Erfolg oder nicht? Dell verkauft 40.000 Ubuntu-PCs

Hardware Der PC-Hersteller Dell vertreibt seit einigen Monaten neben diversen Rechnern mit Windows auch vorkonfigurierte Systeme, auf denen das freie Betriebssystem Ubuntu Linux installiert ist. Allerdings blieb das Angebot bisher auf nur wenige Modelle ... mehr...

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Stellt sich nur die Frage, ob das System nicht einfach gekauft wurde, um eine vorhandene Windows-Lizenz darauf zu installieren, oder sind die nicht viel billiger als PCs mit MS-Lizenz?
 
@catfishman: MS müsste man extra kaufen. Und da sehr viele Leute heute in MS-Lizenzen schwimmen halte ich das durchaus für möglich :)
 
@nexfranixus: Aber ein so großer Hersteller wie Dell kommt doch zu günstigen Konditionen an die OEM-Lizenzen ran. Oben ist leider kein Link zum Angebot, daher weiß ich jetzt nicht, ob und wie groß die Preisunterschiede zwischen den Systemen mit Ununtu bzw. Windows sind..... ich schmeiss mal die Suchmaschinerie an.... *kurbel* ...______________[edit:] Ja, sind 40.- EU Unterschied zw. Vista Home Premium und Ubuntu 7.04.
 
@catfishman: Wir bewegen uns hier aber immer noch um Aufpreise zwischen 40 - 90 € bei einer OEM. Abgesehen davon: Selbst wenn es nur 1 € wäre: wenn ich doch noch 10 Windows Lizenzen im Schrank liegen habe, warum sollte ich es dann dazu kaufen??
 
@catfishman: Ja einige der Rechner werden sicher mit einer vorhandenen WIndwos Lizenz weiterbenutzt werden. Zusätzlich gibt es den Faktor zu bedenken, das es eine der wenigen Komplett-Lösungen ist die es für Linux gibt, und somit ein anfänglicher boom vorherrscht (der auch weiterhin anhalten kann). Aber ich dachte mir Dell hat das Linux Projekt wieder eingestampft? Oder wurden nur die verfügbaren Modelle reduziert?
 
@caldera: "Ob 40.000 verkaufte Ubuntu-Rechner allerdings ausreichen, um Dell davon zu überzeugen, das Angebot aufrecht zu erhalten oder sogar weiter auszubauen, bleibt abzuwarten." Trifft auf den gesamten Dell-Linux-Bereich zu. Abwarten, Tee trinken.
 
@caldera: ne, das waren glaub ich die ubuntu notebooks, nicht die desktop-rechner.
 
@caldera: Inspiron™ 530n (D125N01). Ist der einzige Ubuntu PC, zu finden im Bereich für Privatanwender, Notebook: Dell Inspiron 6400 (Ubuntu)
..... und drüber steht dick: "Dell empfiehlt Windows Vista® Home Premium.".......
 
@caldera: ich glaube in England wollten sie das teil einstampfen. Aber scheinbar waren es doch nur Wartungsarbeiten. Quelle: http://winfuture.de/news,35591.html
 
@chrisrohde: Da gab es ein paar Tage später eine Meldung von theinquirer in der zugegeben wurde das die erste Meldung über eingestellte Ubuntu PCs eine Falschnachricht war und das Angebot sogar ausgebaut wurde. Auch von Dell offiziel wurde dazu Stellung genommen: http://direct2dell.com/one2one/archive/2007/11/07/32908.aspx
 
Huu was für eine Riesenzahl , selbst die Stadt Berlin hat die Umrüstung auf Linux mittlerweile völlig verworfen aus ganz trivialen Gründen. Ich habs noch in den Ohren wo die Freaks hier das Ende von Windows propagiert hatten :)
 
@~LN~: abwarten, viele der städte und behörden haben umgestellt oder denken zumindest daran und es werden doch einige abspringen von windows. das ende von windows sehe ich zwar nicht voraus da es immer wieder leute gibt die sich lieber mit system aufräumen und sonstigem leiden von windows beschäftigen anstatt sorglos den computer zu gebrauchen für das was er eigentlich gemacht wurde. aber alleine der gedanke das es linux gibt mit der ich eine verreckte windowskiste wieder zum leben erwecken kann ohne neuinstallation ist mehr als eine befriedigung :-)
ps. verreckte windowskiste wo die eigene windows cd versagt.
 
Auf der anderen Seite kannst du eine verreckte Linuxkiste mit der Windows CD formatieren.
 
@~LN~: ich habe linux und windows ca. 4 jahre zusammen in betrieb gehabt, 3 x darfst du raten wer anfälliger war und öfters verreckt ist. ***zitat von michael dell "Vor allem bei Systemen, die besonders ausfallsicher sein müssen, bleibe Linux die erste Wahl und die Adaption habe nicht nachgelassen, so Dell weiter. " und der müsste es eigentlich wissen oder ???
 
@~LN~: naja, es kommt drauf an, wozu der gekaufte pc gut ist, wenn ich nicht unbedingt ein gamer bin, dann würd ich lieber ein linux auf meinem pc haben. aber dann sicher auch nicht ubuntu, sondern zb archlinux. windows kann nicht untergehen, hauptsächlich wegen directx und ihrem office-paket. obwohl man ja, wenn man nur ms office braucht ja auch schon mit mac arbeiten kann. ab office 2008 dann wahrscheinlich besser als unter win, komisch aber wahr. außerdem finde ich das mit dem linux und auch mac als konkurrent ganz toll, denn das treibt ms ganz kräftig an, ihr os zu überarbeiten. kurz noch zu vista: ich hab mir das business paket gekauft, mal ganz ehrlich, ich habe wieder xp drübergespielt. schon alleine, dass die systemsteuerungstabs von xp jeweils einfach in ein eigenes fenster gesteckt wurden, ohne dann den tab zu entfernen (sieht aus wie schlechtestes c&p). also das war schon etwas enttäuschend. dann noch 15GB belegt nach install, und während der install keine möglichkeit, sachen nicht zu installeren,... naja, aber jedem wie er will. schönen tag noch allen.
mfg chief
 
@OSlin: Ich habe seit ca. 5 Jahren Linux und Windows parallel laufen. Obwohl ich es selten nutze, sind die Linux-Installationen schon mehrmals hopps gegangen, die Windows-Installationen dagegen noch gar nicht. Ist Linux deswegen schlecht? Nein. Ich habe einfach von Windows ein Vielfaches mehr Ahnung als von Linux. Bei dir ist es vermutlich eher umgekehrt. Das Problem sitzt, egal ob Linux oder Windows, in der Regel vor dem Bildschirm.
 
@~LN~: Du bist und bleibst ne Troll-Schwuchtel.... geh Kacken...
 
@TiKu : nein hatte von linux null ahnung als ich damit anfing da ich der arbeit nur windows systeme betreue und privat auch windows hatte. aber nach 3 tagen lief das erste system perfekt und unterstützte all meine hardware und wenn ich wo am ende war mit meiner weisheit dann habe ich hinweise im internet gefunden. kein mensch setzt sich vor ein system und beherrscht es sofort aber mit ein bisschen willen geht alles.
 
Gesetz den Fall ich werde mal zu doof oder zu bequem sein um mir einen PC selber zusammenzubauen (was hoffentlich nie eintritt), würd ich wohl auch meine vorhandene Windows-Lizenz weiterverwenden und einen Linux-Desktoprechner kaufen. Auch wenn der Preisunterschied gering ist, ist er doch da. Linux als Betriebssystem für die tägliche Arbeit käme aber in jedem Fall nicht in Frage.
 
@DennisMoore: und was ist die tägliche arbeit die linux nicht ebenso wie windows kann oder sogar vielleicht besser ?
 
@DennisMoore: Ich sehe es anders, für den normalen täglichen Gebrauch, finde ich Linux ausreichend. Wenn man aber mehr will, wie .z.B. Spielen, Video-Bildbearbeitung usw., dann ist man mit WINDOWS sicher besser beraten. Ich glaube aber. dass DELL mit den nur 40000 verkauften Rechner, Linux nicht mehr lange im Sortiment haben wird. Denn dies sind globale Zahlen und dafür ist die Stückzahl einfach viel zu gering. Ich hoffe aber, dass sie sich dies nochmals gründlich überlegen werden.
 
@DennisMoore: falls Deine tägliche Arbeit im computerspielen besteht gebe ich dir recht. E-Mails schreiben, texte verfassen und surfen kann man mit linux genausogut wie Windows. Ich denke mal die meisten linux systeme werden auf ausrangierten windows-kisten installiert. Das ist billiger als ein neues System und bei älterer Hardware gibt es weniger Treiberprobleme.
 
@ Ruderix2007: für den otto normalverbraucher würden sogar die jetzigen video berabeitungsprogramme reichen, glaube kaum das ein normaler user die vielfalt und optionen der unter windows zur verfügung stehenden videosoftware jehmals ausnutzen kann. da reicht mandvd zum video bearbeiten doch allemal.
 
@Ruderix2007: Ich sehe keinen Grund warum sie den Rechner nicht im Sortiment belassen sollten. Die Hardware ist ja die gleiche wie im Inspiron 530, und ob die dann nach dem Zusammenbau ein Windows- oder ein Ubuntu-Image draufbügeln macht wohl vom Aufwand her keinen großen Unterschied. Aber allein als Alternative zu MS sollten sie es schon drinlassen.... (so lange bis M$ was springen läßt um den Verkauf zu stoppen *wegduck*)...
 
Wenn ich täglich am Rechner arbeite, dann möchte ich ein System in dem ich mich einfach und intuitiv zurechtfinde, wo ich ein Ordnerstruktur finde die mir logisch vorkommt. Das erfüllt Linux für mich nicht. Wie ich schon mehrfach erwähnte besteht die Logik bei mir darin einen Ordner in dem Programme installiert werden auch Programme zu nennen und nicht /usr/bin, /bin oder sonst irgendwas. Dazu kommen noch einige andere NoGo-Dinge, die ich aber langsam müde werde zu erwähnen. Aus solchen Gründe wird Linux aber IMHO auch kein System welches größere Marktanteile bekommen wird. Es bricht die technischen Aspekte des Betriebssystems nicht auf die meschnliche Auffassung der Dinge herunter. Es ginge auch anders, wie Mac OS X zeigt. Das trennt nämlich auf der Benutzeroberfläche die technischen Dinge von denen die Menschen als logisch empfinden.
 
@ catfishman: Man muss hier weiter denken, natürlich wird wahrscheinlich der Rechner (Hardware) weiter im Sortiment bleiben, aber DELL bietet auch Support an und hier wird sich der Aufwand nicht rechnen. Für eine so geringe Stückzahl (weltweit) noch in verschiedenen Sprachen eine Support Hotline aufrecht zu halten, ist wohl eher undenkbar. @DennisMoore: Ja da muss ich dir recht geben, WINDOWS ist sicher bedienungsfreundlicher, dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Denn als ich mit VISTA zum erstenmal ein Windows OS gekauft habe, habe ich mich viel schneller zurecht gefunden als damals unter Linux. Ubuntu ist aber ein Schritt in die richtige Richtung und ich glaube fest daran, dass in ein paar Jahren Linux OS den Anschluss gefunden haben.
 
@DennisMoore: Ich Sage mal du bist einfach nicht in der lage dich umzugewöhnen.@: Ruderix2007: Falsch den suport liefert nicht Dell sondern die community.Und ja: linux =! Windows und das ist auch gut so.
 
@Geisterfahrer: 30 Tage Support für Ubuntu-Einsteiger [plus 60,00 € oder 2 €/Monat1]_________1 Jahr Basic Support für Ubuntu [plus 115,00 € oder 4 €/Monat1]______1 Jahr Standard-Support für Ubuntu [plus 250,00 € oder 8 €/Monat1].... oder wie Du richtig bemerkt hast: Die Community.

 
@ catfishman:Was nimmt eigentlich MS für den gleichen suport?
 
@Geisterfahrer: Natürlich bin ich in der Lage mich anzupasen und umzugewöhnen. Aber warum sollte ich das tun? Es gibt ein System das genau so ist wie ich es haben will und das ist Windows. Ich sehe also überhaupt keine Veranalssung mich umzugewöhnen. Außerdem passe nicht ich mich an ein System an, sondern ich suche mir das System was sich von Hause aus am besten an mich anpasst.
 
@Geisterfahrer: Keine Ahnung... benutze MSDNAA Lizenzen und kaufen würde ich auch nur SB-Versionen. Das eben waren die Optionen, die Dell bietet. Aber unsereiner hier, weiß doch daß es billiger geht. Siehe Forum.
 
@DennisMoore: [Zitat] Es gibt ein System das genau so ist wie ich es haben will und das ist Windows. Ich sehe also überhaupt keine Veranalssung mich umzugewöhnen.[Zitat ende]Also hast du windows mitentwickelt?Oder hast du dich doch nur daran gewöhnt?Oder kannst du windows wie linux an deine bedürfnisse anpasen ?Im notfall bei windows die bedineroberfläche tauschen? Ich glaube du hast dich nur an windows angepast und jetzt nachdem du dich wie viele andere,
dich über jahre an komische eigenheiten mühsam gewöhnt hast, meinst du es sei deine eigende vorstellung von einem BS sei. Bitte verstehe es nicht als persönliche wertung deiner person aber du hast dir mit sicherheit nie wirklich gedanken gemacht was du von einem BS erwartest. Und ja es ging mir auch so bis ich mir selber eingestanden habe das ich mich jahrelang damit zufriedengegeben habe weil es ja alle haben.Den was alle haben muss ja gut sein .
 
In diesem Punkt muss ich Geisterfahrer recht geben. Windows hat die meisten Benutzer im Laufe der Zeit einfach instrumentell konditioniert und alles andere würde sie überfordern. Den Vorzug von Linux will einfach keiner wahrhaben. Das ist genau der gleiche Grund, warum in der Geschichte immer das schlechtere Produkt den Vorzug bekommen hat und im Heute die Leute sich darüber beschweren, wie das damals hat möglich sein können.
 
Die Frage ist: Gäbe es die PCs mit Ubuntu nicht, wären sie dann mit Windows verkauft worden? Wenn nein, so hat es sich schon gelohnt, selbst für einen großen Konzern wie Dell bedeuten 40.000 Kisten ein nettes kleines Umsatz-Plus. Und viel Arbeit werden sie damit wohl nicht haben, für Ubuntu wirds sicher auch irgendwelche Pre-Installation-Kits geben wie es sie für Windows gibt... warum also auf dieses lukrative "Nebengeschäft" verzichten?
 
Sind die Ubuntu-PCs von Dell eigentlich billiger, als die mit Windows? Sollten sie wegen dem Wegfall der OEM-Lizenz für Windows doch eigentlich sein, oder?
 
@Der_Heimwerkerkönig: Sind sie! (siehe [o1] + [re 1] bis.....)
 
@Der_Heimwerkerkönig: Die deutsche Verison ist ca. 5o Euro billiger!
 
An alle windows fanboys :Nicht nervös werden ! MFG euer Geisterfahrer
 
@Geisterfahrer: Warum auch? Um wieviel ist der Marktanteil von Linux durch 40K Rechner denn gestiegen (wenn es auch wirklich alle drauflassen)? Um 0,00001%?
 
@OttoNormalUser:Wenn wie du behautest das es nicht so ist das sie nervös sein sollten [ich stime da mit dir überein] so ist es doch lustig wie dieser wenn auch kleine erfolg versucht wird kleinzureden.MFG Geisterfaher
 
@Geisterfahrer: Es wird nur versucht kleinzureden, weil die Gegenseite meint einen großen Sieg errungen zu haben, was genauso blödsinnig ist :-P
 
Ich glaube dass viele diese Frickelsystem einfach nur ausprobieren wollen und es dann nach wenigen Tagen wieder entnervt von der Platte löschen. Ich kenne einen Händler der auch mal Rechner mit vorinstalliertem Linux verkaufte. Viele sind hingelaufen mit der Auffassung "Endlich mal Linux, das soll ja so super sein". Keiner ist dann mit dieser Frickelei glücklich geworden, und der Händler hat diesen Mist wieder aus dem Sortiment genommen.
 
Ich glaube ich bin mal kurz davor, eine kleine Beschwerde-Mail an das Winfuture-Team zu senden. Sorry, aber wenn so Leute wie der über mir erstmal die Narrenfreiheit erhalten, wird das hier auf Dauer so ablaufen wie bei funfire (ruhig mal die Seite aufrufen. Da sieht man mal, wie man durch Nichtmoderation die ganze Motivation, sich Kommentare überhaupt durchzulesen, den Bach runtergehen kann...). Bevor jemand was "ist doch nicht so schlimm" sagt: Der Typ hat von seinen derzeit 71 Kommentaren JEDESMAL Scheiße gelabert, geflamet, diffamiert, beleidigt und destruktive Kritik abgegeben und sonst nix...
 
@cmaos@mac.com: Sch*iss Dich doch ein mit Deiner schw*len, proprietären Apple K*cke!!!
 
Ah lol, es wurde nur mit ubuntu gekauft damit man nicht noch extra für windows zahlen muss. Dannach wurde das schrott wegformatiert und windows draufgesetzt. Find ich gut, kostet weniger - also für leute die schon so nen windows cd zuhause haben.
 
@revo-: Wenn mans nicht bedienen kann, ist es automatisch Schrott? Klaro, deswegen hat Dell überhaupt erst eine Umfrage gemacht, was sich die Kunden wünschen, und dann kam halt heraus, dass sich die meisten Kunden Ubuntu wünschten. Davon abgesehen, dass das Notebook mal auf Linux abgestimmt ist und man sich nichtmehr die Mühe machen muss, vorher nachzuforschen, ob dasunddas unter Linux läuft... Naja, ich persönlich habe mir das Notebook (samt 2 GB RAM) u.a. deshalb gekauft, weil ich mit meinem RAM etwas sinnvolleres anstellen möchte (Stichwort Virtualisierung...). Viel Spaß beim Herumprobieren von VMWare & Co. unter Vista, das ja gerne mal den kompletten RAM in Beschlag nimmt...
 
@Astorek: revo- hat doch nur beschrieben, was vermutlich einige Käufer gemacht haben. Obwohl, wenn ich bei einem Komplett-System darauf aus bin 40.- bis 50.- EU zu sparen, dann gehe ich bestimmt nicht zu Dell.____________Gerade im Notebookbereich finde ich es gut, daß es mitlerweile diese fertigen Systeme gibt. Ich hatte mit einer 6er-Version von (K)Ubuntu doch noch große Probleme gehabt, das auf mein ThinkPad zu bekommen, ist auch noch ein älteres Modell (Hardwareerkennung).
 
@catfishman: Naja, kann sein, dass ich wg. dem "Schrott" etwas überreagiert habe... Was die Thinkpads angeht, kann ich übrigens die gleiche Erfahrung mit dir teilen: Ubuntu 6.06 läuft da mehr schlecht als recht, mit einem Ubuntu 7.10 hatte ich im Test keine Probleme mehr. Alle Hardware wurde sofort schon während des Live-Betriebs von CD erkannt... So gesehen, hat revo- durchaus Recht. Naja, das kommt davon, wenn man sich zuerst die Kommentare von "cmaos@mac.com" durchliest und erst dann wieder einen normalen Beitrag, sorry^^...
 
@revo-: ich kann mich nur dem beitrag [re:1]von Astorek anschliessen, wenn du dich mal ernsthaft mit linux befassen würdest und eine einsteigerfreundliche distri installierst oder eine live cd benutzt, dann würdest du endlich wissen was schrott ist und windows von der platte löschen was virtualisierung oder 3D angeht davon kann windows nur träumen. alles zu sehen unter youtube beryl.
 
Naja also eigentlich ist das ein riesen Erfolg. Dell hatte einen Absatz von 20.000 Geräten in einem Jahr geschätzt. Und jetzt sind bis jetzt schon doppelt so viele verkauft worden. Interressant finde ich auch die Zahl von 10 Millionen verkauften PCs. Die kann man eigentlich überhaupt nicht mit den 40.000 Ubuntu Rechnern vergleichen. Denn die sind der gesamt Absatz von Dell. Also sowohl Privat- und Firmenkunden, während Ubuntu soweit ich weiss nur für Privatkunden verkauft wird. Und da Firmenkunde über 60 oder 70% der verkauften Computer ausmachen ist einfach sinnlos die beiden Zahlen in Relation zu stellen.
 
Wen wundern diese relativ geringen Verkaufszahlen bei einer riesigen Auswahl von ganzen zwei Modellen und keinerlei Werbung dafuer (bzw. sogar Werbung dagegen) seitens Dell? Nichtsdestotrotz ist es gut, dass es wenigstens dieses Angebot gibt.
 
@bolg: Die 2 Modelle sind mehr als ausreichend für Linux. Wenn ich sehe was auf meinem Dell PC alles nicht funktioniert mit Linux, haben die wohl Hardware hergenommen, die mit Linux funktioniert und am wenigsten Probleme bereitet. Es reicht ja das der Anwender Probleme mit seiner Peripherie bekommt! Es ist immerhin ein Anfang, und wenn mehr Geräte mit Linux verkauft werden, wird auch die Unterstützung seitens Hardwarehersteller größer, und dann kann man auch die Modellpalette vergrößern. Stichwort Werbung, wer soll die denn machen? Dell? Warum macht das nicht ein Herr Mark Shuttleworth und seine Anhänger? MS macht seine Werbung schließlich auch selbst.
 
1) Dell macht Werbung fuer Windows. Wurde hier auch schon erwaehnt. 2) Dass die Modelle ausreichend fuer Linux sind, bedeutet noch lange nicht, dass sie ausreichend fuer potentielle Kunden sind. Fuer mich z.B. kommen sie trotz Linux nicht in Frage, was im Umkehrschluss bedeutet, dass ich zu einem Windows-Geraet greifen muss (was ich auch tat, allerdings nicht bei Dell).
 
@bolg: Wenn du selbst baust brauchst du nicht zu einem Windows-Gerät greifen, und müssen tust du es schon mal gar nicht wenn du nicht willst oder konsequent wärst. Außerdem muss man als Linux-User auch auf die Hardware achten, was man als Windowsuser nicht unbedingt muss. Wie gesagt meinen Windows Dell PC hätte ich mit Linux postwendend zurückgeschickt, weil gar nicht alles läuft mit Ubuntu. Das Thema hatten wir beide aber schon. Dell geht eben auf Nummer sicher, und dabei kommen eben keine High End Geräte die keine Linux Treiber vorweisen können raus. Der Hinweis auf Windows Vista, den du als Werbung verstehst, sehe ich da eher als Wink auf eine Alternative wenn das Ubuntu nicht so will wie es soll. Werbung sieht anders aus als ein Flyer in einer Schachtel die man eh schon gekauft hat. Werbung macht man VOR dem Verkauf im TV, mit Plakaten, im Radio, etc. Da hab ich Ubuntu oder Linux noch keine Werbung machen sehen.
 
Der Hinweis von Dell zu Windows ('Dell empfiehlt Windows') ist auf der Website vor dem Kauf zu sehen und Notebooks lassen sich nach wie vor nicht zufriedenstellend selbst zusammenstellen. Ausserdem kann Dell als Hardwarehersteller auch fuer Linuxtreiber sorgen, zumal das meiste ja sowieso schon vom Kernel unterstuetzt wird und eher die ACPI-Tabellen Probleme bereiten. ___ Ich habe btw. schon von Ubuntu-Werbung in der S-Bahn gehoert, allerdings anscheinend nicht im grossen Stil.
 
nun gut: ich nutze Ubuntu nun seit fast 2 Jahren. Anfangs als 2. Betriebssystem und nun nutze ich Windows XP nur noch wenn ich mal etwas zocken will oder Musik produzieren will. Ansonsten kann man so ziemlich alles problemlos mit Ubuntu machen. Die Oberfläche ist etwas übersichtlicher als von XP geschweige denn von den Wirrwarr von Vista... Die Hardwareerkennung ist sehr gut. Treiber nachzuinstallieren brauchte ich nur den grafiktreiber. Wobei die ATI(AMD)-treiber sehr schlecht bis maximal mäßig sind. Die 3D-Oberfläche Compiz ist recht angenehm und nicht übertrieben unübersichlich in der Grundkonfiguration. (ich kann diese aber nur im Zusammenhang mit nen Intel Grafikchip und ner Nvidia Graka empfehlen. Mit den Opensource Ati-treiber läuft diese sehr grottig... langsamer als nen intel-onboardchip). Der neue orginal AMD/ATI-Treiber ist zwar etwas in der Performance besser aber auch absolut verbuggt, grade bei älteren Karten (Radeon 9xxx serie). Alles andere läuft fast auf Anhieb. Für manches Gerät gibt es zwar keine Treiber, aber das kann man in die Planung Linux(Ubuntu) zu nutzen berücksichtigen.
Mein Resüme: Ich könnte auf Windows komplett verzichten, wenn die Spiele- und Audiosoftware hersteller auch Linux unterstützen wollen. Ein Großteil der Schutzsoftware welche unter Windows nötig ist, wird unter ubuntu absolut überflüssig... :)
Aber letztendlich soll jeder selbst entscheiden ob linux oder nicht linux. Es gibt ne ganze menge Pro argumente und aber auch genauso viele Argumente dagegen. Für mich überwiegen die Pro-Argumente und ich bin mit meinen Dualbootsystem mehr als zufrieden. Und wenn Dell nunmal Ubuntu anbietet ist das doch OK. Dann hat man wenigstens die Wahl. Und wenn es nur zur Ersparniss aufgrund Eigentums einer XP/Vistalizenz ist...
Grüße acidmaniac
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