Electronic Arts: Entwickler in Europa sind kreativer

Wirtschaft & Firmen Der Chef des großen Spielepublishers- und -entwicklers Electronic Arts, Nick Button-Brown, hat in einem Interview angegeben, dass europäische Entwickler oftmals kreativer sind als ihre us-amerikanischen Kollegen. Das berichtet das Spielemagazin ... mehr...

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Wo er recht hat :)
 
ein ami sagt, dass sich europa wegen der kulturvielfalt von amiland unterscheidet? gibt es keinen kulturunterschied zwischen west- und ostküstlern?
 
for the horde
 
"es geht letztlich nur ums Geld" XD ja, das darf jemand, der bei EA Chef ist, natürlich über andere behaupten... *kopfschüttel*
 
@frisch85: der mensch hat zwei primäre ziele: Geld/Macht und Sex, evtl. noch als drittes Zufriedenheit. Ich beziehe mich jetzt nicht, auf die aufstellung die man meistens in gegenständen wie WSV etc. durchmacht ^^
 
Wenn er ausgerechnet GTA als Beispiel nennt würde wohl auch "Electronic Arts: Entwickler in Europa sind primitiver" als Überschrift passen.
 
Wird GTA nicht von Rockstar entwickelt, deren Firmensitz sich in den USA befindet?
 
@voks: nachdem das Studio in Wien unter unmenschlichste Bedingungen geschlossen wurde, ist Rockstar Games für mich ohnehin gestorben, und ich werde kein Spiel mehr von Ihnen kaufen. Noch dazu dienen sehr viele Rockstar Games als Kritikpunkt in der Öffentlichkeit.
 
Also ich fand jetzt z.B. Portal um einiges kreativer als GTA, aber ist wohl Ansichtssache.
 
@Gexno: Portal wurde aber von Studenten entwickelt und nur von Valve "abgekauft" und ich denke die Stunden kamen aus Amerika.
 
Ne, die Studenten sind bei Valve angestellt worden, sind also offizielle Mitarbeiter von Valve und haben Portal zusammen mit den anderen Valve-Mitarbeitern entwickelt. Das selbstentwickelte Projekt nannte sich "Narbaculardrop".
Außerdem gehts darum ja garnicht, sondern, dass eben auch gute Innovationen aus Amerika kommen.
 
Naja ob die Suppe jetzt 100 oder 110° C heiß ist... Kreativität bei (Vollpreis-)Spielen ist schon seit 2000 auf dem Sinkflug - eben dank solcher Publisher wie EA. Die letzte verbliebene Kreativität heutzutage besteht darin möglichst viele Genres zu mixen und es dann als was neues zu vermarkten. Nimm einen stinknormalen Shooter wie alle anderen, versetze ihn in irgendeine andere Szenerie als den 2. Weltkrieg, und schon ist es der originelle Wahnsinns-Shooter des Jahres mit ganz neuen Innovationen (siehe Bioshock). Oder wie wär's man nehme ein schon dagewesenes Spiel und setze ein paar Sims hinein... WOW! Neu! ... DAS ist heute Kreativität. Und zwar auch in Europa, auch wenn's hier noch nicht so extrem wie in der USA ist ändert das nix daran dass wahre Innovation auch hierzukontinente tot ist.
 
@lutschboy: Kapitalkonzentrationen (z.B. EA) führen zu stumpfsinnigsten Fortsetzungen, weil Geld - und das ist eine seiner primären Eigenschaften - immer feige ist. Die Herren Shareholder wollen keine Kunst, sie wollen nicht einmal Videospiele, sie wollen am Ende mehr Geld. Das Spiel ist nur das Nebenprodukt, EA könnte genau so gut Schusswaffen produzieren, wär auch gut - wenn die Rendite stimmt. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, das Geld direkt einzusacken, ohne etwas dafür zu leisten, wäre EA der erste Laden, der aufhört Spiele herauszubringen... aber denkt mal drüber nach. Neue Ideen? Wo ist bitte bei [Titel] Nummer $235 noch etwas Neues? Bioshock steht übrigens in der direkten Tradition von Deus Ex, was wiederum in der Tradition von System Shock 1+2 steht. Im Grund könnte ich jetzt auch sagen: Bioshock = System Shock 5, aber das wäre schlichtweg Blasphemie, denn Bioshock ist bereits dermaßen heruntergeschraubt auf den nichtvorhandenen Intellekt von Konsolenspielern, dass es nicht mehr feierlich ist... wo sind die Dialoge, wo sind die Texte, wo sind die Wahlmöglichkeiten, die mir ein Spiel aus dem Jahre 2000 bereits geboten hat?
 
Die logische Weiterentwicklung bestünde darin, dass es eines Tages exakt einen weltweiten Produzenten von Videospielen gibt... und das wäre der Killer für Vielfalt und Kreativität... für würden in Fortsetzungen übervorsichtigster Produzenten ertrinken und alles äre auf Uwe-Boll-Niveau und nach einem globalen Einheitsgeschmack gestaltet... mich graust so eine Vorstellung...
 
@Santa666: Jau, kann dir da nur voll zustimmen. Umsoseltsamer dass einer von EA über Kreativität bei Spielen redet. Spiele sind heute einfach wie fernsehen - jeder kopiert das konzept von der zurzeit gewinn- bzw quotenbringensten Sendung. 100 Gerichtssendungen, 100 Talkshows, 100 Realityshows, 100 Quizshows, alles im Grunde das selbe. Auf den Punkt gebracht nennt man das Mainstream, Spiele sind heute sinknormaler Mainstream. Und ich weiß beim besten Willen nicht wo der Mann da einen Unterschied in Europa sieht, zumal die meisten Westeuropäischen Entwickler ebenfalls bei großen Publishern sind. Gothic, Anno, Siedler - alles Serien die mit der Zeit immer schlechter wurden und sich mit ihren letzten Teilen auf ihre Wurzeln besinnten. Was heute Kreativität genannt wird ist nichts weiter als Weichspüler in neuer Duftrichtung oder Farbe.
 
Sieht ja ziemlich gut aus... gta4...
 
Das ist natürlich Balsam, für die gebeutelte und von Minderwertigkeitskomplexen zerfressene, europäische Seele.
 
@angel29.01: Du magst ja von Deiner Seele reden, aber meine sieht anders aus.
 
Ein Spiel wie Schleichfahrt mit Multiplechoice Antworten, dass gibts in dem Genre schon gar nicht mehr... leider. Da war noch Tiefgang und Atmosphäre vorhanden... Heute bekommt eine Bruchbude nur eine schöne Fassade. Wenn man zu tief eintritt, dann bricht alles zusammen.
 
Die Kreativität der Amis erschöpft sich eben in Ballerspielen, auch das ist kulturell bedingt.
 
ich sag nur crytek ^^
 
tja es ist wie bei den Filmen
aus den USA kommt immer das gleiche 0815 prinzip und in europa (bestes Beispiel Frankreich) werden um einiges bessere Filme gemacht, die leider nicht das Geld für viel Werbung haben und daher eher insider sind.

und zu EA brauch man nichts mehr sagen ^^
 
Ich fand Portal sehr lustig, leider mehr als nur extrem kurz, zum Glück war es kostenlos dabei :)
GTA fand ich früher geil, wie man GTA 4 online spielen könne, werde ich es mir vielleicht kaufen. Kommt auf die Grafik und die Anzahl der Möglichkeiten an.
 
Das ist doch schon seit C64er Zeiten so. Damals kamen auch die besten Spiele fast immer aus Deutschland oder aus anderen europäischen Staaten. Ich wünsche mir Spiele mit Seele und Feeling so wie es früher war. Übergrafik braucht es da nicht unbedingt wichtig ist ein gutes Gameplay und eine gute Handlung. Die Parallelen zu den Hollywood Filmen sind schon da bei den Amis. Deren Filme sind meistens nur oberflächlich mit vielen Actionscenen und Kawuuuummm. Das ist ja klar dass sich sowas auch auf die Spiele abfärbt wenn man es da drüben sinniger nicht kennt.
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