eBay: Richter spricht Käufer gestohlener Ware frei

Das Landgericht Karlsruhe hat am heutigen Freitag die Rechte von Käufern beim Auktionshaus eBay deutlich gestärkt. So macht man sich als Käufer laut dem Urteil nicht strafbar, wenn man unwissentlich gestohlene Ware beim Online-Auktionshaus eBay ... mehr...

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Das wäre auch ziemlich dämlich gewesen, wenn das anders gewesen wäre. Wo kämen wir denn hin, wenn ich als Käufer auch noch verifizieren muss, woher die Ware kommt, ob diese evtl gestohlen ist, ... Ein Sieg für die Normalen!
 
@didaa: Mein Gedankengang! Stimme dir zu!
 
@didaa: ist zwar nicht direkt miteinander verbunden aber schäble hät´s sicher gefreut auch wenn er mit sowas nix am hut hat. Man stelle sich vor unsr bundesrolli 12 uhr am mittag rollt er über die A1, es gibt keine bürger mehr alle sitzen ^^ oO welch eine scheisse ^^^^^^^
 
Gut so. Als ich heute die Meldung im Radio gehört habe, haben sich mit die Nägel hochgerollt. O-Ton des Gerichts bei der Verurteilung in etwa so: "Dem Käufer hätte der Startpreis von einem Euro schon klarmachen müssen, dass es sich um zweifelhafte Ware handelt".
 
@ukroell: Von dem kam bitte dieser bescheuerte Satz? Derjenige weiß wahrscheinlich noch nicht mal was eBay ist!TZZ
 
@ukroell: Wahrscheinlich wurde unterschlagen, dass es sich dabei um den Sofort-kaufen Preis handelte.
 
Nein, es handelte sich um den Startpreis der betreffenden Navigationsgeräte-Auktion.
 
@ukroell: [X] Ich habe den Witz nicht verstanden
 
von diesem urteil bin ich eigentlich immer schon ausgegangen. zwar schützt unwissenheit nicht vor strafe, aber wie sollte man sowas auch wissen können? ich finde es eigentlich ein witz, dass der mann überhaupt angeklagt wurde, nur weil er im festen glauben war ein schnäppchen gemacht zu haben. wer hätte da nicht mitgeboten wenn der preis passt? schließlich steht im auktionstext nirgendwo, dass es sich bei der angebotenen ware um diebesgut handelt. hätte man vor jedem kauf eine überprüfung des verkäufers inkl. freundschaft, pers. treffen und freizeitaktivitäten unternehmen sollen um solche fehlkäufe ausfindig zu machen? trotz allem ein guter musterprozess .
 
@klim: Über das jetzige Urteil wird er sich nur bedingt freuen können. Ware weg, Geld weg und einen Haufen Anwaltskosten. So teuer kann 'billig' sein. Es ist eben sehr ratsam auch bei Ebay die angebotene Ware auf Plausibilität zu überprüfen, wenn es möglich ist. Bei Internetauktionen ist das leider teilweise unmöglich, daher wohl auch das eher ungewöhnliche Urteil.
 
Strafe ist aufgehoben. Die Ware bekommt er trotzdem nicht. So ist das Leben.
 
@jediknight: Was ist daran besonders? Ich kann hier nur normales erkennen.
 
Kein Wunder das der Verkäufer Powerseller ist. Bei den Preisen.
 
Wo ist das Problem? Strafe + E-Bay-Gebühren ist immernoch billiger als im Laden kaufen *g* /ironie
 
@Executter: Siehe o4.
 
Der Gesetzgeber versäumt sträflich Rechtssicherheit im Internet zu schaffen. Dafür brauchen wir jetzt schon den Bundesgerichtshof. Das neue Urteil kann ja nochreinmal angefochten werden (macht allerdings niemand wodurch die REchtsunsicherhiet bestehen bleibt.)
 
Das Urteil ist nur allzu gerecht!
 
Ist sowas auch strafbar:
> http://href.to/DVZ

Oder sowas:
> http://href.to/vJn
 
das musste auch sein sonst wärs irgetwie mies gewesen
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