Eltern und Schüler fordern Informatik als Pflichtfach

Die Mehrheit der Eltern und Schüler in Deutschland spricht sich für die Einführung eines Pflichtfachs Informatik in den Schulen und für einen stärkeren Einsatz des Computers im Unterricht aus. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa ... mehr...

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richtig so =)
 
@flex 2 duo: Der Umgang mit dem PC ist heute so wichtig in der Berufswelt, wie auch jeder etwas Mathematik beherrschen sollte. Und in Zeiten, in denen Kunst und Musik zu den Pflichtfächern gehören, was ich absolut nicht verstehen kann, sollte Informatik eine wichtigere Daseinsberechtigung erlangen.
 
@flex 2 duo: fehlt nur noch, dass wir hier in Sachsen auch noch nen Leistungskurs in Informatik machen könnten =) In Sekundarstufe II ist Info leider auch kein Pflichtfach. Man muss Geo oder Politik mit Informatik ersetzen ...
 
@flex 2 duo: Nicht richtig so. die heutige generation wachst ja mit den geräten auf... da muss man dann nicht auch noch in der schule mit einem rechner arbeiten, klar in ner höheren schule ists was andres.

Aber diese ganze elearning-scheiße ist sowas von müll. umständlich und lernfaktor = null

 
@flex 2 duo: was soll da jetz Informatik sein wenn man e-learning betreibt. Das muss mir jetz mal einer aber schnellstmoeglich erklaeren... Wenn dann Wuerd ich das Fach Textverarbeitung nenen oder Erweiterte Textverarbeitung mit PC Grundkentnisse, und Warnungen in Bezug auf Viren und Co (bringt sowiso nix da die Mehrheit sowiso 0 peil hat auch nach 100sten erklaerung....) aber Informatik naja, .....
 
@flex 2 duo: ja, aber was lernt den die heutige Generation, Umgang mit ICQ etc. und nicht wie man sich ordentliche Quellen für z.B. ein Referat (also nicht wirklich Wikipedia) beschafft oder wie man für später z.B. Outlook, Word bedient.

Oh, natürlich ich habe das wichtigste vergessen: CounterStrike und die anderen "Killerspiele".
 
@flex 2 duo: Ich schliesse mich Deiner Meinung voll an. 1: Ist es bildungs-, informations- und berufsmässig sehr sehr wichtig. 2. könnte es auch im Sinne der (Internet-)Sicherheit wertvoll sein und 3. hilft es vielleicht bei der Entdeckung weiterer positiverer Möglichkeiten als der Anwendung von nur Messenger und CounterStrike und Co. Wobei ich Ersteres (Messenger u.ä.) noch Positives abgewinnen kann, aber Zweiterem ........ . Ich schreib nicht weiter, damit nicht wieder ein "Aufjaulen" ausbricht und die Diskussion in andere Bahnen gelenkt wird. Zum guten Unterricht gehören aber auch Gefahren und Risiken einer neuen Technik aufzuzeigen.
 
@magendarmgrippe: Bitte nicht alle über einen Haufen kehren.
 
@flex 2 duo: Leistungskurs was ist das? Digame! Also wahrscheinlich sind das die Kernkompetenzfächer nach der Neuen Gymnasialen Oberstufe, deren Anrechnung im 2. Block geschehen kann, wenn zuvor 2 Kurse einer Albanischen fremdsprache belegt wurden, und Physik mal nicht wegen Lehrermangels gestrichen wurde.
 
@flex 2 duo: ich finde die idee gut, aber da die meisten Schüler, nur ihr icq und ihr schülervz bedienen können (manche nicht mal das) müsste man bei null anfangen.
dh. man müsste die klasse nach "können" unterteilen=>aufwendiger!
für die berufliche zukunft ist ein umgehen mit dem computer heutzutage unabdingbar, das sollte jedem klar sein, doch wenn ich mir den Informatikunterricht an unserer Schule ansehe frage ich mich was ich dabei lernen soll (wie oben genannt es wird bei null angefangen und man kommt in den 2 jahre unterricht nicht mal bis 1). Teilweise sind die Lehrer auch nicht in der Lage mit dem Computer umzugehen was sich auch nicht wirklich positiv auswirkt.
Abschließend würde ich sagen: Gute Idee, aber nur bedingt umsetzbar.

mfg
 
das ist eine tolle idee. aber man sollte den unterricht auch anspruchsvoll genug gestalten.
 
ist ja auch richtig, so, und was noch cool wäre auser deutsch und englisch eine zusatzsprache halt nur freiwillig, aber würden bestimmt viele machen.
 
@urbanskater: Das wird doch auf fast jedem Gymnasium schon angeboten. Ab der 5. Klasse hat man Englisch. Ab der 7. kann man entweder Französisch oder Latein wählen. Ab der 9. kann man dann das jeweils in der 7. nicht gewählte auch noch dazu wählen. Somit würde man schon Englisch, Französisch und Latein als Fach haben. Des Weiteren kann man in der Oberstufe je nach Gymnasium mindestens eine der folgenden Sprachen erlernen: Dänisch, Spanisch, Italienisch, Russisch.
 
@urbanskater: das stimmt, aber was ist mit Haupt und Realschulen? die haben die gleichen Rechte, man muss ja nicht so gründlich lernen, aber die umgangsformen und so täglicher gebrauch wäre schon nicht schlecht.
 
@urbanskater: Bei uns "Realschule" wird Informatik nur als Wahlfach angeboten. Seid der 7. Klasse wenn ich mich nicht ganz Irre. Damals in der 10. Klasse hatte ich dann mal Informatik gewählt und es war einfach nur schlimm. Wirklich!!! Turbo Pascal das ganze Jahr lang..., aber naja, es hat nicht lange gedauert und ich hab das Jahr eh freiwillig wiederholt. Aber nicht noch mal Informatik gewählt. Zum Glück. :D
 
Ein paar Jährchen zu spät, aber besser spät als nie.
 
@DennisMoore:
kommt stark auf schule und bundesland an würd ich sagen.
ich war 2000 in der 7 klasse (allgemeinbildendes gym.), da war ITG (informationstechnische grundbildung) pflichtfach. 2 jahre lang word-serienbriefe, tabellenkalkulation, powerpoint und delphi gabs da, und bis aufs programmieren auch ganz gut rübergebracht.
ab der zehnten konnte man dann grundkurs info wählen: ein jahr java, ein jahr assembler, maschienencode und compiler und ein jahr datenbanken, netze und prolog.

weis nicht ob BW da vorreiter war...
 
@moeph: Siehste. Als ich zur Schule ging wars ein Wahlfach mit einem unfähigen Lehrer und 10-Zeilerprogrammen in GWBasic auif einem Schmucken 80286'er.
 
Informatik ist das langweiligste Fach, dass ich kenne.
Nix tun und trotzdem 15punkte absahnen.
 
@Der Wichtel: ja Aber es liegt daran, das die Lehrer sich Teilweise nicht den Ganzen Tag mit ihrem PC Auseinander setzen wie die Schüler und auch die Schüler mit dem ganzen Wissen teilweise weit vorraus sind ! Die Generation die Informatik geben kann kommt jetzt erst so langsam an die Schulen!

Ich langweile mich auch zu Tode Delphi, PHP, MySql uihh nicht Spannendes aba einige aus usnerem Kurs sind damit schon überfordert! Und unser Kurs besteht aus grade mal 16 Leuten dafür das der Jahrgang insgesamt ca 80 Schüler recht wenig!
 
@pchero: Die von dir genannten Sprachen sind nicht "spannendes"?
Das kommt wohl sehr darauf an, was ihr programmiert!
Aus meiner Erfahrung, und ich studiere Wirtschaftsinformatik, behandelt man im Unterricht (Vorlesungen) gerade mal (etwas mehr als) die Grundlagen von dem, was man alles mit anstellen könnte...
 
Ja wir haben ziemlich viele Informatik Kurse. 4 Glaube ich und unser Jahrgang hat etwa 200 Schüler.
Das Problem ist einfach, dass die Differenzen unter den SChülern zu groß sind und dass Lehrer uns für dumm halten.
Die brauchen einfach viel zu lange um etwas zu erklären. Während dessen sind wir mit dem Proggen schon fertig
 
@Der Wichtel: Das kommt echt auf den Lehrer an, bei mir gabs so eine gewisse "Steigerung": In der 7. Klasse haben wir nur gezockt und der Lehrer hat auch noch Noten fürs Blobbey Volley spielen vergeben (DAS waren noch Zeiten ! :D), dann kam in der 10. ein "Möchtegern", der dachte, dass er der SUPERAdmin ist, jedoch sobald er seinen "Server" anschmiss (den übrigends niemand brauchte) alle CPUs in den Rechnern des gesamten Netzwerks plötzlich 100% Auslastung hatten und jetzt hab ich einen guten Lehrer, der auch Plan davon hat, aber auch nur von Pascal, Delphi und Simulationssprachen. Brauchbare Sprachen wie C (C++, C$) oder Java fallen unter dem Tisch, Linux benutzt noch nicht einmal der Lehrer. Von Hardware ganz zu schweigen !
 
was machter denn?? also wir machen programmieren da is von rumsitzen nicht die rede!
 
@athelstane: Was programmiert Ihr denn, Deutschkurse?
 
Wie soll der Unterricht denn aussehen?
Lehrer lernen von Schülern? (So wars bei uns früher immer.)
 
Aja, sind die Schulen nicht schon genug überfordert?
Und wenn ich mich recht entsinne war ich der einzige ComputerCrack in meiner Klasse den das intressiert hätte. Was ist mit den leuten die damit garnichts am hut habne wollen?
 
86% prozent aller deutschen sind online... und noch mehr haben einen PC... also ich denke das es sich bei solch hohen zahlen schon rentieren wird... und außerdem wird in der zukunft noch mehr mit computern gemacht, und dann wäre es schon vorteihaft, wenn die nächste gerneration auch mit pc's umgehen kann...
 
@Clawhammer: Ich glaube auch, dass vor allem die Eltern da nicht wirklich wissen, was Informatik wirklich ist. Als Pflichtfach halte ich das für nicht angemessen. Freiwillig sollte es aber auf jeden Fall angeboten werden, auch als mögliches Leistungsfach in der Oberstufe!
 
@Clawhammer: Und wer benutzten den PC? Und wofür? Die meisten denken sich ey ich kann PC starten und ICQ und fertig! Und genau diese leute kotzt es dann an irgendsoeinen informatik kram zu lernen. Wer will von den 86% Leuten den mehr lernen außer PC hochfahren PC runterfahren?
 
@Clawhammer: ich denke mal das nützen von word, excel, einem browser, das 10-finger-system, usw. halten die meisten für sinnvoll...
 
@Clawhammer: Und das dan 6 Jahre lang? NICE!
 
@Clawhammer: wo steht was von 6 jahre? das kann man auf 2 beschränken.. und dann sehe ich es für sinnvoll
 
@KarlKoch23: Selbst 2 sind zu viel. Also Textverarbeitung und Tabellenkalkulation könnte man dran nehmen, aber nicht nur mit Word oder Exel, sondern auch andere Programme. Aber viel Stoff ist das nicht, denn wenn man zu tief ins Detail geht wird es Unsinnig, da man das meiste eh nicht benutzen wird. Da sollten max. 4 Doppelstunden für ausreichen.
Browser benutzen gibt es ja auch nicht gerade sehr viel zu beachten, man könnte mehrere Browser vorstellen und sagen wie man sicherer surft. Währen auch nur 1-2 Doppelstunden. Und bei dem 10 Finger System bin ich mir nicht sicher ob man das in den Unterricht nehmen sollte, ich z.B. würde da überhaupt nicht mit klar kommen, wie viele andere sicher auch nicht. Ich kann aber mit 2 Fingern genauso schnell tippen wie andere mit 10. Deshalb sollte jeder selber entscheiden können wie er tippen möchte. Insgesamt wird das in Informatik aber zu wenig Stoff um es als Pflichtfach über 2 Jahre zu nehmen. Wenn das freiwillig ist, könnte man sicher mehr machen, wie programmieren etc..., da die Leute die das gewählt haben das auch Interessiert. Aber da würden sicher nicht viele Leute hingehen.
 
@Clawhammer: Sry verguckt aber in den Klassenstufen 5 bis 10 soll es Informatik geben. Also 5 Jahre :)
 
@Kn3cht: Dafür können wohl die meisten mit 10 Fingern schneller tippen als du mit 2 Fingern!
Ich persönlich habe ja ein ganz tolles Schreibsystem: Ich schreibe mit der linken Hand mit allen 5 Fingern und mit der Rechten Hand nutze ich nur Mittel- und Zeigefinger ... damit kommt auf ungefähr 400-450 Anschläge/Minuten bei mir.
 
@ KarlKoch23:

waren wenn ich mich recht erinnere 68% aber egal
 
Da ich selber noch Schüler weiß ich wies abgeht. Die Lehrer denken man wüsste nicht wie man M$ word startet oder wie man googl benutzt. Meistens labern sie dann noch zitat:" Schülerin:" Herr XXX ich kann die seite nicht öffen!" herr XXX:" Das liegt daran dass dein PC nicht den Windows Media Player installiert hat und somit nicht das PDF format öffnen kann." EEHm, seitwann unterstützt der WMP PDF? Und PDF ist keine homepage =/

Meistens bräuchten die Lehrer IT unterricht!
 
@mr.chack: Jo, so ähnlich ist es bei uns auch :)
Das beste war mal, was jetzt nix mit PCs zu tun hat, das unsere Physik Lehrerin die DVD verkehrtrum eingelegt hat, und sich gewunder hat wieso nix funzt. Die haben ja schon ab und zu probleme mit dem Video Rekorder... .oO(Äääh, wo muss ich da jetzt klicken...?)
 
Bin dafür
 
Dann müssen aber auch Informatiker als Lehrer in die Schulen, sonst geht sowas ganz schnell nach hinten los. Info-Unterricht sah zu meiner Zeit häufig noch so aus, dass den Schülern das Unterstreichen in Word beigebracht wurde. Gruselig. Wie es heute darum bestellt is, weiss ich nicht, bin schon ein paar Jährchen aus der Schule raus.
 
bei uns hat unsere Hauswirtschaftslehrerin also HSB lehrerin den PC unterricht abgehalten das war lustig.
 
@urbanskater: Bei mir war's ein Mathe- und Geschichtslehrer. Apple 2 for the win! :D
 
Was wollen die den den Kiddis beibringen? c++ Programmierung damit die Firmen zufrieden sind? Ich find das lächerlich wozu kann man nach der Schule sowas wie ITA machen da lernt man alles was man wissen muss für den einstig
 
@Clawhammer: TAI ... alles lernen was man wissen muss...also bei uns lernen die TAI (hat mein Bruder gelernt) so viel, wie die meisten aus meinem Kurs in ihrer Freizeit gelernt haben ... Im übrigen wird heutzutage in der Industrie viel mehr mit C$ als mit C++ gearbeitet :)
 
@Clawhammer: Is doch nun scheiß egal... was man für ne Programmiersprache lernt... hauptsache man versteht, was man da macht... dann kann man sogut wie in jeder Sprache programmieren... die Syntax is nun etwas verschieden, aber das kriegt man schnell hin!
 
Sehe auch so, ist immer lustig wenn die komischen gymis die kaum info bei den auf der schule hatten info studieren gehen und dann auf einma merken: "UHHH, na daaaas habe ich mir gaaaanz anders vorgestellt - das ist ja nicht nur spielen undso" xD ...oh man, naja gymis sind auch halt lustiche menschen.
 
@revo-: soso...bei uns wurde damals schon informatik angeboten ... von der 11. bis zur 13. klasse ... und sicher hat man da kein Informatik gemacht! Was erwartest du denn bitte? Sicher, mal so eben ganz ohne entsprechende Mathematische Grundlagen fangen wir eben mal an ein paar komplexe Funktionen zu integrieren, zu differenzieren, stationäre Punkte zu berechnen...oder einen tollen RSA-Schlüssel zu entschlüsseln ... klar, ist ja auch total easy ... oder wir machen mal ein bisschen Branch & Bound ... sag mal wie lebst du? Was habt ihr denn so in Informatik gemacht? (im übrigen: lustig mit "g", "und so" auseinander usw. usf.) - Fakt ist, dass Realschüler es meistens nicht mal schaffen ordentlich zu differenzieren/zu integrieren ... und das ist noch viel schlimmer als zu merken, dass man sich unreichend über sein Studium informiert hat!
 
jo hab schon Informatik inna Schule. is ein WPB bei uns. am anfang haben wir gaaaaaanz grundlegende Sachen gerlernt, wie etwa rechnen mit 0101100 usw. aba jetz is eig ganz cool wir entwickeln grad ein rechentrainingsprogramm für die unteren Jahrgänge (bin 10.) und das soll dann auch in unserer schule eingesetzt werden^^
also so unötig is das nich, wie manche glauben. unser lehrer hat eig auch voll die Ahnung, da er sich privat auch viel mit pcs beschäftigt aba da haben wir glück gehabt weil manche kriegen auch irgendein mathelehrer der denkt is ja eig das gleiche.... xD
 
@Giesel_Air: Nur weil sich jemand mit PCs beschäftigt ist er noch lang kein guter Informatiker oO
 
also mein informatikunterricht war definitv nicht leicht. wir hatten ne fähigen lehrer, der das auch studiert hat und bevor er lehrer geworden ist, noch als programmierer gearbeitet hat. wir haben da in delphi OOP gemacht. und auf modularer basis ein rennspiel (klar, nur 2d) programmiert. das war schon ne herausforderung, das alles zu koordinieren!
aber wenn ich mir vorstelle, dass da menschen mit im kurs sitzen, die gerade mal den pc anmachen können und auch gar nicht mehr wollen, dann bremst das ungemein aus. informatik muss wahlfach bleiben und sollte auch als LK angeboten werden.
kunst und musik sollten uach nur wahlfach sein (jedenfalls in der oberstufe).

und wer meint im informatikunterricht etwas über powerpoint etc lernen zu müssen, braucht es gar nicht erst zu wählen :)
 
[zitat:]und wer meint im informatikunterricht etwas über powerpoint etc lernen zu müssen, braucht es gar nicht erst zu wählen :)______________________________
@zerbmaster: Aber ich glaube genau das ist es, was die Mehrheit (auch der befragten) darunter versteht (hauptsache mit MSO Bildchen in Präsentationen gepackt).
 
@zerbmaster: Tja dann bewirbt sich wer als Sachbearbeiter/in. Frage: Können Sie unsere tägliche Korrespondenz mit Office bewältigen? Nein, aber ich kann 2D-Rennspiele teilweise programmieren... Sorry, aber mit so einem sehr speziellen Unterricht kommt man net weit.
 
@maloffm: deine kritik ist berechtigt. nur geht es nicht darum, dass es ein 2d rennspiel war, sondern, dass ich dadurch die grundlagen des OOP kennengelernt habe. sowie programmieren im team. es ist das fach informatik, nicht das fach sekretärin!
ich habe nichts dagegen (bin sogar dafür), dass office in der schule stärker gefördert wird. nur a) nicht in dem fach informatik und b) überhaupt nicht als eigenes fach. klar, mir ms office kann man sich stundenlang beschäftigen, aber die wichtigen dinge, die man wirklich oft braucht, hat man in ein paar stunden abgehandelt. und alles andere kann man nachlesen. dazu gibts ne hilfe! (das muss man natürlich auch vermitteln - wie man die benutzt)
 
Also Informatik als Pflichtfach ist meiner Meinung nach Pflicht! Man sieht ja heute schon, wie viele Leute Probleme haben nen Job zu finden, weil sie nicht mal Windows beherrschen. Aber problematisch sind der Unterrichtsstoff und vor allem die "Leerkörper" in dem Bereich. Wenn ich mich an meine Zeit erinnere (Beruffschule 1995 beendet)... auf der Realschule hat mich der Lehrer gebeten den Unterricht zu leiten! Inhaltsstoff: Programmiersprache Modula auf Apple 2 Rechnern. Damals war Office schon sehr weit. Völlig sinnloser Unterrichtsstoff auf total veralteten Rechnern kombiniert mit abolut überfordertem Lehrer. Sowas kann nicht angehen. Berufsschule hatte ich 'ne 4 im Anschlusszeugnis. Sehr witzig. Damals schon seit 14 Jahren Rechnererfahrung. Nur leider hat es mich nicht interessiert, was die Zentraleinheit eines Personalcomputers ist. Gut, von daher war die 4 ja berechtigt, weil ich kein Interesse an dem Schmarrn gezeigt habe. Aber was sind das für Inhalte für einen Informatikunterricht? Ich weiß was ne CPU ist, abet net wie ich ne Datei unter Windows kopiere? Das ist sinnlos. Dann sollen sie bitte die Leute fit machen, dass sie Windows beherrschen, Linux und MacOS zumindest anschneiden, Office beherrschen, die Bedienung von Suchmaschinen (!), Internet allgemein verstehen. Das ist ja nicht zu viel verlangt. By the way würde mich mal aus Eurer Erfahrung interessieren, was heutzutage so im Informatik-Unterricht gelehrt wird und auf welchen Rechnern und Betriebssystemen? Bitte schreibt mal was dazu :)
 
@MaloFFM: Informatik hat auch so gut wie gar nix mit der Bedienung von Windows und Office und dem Internetsurfen zu tun. Grundlegende Hardwarekenntnisse sowie Programmieren und Logik gehören da schon eher dazu. Ansonsten müsste man das Fach anders nennen. Der Begriff Informatik wird allzu oft missverstanden und mit Excel & co. in Verbindung gebracht.
 
Zu der Umfrage: wäre interessant zu wissen, ob den Eltern und Kindern der Begriff "Informatik" klar war... Bei den Ergebnissen gehe ich eher davon aus, dass mit Informatik Unterricht eher eine informationstechnische Grundbildung im Sinne von "Umgang mit PC, OS Grunflagen, Netzwerkgrundlagen, Umgang mit den typischen Office Suite Programmen" gemeint/ also solches verstanden wurde.

Inforamtikunterricht im klassischen Sinne, wie ich ihn auch selbst in 12/13..allerdings schon 15 Jahre her :-) (ein Hoch auf Turbo-Pascal) :-) erlbet habe, käme mir bei dem Ergebnis schon komisch vor..

Meine Meinung: Informatik im klassischen Sinne als Pflichtfach halte ich für nicht sinnvoll- zu spieziell - das ist Sache der Berufsausbildung/ Studium etc. . Eine Grundbildung mit kleinen Ausflügen in html oder ähnliches -auch abhängig von der Schulart- betrachte ich als wesentlich sinniger.

Sponch

EDIT: nach dem Lesen einiger Kommentare hier scheint auch eingigen Winfuture Lesern der Unterschied zw. Informatik und einer informationstechnischen Grundbildung nicht ganz klar zu sein..
 
@sponch: Hier wird sicherlich EDV mit Informatik verwechselt, ansonsten würde ich sagen Informatik ist fast schon als Pflichtfach vorhanden, weil Informatik ist eigentlich zum größten Teil Mathematik, wie zB. Hoarekalkül und Laufzeitbeweise.
 
Idee gut, Umsetzung nicht in den nächsten 10 jahren möglich, da es hier eindeutig an FACH-Lehrer fehlt. Und da der Staat nix besseres zu tun hat als im Bildungswesen Stellen zu kürzen, glaub ich eh nicht daran das so etwas jemals was wird.
 
Aus eigener Erfahrung als Schüler und Lehrer glaube ich sagen zu können, dass für viele Schüler ein Kurs "Grundsätzliches über den Umgang mit dem Computer" nicht verkehrt wäre. Das Problem bei der Sache ist, dass man damit diejenigen langweilt, die sich auskennen. Das sind zwar meist nicht so wirklich viele, denn mit auskennen meine ich nicht das Einschalten des Rechners und Start von ICQ oder einem Spiel.
 
@Jawohl: Genau auf der einen Seite hast du die die es können und sich langweilen und auf der anderen seite die die sofort rumheulen wenns zu schwer wird.
 
Ich finds lächerlich und kindisch was hier zum Grossteil gepostet wird. Keiner sollte in seinen Pflichtschuljahren lernen müssen wie man programmiert, davon hat keiner was. Medienkompetenz ist sehr wichtig, da gehören grundlegende Hardwarekenntnisse und vertiefte Benutzerkenntnisse dazu. Office, Betriebssysteme (hauptsächlich Windows), Internet, Datensicherheit, Systemsicherheit und (Internet-)Recht. Ein installierter Virenschutz bringt x-fach mehr, als ein printf mit "hello world!". Dass jeder den Weg ins Internet schafft ist mir klar, doch bin ich dabei gar nicht so froh. Ein nettes Tutorial wäre hier ausnahmsweise mal wirklich angebracht. :)
Das grosse Problem wird wahrscheinlich nicht das OB sein, sondern was und wie. Die Zusammenstellung der richtigen Inhalte erscheint mir sehr wichtig und schreit nicht: "Ich wusste schon in der 7. den Aufbau einer URL en détail und Phishing habe ich im Kindergarten studiert!". Scheitern wirds jedoch an den Fachkräften. Ohne spezialisierte Fachlehrer für Informatik mit starker pädagogischer Ausbildung wird da nicht viel.
 
wenn ich in meiner Klasse auf der Berufsschule sehe, dass manche schon Probleme haben, in Word ne Tabelle zu erstellen. Naja... dann weiss ich nicht, obs was bringt, denen Informatik beizubringen. xD
 
halt ich persönlich für Schwachsinn. Das was wir gerade im Informatik GK machen würde 80% der Schüler meiner Stufe überfordern.
Wenn sollte man eher sowas wie "Grundkenntnisse im Internet und mit dem PC" als verplfichtendes Fach einführen, in dem die Leute lernen, Word und Excel zu benutzen und wo sie gesagt bekommen, nicht jeden Scheiss, der ihnen per ICQ zukommt, zu öffnen.
 
a) Wer soll das denn bezahlen?
b) Was bringt ein Computer im Unterricht, wenn keine ordentliche Lernsoftware zur Verfügung steht? Wenn schon Informatikunterricht, dann auch qualifizierten Unterricht. (Ab der 5ten Klasse einen solchen Unterricht zu veranstalten halte ich für Unsinn, da der technische Berreich wohl etwas mehr Reife erfordert.)
c) Ich glaube kaum das ein früherer Informatikunterricht kaum den Fachkräftemangel entgegenwirken könnte. Der Informatikunterricht an sich, wie er in vielen Schulen praktiziert wird, ist gelinde gesagt oftmals reine Zeitverschwendung... Der Lehrstoff geht selten über einfache Officefertigkeiten und vielleicht Basickenntnisse hinaus.
d) Der Fachkräftemangel resultiert wohl nicht selten einfach daher, dass die Qualität naturwissenschaftlicher Fächer und der betreffenden Pädagogen einfach nur extrem schlecht sind.
Man kann eben kaum Wissen schaffen, wenn überalterter Lehrstoff von Lehrern im Durchschnittsalter von 50 gelehrt wird.
Wie soll jmd. mit komplexen Zahlen rechnen können, wenn Lehrer in der 9ten Klasse schon Wurzelrechnungen kaum vermitteln können?
verstehen Schüler jenen Stoff zu dem Zeitpunkt schon nicht, dann wird es sicher nicht leichter weiteren Unterrichtsstoff zu verstehen, der eben darauf aufbaut.
e) Ich meine das generell vielleicht viel mehr darauf wert gelegt werden sollte nachhaltig zu lernen. Da ist vermeintlich weniger meistens mehr. Was bringt ein Lehrplan der vollgestopft ist mit Lehrstoff, der so schnell im Unterricht abgehandelt wird, dass ihn der Großteil der Schüler nicht verinnerlichen kann, sprich ihn auch verstehen kann. In der Regel lernt man etwas, in dem man alle Hintergrundinformationen auch nachvollzogen hat. In der Realität sieht es bei uns derzeit aber so aus, dass man als Schüler lediglich in Etappen bestenfalls für die nächste Klausur lernt...danach werden alle Informationen wieder vergessen und es wird der nächste Lehrstoff durchrannt.
 
Ich fordere das jeder ein Notebook in der Schule nutzen MUSS! Billiger als hunderte Bücher und tausende Hefte und Blöcke ist es auf jeden Fall. Dazu lernt man noch den Umgang mit Computer. Siehe Australien! O.o
 
@Screemon: Oh ja...und dann überall dieses Lüftergejaule ... und billiger als die Bücher? Is schon klar...bei uns hat pro Schuljahr ein Buch ich glaube 1 oder 2€/Buchgekostet. Das macht bei 10 Büchern (und das sind def. zu viel geschätzt!) 10-20€/Jahr ... Bei durchschnittlich 10 Schuljahren macht das "heftige" 100-200€ ... Wahnsinn ... was kostet ein Notebook noch gleich? Was kostet die Software? "Hey du, mein Ram ist kaputt - kannst du mir mal schnell deinen leihen?" ... mit nem Stift geht das einfacher!
 
Statt Unsinnsfächer wie Kunst oder Musik oder Schulsport lieber Informatik. Leider sind die Lehrer absolut inkompetent...
 
Ich seh das kritisch. Eine Schule (bis Realschule) ist keine Berufsqualifizierung. Die sollen lieber gescheit Schreiben und Rechnen lernen. Wenn eine Schule die Möglichkeiten eines Informatik-Unterrichts hat, schön. Aber ich persönlich habe mithilfe des PCs nie bessere Lernergebnisse erzielen können. Es hat oft sogar den gegenteiligen Effekt. Wenn die Rechner nicht speziell als Schulungssystem konzipiert und die Lehrer nicht entsprechend geschult sind, wird nur herumgespielt und das Lernen gerät in den Hintergrund.
 
an sich ne "tolle idee"...die älteren semester unter uns werden -. sofern sie in der it branche fuß gefasst haben, spätestens in 10 jahren endgültig "unterqualifiziert" sein. heutzutage kann der ein oder andre 18jährige schon mehr aufm kasten haben, als so manch alt gedienter informatikstudent mit 1997er 1.3er abschluss :-)

__-traurig aber wahr - die medaille hat mal wieder zwei seiten. für die junge generation ist es sicherlich ne chance. für die älteren unter uns, die sich jahrelang autodidaktisch weiterbildeten oder sich hart arbeitend an IT-lehrgängen abackerten, wird es die offenbarung sein. der "wunschtraum" eines jeden unternehmens vom "perfekten IT ler" rückt der realität ein stück näher (20 jahre, 5 jahre berufserfahrung, mind. 2 hochsprachen, mind. 2 fremdsprachen, flexibel, belastbar, für wenig geld zu haben)....

____mal sehen, ob das so kommt, und welche auswirkungen es haben wird :-)
 
HURRA!!! Es reicht nur eine Nachricht und der Aktionismus steigt! Weiter so! So wurde auch das Sozialismus gebaut und wo das endete, zeigt die neuste Geschichte der letzten 20 Jahre. Die Schüler brauchen keine Informatik, sie brauchen (die Meisten wenigstens) höchstens den Umgang mit dem Computer zu lernen. Sie müssen wissen, wie man den Rechner bedient und nicht gleich wie man ihn programmiert. Sollte es der letztere Fall sein, dann sollte man auch den Schülern beibringen, wie man eine Weltraumsatelliten baut und ihn in den All befördert, Die Grundlagen der Auto- und/oder Elektronikreparatur wären auch ganz nützlich und spätestens ab der sechsten Klasse sollte man den Kindern beibringen wie man die Häuser baut, sie renoviert und instand hält. Und wenn wir schon so weit sind, sollten wir auch den Straßenbau und -reparatur nicht vergessen, auch die Schuhreparatur und Schneiderei wären nicht unwichtig. Und übrigens ist es ganz lustig zu sehen, wie zwei Tage nachdem die Problematik der Nutzung der Computertechnik in den Schulen angesprochen wurde, wissen schon die klenen Schreberleine, was die ALLE Schüler und Eltern wollen. Und noch lustiger iste es zu sehen, wie viele in die Falle gleich reinfallen, ohne groß nachzudenken. Viel Spaß Kinder. P.S. Vielleicht sollten die Schüler zuerst z.B. lernen, wie man einen Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn bedient, weil das ist bereits für viele Menschen ein unannehmbare Hürde.
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