Intel steigt bei "One Laptop per Child"-Projekt aus

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller Intel hat vor kurzem bekannt gegeben, dass man sich aus dem Projekt "One Laptop per Child" zurückziehen wird. Der Grund für den Ausstieg aus der gemeinnützigen Initiative sind eigenen Angaben zufolge Unstimmigkeiten mit den ... mehr...

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Ist ja auch nur konsequent, leider. Wieviele Jahre wäre sonst noch diskutiert worden ohne das auch nur ein "produktivgerät" vom Band gegangen wäre..
 
@.omega.: sry, falschern Pfeil geklickt -.-
 
@.omega.: Ich sehe das so, dass Intel helfen und seine Produkte gleiczeitig werben wollte. Aber wenn schon die Mage sehr eng ist und die Gewinnaussichten gering sind, ist es nur recht und billig wenn Intel sich nicht in die Ecke drängen läßt. Möglicherweise kann Intel jetzt selber Punkten und bringt alles selber an den Markt. AMD ist sicherlich nicht iin der Lage das Projekt umzusetzten. Wenn Intel einmal tief Luft holen würde, wäre AMD weg vom Markt und Intel müsste sich mit Monopolfragen rumplagen wie Microsoft. Daher sehe ich das ganz gelassen.....
 
Scheiß egal, dann gehen die halt zu AMD
 
@LastSamuraj: Es gibt auch noch VIA!
 
@LastSamuraj: und IBM
 
@LastSamuraj: von den stromsparmöglichkeiten und so weiter würd ich auch VIA nehmen... die verbrauchen ja nichts, und ich glaube die sind genau so leistungsfähig wie die CPUs die sonst verbaut werden
 
@LastSamuraj: Zur Info, AMD ist seit Anfang an bei OLPC und fertigt die Prozessoren, welche unter 1W verbrauchen....
 
@LastSamuraj: Im OLPC sind glaube ich AMD Geode-CPUs verbaut (eine pro Laptop :)). Die Taktrate dürft ihr aber selber googeln, war aber glaub was um 800 oder 1000 MHz.
 
Wenn doch am 07.11.2007 hier berichtet wurde, dass die Massenproduktion beginnt, muss Intel doch da bereits der Forderung nachgekommen sein, - oder ?
 
@KamuiS: Muss net sein. Sie könnten auch so paar Laptops hergestellt haben, ohne das Intel die Forderung erfüllt. Wenn die bereits hergestellten ausverkauft wurden, werden die neuen Chip Hersteller einsetzen. Ich frag mich nur ob die schnell genug einen anderen ala AMD finden. Und wenn nicht was dann? lol
 
Klage gegen 100-Dollar-Laptop -
ein nigerianisches Unternehmen hat nach eigenen Angaben in Nigeria einen Klageantrag wegen Patentverletzung gegen Nicholas Negroponte und dessen "One Laptop Per Child Association" (OLPC) gestellt. Eine Klage in den USA ist ebenfalls beabsichtigt. Der Vorwurf lautet, Negroponte habe ein in Nigeria eingetragenes Design Patent verletzt und die von dem Unternehmen entwickelte Treiber-Software für Tastaturen zerlegt und nachgebaut, um diese Tastaturen in den XO Laptops einzusetzen.
Vielleicht hat es damit zu tun.

- FAKtuell die Onlinezeitung
 
nichts anderes macht Intel doch, andere vom Markt drängen. Jedes Unternehmen versucht irgendwo neue Möglichkeiten zu aktivieren Konkurenten zu untergraben
 
Beim deutschen Inquirer wird ebenfalls behauptet, dass Intel auch die Kooperation mit dem ASUS Eee PC eingestellen muss. (http://www.theinquirer.de/2008/01/04/intel_ist_raus_beim_olpc.html)
Sollte das stimmen, wäre ich auch dafür, dass Intel aussteigt.
 
Erst durch dieses Projekt enstand erst weltweites Interesse an solchen Rechnern. An dieser Meldung sieht man ja mal wieder das Intel sich, in Wirklichkeit, gar nicht sozial angagiern will sondern nur neue Märkte auf Kosten der Armen Leute erobern will...oder glaubt hier jemand, dass solche Rechner von Intel billiger verkauft würden ?
 
So ganz versteh ich die Aktion auch nicht. Denn nicht einmal bei uns hier in Deutschland hat jeder, geschweige denn jedes Kind, einen Laptop oder einen eigenen PC. Wieso glaubt man dann, dass man den Leuten dort mit soetwas helfen kann?
 
@mh0001: Zusammenhang zu der Meldung?
 
Das hab ich mich auch schon oft gefragt "OBPC" -One Brot Per Child wäre da erstmal sinnvoller bevor ich irgendwelche technologie strukturen dort einführe die sowieso niemand warten kann- im schlimmsten fall werden die dinger gleich gegen nen AK eingetauscht...
 
@schnoeter: Die idee dahinter ist langfristiger. Mit der OBPC vs OLPC Idee verhält es sich in etwa so wie Rolands Koch lustige Abschiebepolitik. Jugendliche Straftäter abzuschieben und damit das Problem erledigt zu sehen (und eben nicht die heranwachsende Jugend sozial so zu fördern wie notwendig, weil das ja viel Geld kostet). Genauso mit dem Brot. Das Brot beseitigt die Hungerprobleme für 2 Tage, der Laptop wird hoffentlich das Rückgrat und Wissen der Gesellschaft auf lange Sicht dahingehen stärken, dass die Lebensqualität der Krisenländer langfristig besser wird.
 
Sicher dank Bombenanleitung und Al Kaida Bibel im Internet werden Anschläge udn Völkermord in Afrika in Zukunft effektiver :)
 
Ich seh das ein wenig wie slurmday, und v.a. darf man nicht vergessen, dass Lebensmittelspenden auch immer eine gewisse Gefahr für die bestehende Landwirtschaft sein kann, genauso Kleiderspenden... wenn es falsch läuft, schädigt man damit dem Land mehr als dass man ihm hilft... Man muss die Grundlage schaffen, dass sich das Land selbst hilft, und nicht noch zusätzliche Abhängigkeiten schaffen.
 
Dieses Projekt war von vorherein zum Scheitern verurteilt. Intel hat wohl gesehen, was das für ein grosser Markt ist, und hat sich für etwas anderes entschieden.
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