HP muss Preis für vorinstalliertes Windows erstatten

Wirtschaft & Firmen Ein italienisches Gericht hat kürzlich entschieden, dass der PC-Hersteller HP einem Kunden das Geld für das vorinstallierte Betriebssystem Windows zurückerstatten muss. Zuvor hatte sich das Unternehmen dagegen geweigert. mehr...

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Hmm. Acer und jetzt HP. Dieser hier, kaufte es also in Italien.
Wie sieht's wohl bei uns aus? In Deutschland, Österreich und in der Schweiz?

Könnte nun jeder machen. :) =P So würden Sie als Konsequenzmassnahme das OS nur noch optional anbieten. Das wärs =]
 
@Saiba: dann gäbs so viele raubkopien mehr...
 
@Saiba: die gibt es auch ohne vorinstallation.. die frage ist nur wieso ich gezwungen werden soll zb. windows zu benutzen...
 
@Saiba: Da sieht man mal wieder, wieviel Macht wir als Konsumenten haben. Würden wir uns nicht immer wehrlos dem Diktat der Industrie beugen, dann würde die Industrie nach unserer Nase tanzen und nicht umgekehrt. Dass die Notebooks irgendwann optional auch ohne OS und Software-Bundles angeboten werden ist doch 'ne feine Sache. Bis dahin ist's aber noch ein weiter Weg.
 
lol ... und warum kauft man den PC dann? Dann kauft man halt nen anderen... Werde mich in Zukunft auch beschweren, warum Porsche keine Autos mit 50PS herstellt! Und werde dann das Geld zurückverlangen!
 
@voodoopuppe: Darum geht es nicht. Es ist einfach so, dass man dem Kauf und den vertraglichen Folgen für das Notebook zustimmt. Die beiliegende Software hat aber ihren eigenen Lizenzvertrag. Den kannst du aber erst einsehen, nach dem Erwerb. Und da HP dort halt keinen Laptop ohne Windows anbietet durchaus okay. Ich habe mittlerweile auch mehr Linzenzen als ich benutzen kann - wenn ich mir jetzt was hole brauch ich also auch kein Windows drauf.
 
@voodoopuppe: vielleicht um ein anderes os rauf zu spielen, z.b. linux, oder man hat ein eigenes windoof...
 
@voodoopuppe: Versuche mal ein Notebook als "Bausatz" zu kaufen. Bei einem PC kann man in selbst Konfigurieren und eine Lizenz von einem Altsystem übernehmen. Ausserdem gibt es (zum Glück) mehr OS als das aus Redmond. Unbuntu ist Windows ebenbürtig!
 
@voodoopuppe: Der Vergleich hinkt. Die PS-Ausstattung kennst Du vor dem Kauf. Die Windows Eula etc. nicht. Könnest Du bei Porsche nur Modelle mit Vollausstattung kaufen, obwohl Du 80% davon nicht brauchst, dann würdest Du auch nicht einsehen, warum Du für die nicht benötigten Teile 15.000 Euro Aufpreis bezahlen sollst, oder? Bei Autos kannst Du deshalb jedes Ausstattungsmerkmal wählen. Wenn Dir beim Navi die Deutschlandkarte reicht zwingt Dich keiner die wesentlich teurere Europakarte zu nehmen. Beim Notebook bzw. Fertig-PC mußt Du aber den ganzen Mist mitkaufen-egal ob Du ihn brauchst oder nicht, und das ist nicht in Ordnung.
 
@ Kobold-HH: "Unbuntu ist Windows ebenbürtig!" ... ja .... und der Papst kackt in Wald :D. Das dolle system war teil meiner Abschlussarbeit und kann nur sagen sowas von lahm und umständlich im gegensatz zu windows ...
 
@Conos: Aus irgendeinem Grund habe ich das Gefühl, dass du für deine Arbeit nicht besonders gut recherchiert hast.
 
"Ein italienisches Gericht hat kürzlich entschieden, ..." irgendwie muss ich da an Pizza denken. Ich weiß - es gehört nich dazu aber ein wenig Spaß muss doch sein.
 
Was soll der Mist? Gehst zu McDonalds und sagst: Ich wollte die Tomate nicht auf dem Royal TS. Bitte erstatten Sie mir die 50Cent. Die Klagen in Europa werden schon genauso bescheuert wie in den USA.
 
Falsch, denn du kaufst nicht Windows sondern eine Lizenz es zu nutzen, und wenn jemand mit den Lizenzbedingungen nicht einverstanden bist, gibt es ein Problem.
 
@Maniac-X: Ich glaube Mudder kauf auch ne Lizenz um nen Burger essen zu dürfen :D @Mudder: Kauf doch einfach einen Hamburger Royal ohne TS dahinter. Gut,dann mußt du zwar auch auf das Salatblatt verzichten, aber irgendwas is ja immer, gell??
 
Nicht zu essen, zu nutzen :) Burger-Ohrwärmer
 
@Maniac-X: Mist,jetzt krieg ich Hunger. Aber "zu nutzen" macht bei Bugern doch gar keinen Sinn. Die werden doch nach ner Woche am Ohr gammelig.
 
Ist doch richtig so. Wenn ich dem EULA nicht zustimme, nutze ich Windows nicht. Ergo muß ich den Kaufpreis zurückverlangen können. Den muß man dann halt rausrechnen. Und um es ganz korrekt zu machen muß auch noch der COA-Aufkleber vom Laptop abgekratzt werden !
 
@DennisMoore: Das Problem ist halt, dass man wenn man einen Lapto kauft und dann zum lesen anfängt, ja schon lange die recovery CD/DVD und den key kopiert/aufgeschrieben haben kann__> er hat ein GRATIS xp/vista...
 
@Ludacris: Genau darin besteht eigentlich die größte Frechheit bei der Sache. Der Käufer wird so in eine Zwickmühle gebracht, wo er scheinbar nicht mehr rauskommt. Dann muss Acer, HP & Co eben die Lizenzbedingungen gedruckt auf Papier beilegen, das ist doch nicht mein Problem. Die meisten Kunden sind aber viel zu unsicher bzw. rechtsunkundig und lassen sich von Hersteller und Verkäufer einschüchtern. Wer hat schon Bock wegen jedem Quatsch zu klagen. Die Gerichtsentscheidung finde ich richtig und gut. In D hätte eine solche Klage auch gute Aussichten auf Erfolg.
 
@Ludacris: Das tut überhaupt nichts zur Sache ob er den Key aufschreibt oder peng. Das entscheidende ist der COA-Aufkleber. Wenn der drauf ist, hast du ne Lizenz. Wenn nicht, dann nicht. Hast du z.B. ne XP Pro Systembuilder Version gekauft und klebst den COA-Aufkleber nicht auf deinen PC, verstößt du quasi schon gegen die Nutzungslizenz.
 
hoffentlich kommt das hier auch durch, warum sollte ich 2 xp etc-lizenzen kaufen, wenn ich von einem auf ein anderes schlepptop umsteige!?
 
@muesli: das "problem" ist, dass die EULA in DE eh nicht gueltig ist... ,-)
 
Na, dann wird in Zukunft eben bei jedem Kauf eines Rechners / Notebooks der Lizenzvertrag vorgelegt und muss schon beim Kauf unterschrieben werden! Und ist dann Bestandteil des Kaufvertrages!

Mal sehen was dann die Kartellbehörden sagen :-)
 
@holly4fun: Nee lieber Kunde, erst wird bezahlt, dann unterschrieben und dann durchgelesen-aber bitte zu hause. Alles andere ist für uns Händler unzumutbar. Wer sich den ganzen Mist durchliest bekommt wohlmöglich Angst und kauft doch nicht. Wohlmöglich fordern die Kunden eine EULA-Leseecke mit Sessel und wollen in den 3 Stunden auch noch kostenlos Kaffee. Also sooo geht das nicht :-))
 
Wenn ich so etwas lese, krieg ich echt nen Hals! Das ist eine Frechheit und es zeigt einmal mehr, wie wenig die Justiz von IT und Wirtschaft versteht! Kein Mensch wird gezwungen, ein Komplettsystem zu kaufen. Demzufolge sollte auch niemand das Recht haben, im Nachhinein eine Gutschrift fordern zu können für das Zeug, was er nicht benötigt. Der Witz ist, dass es sich bei dem Gerät mit sicherheit um ein sehr agressiv gepreistes Komplettpaket gehandelt hat. Im Nachhinein den vollen Preis für ein Windows und ein Works erstattet zu bekommen, ist eine absolute Unverschämtheit!
 
@King_Rollo: du hast aber schon genau gelesen, oder? es geht hier um die EULA, die man erst lesen kann, wenn man das geraet hat und es das erste mal startet. wer mit der EULA aber nicht einverstanden ist, wird windows nicht nutzen koennen und wuerde somit unnoetig geld ausgeben. um alle dem vorzubeugen muesste man es, so wie in 07 beschrieben, machen.
 
@King_Rollo: ... du scheinst so viel Ahnung von der Materie zu haben, wie ein Hahn vom Autofahren - lies dir das nächste Mal die ganze News durch, dann wirst du dir auch solchen Post verkneifen ... *grins*
 
@Thaquanwyn: Na dann klär' mich doch mal auf! Ich bin gespannt und lernwillig! Aber es wird nichts daran ändern, dass der Kunde sein Gerät inkl. Betriebssystem & Software gekauft hat, und zwar in vollem Bewusstsein. Ob er diese Software jetzt nutzen möchte oder nicht, spielt keine Rolle. Es war ein Teil des Paketes und kann nicht weggelassen werden. Punkt. Wenn ich bei Ikea ein Regal kaufe, dann sind dort Schrauben und Werkzeug dabei. Ikea wird mir aber kaum den Preis der Schrauben & Werkzeug erstatten, nur weil ich meine eigenen verwendet habe.
 
Vertretbar wäre, wenn nur das reine Betriebssytem ohne weitere Software auf dem Computer vorinstalliert ist. Dann müsste der Käufer noch die Wahl zwischen Vista und XP haben. Neben den Computern mit Vorinstallation, müssten ausserdem "blanke" Computer zu haben sein.
Ich spreche hier von Märkten. - In kleinen privaten Geschäften ist das alles kein Problem. Dort bekommt man das, was man haben möchte.
 
@manja: Sprich, ich brauche eine 3 fache Lager-Haltiung, und habe das 3-Fache Risiko auf Restposten sitzen zu bleiben.
 
@caldera: Ich weiss, eine solche Kundenfreundlichkeit wie ich sie schilderte, wird es in Märkten niemals geben. Das würde zu einem Verlustgeschäft führen. Und die meisten Leute sind auch froh, wenn etwas vorinstalliert ist, weil sie sich in der Computer-Materie nicht so gut auskennen. Wer sachkundig ist, der kauft einen PC in einem kleinen privaten Computer-Geschäft oder baut sich seine Wunschmaschine selbst.
 
Und womit rechtfertigst du, dass man nur die Wahl zwischen XP und Vista haben sollte? Warum nicht 2000 und/oder noch andere, nicht-Ms-Betriebssysteme?
 
@bolg: Welche Systeme denn? Unix, Linux, FreeBSD oder so? Da wär ich mal gespannt wie viele der 0815-Kunden sich z.B. für FreeBSD entscheiden würden. 0,000001 % oder so :D. Macht doch gar keinen Sinn sich die Arbeit aufzuhalsen die Computer mit den ganzen Betriebssystemen zu testen und vorzubereiten wenns dann eh kaum einer kauft. Linux ginge noch, aber der Rest???
 
Ist die EULA da man ja erst nach dem Kauf Einsicht hat nicht eh unwirksam in DE, zumindest hat ich da schon öfter sowas gelesen also kann man da doch ruhig zustimmen und hat somit auch kein Recht das GEld zurück zu verlangen, das Windows vorinstalliert ist stand ja im Angebot, ich verlange ja auch nicht nach einem Autokauf das Geld für das bereits eingebaute Autoradio zurück nur weil ich schon eines zu hause zu liegen habe
 
@pakebuschr: Wieder ein Vergleich, der hinkt. Beim Kauf des Autos wurdest du gefragt, ob du das Radio haben möchtest oder nicht.
Und selbst wenn das Radio immer drin ist: Man weiß, worauf man sich eingelassen hat.
 
@BangBang: Warum hinkt der Vergleich? Der Kunde wusste, dass Windows + Software im Angebot enthalten waren und er hat Sie wissentlich und in voller Absicht mitgekauft. Ob er sie Software am Ende auch nutzen will, spielt dabei keine Rolle. Genau wie bei dem Radio im neuen auto oder den Tomaten auf dem Cheeseburger oder die Schrauben beim Ikea-Regal - das Zeug ist im Preis mit enthalten und kann nicht aus dem Angebot entfernt werden. Ob ich es am Ende benutze oder nicht, spielt keine Rolle.
 
Der Rückerstattungsbetrag ist viel zu hoch, denn die großen Firmen haben viel weniger für die Lizenzen bezahlt und reichen das an den Kunden durch.
 
@Aspartam: ... gut so - und ich hoffe inständig, daß es noch mehr solcher Urteile geben wird! Vielleicht kippt dann irgendwann mal dieses elende Vorinstallieren jedweder Software, und der Kunde muß grundsätzlich selbst entscheiden, was er auf seinem Rechner haben will ...
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