Erste Version des freien Nvidia-Treibers in Reichweite

Treiber Seit geraumer Zeit arbeitet Nouveau, ein Projekt von Freedesktop.org, daran, einen freien Treiber für die Grafikkarten aus dem Hause Nvidia zu entwickeln. Wie jetzt angekündigt wurde, nähert sich die erste Version der Fertigstellung. mehr...

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Und wofür machen die sich die Mühe^^
 
@mke85: Das gleiche hab' ich mich grad auch gefragt. Schliesslich werden diese bestimmt niemals auch nur annaehernd die Qualitaet der "originalen" erreichen. Wenn ueberhaupt "brauchbar", dann wohl eher nur fuer die (sehr) alten Modelle der GF-Reihe... Ansonsten wird's noch ein laaanger weg & bis dahin gibt's schon DX12 (oder hoeher)... Ausserdem ('ueberleg')... ist der Treiber von nVidia nicht auch frei? :) Soviel dazu...
 
@mke85: Wie wäre es mit einer Basis für einen freien Treiber der von jedem weiterentwickelt werden kann und man nicht auf nVidia warten muss? Wäre zumindest meine Gedanke.
 
@mrhanky Ja das klingt einleuchtend....aber ich wäre mal gespannt ob es jemand schafft an den nvidia-Treiber ranzukommen...eher nicht.Die schlafen ja auch nich
 
@mrhanky17: In der Theorie gut, in der Praxis wird das nicht funktionieren. Ein Treiber der nur uralte Karten und nur im 2D-Modus unterstützt? Wann unterstützt er dann die Karten die wir heute benutzen? Genau, in 10 Jahren wenn diese schon längst verschrottet sind...
 
@mke85: Es geht einfach darum einen freien Treiber zu haben...selsbt wenn der nicht an den proprietären Treiber rankommt. Wenn dieser freie Treiber dann irgendwann mal 3D-Beschleunigung hat (wenn auch langsamer als der offizielle) hätte das denn Vortiel, dass alle Linux-Distros (auch die die nur komplett freie Software mitliefern) einen zumindest einigermaßen gescheiten Treiber standardmäßig aktivieren können. Außerdem übt das einen gewissen Druck auf Nvidia aus (jedenfalls wenn das Projekt erfolgreich läuft), sodass Nvidia dann eher dazu übergeht, Spezifikationen offen zu legen. (So wie ATI es jetzt gemacht hat.) Der freie Treiber für Radeon-Karten ist übrigens wesentlich weiter als der für nvidia-Karten. PS: Es wäre übrigens auch mal geschickt, wenn Winfuture mal dazu schreiben würde, dass der Treiber für Linux entwickelt wird (nicht nur, dass man X.org 1.4.1 braucht, damit kann nämlich nicht jeder was anfangen...).
 
@soulflare: Die Frage die ich mir stelle ist jedoch, wozu der Aufwand? Mittlerweile wird der Linux Treibersupport von von ATI und NVidia immer besser. Da glaube ich kaum, dass diese "freien" Treiber da mithalten können. Und frei (im sinne von frei erhältlich) sind die Treiber ja. Daher ist die Überschrift wahrscheinlich auch etwas missverständlich. Es geht eher darum, dass die Treiber wegen der Lizenz eingeschränkt werden, und nicht mit dem Betriebssystem ausgeliefert werden können. Aber das ist zu Windows eigentlich auch nicht anders. Wenn ich mein Windows neu Aufsetzte muss ich auch neue Treiber installiert. Und bei Ubuntu z.b. ist die Installation der proprietären Treiber nun eh denkbar einfach.
 
@mke85: Damit man auch die Nvidia Grafikkarten auch auf Systemen benutzen kann, für die Nvidia keine Treiber zum Download anbietet. ,-)
 
@Fusselbär: QNX!!! Endlich könnte man QNX einsetzen! Was für ein herrlicher Gedanke :D
 
@NoMis: Hmm, ich bin mir nicht sicher ob wir hier das gleiche Verständnis von "freier Software" haben. Ich meine hier (und die Überschrift der News auch) "frei" im Sinne einer freien Lizenz (wie der GNU GPL) nicht im Sinne von "free beer" also kostenlos. Die Sache ist halt, dass einige Distributionen (Debian z.B.) keine proprietäre Software (also das Gegenteil von freier Software) mitliefern. Das führt dazu, dass bei Benutzern von nvidia-Karten z.B. standardmäßig nur einen Minimal-Treiber ohne 3D-Funktionen und sonstige Features geladen werden kann. Gäbe es einen einigermaßen gescheiten freien Grafiktreiber für nvidia-Karten, müsste der Benutzer nur die Linux-CD reinschieben, auf Installieren klicken und hätte ein System, mit dem er sofort loszocken (oder was auch immer machen) könnte. Das ist natürlich nur ein kleinerer Vorteil. Dazu kommen natürlich die ganzen anderen Vorteile freier Software. Proprietäre Software stellt die Distributoren z.B. immer vor das Problem, dass sie bei eventuellen Sicherheitsproblemen im Treiber keine Chance haben, darauf zu reagieren. Sie sind komplett auf die Unternehmen angewiesen, denn sie müssen warten, bis die ihren proprietären Treiber aktualisiert haben. Unter Windows mag sowas üblich sein...Linux-User sind da aber anderes gewohnt. Naja, das ist natürlich nur ein kleiner Teil der Nachteile proprietärer Software... :-) Viele User legen daher jedenfalls mehr Wert auf einen freien Treiber, als auf einen proprietären, auch wenn letzterer eventuell mehr kann.
 
@mke85: sinnvoll für die power-user mit den neusten grafikkarten ? eher nicht, aber für die leute mit notebooks recht sinnvoll, siehe ati -> Omega Treiber, diese Treiber laufen auf meinem Dell inspiron super mit einer ati radoen 9600, mehr performance und eine bessere bildqualität. spiele haben jetzt auch weniger grafikfehler.
 
tja unix-leute halt!!!
 
Gemacht wird das weil nvidia sich zu fein ist die treiber offenzulegen bzw. kmplett freizugeben. Was die Qualität angeht, wacht mal langsam auf... ihr denkt hinter dem Mond... guckt euch doch um gotteswillen mal compiz fusion z.b. bei youtube an... ihr habt keinen Plan... ist auch nicht schlimm, aber informiert euch wenigstens bevor ihr trash postet... entbehrt nämlich jeder Tatsache...
 
@Jupsihok: Ahnung hab ich keine aber ich denke halt realistisch und kann mir nicht vorstellen das man jahrelangen Vorsprung Nvidias so einfach ohne zu kopieren einholt...und vor allem auch ohne die finanziellen Mittel die Nvidia zur verfügung hat
 
@Jupsihok: Wie schließt du bitte rückschlüsse auf die Treiberqualität durch Compiz Videos?
 
@Jupsihok: Warum sollte nVidia auch die grafiktreiber freigeben? Dann würde es bald 100 verschiedene Treiber im Netz geben, nur weil da einige denken Sie könnten etwas besser als der Hersteller. und nVidia ist doch mit den Treibern recht fix bei der Weiterentwicklung.
 
Nein, durch Compizvideos wird die Treiberqualität nicht ersichtlich, sehr wohl aber daß sich Linux auf einem Weg befindet, der jeden Vista User langsam aber sicher den Angstschweiß auf die Stirn treiben müßte... es sind nämlich grafische Entwicklungen auch im Speziellen durch Compiz Fusion gemacht worden, die recht große Schritte in grafischer Qualität des Desktops darstellen. -Nvidia sollte die Treiber freigeben, damit sie ohne Lizenzprobleme in die Distries dauerhaft integriert werden können, dann könnte man sich die zwangs-Selbstentwicklung sparen, da dies nicht geschieht passiert genau das was Du kritisierst... es muß selbst entwickelt werden. Finanzieller Aufwand bzw. Background war für die gesammte Linux Entwicklung bisher eher zweitrangig, und guck mal wie weit es bisher gekommen ist... spätestens seit Suse, Redhat, Ubuntu müßte jedem einleuchten, daß es im Linux-Pool auch Firmen gibt die ganz schön Geld machen. Was Treiberqualität angeht... wenn für Linux nur Mist produziert werden würde, dann würden wohl nicht soviel Internetserver wegen stabilität und sicherheit auf Linux aufsetzen oder? Soll heißen, da gibts schon nen paar 1000de fähige Leute, und mit den Freigaben von Nvidia würde die Entwicklung schlichtweg nicht behindert werden, geschweige denn wäre es schlecht, wenn jemand tatsächlich eine gute Idee einfließen lassen könnte. Nennt man freie Marktwirtschaft und passiert in zwischen überall... Das Problem ist ja nicht das es keine Treiber für Linux gäbe, sondern Lizenzkonflikte... und am wenigsten Leute die nicht Programmieren können, sondern Informationen die bewußt zurückgehalten werden... was auch ok ist, aber warum dann eine selbstentwicklung verurteilen... Für alle die es nicht wissen, man konnte vor DX10.1 auch schon spielen... wo liegt euer Problem... nur weil euer Horizont nur bis DX10.1 reicht... heißt das nicht daß sich soetwas nicht auch auf OpenGL realisieren läßt, geschweige denn eine Architektur die ähnliches leistet. DX ist nämlich keine Hardware sondern eine Softwareschnittstelle... und sowas kann man nunmal programmieren... auf der neusten Nvidia ist nämlich leider kein Vistaprocessor aufgelötet, sonder ein Bauteil welches sich von jeder Software ansteuern läßt. Wenn jetzt darum geht daß es Mariokart aber nur für Vista gibt... freut euch... ihr seit die besten... ich sage abwarten... ihr werdet irgendwann mal nen cooles Linux sehen, und in euch hineinhorchen... es aber nie zugeben daß ihr euch Windows7 umsonst gekauft habt, stattdessen werdet ihr die stagnation loben und preisen... weil sonst ja rauskäme daß ihr keinen Plan habt und eigentlich bitter enttäuscht seid :P
 
@Jupsihok: Nimm Deine rosa Brille mal wieder ab und versuch mal nachzudenken, bevor du was schreibst. "Was Treiberqualität angeht... wenn für Linux nur Mist produziert werden würde, dann würden wohl nicht soviel Internetserver wegen stabilität und sicherheit auf Linux aufsetzen oder?": Angesichts der Tatsache, dass echte Server headless arbeiten, sind hier auch nicht all zu viele Treiber nötig. Und Server kann man auch nicht mit Client Systemen vergleichen. Das sind 2 völlig verschieden Welten mit ebenso verschiedenen Ansprüchen. Ich will jetzt nicht die Usability von Windows loben, da es auch ecken und Kanten hat. Aber Linux ist aktuell genau in diesem Punkt noch sehr weit von einem Windows entfernt. Es tut sich zwar einiges, aber da steht noch sehr viel Arbeit bevor. Alleine bei der Installation müssen meiner Meinung nach noch zu viele Entscheidungen getroffen werden, die der Durchschnittsanwender nicht versteht. Dies zieht sich leider auch durch den Rest des Systems. Übersetzungsfehler, Riesen Fenster mit wenig Inhalt und teilweise sehr derbe BUGs bei Grundfunktionen bringen mich immer wieder zu Windows zurück. Ich probiere gerne neue Versionen der Sistries aus, aber wirklich überzeugen kann es bis heute nicht. Vor allem stört mich die Effekthascherei auf kosten der Stabilität, die mit jeder neuen Distri mehr Fehler bringt.
 
@Jupsihok: Also mir als Vista-User treibt das keinen Angstschweiß auf die Stirn. Ringt mir nur ein kichern ab. An Vista und generell MS-Betriebssysteme kommt Linux auch in Jahren nicht ran. Es geht nämlich nicht nur um Schnittstellen und Anwendungen sondern auch darum wie die aussehen, wie sie mit dem Benutzer kommunizieren und wie sie bedient werden können. Darum eben auch nur ein kichern. Genauso wie seinierzeit bei Beryl.
 
@DennisMoore: Seit wann sollte man sein Betriebssystem denn nach den Anwendungen, die man ausführen möchte auswählen? Hauptsache ich hab nen 3D Desktop der ja viel toller ist als Vista, ich kann sagen "wenn mein OS nen Bug hab kann ich den selbst fixen" und ich kann mich über Kommerz auslassen, obwohl ich selbst ja auch nur des Geldes wegen zur Arbeit gehe... ach ja: Und die Spiele die ich spielen will schreib ich mir auch noch selbst dann...
 
Die sollten lieber AMD/ATI unter die Arme greifen, die haben es bitter Nötig ^^
 
@maserbk dx12 soll also auch unter linux laufen ^^ wusste ich noch gar nicht:feix:
 
@Nahasapee24: hehe dachte ich mir auch^^
 
"Vorerst werden allerdings nur die 2D-Funktionen unterstützt werden." ... "Zwar kann der freie Treiber auch für neuere Grafikkarten verwendet werden, allerdings wird dann lediglich die 2D-Beschleunigung funktionieren." Da kann irgendwie was nicht ganz stimmen...
 
intressant ist doch dass die creative soundtreiber der letzte dreck sind, aber die freien treiber für die creative soundkarten absolute ownage sind und viele viele zusätzliche features eingebaut haben

aaaaalso über den tellerrand schaun
 
Ich finde das ganze ganz gut.
@alle die meckern: Schreibt doch mal selbst einen Treiber, dann schauen wir weiter (ich will keinen flamwar auslösen) aber das kann echt nicht jeder.
 
@Ludacris: (+) Ich frage mich, wie viele hier überhaupt proggen können?(von denen, die meckern)
 
@Ludacris: Du sprichst es an... genau das ist der Grund warum für die meisten Leute eine quelloffene Software auch keinerlei Vorteil bietet... (auch wenn das anzudeuten gar nicht deine Intension war...)
 
Resourcenverschwendung!
 
Sicherlich ist xorg-server in der Version 1.4 gemeint, das X Window System Release dann als 7.3 bezeichnet oder umgangsprachlich Xorg 7.3. ,-) Link: http://xorg.freedesktop.org/archive/X11R7.3/doc/RELNOTES.txt
 
Treiberwirrwar kommt...
Dann werden die "Profis" es wohl irgendwann schaffen die Treiber einfach zu optimieren, statt zu programmieren. Ich frage mich man sowas für illegale Sachen nutzen kann... :/
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