Afrika: Microsoft gegen "Piraterie" in Internet-Cafés

Microsoft Microsoft hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, mit der man dafür sorgen will, dass in afrikanischen Internet-Cafés nur noch legale Software zum Einsatz kommt. Das Unternehmen will die Betreiber der Einrichtungen davon überzeugen, dass der ... mehr...

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Viel Spass dabei :)
 
klar dann kostet das Internetcafé plötzlich das doppelte und die kunden bleiben weg. Meinen die Wirklich, das die Betreiber der Internetcafés sich gross um die Sicherheit kümmern? (ich rede hier von der Mehrheit...)
 
MS kann ja das in China üben.
 
Täusche ich mich, oder ist Ubuntu Linux nicht in Afrika zuhause? Und das beste ist: Ubuntu ist nicht nur legal, es braucht auch keine Updates von Microsoft! Mit Ubuntu Linux gibt es eine Menge kostenlose Software, die zusammen mit dem ebenfalls kostenlos erhältlichen legalen Ubuntu verwendet werden kann. Mit Linux wäre außerdem die Nutzung von Live-CDs möglich, so das eine zusätzliche Software für irgendwelches Rücksetzen völlig überflüssig ist. Ich kenne schon Internet-Sörf-Stationen, welche auf diese Art und Weise seit vielen Jahren zuverlässig arbeiten (mit einem angepasstem Knoppix), ein Festplatte ist in die Dinger schon gar nicht mehr eingebaut worden. :-)
 
@Fusselbär: Ich denke auch, daß Druck von MS die Betreiber eher zu Linux als zum Kauf der MS-Lizenzen treibt. Und wenn erst viele Computerneulinge gleich mit Linux beginnen, wird es schwer für MS in Afrika!
 
@Fusselbär: ... und trotz all dieser "Vorteile" setzen sie doch lieber ein illegales Windows ein als ein legales Linux. Komisch, ne ??
 
@Fusselbär: Linux ist dort leider kaum bekannt. Und Windows gibt es halt überall. Sollte man mal ändern, nur wie?
 
@Fusselbär: Deine Werbe-Botschaft mit dem Linux kommt wohl nicht an , was daran liegen könnte das die Linux-Werbung immer aus plumpen MS Bashing besteht und die Leute lieber ein geklautes Windows nehmen. Solltest vll. mal die Taktik ändern.
 
@Fusselbär: ubuntu kommt von der isle of man (gb) lediglich der name hat afrikanische ursprünge und bedeutet "Menschlichkeit gegenüber Anderen".
 
@Fusselbär: Tja, das Problem von Linux ist halt seine Vielseitigkeit, so blöde das auch klingt. Der User kann (und muß auch zwangsläufig) viel zu viel selber machen und das auch noch in kryptischen Textdateien. Er muß zu viel über Computer wissen um die Meldungen zu deuten und evtl. mal ein kleineres Problem durch eigene Schlußfolgerungen selbst lösen zu können. Außerdem ist es zu uneinheitlich. Windows ist immer Windows. Linux ist mal Debian, mal Ubuntu, mal Novell. Das Softwareinstallations- und wartungstool ist mal rpm und mal apt. Die Oberfläche ist mal Gnome, mal KDE und manchmal eine völlig andere (gibt ja genug). Die große Stärke von Linux ist also IMHO auch gleichzeitig die größte Schwäche.
 
die haben da internet...? :)
 
ich finde auch, dass Kenia die ohnehin viel zu hohen Finanzmittel für den Kampf gegen AIDS, Hunger, Krankenheiten, Kindersterblichkeit, Armut und Hungersnot stattdessen lieber für den Kampf gegen Raupkopierer verwenden sollte. Die sind auch viel böser.
 
@michael_dugan: Die Lizenzen sollen ja nicht vom Staat, sondern von den Internet-Café-Betreibern selbst bezahlt werden. Wer Microsoft-Produkte kommerziell einsetzt und damit auch Geld verdient soll dafür auch bezahlen. Das ist völlig in Ordnung so.
 
@swissboy: Weißt du wieviel die dort verdienen? Die Preise sind in den letzten Jahren durch die vielen Internetcafes (zu mindest in Kenia) so runtergegangen, dass man eh fast kein Geld damit verdienen kann! Dann lieber Ubuntu.
 
@NattyDread: Auch in Kenia ist einigermassen brauchbare Hardware nicht vollkommen gratis, da liegt auch noch eine Windows XP OEM Lizenz drin, zumindest für einen Internet-Café-Betreiber. Jedenfalls ist es keine Rechtfertigung Sofware illegal einzusetzen.
 
@swissboy: Die Rechner die dort (größtenteils) verwendet werden Kosten weniger als eine OEM Lizenz. Da stellt sich dann die Frage: 2 Rechner oder doch lieber einen mit XP OEM Lizenz? :)
Bin auch nicht der Meinung, dass man illegale Kopien einsetzen sollte, jedoch ist das Umfeld dort ganz anders und nicht mit dem hier zu vergleichen.
 
In Columbien wollten Vertreter von Coca-Cola und McDonalds Filialen eröffnen ... mal sehen, wie es den MS-Mitarbeitern in Afrika ergeht ...
 
Bei diesem Vorgehen von MS kann ich nur sagen, das MS genau so wenig Ahnung von den Verhältnissen dort hat wie viele die hier Posten. Den ungefähren Ablauf der Aktion schildere ich hier mal kurz. Der Vertreter der örtlichen Behörde marschiert in das Internetcafe und konfrontiert den Betreiber mit den Vorwürfen.
Dieser übergibt dem Behördenvertreter im Hinterzimmer ein Bündel Keniaschilling, der daraufhin bestätigt, das nur legale Software verwendet wird und alles läuft weiter wie bisher.
TIA this is africa. Achja, nur um ein paar dummen Antworten vorzubeugen. Ich hab längere Zeit in Kenia gelebt.
 
@kxxx: wie das da unten läuft, wissen wir auch: aber es läuft halt nicht über all gleich: und das MS keine Ahnung hat, glaube ich nicht: schliesslich hat er ähnliche Verhältnisse überall auf dieser Erde, wo sein Produkt eingesetzt wird. Und weltfremd ist er mit Sicherheit nicht: nur, einmal muss man damit anfangen.
 
@kxxx: full ack.. hab längere Zeit in Südamerika (Paraguay) gelebt. Die grossen Probleme des Landes sind ganz andere. Interessiert doch keinem ob man ein legales oder ilegales Windows hat. Einzig bei grossen Firmen schlägt die BSA manchmal zu.. da lohnt sich das auch eher.
 
wollt ihr mal wissen wie es in afrika (zumindest größtenteils) zugeht?..................behördenvertreter kommt in den laden und erzählt dem betreiber etwas von MS's lizenz interessen:..................mögliche antwort des betreibers: "you stupiiid liiittle maan. giiit de hell out of 'iiier! oderwise i'll let dem kiiiil you. i'll tell me' big boss - and 'ie will sent you da aaawnser! 'ie will let dem kiiil you wife, you doughter an you mother, too! ____ so 'iiier, you stupid liiittle maan in you stupid liiittle uniform, take dis bundle dolla's an' run! and run fast! 'cause i wiiill pay you only one time - 'an so remeber for lifetime - if yoo stiiick you head in dis store only one more time again - you know what wiiil 'appen" - (hehehe).....................wenn MS in afrika (jedenfalls im größten teil davon) was erreichen möchte, müssten sie schon mit jedem einzelnen regional und provinz-könig, stammeshäupling und clanchef verhandeln - und nat. jedem einzelnen eine großzügige zuwendungen zukommen lassen.....................das würde selbst die finanzen von MS bei weitem übersteigen................ausserdem: der großteil der afrikaner wird sich einen scheißdreck darum kümmern ob etwas illegal ist oder nicht......................die meisten sind schlicht und einfach vollzeit damit beschäftigt irgend etwas zum fressen auf den tisch zu bringen. die haben keine zeit (und schon gar kein geld) dafür sich darum zu kümmern was irgendein westlicher multimilliarden megakonzern dazu meint was rechtens ist oder nicht bzw. ob seine interessen gewahrt werden oder nicht!..................aber lustig wärs schon mal zu sehen wie MS-mitarbeiter aus dem mutterland in afrikas slums und ghettos einlaufen um ihre interessen zu vertretten - (hehehehe)
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