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11.11.2007 11:13

MemTest 3.6 - Arbeitsspeicher unter Windows prüfen

Software MemTest ist ein RAM-Prüfung-Tool für Windows. Es überprüft den Arbeitsspeicher des Rechners und legt eventuelle Fehler offen. Ein korrekt funktionierender Computer sollte in der Lage sein, den Test ohne Probleme bestehen, während ein Rechner, der mehr...

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Ich will jetzt nicht trollen o.Ä. (muss man hier immer explizit dazuschreiben, wenn man selbst bei konstruktiver Kritik nicht blöd angemacht werden will ._. ), aber ich persönlich kann mit dem Programm nicht viel anfangen. Gibt man im Eingabefeld eine zu große Zahl der zu testenden Speichermenge an (so etwa ein Drittel des RAMs, auch wenn er laut Task-Manager noch frei ist) und testet dann 1-2 Minuten, kann man Windows neu starten lassen, weil es ab diesem Zeitpunkt total lahmt meiner Erfahrung nach. Zum Testen verwende ich lieber das oben verlinkte Memtest86+: Die ISO auf CD brennen, beim Booten von CD starten und keine Konfiguration eingeben, das Ding startet vollautomatisch und man braucht nur die Anzeige am Bildschirm abzulesen: es testet im Gegensatz zu diesem Win-Tool den kompletten Arbeitsspeicher. - - - - - Ich bin gerne lernfähig, aber gibt es irgend einen Grund, dieses Tool zu benutzen, wenn es eh Memtest86+ gibt? Einzig für Windows-Server könnte ich mir einen Verwendungszweck zwar vorstellen, allerdings ist Windows bei defektem RAM (wie es jedes andere OS es bei defektem RAM auch ist) sowieso absturzgefähret...
 
@Astorek: Sehe ich genauso... Edit: Wo wir schon bei Kritik sind... MemTest86+ als Kommandozeilenprogramm zu bezeichnen finde ich auch unglücklich...
 
@Astorek: Sehe ich genauso, zumal Memtest auch Langzeit- bzw. Intensivtests kostenlos durchführen kann, würde mich der Einsatzzweck für dieses hier ebenfalls interessieren.
 
Meiner Meinung nach Unsinn für neuen Arbeitspeicher, weil die größte bekannte Fehlerquelle, Windows, als Grundlage dienen soll. Wer wirklich seinen frischgekauften Arbeitspeicher testen will, nimmt "memtest86" oder "memtest86+", welche Micorsoft Windows als Fehler jeweils ausschließen. Weiter Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Memtest_86 Sebst Microsoft traut seinen eigenen Windows Betriebssystemen bei solchen Tests nicht, die haben ebenfalls ein eigenes bootfähiges Werkzeug um sich nicht von Windows Fehlern in die irre zu führen lassen. Das Mircosoft RAM Testwerkzeug hat aber einen kolossalen Nachteil: anstatt einem fertigem ISO-Abbild gibt es lediglich eine *.exe Datei, welche insoweit vorausetzt, das zumindest Windows noch so lange stabil läuft, um die unsinnige *.exe Datei umständlich in eine Abilddatei umzuwandeln und dann schließlich auf einen Datenträger zu brennen. Viele Linux Installationsmedien (CD/DVD) bringen oftmals bereits einen RAM Test mit, einfach Linux-Distribution CD oder DVD mit integriertem RAM Test in das Laufwerk, RAM Test auswählen und man hat einen RAM Test unter ausschluß der größten Test-Verfälschungsmöglichkeit: Windows. Diese Tests laufen dann von der CD bzw. DVD. Ansonsten gibt es noch das Primzahlen Programm "Prime95" für Windows ab Version "95" bzw. "mprime" für die Unixoiden Betriebsysteme, was für einen ausgiebigen Stabilitätstest unter Einbeziehung des jeweiligen Betriebssystems schon lange bewährt ist. Windows in der Version "Vista" erfüllt übrigens einige Mindestvorsausetzungen für Prime95 nicht, so das Prime95 dort nicht als Dienst ausgeführt werden kann, sondern nur als Programm. "Prime95" bzw. "mprime" ist OpenSource und kostenlos benutzbar.
 
@Fusselbär: Windows selbst ist eigentlich nicht das Problem, sondern schlicht und einfach die Tatsache dass Windows im laufenden Betrieb logischerweise einen Teil des Arbeitsspeichers belegt. Daher ist Memtest86+ für einen zuverlässigen RAM-Test sicher zu bevorzugen.
 
@swissboy: Habe auch schon mal das "windiag", also das Microsoft Arbeitsspeicher Testprogramm von Microsoft ausprobiert, finde es halt bloß an Schwachsinn kaum zu überbieten, es erst umständlich in eine *.exe Datei zu verpacken die *exe Datei ist 639,6 kb und das daraus resutierende ISO-Image "windiag.iso" ist gerade mal 298 kb und die eigentliche Datei ist 274 kb winzig. Funktioniert auch, bloß gibt es weniger Details aus, als "memtest86" oder "memtest86+". Eigenartigerweise ist das Microsoft Arbeitspeicher Testprogramm "windiag" auch nicht von einem DVD Laufwerk aus zu benutzen während es "memtest86" oder "memtest86+" schnurzpiepegal ist, ob es gerade im DVD oder CD Laufwerk steckt.
 
swissboy: ich denke mal es gibt bessere tools die das verichten können
 
$ An die falsche Stelle gerutscht, gelöscht.
 
memtest ansich ist viel zu unzuverlässig...goldmemory heißt da die deutlich bessere alternative! infos@ www.goldmemory.cz
 
@Warhead: Aha, wenn man jetzt nicht dieses hier vorgestellte MEMTEST für Windows, sondern das "richtige" MEMTEST86 oder MEMTEST86+ mit diesem Goldmemory vergleicht, wo ist MEMTEST86(+) weniger zuverlässig?
 
@Lofote: goldmemory setzt auf random patterns beim testen, es werden also immer wieder andere daten in den speicher geschrieben. memtest86 nimmt immer die gleichen patterns. deswegen wird der speicher unter goldmemory stärker gestresst, was zu aussagekräftigeren resultaten führt.

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