Microsoft: Alte Office-Formate jetzt frei zugänglich

Office Bereits vor rund einem Monat kündigte Microsoft an, dass man die Spezifikationen für die "alten" Office-Formate DOC, XLS, PPT sowie für Zeichnungsobjekte offenlegen will. Dieses Versprechen haben die Redmonder heute eingelöst. mehr...

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ENDLICH! Ich hoffe es ist noch nicht zu spät, dass das bereits in OOo 3.0 einfließen kann. PS: Vermutlich eine Folge des Drucks seitens ODF (genau so wie OOXML).
 
@Hannes Rannes: geil endlich volle Kompatibilität bei OOo für die alten Formate. Damit sollte ein Umstieg auf OOo für Unternehmen und Behörden spätestens mit der finalen Umsetzung von OOo mit stabiler Umsetzung von den (nun) nicht mehr properitären MS Formaten nichts mehr im Wege stehen.
 
@zivilist: Glaube ich nicht. Sicher sehr gut, dass jetzt jeder (und nicht nur OpenOffice) die alten Dateitypen verwenden / konvertieren etc. kann. Nur wird das wohl kaum ein Grund sein, dass eine Behörde oder Unternehmen (rede hier von mindestens 10 Mitarbeitern am PC oder größer) auf OO umsteigen wird. Grund: Zu teuer. Nachdenken warum, sollte klar sein.
Und nicht zuletzt hat Office von MS auch zusätzlich ganz andere Zielgruppen im Visier als OO.
 
@Hannes Rannes: Wohl eher eine Maßnahme OOXML durchzubekommen. Ein Kritikpunkt weniger :)
 
@zivilist: Also mein Hauptproblem unsere IT auf OpenOffice umzustellen wären zwar auch die Formate, jedoch mindestens genauso die Kompatibilität zu Drittanwendungen.
Die Datenbanken und Plugins die wier hier für MS Office Einsetzen können mit OpenOffice nichts anfangen.
Dennoch ist das eine gute Nachricht.
 
@.omega.: ich versteh genau was du meinst. Mir fällt spontan das Plugin von adobe Acrobat Writer ein. Dieses braucht man jedoch nicht mehr wenn man OOo verwendet. Das war jedoch nur ein Beispiel. Mir reicht es schon aus, wenn Unternehmen und Behörden verstärkt darüber nachdenken. Dies würde hoffentlich bei höherpreisigen MS Officeversionen (nicht die Home and Student!) zu einem Preisrutsch führen.
 
@zivilist: das Problem eines Umstiegs in Unternehmen liegt weder in der Kompatibilität noch in den Dateiformaten, sondern in der Gewohnheit. Ich bezweifle, dass wir unsere Mitarbeiter auf OOo eingewöhnen können. Die wollen Bekanntes einfach nicht missen und bei jeder Änderung (und wenn ein Knopf nur die Farbe gewechselt hat) stehen sie bei uns in der Tür :-) Sonst wären wir gern, allein aus Lizenzkosten, schon auf OOo umgestiegen.
 
@nickel: Ich kenn das Problem, wenn die Mitarbeiter Gewohntes lieben. In dem Fall wird ja das komplette Officepaket umgestellt wird, daher sollte es keine Probleme mit farblich anders gestalteten Buttons sein. Man kann ja erst bei den jüngeren Mitarbeitern anfangen, da dort eventuell mehr Akzeptanz vorhanden sein könnte. Windows ändert sich ja auch ca. alle 5 Jahre (bei den Desktopanwender). Da sehen die Buttons und Hintergründe auch jeweils anders aus.
 
@nickel: Office 2007 sieht doch auch ganz anders aus ald das was die Leute gewohnt sind. Das ist doch die Chance auf Openoffice umzusteigen.
 
@Tienchen: Blde Frage, aber wieso wäre für eine Firma der Umstieg auf OpenOffice zu teuer? Der Grund klingt mir nicht ganz plausibel und will es mir auch nicht sein, denn OpenOffice ist kostenlos.....im Gegensatz zu MS Office-Paketen......eventuell das einzige wären MA-Schulungen. Wobei die OpenOffice-Produkte immer mehr, wenn nicht sogar schon genauso aufgebaut sind wie die MS-Produkte.....

Von daher finde ich deinen Grund "zu teuer" für ein kostenloses OpenOffice Paket nicht grade plausibel....
 
@Sephiroth: Die "Kosten" bestehen aber nicht nur aus Anschaffungskosten. Mit einer Produkteinführung in einem Unternehmen kommt noch ein gewaltiger Rattenschwanz hinterher. Z.B. Administration, Schulungen, Anpassungen von Unternehmensspezifischer Software (sehr sehr teuer) und und und. Wer in so kleinen Rahmen denkt, sollte sich zu solchen Themen die Kommentare sparen und erstmal begreifen, was so ein Rollout einer neuen Software in einer Firma bedeutet.
 
Wahrlich ein Durchbruch!
So dürften die noch verbliebenen Inkompatibilitäten von OpenOffice zum lesen/schreiben der MS Office-Dateien bald behoben sein.
Leider bedeutet dies auch, dass diese veralteten Formate noch länger eingesetzt und nicht durch die wesentlich vielseitiger und leichter einsetzbaren XML-konformen Formate ersetzt werden.
 
@knoxyz: Naja, aber der erste Schritt in die richtige Richtung geht man ja schonmal. Hätte selbst nie gedacht, das sich MS dazu tatsächlich hinreissen lässt :)
 
"So stehen die Spezifikationen ab sofort als PDF-und XPS-Dokument". Gut dass diese nicht im DOC Format vorliegen :)
(Kommentar nicht so ernst nehmen)
 
^^ na toll microsoft enthült doc xls und co und was machen die die füren einfach en neuen standart ein und das ganze is fürn arsch weil das ganze nun mit docx xlsx und co wieder losgeht ... da sag ich nur super winzigweich spielen wir doch alle kindergarten ... weil den neuen "fast(bald) standart" werden die wieder nicht freiwillig offenlegen...
 
@tux-züchter: Die neuen Formate SIND und waren sowieso schon immer offen. -_-
 
@Hannes Rannes: Über die tatsächliche Offenheit von dem, was Micros~1 "offen" nennt wurde und wird zu Recht diskutiert. -_-
 
@tux-züchter: STANDARD mit D. (normal keine bemerkungen in der art - aber standard wird so oft falsch geschrieben)
 
@tux-züchter und ooohaaa: Hannes Rannes redet von den MS Office 2007-Formaten, die auf XML basieren. Zur Info: XML besteht aus Klartext, ist somit direkt menschenlesbar und es ist deshalb unnötig solche Spezifikation zu veröffentlichen. _ _ _ _ _ PS: @tux-züchter: ich bin zwar selbst nicht die große Grammatikleuchte, allerdings solltest du dir schon etwas mehr Mühe geben, da dein Text auf Grund der Rechtschreibung/Satzbau wirklich schwer zu verstehen ist.
 
@knoxyz: Informier dich lieber nochmal genauer.
 
@knoxyz: Ich bin ... ja, was bin ich da ...??? Hm, sprachlos, ja, offenbar bin ich da sprachlos.
 
@knoxyz: "Zur Info: XML besteht aus Klartext, ist somit direkt menschenlesbar und es ist deshalb unnötig solche Spezifikation zu veröffentlichen" Guter Witz.
 
@tux-züchter: Ich denke MS öffnet DOC,XLS und co. um die in OpenXML noch vorhandenen diesbezüglichen Beanstandungen mit einem Rutsch wegzuwischen. Wird also dem Standardisierungsprozess von OpenXML zugute kommen, was ja auch begrüßenswert ist.
 
@blog: Ich bin informiert. Entpackt mal eine docx mit z.B. 7zip.
Oh großes Wunder lauter xml-Dateien... _ _ _
@TiKu: Und wo ist deiner Meinung nach der Witz enthalten?
 
@ooohaaa: Wenn ich nur wüsste, was du mir zu sagen versuchst...
 
@knoxyz: OK, wer's so drauf anlegt, der soll's auch kriegen: Du bist 'n _VOLLIDIOT_.
 
@ooohaaa: Hier um deine Laune zu verbessern http://tinyurl.com/33os8p
 
@knoxyz: ... jo, echt lustig. Ich bin mir sicher nichtmal viele deiner Mit[-Haupt]schüler finden das noch lustig ...
 
Das Problem liegt ja nicht in den XML Formaten, sondern vielmehr darin, dass M$ mit Open XML versucht seine eigenen Formate durchzusetzen, auch wenn sie die als "offen" bezeichnen. Vektorgrafik wird z.B. nicht in SVG gespeichert, genausowenig wie Mathematische Formeln in MathML, sondern alles wird in M$-proprietären Formaten gespeichert, die dann wieder nicht offen sind. (Weitere Kritik/Info steht auf wiki)
 
@ matl1984: es gibt auch das Wort Standart siehe: http://www.k-faktor.com/standart/
 
@DennisMoore: Mal ganz davon abgesehen, dass es wohl höchstfraglich ist, ob eine Standardisierung von OOXML begrüßenswert ist, in anbetracht der übrigen, schweren Probleme, die es hat - enträftet die Tatsache, dass jetzt allein für .doc weitere 200 Seiten potentiell wichtige Seiten Spezifikationen zusätlich gesichtet werden müssen, den Kritikpunkt OOXML sei ein überdimensioniertes, kaum implementierbares Machwer wohl kaum, ganz im Gegenteil, es macht ihn schwerwiegender.
 
@knoxyz: Was daran witzig ist? Nun, zum einen ist XML nicht automatisch selbsterklärend, bspw. weiß man ohne zugehöriges Schema nicht welche Werte für ein bestimmtes XML-Tag möglich sind und wie das XML-Tag innerhalb des Dokuments genutzt werden kann usw. Auch können die Tag-/Attribut-Namen nichtssagend sein, sodass man mit den Werten mitunter nichts anfangen kann.
Zum anderen wird gerade bei OpenXML noch ziemlich viel mit eingebetteten Binärdaten gearbeitet, bei denen man ohne Doku wieder wie die Kuh vorm Tore steht.
 
@ooohaaa: Wahnsinn, meinen Kommentar aus [o2] kannst du auch schon nachplappern.
 
@TiKu: Und weil, wie wir beide ja wissen, xsl ebenfalls xml ist, dürfte man nun deiner Meinung nach dieses Schema nicht ohne weiteres nachvollziehen können, ahja! Gegenteiliges Beispiel: Um bei den neuen MS Office Dateien an den Text zu kommen, brauch man nun nur wenige Sekunden/Minuten Aufwand. Einfach die word/document.xml(einer docx) öffnen und schon könnte man diese auch leicht parsen, in dem man nur den Inhalt der Elemente w:t (gt und gl-Zeichen funktionieren in WF nicht) auswertet.
 
@knoxyz: Du bist schon echt ein Held. ...
 
@knoxyz: 3x darfst du raten warum man XSL sehr wohl nachvollziehen kann, auch wenn es XML ist. Richtig: Weil XSL dokumentiert ist. Dass man bei OpenXML innerhalb weniger Minuten an den Text kommt, mag sein. Aber die richtige Formatierung hast du da noch lange nicht und um die geht es ja.
 
@TiKu: Um das Spielchen mal abzukürzen, ja da hast du recht! Und genauso hatte ich es gestern schon siehe meinem Kommentar [02] viele Stunden vorher gesehen.
Allerdings ändert dies nichts daran, dass man dies aus verschiedenen Perspektiven betrachen kann. U.a. die, dass man XML-Dateien wie es auch docx eine(mehrere) ist, unvergleichbar einfacher zu enträtseln ist, als so binäre Formate wie doc. _ _ _ Bei solch Leuten wie blog, ooohaaa und Ruffus2000, die unbegründeten Irrsinn loslassen, kann ich echt nur die Augen schließen und omg beten!
 
@knoxyz: Das war mein Ernst mit dem Held. Du Held!
 
für IBM ist das noch praktischer (Lotus Symphony!)
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