&$8364:/Dolla Geräte an die ärmeren länder für 200&$8364:/Dolla verkaufen können. wir können die entwicklung für diese länder komplett einstellen, dann sollen die selbst zusehen wie sie klar kommen. Rumheulen und jammer, gleichzeitig auch noch ansprüche stellen ist sehr frech. (Das ist jetzt von mir so gedacht, wenn dein "eventuell" eintreffen sollte)
 
@Kalimann: Du hast gut reden. Du lebst hier in Deutschland. Sag das mal bitte einem afrikanischem Kind. Du kannst doch die Bürger eines Landes nicht für die Taten der Regierung verurteilen und bestrafen. Ausserdem hört sich das ziemlich herablassend an und genau deshalb entscheiden bestimmte Menschen auch so, denn sie möchten nicht herablassend behandelt werden. Und deine Aussage ist schon ziemlich eingebildet und arrogant.
 
@Zoki: was heist denn heir herablassend... es ist wirtschaftlich nunmal nicht anders möglich. der einzige und beste kompromiss um afrkanischen (du fingst mit der lokalisierung an!) kindern einen einblick in die IT welt zu ermöglichen. wir leben nunmal im totalen Kapitalimus, welches nunmal zu arm und reich ohne grenzen führt. wenn man unsere bemühungen nicht wert schetzt, dann kann man doch nicht mehr sagen als "dann tuts uns leid".
 
@Kalimann: Schon klar was du damit sagen wolltest, dennoch ist das nur ein Synonym für:"Wie machen was für euch, küsst uns die Füsse oder leckt uns...". Natürlich übertreibe ich, aber es kommt halt so rüber. Wie gesagt können die Bürger eines Landes nichts für die Entscheidung der Regierung. Du kannst leicht auf etwas verzichten, aber die Menschen in solchen Ländern sind dankbar für jedes Reiskorn, da kannst du nicht einfach sagen, dass es dir leid tut und tschüss.
 
@Kalimann: von Geschenken oder Hilfe der Hilfe wegen kann da ja wohl keine Rede sein. Der Zweck ist doch nur der Entwicklungsländer abhängig von den Industriestaaten und deren asozialer (unsozialer) Marktwirtschaft zu machen um sie weiter ausbeuten zu können.
 
@DennisMoore: Achtung! Politisch unkorrekt: Wie bekommt man 15 Äthiopier in eine Telefonzelle? Man wirft ein Reiskorn hinein. Und wie bekommt man sie wieder raus? Gar nicht, die haben sich vollgefressen. ______________________________________

Oder noch böser: Warum hängt eine äthiopische Mutter ein Wäscheleine in der Wüste auf? Damit ihre Kinder im Schatten spielen können. ____________________________

Da kann man nur froh sein, dass der Westen das Glückt hatte sich vor den Afrikanern zu entwickeln, sonst würden wir heute für die Sklavenarbeit verrichten und nicht umgekehrt.
 
@Dr_Tod: Falls das witzig sein sollte ists schief gegangen (-).
 
besser wäre es das statt der (oftmals extrem korrupten) regierungen der angedachten "entwicklungsländer" - lieber mal die "international agierenden konzerne und firmen", welche vielfach in vielen dieser länder sitzen und deren rohstoffe und bodenschätze (erdöl, edelmetale, uran, edelsteine ...etc.) und lanwirtschaftlichen erzeugnisse (kaffee, kakau, bannanan, edelhölzer ...etc.) bis zum erbrechen ausbeuten und mal so ganz nebenbei im vorbeigehen, die lebensgrundlagen der menschen vieler dieser sog. entwicklungsländer zerstören, durch bodenerosion, abholzung, verseuchung der gewässer und böden, überweidung, überfischung ....etc. - die verantwortung übernehmen für die ausbildung der kinder dieser ausgebeuteten länder. es wäre für sie ein leichtes genügend schulen und ausbildungsstätten zu bauen und diese entsprechend gut auszurüsten. selbiges gilt auch für die regierungen unserer "entwickelten" länder. statt den korrupten machthabern immer mehr geld in den anus zu pressen sollten nur noch solche projekte von den bereitgestellten entwicklungshilfe-geldern profitieren. denn ehrlich gesagt - wenn man sich die reine höhe an entwicklungshilfe ansieht die die einzelnen industrieländer pro jahr zahlen - dann kann man sich nur mehr fragen wieso solch ein projekt nicht vorankommt..............!!!
 
@bilbao: Die Industrieländer machen den Fehler,sie geben die Entwickelungshilfe nur der Regierung zum verteilen.Und die Regierung verteilt dann gerecht durch 2.
 
Solch ein Projekt ist gut, wer das nicht merkt, ist an seiner "Intelligenz" (wenn man es dann noch so nennen darf) selber schuld.
Ein Notebook welches günstig oder sogar kostenlos zur Verfügung gestellt wird, spart eine große Menge an Papier- und Materialkosten, die in der Schule in den Ländern sowieso nicht in Massen sind. Arbeitsblätter würde man einfach über das Netzwerk verschicken, statt tausende male zu kopieren, man bräuchte keine Stifte und vollgestopfte Schultaschen mit zu vielen Heften und Büchern. Alles würde über das Notebook bestens funktionieren.
Das Einzige was mich wirklich an solch einem Projekt stört ist, dass es in Deutschland in normalen Schulen nicht gemacht wird... dabei hat es Deutschland nötig! Auf meiner Berufsschule statt es jedem frei, ob man sein eigenen Notebook statt Bücher, Hefte, etc.. verwendet. In der "normalen" Schule aber nicht!
Solch ein Projekt sollte ein Standard in Deutschland sein und an allen Schulen selbstverständlig sein.
 
@Screemon: meinste nicht das erstmal die rahmenbedingungen stimmen sollten? in den ländern der dritten welt gibt es kein flächendekendes schulnetz! wer soll denn arbeitsblätter via netzwerk verteilen wenn das schulkind 200km weiter weg ist und gerade zu arbeit rangezogen wird? wenn das kind nun in einer "schule" sitzt nichtmal lesen kann geschweige schreiben dann hilft dem kind auch keine tastatur mit komischen zeichen drauf.... dann ist es zwar schön das es ein laptop hat und man am papier spart... nützt aber rein ganichts! ich hab aber die idee zur völkerverständigung: wir bauen ein 100€ Laptop mit altägyptischen zeichen als tastatur und ersetzen jegliche schrift des darzustellenden textes durch hyroglyphen und schauen mal ob du damit was anfangen kannst :) schauen wir doch mal wie "intelligent" du bist wenn du anleitungslos an den ding hockst und nur dieses zur verfügung hast... die lehrer in der dritten welt kennen sich teilweise auch nicht mit pc und technik aus also wie soll der denn arbeitsblätter via netzwerk versenden? ansich ist dieses laptop ne topidee (global wäre es noch besser) aber erst wenn die rahmenbedingungen stimmen... bis dahin ist das ding ne schwachsinnsidee vom herren persönlich und ich habe das gefühl das Nicholas Negroponte eher auf einen nobelpreis aus ist als tatsächlich helfen zu wollen!
 
Solch ein Projekt ist gut, wer das nicht merkt, ist an seiner "Intelligenz" (wenn man es dann noch so nennen darf) selber schuld.
Ein Notebook welches günstig oder sogar kostenlos zur Verfügung gestellt wird, spart eine große Menge an Papier- und Materialkosten, die in der Schule in den Ländern sowieso nicht in Massen sind. Arbeitsblätter würde man einfach über das Netzwerk verschicken, statt tausende male zu kopieren, man bräuchte keine Stifte und vollgestopfte Schultaschen mit zu vielen Heften und Büchern. Alles würde über das Notebook bestens funktionieren.
Das Einzige was mich wirklich an solch einem Projekt stört ist, dass es in Deutschland in normalen Schulen nicht gemacht wird... dabei hat es Deutschland nötig! Auf meiner Berufsschule statt es jedem frei, ob man sein eigenen Notebook statt Bücher, Hefte, etc.. verwendet. In der "normalen" Schule aber nicht!
Solch ein Projekt sollte ein Standard in Deutschland und an allen Schulen selbstverständlig sein.
 
Dieses Prjekt wäre durchaus lobenswert, wäre es nicht nur ein schon Jahrelang verwendeter Marketinggag.
 
Was sollen die mit den Laptops? Davon werden die tausendende Kinder, die täglich an Hunger und Krankheiten sterben nicht satt! Dieses ganze Thema ist doch nur Fassade um für sich Werbung zu machen und in ein gutes Licht zu rücken. Die sollten erst einmal dafür sorgen, dass die Kinder Zugang zu Schulen bekommen, vernünftige Unterkünfte, Proviant, Infrastruktur etc. Dann könnte man anfangen denen Laptops zu schenken.
 
@ecco: Sind diese Kinder überhaupt gefragt worden, was sie sich ( im Vergleich zu dem unseren) in ihrem erbärmlichen Leben wünschen? Ich garantiere, dass 90% dieser Kinder gesagt haben, ich möchte ein Notebook! Dieses Projekt ist totaler Kapitalismus. Diese Kinder brauchen keine Notebooks, sie sollten froh sein, wenn sich jemand erbarmt und ihnen erstmal Lesen und Schreiben beibringt. Und du hast vollkommen recht, bei denen herrschen Wasser- und Nahrungsmangel. Die nächsten Kisten, die bei denen fälschlicherweise als Überlebensvorräte deklariert wurden, beinhalten garantiert Notebooks, denn sowas brauchen die dort auch wirklich noch zu ihrem Glück.
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