Filesharing: Provider müssen keine Namen nennen

Internet & Webdienste Der Europäische Gerichtshof hat heute entschieden, dass Internetprovider nicht verpflichtet sind, die Namen von Filesharern herauszugeben. Das ist aber nur dann der Fall, wenn es sich um eine zivilrechtliche Klage handelt, wie in diesem Beispiel. mehr...

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heißt das, dass bei einer zivilrechtlichen Klage keine Daten herausgegeben WERDEN? Oder heißt das nur, dass der Provider keine Daten herausgeben MUSS?

mfg
 
@Scarecrow: Ich denke sie müssen nicht, dürfen aber schon.Das kommt ganz auf den Anbieter an.
 
@Scarecrow: Steht doch in der überschrift müssen also er kann
 
Aber die Staatsanwaltschaft darf das soviel ich weis oder?
 
@anti vista: Aber auch die braucht den Provider als Namesnenner....
 
@anti vista: Kommt der Staatsanwalt nicht bei strafrechtlichen Sachen ins Spiel?
 
@mcbit: richtig, der tritt nur in aktion wenn es eine strafrechtliche sache ist. bei zivilrechtlichen sachen gibt es keinen staatsanwalt :)
 
Finde ich gut. Bin zwar gegen illegales Filesharing, aber ich bin dagegen, dass nur aufgrund irgendeines IP-Nachweises (was eh keinen handfesten Beweis darstellt) gleich jeder Idiot die Möglichkeit hat an private Daten zu kommen. Von daher, Daumen hoch!
 
@HD_34: Nein allein schon wegen der MI würd ichs nicht machen. Warum hat ein Produzent soviel Macht? Mehr als Schmiergeld und Lobbyarbeit kann da nicht dahinterstecken aber die Gehirnwäsche wirkt bei dir schon.
 
@overdriverdh21: Wieso steckt Schmiergeld der MI dahinter, wenn Dein Vorrednder sagt, er ist zwar gegen Filesharing aber auch gegen Herrausgabe der Daten bei zweifelhafter Beweisführung (hier das bloße Vorhandensein einer IP)?
 
@mcBit: Das bezog sich eher auf die Macht, die die MI schon hat bezüglich Filesharing. Die schicken 10.000 IP-Adressen und kriegen 10.000 Namen dafür zurück, bezahlen aber nur einmal Auskunftskosten.
 
Öh, würd ich jetzt auch gerne mal wissen. Ich hab doch geschrieben, dass ich gegen diesen Mist bin und die Entscheidung des gerichtshofs gut finde.
 
Feine Sache, hoffen wir, daß die Telekommunikationsanbieter es nicht machen... Btw: den ersten und zweiten Absatz musste ich 3x lesen, es hatte für mich den Anschein, als seien sie wiedersprüchlich geschrieben, ich hatte aber eines der vielen Nichtse überlesen.
 
@esvn: Ja, so ging mir das auch. Ist ne Frage der Betonung, die - schriftlich natürlich - hier nicht zustande kommt. Aber is nich schlimm. Habs ja dann doch verstanden xD
 
Gilt das nicht auch für die gesamte EU?
 
Woher erfahre ich, ob MEIN Provider die Daten herausgibt?
 
@kahless: durch Erfahrungswerte :-)
 
@kahless: in dem du ihn fragen tust ?!?
 
Demnächst werden wohl wieder ein paar Politikerparties von Lobbying-Gruppen gesponsert werden, die seltsamerweise anonym bleiben wollen (ist in Deutschland gang und gebe, und kein Politiker findet das verwerflich). Kurz darauf werden ein paar Gesetzesänderungen auf dem Weg sein.
 
Ähm, alle die hier frohlocken, übersehen eines: Der EU-Gerichtshof hat nicht (nur) gesagt "Die Provider können Daten rausrücken, müssen aber nicht", sondern er hat gesagt "Nach EU-Recht müssen sie nichts rausrücken. Die Mitgliedsstaaten können die Provider verpflichten, Daten rauszurücken, müssen aber nicht" Kurz: Wenn es eine nationale Regelung gibt, greift die. Die Lobbyisten der MI werden nun also verstärkt die nationalen Regierungen beackern.
 
@TiKu: ...siehe [o7] von moribund... Da schließt sich dann der Kreis.
 
@TiKu: Natürlich werden sie das, ABER Fakt ist das es auf nationaler Ebene erheblich einfacher ist etwas zu ändern wenn die EU Vorgabe nicht explizit eine Verpflichtung vorschreibt, wie zB. bei der Vorratsdatenspeicherung.
Muss man nur aufpassen das die eigene Regierung nicht zu wirtschaftsfreundlich und Lobbyisten verseucht ist, wie die meissten konservativen Regierungen.
 
find ich gut
da können die amren anwälte nicht mehr so schnell die leute verklagen, und die stadtsanwalschaft missbrauchen wegen lapalien.
echte anzeigen müssen sein aber nicht diese abzocke was da zur zeit passiert
 
@Sir @ndy: Deine Aussage in Ehren, aber "stadtsanwalschaft" ist schon hard stuff...
 
@Sir @ndy: Wenn die armen Anwälte mal klagen würden, tun sie aber nicht. Sie mahnen ab. BTW, was sind StaDTanwälte?
 
@Sir @ndy: Ich lebe auf dem Land und hab noch nie einen Wal in natura gesehen. Muß ich mich jetzt auch vor der "stadtsanwalschaft" fürchten? :-)
 
@moribund: Wenn ich mir einen Tag kaufe, dann Deinen! (You made my day!) +++
 
Allein schon durch ein anderes Urteil würde mich dieser rechtliche Umstand schon gar nicht mehr interresieren, da der Anschlussinhaber nicht für das rechtlich herangezogen werden kann, was über seine Leitung an Missetaten begangen wurde. Somit müsste man mir erst einmal nachweisen das ich zum besagten Zeitpunkt etwas illegal heruntergeladen hat und nicht jmd. von außen, der über meinen frei zugänglichen Wirelesspoint illegalen Aktivitäten nachgegangen ist.
 
Kazaa - das gibts noch? omg
 
@yobu: Ja, was meinste woher die ganzen Viren kommen? :)
 
Ein weiteres Argument dafür, fleißig weiter Filesharing zu betreiben... :) eMule ftw :p
 
Wann wird denn aus einer Zivilklage eine Form der Klage, bei der die Provider die Namen rausrücken müssen?
 
@ugluz: wann kann ich dir nicht sagen. ich würde aber sagen dass die Rechteinhaber dann eine Strafrechtsanklage starten, sobald Sie die Daten zu IP haben die Anklage zurückziehen und eine Zivilrechtsklage starten...
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