Yahoo will angeblich rund 2500 Mitarbeiter entlassen

Wirtschaft & Firmen Laut Michael Arrington, Betreiber des Weblogs TechCrunch, plant der Internetkonzern Yahoo offenbar eine Massenentlassung. Zwischen 1500 und 2500 Arbeitsplätze sollen gefährdet sein. Er bezieht sich dabei auf eine Quelle innerhalb des Unternehmens. mehr...

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Ich staune nur, daß heutzutage der Aktienkurs und die verXickten Aktionäre das wichtigste einer Firma sind. Die sollten mal sehen wer denn das Geld zusammenträgt. *kopfschüttel*
 
@vancleeve: und ich staune, dass es heutzutage immer noch leute gibt, die durch solche kommentare offenbaren, dass sie keine ahnung davon haben, wie marktwirtschaft funktioniert. *kopfschüttel*
 
@joker0222: Ach so funktioniert mit Markwirtschaft: Wer feuer am meisten oder was?
 
@ XMenMatrix: marktwirtschaft geht so: die aktionäre sind anteilseigner am unternehmen, also sozusagen gehören sie zu den chefs. und je höher der kurs ist, desto mehr geld hat das unternehmen zur verfügung. wenn die aktionäre der meinung sind, dass das unternehmen zu unflexibel ist und daher alle ihre aktien verkaufen, fällt der kurs, das unternehmen hat weniger geld und versucht natürlich dagegenzuwirken. und um wieder aktionäre zu käufen zu bewegen müssen sie leute kicken (weniger ausgaben bei hoffentlich gleichen einnahmen, zudem sind sie "flexibler, dynamischer,...) und haben so mehr chancen auf hohe gewinne. und genau das fordern die aktionäre und kommen wieder. der kurs steigt, die firma ist flüssig und kann wieder mitarbeiter aufbauen bis es wieder knallt :) thats marktwirtschaft - ob du es magst oder nicht.
 
@vancleeve: Die ganzen Martwirtschaftsfuzzis bekommen aber auch irgendwann vielleicht mal mit das diejenigen die den Mist der produziert wird kaufen sollen auch Arbeit brauchen um es zu bezahlen. Ich finde es nur immer eine Sauerei das ein Unternehmen riesen Gewinne macht, von einem Rekordjahr zum nächsten steuert, und immer müssen etliche Leute entlassen werden um noch schlanker, noch wirtschaftlicher, und noch wettbewerbsfähiger zu werden. Öhm... wenn man gute Gewinne macht, ist das dann nicht wettbewerbsfähig? Kann ich dann nicht meinen Arbeitern mal etwas gutes zukommen lassen und sie wenigstens ein wenig am Gewinn teilhaben lassen? Müssen die Speichelleckermanager um die Spitze herum 3 Mio pro Jahr mehr haben, wenn ich davon 6000 Mitarbeiter bezahlen könnte? Ich weiss nicht wo das alles hinführen soll. Alle kommen von der Wirtschaftsuni und haben mit 24 nen Anzug und ne Menge Ahnung, doch keiner weiss nachher wie man das Postauto fährt was die Briefe zu den Kunden bringen soll, denn das war in der Uni nicht Fach... tztztz ich sehe schwarz für diese Form der Wirtschaft.
 
@vancleeve: Funktioniert Marktwirtschaft auch ohne Aktien? Ja das geht es gibt viele Firmen die nicht am Aktienhandel hängen.
 
@vancleeve: Wenn die Mitarbeiter eine Gewinnbeteiligung wollen, sollen sie Aktien des Unternehmens kaufen. Aber in Deutschland herrscht noch immer die Fürsorgermentalität. Schön anderen die Verantwortung fürs eigene Leben zuschieben und sich dann wundern, daß nicht alles rund läuft. 3Mio sind übrigens nicht viel. Ein teurer Manager war noch nie das Problem eines Unternehmens.
 
@vancleeve:
das hat nichts mit Fürsorgementalität zu tun. Es ist nunmal so, dass bei sehr vielen Firmen der soziale Faktor sehr auf der Strecke bleibt. Der Arbeiter ist nur noch Mittel zum Zweck und nicht mehr ein wichtiger Faktor im Unternehmen. Viele Firmen beschweren sich über mangelnde Fachkräfte. Kein wunder, wenn Sie selbst keine ausbilden. Nichts investieren wollen, aber viel abkassieren wollen. Ebenso wundern sich viele Branchen über den Rückgang des Konsumierens der Kunden. Ist doch aber auch kein wunder, wenn man immer wieder Angst um seinen Job haben muss. Die heutige Wirtschaft ist nur noch auf den kurzen Erfolg aus, langfristige Investitionen verstehen heutige Manager gar nicht mehr. Man sieht es derzeit wieder. Die Wirtschaft wächst noch recht gut bei uns, aber schon bekommen wieder alle Panik, nur weil die Wirtschaft nicht ganz so viel wächst wie letztes Jahr. Es gibt Entlassungen im großen Stil und die Leute werden wieder unsicher usw...ist doch alles nur ein verrückter Wahnsinn von ein paar Managern, die nicht mehr wissen, was es heißt, auch soziale Verantwortung zu übernehmen.
 
@The Sidewinder: Du meintest sicher mich ,-) Natürlich sind Angestellte bloß Mittel zum Zweck, was denn sonst? Familienmitglieder, Freunde? Wohl kaum. Wer am Erfolg des Unternehmens beteiligt sein will, muß sich auch am Risiko beteiligen. Ganz einfach. Im übrigen beschränkt sich Dein Wissen über diese Dinge scheinbar auf Stammtischniveau. Das wäre zumindest eine Erklärung dafür, daß Du über Manager schimpfst, mit Konsum ankommst, aber andere ganz wesentliche Faktoren völlig ignorierst.
 
Wie wäre es denn mal wenn Yahoo neue Ideen vermarktet !? Dann steigt auch wieder der Aktienkurs, die Arbeitnehmer behalten ihre Jobs und die Firma kassiert wieder Geld! Sollten keine Ideen vorhanden sein, sollte man vielleicht mal die Entwicklungsabteilung umstrukturieren :)
 
Ich würde beim Vorstand anfangen, da er ja eigentlich dafür da ist das sowas nicht passiert. Ständig die zu bestrafen die nix dafür können ist so eine richtige sauerei. Kapitalismus halt... Da zählt die Devidende eh mehr als das menschliche Schicksaal *genau wie m3ta kopfschüttel*
 
@silentius: Wieso der Vorstand? Diese Versager von Arbeitnehmern müssen dafür büßen! Was fällt ihnen überhaupt ein Gehalt zu verlangen und sogar noch bezahlten Urlaub zu bekommen. Dieses Pack!
 
Man bekommt in den letzten immer mehr solcher Nachrichten zu hören, zuerst Nokia jetzt auch noch yahoo, AMD hat angäblich auch noch "zu viele" Mitarbeiter....Man muss sich mal in die Lage dieser Leute versetzen (in dem fall jetzt yahoo).....wenn man bedenkt welche macht die Abteilungsleiter haben!!! Sie sollen ein Liste mit Mitarbeitern erstellen die gefeuert werden!!! Das ist dich der reinste Terror für alle Mitarbeiter, da ja keiner mit Sicherheit sagen kann, dass er, oder sie, nicht auf der Liste stehen!! Naja, andererseits wäre jetzt sicher ein guter Zeitpunkt um yahoo-Aktien zu kaufen!
 
News wie diese zeigen nur, dass die Marktwirtschaft nicht funktioniert. Ich würde sagen, langsam wird es Zeit für was neues...
 
Mirtarbeiter entlassen macht keinen Sinn. Zulesen in: "lol²a-prinzip. Formel für reichtum".
Statt vertrauen zu haben, dass sie auch mit unter 20dollar leben koennen, feuern sie lieber mitarbeiter aus angst.
Ist zwar schwer das umzusetzen was einem so schlaue bücher sagen (lol²a prinzip), aber man kanns doch wenigstens probieren. was haben die zu verlieren? geld? Geld zu horten macht nicht glücklich denke ich..
gn8
 
Wo es hinführt sieht man ja gerade drüben in denn USA und an denn gestrigen und heutigen Börsenmakt.
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