Logitech will durch größere Übernahmen wachsen

Wirtschaft & Firmen Im Interview mit der schweizerischen "SonntagsZeitung", äußerte sich Logitech-Chef Gerald Quindlen zu den Zukunftsplänen des Unternehmens. Dabei erklärte der neue Konzernchef auch, dass die Zeit für größere Zukäufe reif sei. mehr...

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Nein, Marktführer bei Maus/Tastatur sein reicht natürlich nicht. Das man damit viel Geld verdient und das Unternehmen Gesund ist, ist natürlich unwichtig. Wir müßen andere Unternehmen schlucken, uns auf fremden Boden begeben und ein Weltkonzern werden........ Nagut liebe Mitarbeiter, evtl. verheben wir uns dabei und gehen pleite, oder ein anderes Unternehmen kauft uns dann auf, aber schlimmstenfalls kommt der Hedgefond und schickt seinen Sanierer, Ihr fliegt dann raus und wir produzieren dann in Rumänien,China und Nepal ( Kinderhände können die kleinen Schrauben auch besser halten), aber Hey, was soll´s wir sind dann ein Weltkonzern. Wir sind nicht so blöd wie zB Trigema und fertigen am angestammten Standtort und halten uns aus der Übernhamenhysterie heraus, wir nicht!
 
@Maik1000: du verstehst auch nichts von freier marktwirtschaft. aber ich lass dich einfach mal bevor du noch abdrehst. wenn es dieses treiben bei konzernen nicht geben würde, dann hätten wir wahrscheinlich jeder ein anderes os, man hätte lauter inkompatible systeme und peripherie. aber so ist das streben einer firma nun mal. man möchte nicht auf der stelle stehen.stehen bleiben ist rückschritt, nur durch angriff kann man seine firma und dadurch auch die arbeitsplätze sichern. und die gewinnmaximierung, der jedes aktiennotierte unternehmen unterliegt, führt im extremfall dann zu kinderarbeit. das muss aber nicht sein, man kann ja auch einfach die preise erhöhen, aber ich denke DU bist der erste der dann schreit. also einfach mal überlegen, und wenn man sich in der betriebswirtschaftslehre nicht auskennt, dann sollte man bitte nicht mit seinen bildzeitungskommentaren und slogans kommen. async out. ps: dass-das - sagt dir das was???
 
@Maik1000: Jaja, schon gut - Hauptsache gepostet! Nur so nebenbei: Logitech produziert in China! Zudem ist diese Taktik nicht unbedingt schlecht ... Durch den Zukauf von neuen Firmen werden im Normalfall verschiedene Entwicklungen kombiniert, wodurch anschliessend neue bessere Produkte entstehen.
 
@Maik1000: +++ FT +++ (Romanel-sur-Morges, Schweiz) Wie das Unternehmen Logitech am heutigen 12. Januar 2016 bekannt gegeben hat, muss mit sofortiger Wirkung der Geschäftsbetrieb eingestellt werden. Offene Rechnungen und die Gehälter der Mitarbeiter konnten schon seit mehreren Monaten nicht mehr bezahlt werden, nachdem der Markt für manuelle Eingabesysteme vorletztes Jahren durch Einführung von "Windows Exdov" mit reinem Sprachsteuerungssystem eingebrochen ist. Aus Kreisen des Aufsichtsrates gab es massive Beschwerden gegenüber dem Vorstand, dass eine Ausweitung der Geschäftigstätigkeit weg vom reinen Kerngeschäft schon in der Vergangenheit geplant war, aber man sich lieber nicht in unbekanntes Gewässer trauen wollte. "Durch eine Ausweitung unserer Aktivitäten hätten wir eine Absicherung durch verschiedene Standbeine des Unternehmens erreichen können", so ein Mitglied des Betriebsrates, der die Unternehmenstaktik schon in den vergangenen Jahren häufig kritisch bewertet hat. - - - - - Hintergrund: Logitech hatte sich im vergangenen Jahrzehnt, im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, nicht den Gesetzmäßigkeiten der Globalisierung ergeben und versucht das Kerngeschäft durch naheliegende andere Geschäftsbereiche auszuweiten und unterstützen, sondern setzte auf den Kernbereich des Unternehmens und wollte sich aus sozialer Verantwortung heraus (so der ehemalige Vorstandvorsitzende des Unternehmens) auf Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von der Schweiz aus konzentrieren. Konsumenten waren jedoch schon kurz darauf nicht mehr bereit die dadurch höheren Kosten zu tragen und wichen auf Konkurrenzprodukte aus. Nachdem die möglicherweise Rettung durch Aufkauf durch einen Hedgefond 2012 und folgende Radikalsanierung jedoch abgeblockt wurde, ging es mit dem Unternehmen immer weiter bergab. Die nun noch 6.000 Beschäftigten der Logitech AG erwartet nun die Arbeitslosigkeit.
 
@asyncron & asmo & LostSoul: ... es gibt viele Beispiele, die belegen, daß ein zu schnelles Wachstum nicht unbedingt zum Wohle der entsprechenden Unternehmen und seiner Mitarbeiter gereicht. Deshalb sind die bedenken von Maik1000 überhaupt nicht bar jeder Wirtschaftslogik! Das beste Negativ-Beispiel der letzten Zeit dürfte da wohl Daimler sein - oder habt ihr die Auswirkungen auf die entsprechenden Börsenkurse und die Arbeitnehmer von Chrysler schon vergessen ...
 
@Thaquanwyn: Und es gibt Millionen andere Wachstumsgeschichten die erfolgreich endeten. Und nun? Übrigens kann man sich mit vielen kleinen Übernahmen genauso kaputt machen, wie mit wenigen großen. Ohnehin wird in den Medien grundsätzlich nur über fehlgeschlagene Aktionen berichtet oder wann hast du zum letzten Mal in der Tagesschau Nachrichten á la "... möchten wie vermelden, dass die vor 10 Jahren initiierte Fusion zwischen X und Y seit einigen Jahren abgeschlossen ist und den Unternehmenserfolg um x Prozent verbessert hat" gehört? Aber was mache ich mir dazu überhaupt Gedanken, offensichtlich wimmelt es bei WF ja ohnehin nur so vor Wirtschaftsweisen, die mehr Ahnung von den möglichen Risiken geplanter Übernahmen und dem allgemeinen volks- und betriebswirtschaftlichem Geschehen mehr Ahnung haben, als die Betroffenen... Übrigens: *Jede* unternehmerische Tätigkeit birgt Risiken - schon bei der Unternehmensgründung ist das so. Auch damit fallen viele Leute jedes Jahr wieder auf die Nase - umgekehrt gibt es auch da immer wieder Erfolgsgeschichten. Warum bei "großen" Unternehmen sich dann aber plötzlich jeder Dahergelaufene als qualifiziert erachtet die wirtschaftlichen Pläne eines Unternehmens bewerten zu können und gleichzeitig frei jedes Hintergrundwissens zu sein, wird mir wohl ein Rätsel bleiben..
 
@LostSoul: ... ich weiß ja nicht, warum du direkt persönlich werden mußt - aber ein paar Überlegungen mehr, haben wahrscheinlich noch nie einem Unternehmen geschadet ...
 
@ Thaquanwyn : Ich bin nicht persönlich geworden. Ich habe nur einer Vielzahl der Nutzer die Fähigkeit abgesprochen, überhaupt qualifizierte Aussagen treffen zu können, da ihnen die persönlichen Fähigkeiten, aber auch das benötigte Datenmaterial fehlt. Wenn du dich dadurch persönlich angegriffen fühlst, bitte..
 
@ asyncron: was heißt hier freie marktwirtschaft? wir leben in einer sozialen marktwirtschaft, zumindest die meisten westlichen länder. und da gibt es nun mal einige regeln an die man sich halten muss.
 
@LostSoul: ... sorry - aber du hast mich wohl persönlich angesprochen - schließlich habe ich meinen Namen noch nicht vergessen ...
 
@Maik1000: Tja. Ist nicht unbedingt von der Hand zu weisen. So funktioniert der Kapitalismus im Jahr 2008. Mir persönlich sind auch Unternehmen lieber, die aus sich heraus stark sind und diese Stärke zum Wachstum nutzen. Aber die lieben Herren und Damen Shareholders sind eben nicht nur geil auf Knete sondern oft auch verliebt in Aktionismus. Insofern sind Kauforgien zu verstehen und auch Standortverlagerungen (Nokia). Leider kommt bei derartigen Schnellschüssen schnell auch Mist raus.
 
...und wenns in die hose geht bekommt der mann auch noch ne saftige abfindung. ich kann nur hoffen DAS es in die hose geht.
 
@quad4: ja dann hoff ma weiter. du idi..

denk ma an die leute die dann ihren arbeitsplatz verlieren.
 
@quad4: nitrox, ich glaube du hast nicht verstanden, was quad4 damit ausdrücken wollte. So wie ich ihn verstehe, empfindet er (und ich) es als frechheit, wenn konzernchefs auf teufel komm raus expandieren wollen, ohne dabei an das wohl der firma zu denken. und wenn die firma dann erstmal tief in den roten zahlen steckt, weil sie sich mit den übernahmen übernommen hat, bekommt der konzernchef noch ne dicke fette abfindung, damit er seinen posten räumt. das kannst du nahezu jeden tag in den nachrichten sehen/lesen.
 
@quad4/zkay: Euch ist aber schon klar, dass es die Entscheidung eines jeden Unternehmens ist, in welcher Form sie Verträge abschließt, ja? Und wenn eine Firma, gleich welche, sich dazu entschließt einem Manager offene Restgehälter etc. auch bei vorherigem Ausscheiden aus dem Unternehmen voll auszuzahlen, dann ist das eben nicht die Schuld des Managers, sondern einfach nur geschicktes Verhandeln seinerseits. Ein Unternehmen (vertreten durch die entsprechenden Organe der Kapitaleigner) könnte auch sagen, dass sie den Vertrag, Zahlung von Gehältern etc.pp. an bestimmte Bedingungen knüpft - tun sie aber häufig nicht. Das ist aber nicht die Schuld der Manager.
 
@LostSoul: ... Manager müßten grundsätzlich mit ihrem Eigentum haften - dann würde sehr wahrscheinlich einmal öfter nachgedacht ...
 
@ Thaquanwyn: ... und Arbeitnehmer am besten auch. Für jeden mies behandelten Kunden, schlecht geleisteten Service etc. müsste der Mitarbeiter persönlich gerade stehen. Dann würde sich vielleicht auch mal wieder was an der Servicewüste hier im Lande ändern. Oder will man das jetzt begrenzen, weil die Breite der Auswirkungen ja ein anderer ist? Natürlich: Das macht der Deutsche ja im Allgemeinen gerne: Verschiedene Maßstäbe ansetzen - vor allem wen das persönliche Ungerechtigkeitsgefühl betroffen ist - und wie kann das bei Managern, die ein vielfaches verdienen, nicht der Fall sein, hm?
 
@LostSoul: ... muß ich dir das wirklich erklären? Welche Fehler werden wohl die größeren Auswirkungen haben ...
 
@ Thaquanwyn : Da bin ich wirklich mal gespannt, bei der Telekom beschweren sich die Leute ja z.B. über den Service, und da sitzen normalerweise keine Manager. Aber zu der gewollten Differenzierung hatte ich ja auch schon etwas geschrieben.
 
@LostSoul: ... das hat nichts mit gewollt zu tun - diese Differenzierungen bestimmen unser ganzes Leben - und nicht nur in Deutschland ...
 
@LostSoul: als ich nun deine comments bei o1 und o2 gelesen habe dachte ich erlich gesagt nur "wasn das fürn horst..." sry is aber so erstmal punkt 1. freie marktwirtschaft. währe was feines... aber sowas gibts schon Jahre nicht mehr ! Eine Firma kaut eine andere sagen wir mal beide Firmen haben je 50000 Mitarbeiter ? ja ? was kommt raus ? eine Größere Firma die alles schneller und billiger herstellt mit "nur" 75000 Mitarbeitern und wozu das ganze ? damit die Aktien steigen... mehr Gründe dafür gibt es nicht ! Klar gibts auch positive beispiele wo alles "besser" gewurden ist, doch die kann man an einer Hand abzählen.
 
Schön dass auch eine Schweizer Firma aus dem Computerbereich auf dem Weltmarkt mithalten kann.  :-)
 
@swissboy: Aber wer weiß wie lange (eigenständig)? http://www.winfuture.de/news,36831.html
 
@Harald.L: "Das gleiche Gerücht kam bereits im Oktober 2007 auf, bewahrheitete sich damals aber nicht." ... und auch diesmal hat man seither nichts mehr davon gehört.
 
@swissboy: Damit es nicht länger so bleibt wird dein Lieblingsverein MS für sorgen. Logitech wird nur noch als Zulieferer für Power- und Resettasten bestehen, dank MS Surface. :)
 
Bisher haben solche Vorhaben immer die Arbeitnehmer mit Lohnkürzungen Enlassungen und Werksschließungen bezahlt. Es gibt Unternehmen, die kriegen den Hals einfach nicht voll ... und das ist auch mit dem Bla-Bla einer freien Marktwirtschaft nicht mehr zu erkläten, nur noch mit unglaublicher RAFFGIER !!!
 
@holom@trix: Man sollte nicht so über die ach so bösen Manager und vermeintlich Geldgierigen Bosse schimpfen. Schau mal was du kaufst. Kaufst du dir z.B. deinen Wohnzimmerschrank auch beim Schreiner um die Ecke oder im großen Möbelgeschäft? Und nach welchen Kriterien kaufst du? Und man sieht ja, wenn man sich die Firmenpleiten ansieht, was passiert, wenn eine Firma nicht mitmacht. Es ist halt eben so, daran lässt sich auch nichts ändern. Das ist freie Marktwirtschaft. Dass dabei viele auf der Strecke bleiben ist traurig aber wahr (schaut mal in die USA...)
 
wieso muss man erst wen übernehmen, um mit ihm gute geschäfte zu machen?
reicht es nichtaus, mit einer firma gut zu handeln?
ich kaufe auch keinen supermarkt auf, um dort günstiger einzukaufen!.... (das gilt weltweit und für jede firma)

und die leut die das gut heissen, regen sich dann über monoploe auf...
 
Hoffentlich kaufen die nich son Schrott ein wie Microsoft mit ihren komischen Antiviren-Unternehmen, die denen nichts anderes als Know-How für gerade mal Grundfunktionssoftware gebracht haben.
 
Wenn ich hier immer lese Globalisierungszwänge etc. , als wenn es sich dabei um ein unumstößliches Naturgesetz handelt, dass beim Urknall entstanden ist.
 
Mercedes wollte mit Chrysler auch mal lukrativer werden...
Gewonnen hat dabei nur Schrempp
 
Durch die Übernahme von kleinen Unternehmen bekommt Logitech neues Wissen in die Hände und kann es durch die zu Verfügung stehenden Ressourcen umsetzen. Durch Logitech bekommen Nischenprodukte die Chance, kostengünstig für die breite Masse produziert zu werden.
 
@newsman: Ein Unternehmen mit 100Mio Wert stellt nicht unbedingt Nischenprodukte her.
 
Wie macht man ein kleines Vermögen? RICHTIG, aus einem Großen o_O
 
Naja... lol... "Darüber hinaus erklärte er, dass die kleinen Akquisitionen im Management viel mehr Aufmerksamkeit benötigen würden und "wie zarte Pflänzchen gehegt und gepflegt werden" müssen." Hört sich für mich an wie "Oh man, das is Arbeit, da müssen wir was leisten, hmm ne, lass ma lieber..." Was der Mann will sind ein paar Millionen oben drauf, am Besten gestern statt morgen und mit so wenig Aufwand wie möglich. Gibts denn keine Menschen mehr, die wenigstens ein bisschen Herausforderung brauchen? -.-
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