eBay: Verkäufer planen Streik gegen neue Gebühren

Internet & Webdienste Das Online-Auktionshaus eBay hat in der vergangenen Woche tiefgreifende Änderungen seiner Gebührenstruktur angekündigt. Dadurch soll vor allem für ein breiteres Angebot gesorgt werden, viele Händler sehen in der neuen Gebührenordnung jedoch eine ... mehr...

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Verkäufer streiken schon, wenn ebay mal eben die Regeln umstellt.... ist schon komisch diese (Internet-)Welt...
 
Als ob die wirklich streiken könnten. Die Firmen stehen doch simpel gesagt dumm da. Viele Händler verkaufen nur per/über ebay und eine andere VK-Plattform haben Sie nicht.
 
Ach die regen sich nicht über das neue Gebührenmodell auf, sondern darüber das gleichzeitig ihre Versandabzocke unterbunden werden soll (Produkte mit hohen Versandkosten werden weiter hinten aufgelistet) und das ihre Sternchenbeurteilungen auch mit einfließt. So müssen die Verkäufer also mal schneller versenden und nicht erst nach 2 Wochen.
Aber wenn es ihnen bei ebay so schlecht geht, dann können sie sich ja webspace+domain und shopsoftware holen oder bei hood.de oder atrada sich breit machen.
 
@Schnubbie: Na das ist doch perfekt. Dann weiß man ja, wo man die findet und kann ab sofort immer hinten gucken und verhaldeln.
 
Also mich hat keiner wegen einen Streik gefragt! lol

Und bei den massen an verkäufern glaube ich nicht, das da jeder irgendwo in einem Forum angemeldet ist, um einen Streik zu planen. Ich glaub die News ist was für die Tonne!
 
@harryhirsch1: bist du Ebay Händler in den USA?
 
Ebay ist einfach ein Abzocker-Verein. Die kriegen den Hals einfach nicht voll. Das sie was gegen die Versandkostenabzocke unternehmen ist doch auch nur im Sinne von Ebay und nicht um die Kunden zu schützen. Ich hab mir auch schon einen USB-Stick für einen Euro gekauft und 6 Euro Versandkosten bezahlt. Ich fand das völlig ok. Und warum? Weil auf Versandkosten keine Verkaufsgebühren gezahlt werden müssen. Da verdient Ebay nämlich nichts dran. Das ist alles. Die Verkäufer holen sich ihr Geld über die Versandkosten wieder rein, ohne hohe Gebühren an Ebay zahlen zu müssen...

 
@herbhollywood: super, wenn du das so in ordnung siehst, dann verkaufe ich dir demnächst mein kram.. als nächstes steht bei mir nen mp4 player an.. bezahlt dafür habe ich 37&$8364:... ich verkaufe Ihn dir für 20&$8364: (ist ja günstig) aber da ich gerne wieder 37&$8364: gewinn haben möchte, 20&$8364: versand dazu...
 
@herbhollywood: Es gibt auch genug Fälle wo die Ware deutlich unter Wert liegt und die Versandosten dafür 20/30€ oder mehr betragen - und das ist ja auch nicht Sinn der Sache das die Verkäufer ihre Gebühren damit drücken wollen. Stell dir vor jeder würde das so machen, es ist nicht nur unfair gegenüber ebay (deren Kosten wollen auch gedeckt werden), nein, es ist auch unfair gegenüber den anderen Verkäufern die sich an die Spielregeln halten. Durch solche Verkäufer wird das System umgangen und kaputt gemacht. Und 6€ sind ok, sofern es sich um den versicherten Versand handelt, aber z.B. einen USB Stick mit 16GB für 1€ und 100€ Versandkosten, das findest du bestimmt auch noch prima. Oder versuch doch mal in einer Zeitung eine Anzeige zu schalten, da gehen dir die Augen auf was hohe Gebühren sind, aber da kann man natürlich nicht bescheissen....
 
@Schnubbie: eBay will nicht die Kosten decken, sondern Gewinn scheffeln wie die anderen Heuschrecken. Und damit die Gewinnspanne weiter steigt, holt man sich mehr Geld mit den üblichen marketingtechnischen Versprechungen. Schau dir die Bilanzen und Wachstumsraten von eBay an, dann weißt du, was ich meine. Zudem kennen wir solche Vorwände für negative Änderungen schon: Vorratsdatenspeicherung wegen Terroristen = Änderung wegen Versandkosten bei eBay.
 
Dass Ebay kein Wohlfahrtsunternehmen ist, dürfte sich rum gesprochen haben. Das ist ein Profit-orientiertes Unternehmen. An sich nicht verwerflich. Und wer hat es zu einem erfolgreichen Unternehmen gemacht? Wir alle - Verkäufer und Käufer! Aber inzwischen hat es dadurch am Markt eine gewisse Pole-Position erreicht und nutzt dies weidlich aus.
EUR 6,- sind als Versandkosten nicht erwähnenswert, weil normal. Aber mehr und mehr verfahren Verkäufer genau nach dem beschriebenen Prinzip: verdeckte Erhöhung der Gewinnspanne über erhöhte Versandkosten. Unseriös allemal, aber warum machen wir Käufer es mit? Meiden wir doch diese Verkäufer und lassen sie auf ihrem Kram sitzen. Sie machen weniger Umsatz - Ebay verdient weniger an Gebühren und der Kreis schließt sich!

 
@herbhollywood & alle Anderen: 1 Euro für den Artikel und 100 Euro Versandkosten sind eben nicht ok. Für den Kunden entsteht hier ein gravierender Nachteil. Entschließt der sich -aus welchen Gründen auch immer- zum Umtausch, dann bekommt er nur den Artikelpreis zurück, nicht aber die Versandkosten. Merkt Ihr was? Die Händler sind nämlich auch nicht dumm. Viele sind Möchtegern-Händler, die nur die Kohle nehmen und Billigschund verschicken, von den gesetzlichen Pflichten und Regelungen wollen Sie aber nichts wissen. Infofern ist das ein guter Tag für den Kunden-/Verbraucherschutz und - might be - auch für Ebay.
 
@Schnubbie: Es gibt auch genug echte Versandkosten-Abzocker. Denen sollte man das Handwerk legen bzw. sie blocken. Deswegen erkundige ich mich grundsätzlich vorher immer wie hoch die Versandkosten sind, insofern in der Auktion nichts steht. Wer einfach blind drauf los bietet ist selber schuld. Viele kleine Händler können sich die jedes Jahr steigenden Gebühren einfach nicht mehr leisten. Deswegen wird eben ein bischen getrickst. Ich finde es ok, solange es im Rahmen bleibt.

 
@herbhollywood: ...ein bißchen getrickst...? Ein bißchen schwanger gibt es auch nichts - somit ist auch ein ....bißchen getrickst... überhaupt nicht OK. Unseriös bleibt unseriös - da gibt es keinen Rahmen!
 
@LuciMan: Wieso unseriös? Der Verkäufer bietet estwas an, zu bestimmten Konditionen. Dem Interessenten obliegt es, dieses Angebot anzunehmen oder auch nicht. Das ist nicht unseriös, sondern "nur" zum Nachteil von Ebay, und dagegen geht Ebay vor - mehr ist das nicht.
 
@herbhollywood: Naja, ich habe auch schon darüber nachgedacht meine Versandkosten zu erhöhen um die übertriebenen Gebühren für Ebay und Paypal etwas abzufangen. Ich verkaufe nur ab und an mal was privat und fühle mich trotzdem ausgenommen.
 
@Eagles: Siehe meinen Kommentar an Schnubbie...
 
es müssten sich ALLE an dem streik beteiligen, private käufer sowie verkäufer ebenso. nur so ändert sich etwas
 
Wie gesagt, niemand wird gezwungen "überhöhte" Versandkosten zu bezahlen. Einfach vorher nach den Kosten erkundigen. Warum ändert Ebay wohl dei Gebührenstruktur? Weil man an den Verkaufsgebühren prozentual deutlich mehr verdienen kann als an den Einstellgebühren. Umso höher der Verkaufspreis, desto höher die Gebühren an Ebay. Die nutzen ihre beinahe Monopol-Stellung (es gibt keine ernsthafte Konkurrenz) einfach gnadenlos aus. Und sowas nenne ich schlicht und einfach Abzocke!!!

 
Ich habe die gute alte Sperrmüllzeitung wieder für mich entdeckt oder wie es neuerdings heißt quoka. Ist zwar "nur" zum sofort verkaufen, aber es geht schneller und ohne Gebühren. Ich hatte einen P4 reingesetzt und 5 Minuten später gleich einen Anruf erhalten. Heute kommen noch zwei vorbei und mehr als die Hälft von meinem Zeug das ich rein gesetzt habe ich, ist innerhalb von 3 Tagen verkauft. Vielleicht nicht mit dem Gewinn wie bei ebay, aber ohne die Gebühren und imho schneller. Nachtrag: Im übrigen halte ich die Änderung bei den Versandkosten für vollkommen gerechtfertigt und gut. Und wem das nicht passt, der soll halt woanders hin gehen.
 
@candamir: Du Südhesse. kommen aus Darmstadt?
 
hehe,wer das wohl länger durchhält?
milliarden unternehmer ebay, oder paar k € im jahr verkäufer.
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