CES: USB-Stick ersetzt Desktop-Sicherheitssoftware

CES Die israelische Firma Yoggie zeigt auf der Consumer Electronics Show 2008 derzeit eine auf einem USB-Stick basierende Sicherheitslösung. Das Pico genannte Gerät ist eigentlich ein Linux-Computer in Miniaturform, der durch die Integration diverser ... mehr...

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coole Idee, aber will ich die ganze zeit am Notebook so ein Stick dranhaben? nein! Tja und dann ist mein NB wieder unsicher und es bringt nix.. Naja.. aber am DesktopPC wäre das vielleicht ne nette Sache.. über den Preis müsste man aber dann auch nochmal unterhalten..
 
@DPausO: Wenn ich an einem fremden Notebook sitze (Support), das keine Sicherheitssoftware installiert hat, dann bringt mir solch ein Stick viel.
 
Und was passiert wenn der USB Stick bzw die Software darauf versagt? Genau das selbe wie bei einer Desktop Firewall bzw der AV Software - das System wird infiltriert und ist dann infiziert. Kann man auch gleich Kaspersky AVK nehmen und es so installieren. Etwas sinnfrei wie ich finde, da der USB Stick quasi auch nur ein "Linux PC" ist
 
@Schnubbie: Öhm, folgen kann ich da nicht so ganz. Irgendwie bezeichne ich das mal als Aussage eines notorischen Pessimisten. Nen Haken findet man immer, wenn der Tag lang ist. Nichts ist perfekt, das dürfte ja schon mal klar sein. Allein die Grundidee, die Sicherheitssoftware vom PC abzukoppeln ist schon wertvoller als die Standarddesktoplösungen. Dazu kommen noch NAT und die Tatsache, daß die Soft nur auf einer Kopie des BS läuft, die bei jedem Neustart neu angelegt wird. Das Original ist schreibgeschützt. Über den Inhalt der Soft kann man sich streiten und die Tauglichkeit bezüglich Zusammenspiel zwischen PC und Stick muss die Praxis zeigen. Wir werden sehen, sprach der Blinde. :-)
 
@Guderian: Ja das mag ja super sein wenn die Sicherheitssoftware vom eigentlichen System abgekoppelt ist, aber es nützt trotzdem nichts wenn das abgekoppelte System versagt! Das Hauptsystem wird trotzdem infiziert/unterwandert. Der USB Stick bzw die Software erkennt z.B. einen Virus nicht, leitet es an das Hauptsystem weiter und es wird infiziert._____ Genau das selbe passiert wenn das Desktopsicherheitssystem versagt und das System unterwandert wird. Der PC ist dann mit schädlicher Software infiltriert.
Ergo kann man sich das ganze sparen und kann gleich eine Desktop AV nehmen. Und es wird mit Sicherheit kein Ersatz für eine Hardwarefirewal sein o.ä.
 
@Schnubbie: Öhm, alles kann irgendwann irgendwo versagen. Aber ich seh schon, lassen wird das. Das wird zu nix führen. :-)
 
@Schnubbie: auch wenn beide variaten infiltriert werden können, so entlastet der stick dein system. klingelts jetzt? (ob dies jmd 180€ wert ist, ist was anderes)
 
@Schnubbie: Stell dir den Fall vor, dass du ein IT-Dienstleister(in) bist und jemandem helfen musst (Kunden). Der PC ist absolut ungesichert im Netz und du möchtest aber über das Internet bestimmte Aufgaben erledigen. Da macht solch ein Stick sehr viel Sinn. Mal davon abgesehen, dass man sich sowas ganz leicht selber bauen kann.
 
cpu entlastet dafür muss aller datenverkehr durch das usb-nadelöhr. obs das nun ist und sein kann?
 
@McNoise: In Zeiten von Multicore CPUs sollte das Thema CPU Belastung ja wohl eher nebensächlich sein. Und es ist ja nicht so das die Entwicklung stehen bleibt und wir bei Dual/Quadcore bleiben.
 
@McNoise: Naja, jetzt schauen wir uns den USB 2.0 Datendurchsatz noch mal an und da fällt uns auf, dass das eigentlich kein Problem sein sollte, hehe. Ab 1Gb/s LAN wirds sicherlich "eng". Aber ich traue dem Ding da sicherlich praxistauglichkeit zu.
 
@shql: Naja, jetzt schauen wir uns den REALEN USB 2.0 Durchsatz noch mal an und da sollte uns etwas auffallen, gell?
 
@McNoise: die verwendete usb-schnittstelle sollte für den geplanten zweck mehr als ausreichend sein.
 
bei 1gbit/s LAN-Verkehr stellen die 480 mbit/sec der USB Schnittstelle durchaus ein Nadelöhr dar
 
@McNoise:
da wird nichts eng bei gigabit... !!! gigabit schafft im realen leben auch nur einen ungefähren durchsatz von 10-15mb (nicht 1000/8 Mbit) bei ner guten vorraussetzung!!!
ausserdem ist es eh nur ein marketing gag ...denn seit 100mbit ist alles nur noch spezifikations anhebung und experemtiererrei.
nur mal so zum vergleich die schnellste usb hdd verbindung lag bis her bei realen 30MB/s also wer jetzt hier die theoretischen speed (1gibit zu 480mbit) vergleicht hat leider keine ahnung.
 
@cell85: ein gigabit-netz kann 100% ausgelastet werden! sobald man fullduplex fährt gibt es keine collisions mehr... das gibts bei dem noch üblichen csma/cd.
 
Vergesst doch mal bitte alle diese Idee vom "vollständigen Ersetzen" der Sicherheitssoftware. So ein Stick bringt IT-Dienstleistern eine Menge.
 
@ Crash1601: Man kann ein gigabit lan nur in theorie 100% auslasten! ich rede schon die ganze zeit von full duplex ...
überleg dir mal was du sagst : in 2 richtungen gleichzeitig mit einer rate von 125MByte /s das ist alles marketing gag!
 
@cell85: das mit den 100% ist keine theorie. wenn du meinst, das ich falsch liege...dann les mal das buch von peter jöcker.der kommt aus der praxis. http://peter-joecker.de/Autor/autor.html
 
@Crash1601: ich komm auch aus der praxis :) ich bin ETiT Student in Darmstadt und vermesse seit Jahren Verbindungen im Prinzip besteht meine Versuchsarbeit daraus die Verbindungsqualität auf längere Strecken zu verbessern unter der Schirmherrschaft des größten Speicherherstellers der Welt.
Also bitte lass mich in frieden^^ and belive
 
Die Idee finde ich sehr gut. Aber wie poster oben mir schon schrieben, was ist wenn ich den Stick nicht einstecke.... Dann hab ich ja überhaupt kein Schutz mehr.
 
@wwj: je nach dem wie die Konfiguration aussieht, wird es sich so verhalten, als ob das Netzwerkkabel nicht eingesteckt oder die Netzwerkkarte nicht installiert wäre, da ja der Netzverkehr nicht mehr über diesen USB Stick an das Betriebssystem weitergeleitet wird, Funkstille einfach, und so gelangt zumindest übers Netz kein Schädling auf den PC. Mit über Datenträger "mitgebrachten" Schädlingen sieht es dann nicht sehr gut aus, das stimmt.
 
@wwj: Was heute die größe eines USB-Sticks hat, läßt sich morgen doch schon auf der Platine direkt integrieren. Irgendein Board hersteller, hat doch auf 'nem Zusätzlichen EPROM ein kleines Linux drauf... Beim Lesen musste ich irgendwie zuerst an die HW-Firewall eines Routers denken.... jetzt also auch einzeln erhältlich.
 
Einen Nachteil gibts - das Teil ist zimlich BlackBox artig. Was für Backdoors dadrin gelassen wurden, um z.B. Geheimdiensten den Zugriff zu ermöglichen, kann keiner sagen. Man überprüft zwar auch nicht jede Zeile OpenSource, aber durch die prinzipielle Überprüfbarkeit und den Skandal, der durch ein zufälliges finden von eingebauten Backdoors in OpenSource Lösungen entsteht, ist da doch die Hemmschwelle etwas größer, meine ich. Außerdem wer weiß, was man aus dem Ding alles auslesen kann, wenn man es klaut? Forensik betreibt ja nicht nur die Polizei... PS.: Ehe gleich kommt "aber da ist doch Linux drauf": Ein Linux Kernel funktioniert genauso mit closed-source Applikationen und hier werden ja welche eingesetzt.
 
@Fenix: Guter Ansatz... und wenn ich gerade kurz Off-Topic gehen darf: Ich wüsste zu gerne, ob eine Wii die "Nutzer-Protokolle" (wenn die an ist, loggt die quasi mit, was man wie lange gemacht hat) zu Big-N nach Hause schickt. Das ganze kurz mit der Datenbank der Rabatt-Aktion (Wii Sterne / Points) abgeglichen, usw.....
 
@vinylfan:ja , sollte sie , ist sie aber nicht , mal abgesehen davon das usb keine interrupts kennt und jeden scheiß pollt kommt noch hinzu das falls ich eine usb-festplatte am gleichen controller hängen hab sich die bandbreite aufteilt , und so ist schon sehr schnell entweder die festplatte oder das netzwerk ausgebremst...mal ganz davon abgesehn das die theoretischen 480mbit/s sowieso nicht erreicht werden...
 
kranker Schwachsinn zu Zeiten von Mehr-Core CPUs...
Wenn das Ding selbst Eingänge hätte, ok, aber so...
Wenn dann aufm Mainboard eingebaut und wie manche Notebook-BIOSse mitlaufend parallel. So kann das Ganze nich wirklich sicherer als ne Software-Firewall sein...

Nen aktiver Cryptoprozessor, wie ihn VIA in den C3s drin hatte, der AES etc. beschleunigt, könnte noch Sinn machen für Plattenverschlüsselungen, aber ich schweife ab....
 
@SurfaceCleanerZ: Siehe [o2][re:5]
 
Man will doch nur eine neue Hardware machen, die immer wichtiger für Computer werden soll und am Ende so wichtig ist, wie ein Laufwerk...
Genauso wie Physikkarten.
Ich denke, wenn meine Software für den Prozessor zu lastig ist, dann kaufe ich einen zweiten Prozessor, (bei 2 Sockel Mainboards für CPU) oder heutzutage einen Quadcore statt einen kleinen Dualcore...
So viel Leistung ist das nämlich nicht!
 
@Screemon: Ich glaube, du hast den Sinn des Ganzen nicht verstanden. Es ist dabei unerheblich, ob da ein Prozessor drauf ist oder nicht.
 
@Guderian:

Und ich würde den Post noch mal lesen. Darum ging es Ihm nicht....

@ Screemon: Ich finde deine Variante der Idee die hinter dieser neuen Entwicklung steckt recht interessant.
 
@(=PhAlAnX=): Doch, das habe ich schon verstanden, was er meint. Sein Argument bezüglich des Prozessors ist in der Verbindung mit dem Stick einfach völlig daneben.
 
am besten is es immer noch, einen rechner zum surfen zu haben...nie etwas downzuloaden, keine messenger auf wichtigen pcs...wichtige daten auf einem separaten offlinerechner halten und sichern.

__-und beide netzwerke NIE miteinander kommunizieren lassen.
das schränkt zwar mittlerweile je nach interessenlage und berufliche/private nutzung die möglichkeiten ein, ist aber wohl die sicherste variante !

__-
 
außerdem is das ding viel zu teuer...100 dollar würden auch reichen, undn jährlicher update-preis von 10 dollar.
.__.-aber jaja.. bekommt ja keiner von denen n hals voll mit geld
 
Reine Geldschinderei mit der Angst der User.
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