Google wettert gegen Open XML als ISO-Standard

Microsoft Bereits gestern berichteten wir darüber, dass Microsoft einen neuen Anlauf für die Durchsetzung von Office Open XML als ISO-Standard wagt. Im letzten Jahr erreichten die Redmonder nicht die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit. mehr...

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Meine Güte Google regt mich immer mehr auf...
 
@Gahgah: Hast du überhaupt im Geringsten einen Schimmer davon, worum es hier genau geht?! Anstatt einfach irgendein leeres Blah-blah in den Raum zu werfen, begründe lieber mal deine Meinung!
 
@Blauer Pfeil: Ja ich habe sogar mehr als nur einen Schimmer. In meinen Augen ist Google nichts besser. Die Begründung von Microsoft, dass ODF nicht alle Funktionen von Office unterstützt ist in meinen Augen sehr einleuchtend. Ich kann nicht einen Standard schaffen der dann nur einen Teil der Office Programme abdeckt. Nur weil OpenOffice nicht alle Funktionen von MS Office anbietet, muss das Dateiformat doch nicht deswegen beschnitten werden. Jetzt komm mir nicht mir : "OO kann doch alles was MS Office kann." Wenn ich nur so mal was tippe dann ja, aber nicht im Unternehmensbereich...
 
@Gahgah: Du weißt aber schon, dass Microsoft damals eingeladen wurde, im ODF-Konsourtium mitzuwirken, damit es nur EIN offenes, standardiesiertes Office-Format gäbe. Mircosoft hatte damals die Einladung zurückgewiesen. Also die Arugumentation von Microsoft, dass es nicht 100%ig kompatibel zu MS Office sei, ist schwachsinn. Selbst schuld würd ich sagen...
 
@Gahgah: Hatte Microsoft nicht die Möglichkeit seine Bedürfnisse bei der ISO-Zertifizierung des ODF vorzulegen? :-) Anscheinend hatten die Jungs aus Redmond damals schon ihr eigenes Süppchen auf dem Herd, sonst hätten sie sich rechtzeitig bewegt. Warst schneller Morpheus3k.
 
@Gahgah: Einfache Frage: wenn ODF für Microsoft noch unzureichend ist, wieso arbeitet dann Microsoft nicht daran mit ODF zu verbessern? EDIT: Oops, Morpheus3k war schneller.
 
@Gahgah: also ich hab noch nie erlebt, dass die open applikationen (zb open office) nichts mit dem MS office kram anfangen konnten. Aber .odt oder ähnliches kriegt man mit keinem MS produkt auf. Deswegen finde ich es nur logisch, dass die ISO-standards in dieser Sparte bleiben.. statt sich aufzuspielen, sollten die Redmonder zusehn dass sie den anschluss nich verpassen
 
@Gahgah: Oh mann: "Die Begründung von Microsoft, dass ODF nicht alle Funktionen von Office unterstützt ist in meinen Augen sehr einleuchtend. Ich kann nicht einen Standard schaffen der dann nur einen Teil der Office Programme abdeckt." Das frag mal MS. Ihr Format ist kein Standart, es ist nicht ohne weiteres in andere Anwendungen Iplementierbar. BTW Wieso muss ein Dokumentenformat das frei sein soll, funktionen EINES Herstellers unterstüzen? Geh dich erstmal informieren was da alles gelaufen ist und wozu die Formate gut sind.
 
NIch nur Google wettert dagegen. Auch ungefähr 95% der jetzt folgenden KOmmentare werden dagegen sein, meist allein aus dem Grund weil es von Microsoft ist. PS: Ich bin da neutral, mir isses wurscht.
 
@densch: Das es von Microsoft ist, ist für mich nur ein Grund. Viel mehr stört mich die Sache, das es bereits ein Standard gibt. Zwei Standards sind für mich ein Widerspruch. Sone Norm ist dazu da, damit man garantieren kann, das jeder damit was anfangen kann und nicht wieder tausende Programme braucht um ein Dokument zu öffnen. Statt sein eigenes Format zu erweitern sollte MS lieber umstellen, meiner Meinung nach.
 
Naja, wer oder was ist Google ... MS go for it
 
@hjo: ... ein Kommentar, der so nutzlos wie ein Kropf ist ...
 
@hjo: Begründung? (Oder nur Fanboy-Getrolle?)
 
was soll ich da begründen bei der Frage: wer oder was ist Google...
 
@hjo: :-) Ahem, dachte natürlich eher an "MS go for it".
 
Wieso das Rad zweimal erfinden? Dagegen!
 
@gr4y: dreimal. es gibt bereits zwei standards (was auch immer daran dann noch standard ist)
 
Der Kampf zwischen Microsoft und Google wird immer lauter bzw. heftiger! Mal gespannt, was die Zukunft bringen wird. Auf jeden Fall zeigen sie, dass sie sich beide verdammt ernst als Konkurrenten nehmen.
 
Mich würde es eher interessieren, wieso das OOXML-Format nicht gut genug ist um als globaler Standard zu zählen...
 
@cH40z-Lord: kannst ja mal versuchen die dir paar tausend seiten spezifikation durchzulesen. alleine die uebertriebene komplexitaet von OOXML macht es schwer moeglich das andere software dieses format ausreichend implementiert.

http://tinyurl.com/yq2x28
 
Hoffentlich hat MS die Mitglieder nicht bestochen!
 
Sinnlos was M$ durchsetzen will.....kann das neue Dateiformat mehr ?
 
Soso, Google "wettert" also. naja, also wettern klingt dann doch ganz anders.

Die kritisieren lediglich und das vollkommen zu Recht.
 
@shadaik: Naja, BildFuture hat wieder zugeschlagen.
 
@shadaik: Da muss ich leider auch zustimmen... Winfuture verkommt langsam aber doch. Keine News die gegen Microsoft ist ist noch Objektiv formuliert(zumidest von der Überschrift her). Meiner Meinung nach hat Google auf Objektive weise seine Meinung zum Thema ISO-Standard und OpenXML abgegeben.

Ich hoffe, dass da mal was getan wird um wieder von *windowsfanboyichhetzegegenallesnews* zu ner Objektiven News site zu werden....

Back to topic:
Ich finde ODF reicht als Standard. Ich habs satt hunderte Euros für MSOffice auszugeben wenn OpenOffice alles was ich brauche beherscht. Microsoft war und ist berechtigt am ODF mitzuarbeiten, aber wir alle kennen ja Microsoft... das wär wieder Open Source und was gutes für die Menschheit und nicht fürs Unternehmen.... Ich kann mir auch nur sehr schlecht vorstellen, dass in Unternehmen OpenOffice unbrauchbar sein soll, da es Unternehmen gibt die umsteigen und ihre Mitarbeiter umschulen lassen damit sie dann OpenOffice verwednen können und somit auch nciht mehr umbedingt an Windows gebunden sind, was ja dann wieder platz für Linux schafft... Und ob ihrs glaubt oder nicht in vielen bereichen is Linux am Desktop mindestens so gut wie Windows(ich spreche jetzt von reinen Arbeitscomputern) Insitutte wie die Technische Universität Wien machen es z.B. vor, wenn du da Informatik studieren willst hast du entweder die möglichkeit Linux auf nem rechner dort zu Benutzen oder jeden tag mit nem Notebook herumzulaufen :)
 
genügend begründungen findet man u.a. hier: - - - - [[[[ http://www.noooxml.org/petition-de ]]]] - - - - und hier findet man die antwort (auch wennes schon ein etwas älterer artikel ist) auf die frage ob man unbedingt einen 2ten standard braucht: - - - - [[[[ http://tiny.cc/H42ZC ]]]] - - - - möge sich jeder seine eigene meinung bilden..............
 
Alles kann man schlecht reden! odt und docx sind ähneln sich mehr als man es in deinen Quellen darstellt/schlecht macht. Der große Knackpunkt ist, wie auch hier schon in [06-1] erwähnt, die Komplexität -sowohl die der Doku als auch die bloße Anzahl der enthaltenen XML-Dateien, machen den Umgang im Vergleich zum odt schwieriger.
 
Finde allerdings auch, dass dieses Format weg soll. Ein offener Standard und gut. Diese ständigen "jeder muss seine eigene Scheiße zusammenkochen" nervt langsam, genauso wie die ganzen Formatkriege selbst.
 
Google kann mich mal. Die haben vor einer nicht allzulangen Weile Werbung für den Firefox geschoben und gleichzeitig MS verbieten wollen, die Live-Suche im IE voreingestellt zu lassen.
 
@Kirill: Hey, nutzen wir Lifesearch im Firefox XD
Ich füge zu dem Suchprogramm von FF den MS-Live hinzu XD
\n\r (Winfuture muss mal Zeilenumbrüche mitspeichern, kleine Umstellung in der Datenbank vielleicht)
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Ich stimme dir zu 2/3 zu, jeder Browser hat seine Voreinstellung als Suche und das ist dem Browser dann auch freigestellt welches. Google unterstützt FF und die nehmen ebenhalt google für, ist alles rechtens. Google darf schon für FF werben, aber beim Nachbar beschweren wie der seine Fenster putzt ist nicht drin.
 
http://web.oesterchat.com/2007/09/05/probleme-mit-ooxml
 
Ich denke mal 95% der kritisierenden Firmen/Organisationen/Personen tun dies rein aus Eigeninteresse. Wenn man zwei ISO-Standard Dokumentformate hat, bricht eigentlich keinem ein Zacken aus der Krone, weder dem ODF-Befürworter nocht dem OpenXML-Befürworter. Möchte ein Hersteller beispielsweise ein Standardkonformes Dokumentmanagementsystem erstellen, hätte er die Wahl ob er zur Speicherung OpenXML oder ODF benutzt. Beides würde gehen. "Wir brauchen nicht noch ein Format" oder "Wir brauchen keine zwei Formate" sind für mich daher völlig gewichtslose Argumente. Und Privatpersonen dürfte das auch nicht groß kümmern. Die nehmen eh das was sie wollen und konvertieren es bei Bedarf halt.
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