RIAA: Filesharing-Klagen Motor für legale Downloads

Internet & Webdienste Die Musikindustrie geht seit Jahren massiv gegen Filesharing-Nutzer vor. Der Chef des US-Musikverbands RIAA hat nun durchblicken lassen, dass man mit den Klagen gegen Filesharer vor allem dafür sorgen will, dass die Kunden legale Download-Angebote ... mehr...

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HAHA, hab garde ausfersehen SHAREMAN gelesen :D
 
@onny: hehe, brüller des tages :p
 
Ähm, und was soll uns das sagen? Oder wo ist die News versteckt?
 
langsam bringen die mehr klagen als künstler alben ... ist denen nicht klar das so etwas NIE aufhören wird!
 
Ich hab aufgehört Musik aus dem Netz zu saugen. Es sei denn, es sind legale Downloads auf Bandseiten oder auf Seiten wie www.lastfm.com und so. Allerdings habe ich auch komplett aufgehört Musik in Geschäften zu kaufen. Die Qualität der Musik ist in den letzten 10 Jahren so dermaßen runtergegangen, dass es nicht wirklich viel gibt, wo sich der Kauf lohnt. Besonders nicht bei den extrem überhöhten Preisen! Dass die Musikindustrie nun Leute verklagt, ist auf der einen Seite verständlich, da Urheberrechte gebrochen werden. Die Art und Weise wie dies jedoch durchgeführt wird, grenzt an Kriminalität. Warum (vor allem junge) Menschen durch total übertriebene Strafsummen in den Ruin treiben? Da stimmt doch was nicht. Mehr Sinn würde es machen z. B. eine Strafe von z. B. 100.00 Euro zu erheben, wenn jemand erwischt wird. Das ist bezahlbar und tut genug weh. Wer hat schon Lust jeden Monat 100.00 Euro Strafe zu zahlen? Das hätte die gleiche Wirkung.

Ich denke, die großen Labels merken langsam, dass sie an Boden verlieren. Nicht aufgrund von Filesharing. Viele Künstler lehnen es mittlerweile ab mit den großen Plattenfirmen zu arbeiten und machen ihr eigenes Ding (Nine Inch Nails, Radiohead...). Musik wird so teilweise viel günstiger für den Kunden angeboten und der Künstler bekommt trotzdem mehr raus, weil der Mittelmann wegrationiert wurde. Das Internet hat es möglich gemacht, dass sich jeder selbst vermarkten kann, ohne auf die großen Labels angewiesen zu sein. Man muss sich nur Webseiten wie Myspace, Youtube, LastFm und so angucken. Jeder vermarktet sich da mittlerweile selbst. Ich mache selbst Musik und ich würde nie und nimmer einen Vertrag mit einem großen Label eingehen, das einen nur kontrollieren und ausnutzen will solange man mit mir Geld machen kann. Da ist es viel sinnvoller ein eigenes Label zu gründen und sich online zu verkaufen. Studios braucht man auch meist nicht mehr. Entweder man baut sich sein eigenes HomeStudio zusammen (heutzutage ist jeder PC dazu in der Lage) oder man mietet sich ein güenstiges Studio.

Die Musikindustrie ist ein aussterbender Dinosaurier. Sie ahnen es mittlerweile zumindest. Ich denke, dass sie daher versuchen nochmal soviel wie möglich aus uns auszupressen. Die Zukunft gehört zumindest den independent Labels. Und das ist auch gut so...
 
@noneofthem: Die Musikindustrie könnte man mit einem fetten Millionär vergleichen, der gerade vom Boot ins Meer gefallen ist. Jetzt versucht er krampfhaft, seine Sachen und sein wegschwimmendes Boot zurückzuholen. Zu beneiden ist er nicht, denn sein Rettungsring ist aus massivem Gold. So ist die Gier sein Untergang. *glucks*
 
@noneofthem: Ich stimme dir völlig zu, dafür ein (+)! Ich kenne selber Leute, die Musik machen und auch selber veröffentlichen. Meine Musik ist eher etwas "abstrus" und von kleinen unbekannten Gruppen, wäre daher eh kaum im Geschäft zu finden. Ich kaufe mir meine Musik lieber direkt von den Künstlern, da haben die auch mehr von.
 
@peter: schön gesagt! :D und dein vorredner: word!
 
@noneofthem: ein fettes + für die richtige erkenntnis!
 
Tja, ich kann mich nur wiederholen: die RIAA steckt (wie die ganze Musik/Filmbranche) ziemlich in der Klemme. Egal was sie anstellen, sie erreichen nicht wirklich etwas, bestenfalls lächerliche Teilerfolge. Wärend die im Gerichtssaal sitzen, geht draußen das saugen weltweit auf Hochtouren weiter. Bevor sie jeden Filesharer verklagt haben ist eine neue Generation herangewachsen, die weiter macht.
 
Wen ich mir die Müll-Portale der organisierten Musikindustrie so anschaue, mit den nahezu betrügerischen Abzock-Bedingungen und der totalen Gängelung und Knebelung und das dann mal mit Jamendo.com vergleiche: http://www.jamendo.com/de/ ist es ja nur allzuklar, das die organisierte Musikindustrie haushoch verliert und mit keinen müden Cent bei ihren kriminellen Absichten, junge Frauen zu ruinieren, unterstützt wird.
 
@Fusselbär: ähm, junge Frauen ruinieren? Kannst Du das näher erleutern?
 
@Fusselbär: er meint die frau die letztens was über 200k $ zahlen musste weil sie "gefileshared" hat....
 
Ich sauge weiter. Die Industrie hat auf Brenner eine Urheberrechtsabgabe gezahlt, die auf die Kunden umgelegt wurde. Somit habe ich das RECHT erworben, urheberrechtlich geschütztes Material runterzuladen. BASTA RIAA ! Das ist mein Rechtsverständnis !
 
@holom@trix: nicht nur das. es gibt sogar eine sog. Leermedienabgabe ( Rohlinge ), worüber die GEMA und demnach dann die Musikindustrie auch ihren Krümmel vom Brot bekommt. Desweiteren ist zu Bedenken das der Download, bei der momentanen Rechtslage NICHT strafbar ist, sondern nur das angebot des Uploads seitens deiner. Meines Erachtens nach ist es auch sehr skuril, bzw. wiedersprüchlich, dass es erlaubt ist, Kopien im Freundeskreis zu verbreiten, bzw, sie per E-Mail zu versenden oder sich senden zu lassen. Grundlage dafür ist aber, das eine der beiden Seiten diese Musik in irgendeiner Weise LEGAL erworben hat. Jetzt stell ich mir die Frage: 1. Woher soll ich wissen ob mein Kollege aus "Buxtehude" irgendwo zu Hause, das Dingen legal rumliegen hat. 2. Da der Download ( bzw. Das Mitschneiden bei Radios ) nicht illegal ist, habe ich somit ja eigentlich eine legale kopie des Titels und bin somit ja eigentlich auch berechtigt, diese im Bekanntenkreis zu verteilen. Finde ich persönlich leicht skuril.
 
heute hagelt es aber von der Industrie... der ist schuld und der. aber wir nicht.. oh man... die sind echt schon vom Geld verblendet und das nicht seit heute ^^
 
das ist ja wirklich ein extrem langer todeskampf, hätte nicht gedacht, ddaß das letzte aufbäumen der mi so lange dauern würde....zumal das ergebnis feststeht. es gibt heute keinen grund mehr, zwischen musikern und hörern einen ganzen industriezweig zwischenzuschalten.
 
im übrigen: nicht die klagen sind der motor, sondern filesharing war es. so schon hat die mi extrem lange gebraucht, um die neuen vertriebswege zu nutzen, ohne filesharing wären die in 100 jahren noch nicht drauf gekommen....
 
@max schub: seh ich genauso... und dann hätts wieder geheißen "aber wir haben doch...". :-) unser raubkopiererfressender Dinosaurier könnt sich trotzdem mal ein bisschen mehr beeilen mit aussterben. ^^
 
Kein Thema! Bei einem Preis von 5€ für ein Album bei min. 12 lieder in mp3 320 Kbit/s UND accPlus 256 Kbit/s ODER bei einem Preis von 1€ für eine Single bei min. 1 Lied + min. 2 Remixe in mp3 320 Kbit/s UND accPlus 256 Kbit/s UND volle Rechte mit dem was ich in der Hand habe, das tun zu können wozu ich lustig bin, würde ich vielleicht nur noch an P2P denken.
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