Windows "7": Webdienste Teil des Betriebssystems

Windows 7 Microsoft will beim Vista-Nachfolger Windows "7" offenbar seine Strategie der Kombination von Betriebssystem und Online-Diensten verstärkt umsetzen. Microsoft- Spezialistin Mary Jo Foley veröffentlichte jetzt ein Memo aus dem Sommer letzten Jahres, ... mehr...

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"Der Nutzer soll dann nicht nur die Microsoft-eigenen Windows Live Services in Kombination mit Windows auf dem Desktop nutzen können, sondern auch die Angebote anderer Firmen wie Google oder Yahoo." Müssen sie wohl, sonst ist der Ärger mit der EU vorprogrammiert.
 
@swissboy: Vorausgesetzt die anderen Anbieter halten sich an die Vorgaben/Schnittstellen von MS und kochen nicht wieder ihr eigenes Süppchen und erfinden wieder Standards die nicht passen :-). Irgendwer wird da schon was zum Klagen finden^^
 
@swissboy: Und so darf man sich dann noch mehr potentiellen Gefahr-Quellen aussetzen.
 
Irgendwie mag ich diese ganze Richtung nicht - dieses ganze Live hier und da.
Ich bin wohl ein bisschen altmodisch... mich überforder Vista ja schon mit dem ganzen vereinfachten, dem Design alles... Das ist immer soviel dass ich es nicht brauche - für mich hat Windows irgendwie mit 2000 und XP seine Perfektion erreicht - wenn ich mehr will kann ich das durch tools nachinstallieren.
Anscheinend gehen OSX und Linux (KDE4) denselben weg. Find ich irgendwie alles überladen :(
 
@blisss: Das ist eben die .net Zukunft. Es wird darauf hinauslaufen, dass Anwender nur noch einen Terminalzugang haben und alles iwo zentral auf Servern abläuft. Da zahlst du dann eben monatlich für alles was du brauchst an Programmen und Hardwareleistung.
 
@blisss: Schließe mich bedingt an. Ich halte auch nichts von zuviel "auslagerei". Je mehr ich in die Verantwortung anderer (exterene Server, Internet...) abgebe, desto weniger Konrolle habe ich selbst noch.
 
Find ich eine gute Idee, ich wünsche mir schon seit langem, direkt in Windows auf mein Skydrive zugreifen zu können. So lange das ganze konfigurier- und abschaltbar ist sollte auch keiner was zu beanstanden haben.
 
Ich kann blisss auch verstehen, gerade vor dem hintergrund der Datenschutzdiskussion...
Ganz davon abgesehen sind diese Live Dienste nicht gerade cutting edge und wie lang die dafür brauchen eines zu veröffentlichen!
Die feste Einbindung schreit ja schon wieder förmlich nach einer Monopol-Rüge...
 
... so lange ich diese ganzen Erweiterungen auch wieder runterschmeißen kann, soll es mir egal sein - ansonsten würde ich mich über ein modular aufgebautes Windows-Betriebssystem freuen, daß ich perfekt an meine Bedürfnisse anpassen könnte. Doch darauf werde ich sehr wahrscheinlich noch in 100 Jahren warten ...
 
Also wenn MS langsam aber sicher vom "Desktop-Betriebssystem" zum "Internetgestützten Desktopsystem" übergeht und so viele Funktionen in Webservices auslagert, bzw. ergänzt dann bleib ich lieber bei Vista. Mal abwarten wann MS dann ein Betriebssystem vorstellt, welches ohne Onlineverbindung schon gar nicht mehr bootet *freak*.
 
@DennisMoore: ende 2009 :-)
 
Am besten die Festplatten abgeschafft, und alles Online speichern, dann erübrigt sich auch der Bundestrojaner^^
 
MS hatte mit Win95/98 den gleichen Weg vor. Sie wollten Desktop und Web vereinen. Man siehe den Active Desktop. Das ist damals gescheitert. Ich mein ich finde Webanwendungen ja ganz nett, aber ein System stark damit anzubinden ist total daneben. Was ist wenn man kein Netz hat? dazu kommt noch, dass es cool wäre, wenn mal endlich "gute" webanwendungen rauskommen würden. ich brauch kein wettergadget auf meinem desktop.
 
M$ Strategie war eigentlich eh schon seit längerem bekannt. Dabei versuchen sie von den normalen Desktops wie wir sie heute kennen zu serverbasierten Programmen bzw. BS auszuweiche. Das heisst, dass in Zukunft zum Beispiel auch Programme nicht mehr installiert werden müssen, sondern einfach im Web aufgerufen werden können. Damit dies auch wirklich der Fall ist, gehen sie langsam Schritt für Schritt vor und machen den Kunden immer mehr Abhängig vom Internet, sodass bald jeder Windows Nutzer einen Internetanschluss haben wird. Derzeit geht alles in Richtung Flat was betreffend der Webapplikationen natürlich eine Notwendigkeit ist. Das heisst, dass wir nach etwa 3-4 weiteren Windows Versionen das Betriebssystem schon gar nicht mehr offline arbeiten können wird. Man kann sich die Arbeitsweise der zukünfigen Windows Versionen dann inetwa wie heutige Thin Clients vorstellen. Nebenbei ist offensichtlich, dass MS dann volle Kontrolle über den User haben wird.
 
Genau, zumal sich große Firmen wie IBM o.ä. auch darauf einlassen werden ... is klar!
 
@Nautilus_master: Ich hoffe nur, dass bis dahin nicht der Großteil der Menscheit verblödet ist und so etwas annimmt.
Kann man nur hoffen, dass Linux und OSX nicht denselben weg gehen.
Ich find auch diese ganzen Online-Installer schon bescheiden... warum online installer die ein paar kb groß sind wenn man ne 500GB Platte hat - und wenns internet mal weg is weil telekom nen ausfall hat - dann muss man wohlmöglich noch RAUS GEHEN an die SONNE und FREUNDE treffen oder nen BUCH lesen (aus Papier) :) - Ich denke mal nicht dass die mit dem "alles online" durchkommen werden. Ich hab seit win95 jede windows version mitgemacht und angenomme aber bei vista ist es jetzt das erste mal dass es mir zuviel ist und in windows 7 wirds warscheinlich noch schlimmer...
 
Ich bin absolut nicht damit einverstanden, alles im Internet abwickeln zu müssen. Zumindest sollte man wählen können ob man diese Schnittstellen überhaupt will (ok, wenn MS keinen Ärger mit der EU haben will werden sie das auch zwangsläufig machen müssen). Denn ich sehe absolut keinen einzigen Vorteil darin, alles im Netz machen zu müssen. Erstens ist man einfach nicht mehr Herr seiner Sache (Internetprogramme werden i.d.Regel vom Beitreiber upgedaten, nicht von mir selber), zweitens ist es mir einfach viel zu unsicher (wenn ich etwas am Desktop habe kann ich Dateien dorthin speichern wo und wie ich will, wenn ich es im Internet habe kann ich mich häufig nur drauf verlassen dass der Anbieter seine Server regelmäßig sichert) und drittens fühle ich mich einfach vollkommen unwohl dabei. Man sieht ja schon bei Google wie beängstigend das ganze wird (Werbung, Sammeln aller möglicher Daten, etc.). Und es ist nur eine Frage der Zeit bis mit den ganzen Infos auch noch mehr Geld verdient wird, Datenschutz hin oder her.
Und kann mir bitte einmal jemand erklären was eigentlich der Vorteil dieser ganzen Webanwendungen überhaupt ist? Gut, ich hab selber ein paar Foren, arbeite aktiv an OpenSource WCMS mit, etc. Aber richtige Webanwendungen wie Office Produkte? Was kann ich im Internet tun was ich offline am Desktop nicht kann? Und ist der Desktop nicht deutlich leistungsfähiger?
 
@Tienchen: Ich stimme dir zu. Hab auch so ein Unbehagen was Webanwendungen angeht. Einerseits kommen immer grössere Festplatten auf den Markt, andererseits aber soll auf einmal alles im Web ausgelagert werden. Ich halte das für eine wahnsinnig dumme Idee. Es kann sich ja dann Jeder an zwei Fingern ausrechnen das diese Server dann angriffen von Hackern, Regierungen und Versicherungen ausgesetzt sind. Und wer garantiert mir das nicht der Betreiber der Server ein riesen Geschäft mit den Daten der User machen will??? Aktiengesellschaften haben da keine besonders hohe Moral was sowas angeht. Gewinnmaximierung hat oberste Priorität. Ich hab so das gefühl das Windows XP das letzte gute BS von Microsoft war und ist. Ich will doch meinen Rechner auch offline Nutzen können wie ich will. Was mach ich denn wenn mir das Internet abschmiert? Soll ich dann meinem Chef sagen: "Ich habe nichts geschafft komme an meine Daten nicht ran." ?? haha
 
@Tienchen: [[[[Was kann ich im Internet tun was ich offline am Desktop nicht kann?]]]]] - na z.B. kannst du dich - wenn du offline bist - nicht tag und nacht überwachen, kontrollieren, ausspionieren und gegebenenfalls gängeln, einschränken und bevormunden lassen......etc. :-)
 
Bei Leopard gibts das alles schon..
 
@CmYk: Gut zu wissen. Wieder ein Strich auf der Negativseite für Apple.
 
@CmYk: Muss man ja nicht nutzen. Ist aber trotzdem praktisch. Frage mich nur wieso sich so viele bei ein paar nullen und einsen so streiten können. Das ist nur Software...
 
Zusammengefasst: Windows wandelt sich vom Betriebssystem zum Versandhauskatalog.
 
@Fusselbär: warum? Du musst ja nix kaufen, du kannst die Webdienste nutzen.
 
Gute Sache ist das.
 
@Kirill: erst nachdenken du musst!
 
immer mehr online bedeutet auch, dass zusätzliche Anstrengungen von MS und den Benutzern vorgenommen werden das Betriebssystem sicher zu machen und zu halten.
 
@zivilist: Ich schmeiß mich weg :-D Kannst du diese gewagte Theorie irgendwie begründen? Wenn die Dienste bei zB. AT&T gehostet werden dann mach ich mir keine Gedanken. Dann weiß ich schon alles...
 
@bh: Ja dann fällt den Detektiven der Wirtschaftslobby auf das du deinen Lebenslauf im .doc format verfasst hast und die schauen dann nach ob du es jemals gekauft oder online gemietet hast. Wenn nicht dann musst du 5000 Euro Strafe zahlen pro Dokument. Ja das kling jetzt vielleicht noch wie Panikmache aber wer weiss wo wir da so in 10 Jahren sind. Die Onlineüberwachung wollen hier hoffentlich die wenigsten aber mit solchen Diensten steuern wir auf direktem Wege darauf zu. Dann weiss nachher jede Lobbyvereinigung jede Versicherung und jede Regierung alles über dich. Nein danke. Ich habe nichts zu verbergen aber es ist ein gefühl von Freieheit etwas verbergen zu können wenn man es muss oder will.
 
@zivilist: und am arsch hängt der hammer - träum weiter von den rosaroten und sicheren MS-schäfchen-wölkchen und wattebäuschchen.........ei-di-dei aber auch........
 
@Traumklang: Dann wirste bald doppelt überwacht. Einmal von Schäuble und einmal von MS und Partner. Die können dann alle Daten abgleichen, auswerten und feststellen wann du das letzte Mal aufm Klo warst ^^
 
Klingt grundsätzlich interessant. Ich hoffe nur das die Nutzung dieser Dienste möglich sein wird, ohne das man sich vorher bei irgendwelche MS Services ewig registrieren muss. Auch hoffe ich das MS die Sache so einbaut, das man nicht plötzlich an einem Tag ohne Internet bei der hälfte seiner Programme nur noch eine hässliche IE Fehlerseite sieht. Vielleicht eine Offline Version anbieten oder klar kennzeichnen was ein Onlineservice ist und was nicht.
 
jaja, und wer kein internet hat, hat ein nicht funktionierendes OS...LOL...
 
ICh denk mal nicht, das dass kostenlos sein wird
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