Microsoft: Beta der Virtualisierungslösung Hyper-V

Windows Microsoft sorgt derzeit mit der Veröffentlichung diverser Vorabversionen für Überraschungen. Nachdem in den letzten Tagen bereits das Office 2007 Service Pack 1 und Vorabversionen der neuen Service Packs für Windows Vista und XP veröffentlicht ... mehr...

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Könnte mir jemand mal erklären was der unterschied zu sagen wir mal 5 VMWare Playern ist? Verstehe den Sinn von Hyper-V nicht so wirklich, da MS ja VirtualPC im Produktportfolio hat. Oder ist es einfach besser, weil es eine Komponente von Windows Server2008 ist, und somit bessere Performance bringt. Hat jemand eine Ahnung?
 
@Jupsihok: VMWare Player läuft auf einem installierten Host-System und gaukelt dem Gast-System Hardware vor die nicht da ist. Ein Hypervisor ist eine kleine Software, die mehrere Betriebssysteme gleichzeitig laufen lässt und ihnen (mit wenigern Einschränkungen) direkten Hardwarezugriff ermöglicht. Wenn du z.B. eine Soundblaster x-Fi in deinem PC hast, sieht dein Gast-System trotzdem nur irgendeine Karte, die VMWare zur Verfügung stellt. Die Systeme die auf einem Hypervisor laufen sehen die Hardware so wie sie im PC steckt. Solch einen Hypervisor gibts übrigens schon von VMWare. Er nennt sich "VMWare ESX Server".
 
@DennisMoore: Aber ist das nicht eine Sicherheitslücke? Denn ich habe gehört das manche Hardware sich für lücken ausnutzen lassen da z.t. die Firmware als ausgangspunkt benutzt wird.
 
@DennisMoore: Noch ne frage: Wir haben bei uns in der Firma den ESX Server... Früher hatten wir Virtual Server 2005. Umstellung hauptsächlich aus folgendem Grund: Wenn bei VirtualServer das Hostsystem wegen Patches oder ähnlichem gerebootet werden musste, mussten alle virtuellen Server heruntergefahren werden. Mit esx haben wir das Problem nicht mehr. Alle Virtuellen Maschinen sind unabgängig. Kann das Hyper-V auch?
 
@Jupsihok & DennisMoore:
Äähnlich wie der ESX-Server läuft auch der freie Hypervisor Xen.
Es muss ja zum kennenlernen und rumspielen keine mehrere tausende Euro teure Lösung sein.
Diese sogenannte Paravirtualisierung wird aber erst im performanten Rahmen nutzbar sofern die CPU mit AMD-V bzw. Intel-VT ausgestattet ist.
ciao
 
@Jupsihok: das ist nicht ganz richtig. Wir setzen bei uns im Unternehmen auch schon massiv ESX-Server (bzw. VMware Infrastructure 3) ein und die Hardware wird auch bei diesem System noch vorgegaukelt. Was auch durchaus sinnvoll ist. So besteht der Vorteil, dass man das System ohne weiteres auf eine andere Hardware portieren und dort starten kann (klappt in 90% der Fälle). Hat aber auch den Nachteil, dass man Server welche spezielle Hardware benötigen (z.B. ISDN-Karten/Cardreader/S2M-Cards etc.) eben nicht virtualisieren kann. Ok... für ISDN gibt es vCAPI was aber wesentlich teurer ausfällt. Ich wäre an den tatsächlichen Vorteilen von Hyper-V auch mal interessiert....
 
@nickel: Komisch. Ich kann den Hypervisor anweisen eine ISDN- oder Sound- oder Modem-Karte an ein "Gast-System" weiterzureichen. Das erkennt die Karte auch ganz normal und installiert die Treiber. Hab das aber nur unter VMWARE ESX-Server probiert. Folge mal dem Link oben. DA sind die Features ganz gut beschrieben. @pcbona: Nö.Das Problem hat man mit Hyper-V auch nicht, es sei denn der Hypervisor selbst braucht ein Update :D. @darude: IMHO basiert VMWare ESX Server auf so etwas wie XEN.Bin mir aber nicht ganz sicher.
 
@pcbona: Naja "unabhängig", läuft immer noch alles auf ein und der selben Maschine, da von Unabhängigkeit zu sprechen ist wohl leicht übertrieben. Es kommt sehr auf die Konfiguration an, ein normaler Server mit VMs im Player muss eigentlich auch nicht neugestartet werden. Das Host System brauch ja nichtmal eine eigene IP Adresse und wenn die Kiste läuft läuft sie, also wozu sollte/wollte man die updaten? Der Host hat selber keinen Netzzugang die VMWare Adapter werden am OS "vorbeigebrückt".
Sinn eines updates und ggf. eines Neustarts, wohl den VMServer falsch konfiguriert? höhö
 
So wie ich das verstanden habe ist diese Hypervisor ein Windows Server in dieser "Konsolenversion", bzw. eine Rolle die man einem Windows Server 2008 zuteilen kann. Wie läuft das dann wohl mit der Lizenzierung? Ich möchte nicht unbedingt den Vollpreis eines Windows Servers zahlen, der aber nur den Hypervisor darstellt. Da müssen sie ihr Lizenzmodell und die Product-Key Geschichte aber noch richtig umkrempeln.
 
@DennisMoore: musst Du auch nicht. Es wird einen Hyper-V Server geben, der im Prinzip ein "normaler" Server ist, auf dem man aber nur die "Hyper-V" Rolle installieren kann. Die Lizenz soll 28$ kosten. Das ist ok, wie ich finde...
 
An sich eine geniale Sache. Hab mich schon sehr oft beklagt kein direkten Zugriff auf die Hardware zu haben... also wird es auch möglich sein später volle Hardware performance zu erhalten =) das wäre ja auch sehr praktisch für leute die gerne mit Linux arbeiten jedoch auch gerne mal spielenw ollen =) macht man sich 2 betriebsystem drauf und kann schnell zwischen beiden hin und her schalten =) oder verstehe ich da nun was falsch?
 
@bigmichi: Nö.So wirds wohl angedacht sein :). Man kann dann sogar Hardware zuweisen. z.B. 2 Kerne vom QuadCore für ein Linux und 2 für ein Windows.
 
Laut Heise wird auch ein entsprechender Prozessor vorausgesetzt. Außerdem schreiben die minimale Downtime bei der Migration. Scheinbar geht es (noch?) nicht im laufenden Betrieb.-> http://www.heise.de/newsticker/meldung/100569
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