Deutschland gegen EU-Kontrolle der Telekom-Riesen

Wirtschaft & Firmen Die EU-Länder ringen derzeit darum, ob eine europaweite Regulierungsbehörde für die Telekommunikationsmärkte der einzelnen Länder wirklich notwendig ist. Während die Kunden nach Meinung der EU-Kommission unter hohen Preisen und mangelndem Wettbewerb ... mehr...

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Warum sei man denn dagegen? Wenns im text stand, hab ichs nicht verstanden... denn ich würde es gut finden wenn es eine unabhängige behörde geben würde die für marktfreiheit sorgen würde.
 
@Kalimann: die gründe sind auch nicht wirklich klar ersichtlich. .de und co wollen halt lieber ihre eigenen behörden ranlassen, was ja auch schon öfter der fall war. da dürfte auch ein nicht unerheblicher teil lobbyarbeit im spiel sein.
 
@Kalimann: Grund ist einfach das unser Vter Staat immernoch über 50% Anteil an der Telekom hat. Daher bewegt sich die Regulierungsbehörde nur sehr sehr zaghaft bei der Regulierung.
ZUm beispiel Bitstream sollte eigendlich spätestens Ende 2006 in die Tat umgesetzt werden. jetzt haben wir Ende 2007 und es hat sich noch nix bewegt, Erst als die EU mal wieder mit massiven Geldstrafen für den Deutschern Staat gedroht hat fing die Regulierungsbehörde überhaupt an ernsthaft mit der Telekom zu verhandeln.
Witz war ja das die Telekom das Resale Produkt einfach nochmal eingereicht hat, nru die Überschrift geändert und Bitstream genannt. das hat ihnen wieder 3 Monate gebracht. Dann haben sie wieder Müll eringereicht, wieder 3 Monate und so wäre das 100Jahre gelaufen.
 
@Nero: Die Bundesregierung besitzt direkt und indirekt etwas über 30% der Telekom. Der vernünftigste Grund gegen eine solche Behörde und gegen die Aufspaltungen zu sein, ist die hohe Investionsrate, die bei neuer Infrastruktur notwendig ist. Außer der Telekom und den anderen landesweiten telco-riesen ist keiner in der Lage soviel Geld aufzubringen. Eine europaweite Regulierung der Telcos bringt gar nix, weil sie selten über Landesgrenzen hinaus operieren und es somit nur eine Verlagerung der Kompetenzen von der dt. Regulierungsbehörde in eine europäische wär.
 
Wer ist Deutschland? Ich bin dafür. Die deutsche Regierung folgt halt den Interessen Ihrer Schmierstofflieferanten.(nein kein Öl)
 
@kaffeekanne: gehts noch?
 
@kalimann: Warum geht´s noch? Die Kaffekanne hat doch recht. In Berlin steht der Schriftzug "Dem deutschen Volke" über dem Bundestag, was für Entscheidungen werden denn für das deutsche Volk getroffen? Warum geht´s uns denn immer schlechter, warum sind wir Wirtschaftlich inzwischen Mittelfeld in Europa, warum ist unsere Kaufkraft inzwischen wieder auf dem Stand von 1986, warum wollen Schäuble, Jung & Co das Grundgesetz ändern? Unser Staat und seine Politiker arbeiten nicht mehr zum Wohle des Volkes, sie arbeiten zum eigenen Wohl und dem der Lobbys.
 
@ Antimon: ein (+) von mir... Das Stimmt genau so, wie geschrieben wurde. Die Großen regieren immer mehr (natürlich nur im Hintergrund).
 
@Antimon: Sag mal in welchem Jahrhundert lebst du? In den letzten Monaten mal in die Zeitung geguckt? Deutschland ist DER Wirtschaftsmotor der EU, Fr, GB, Sp, etc gucken doch immer neidisch nach D. Und was den Bildzeitungsblödsinn "Kaufkraft wie 1986" angeht, da gab es noch am selben Tag eine Richtigstellung vom 'Spiegel', dass die Meldung falsch ist. Diese Dummheit hier ist kaum mehr auszuhalten.
 
@John-C: Ich lebe im jetzigen Jahrhundert, in einem mittelständischen IT Systemhaus welches immer noch auf den Aufschwung der überall verkündet wird wartet, dazu erzählen mir meine Kunden auch immer wieder, dass sie auch auf der Suche nach dem viel gepriesenen Aufschwung sind, auch hier Fehlanzeige. N Bekannter der Arbeitslos ist gibt mir immer wieder mal Einblick in das System und inzwischen auch Verträge die er unterzeichnen darf, welche das Grundgesetz jetzt schon mit Füßen treten. Sicher als Otto Normal Bürger bekommt man nicht sonderlich viel mit vom Geschehen und wenn´s einem gut geht hinterfragt man vieles auch nicht, aber so manches mal wäre es doch besser, wenn man die Scheuklappen abnehmen würde und sich etwas kritischer mit seiner Umwelt außeinander setzt. Und wenn D so der Wirtschaftsmotor ist, warum kommt mein Bekannter dann vom Arbeitsamt zurück und meint in Deutschland hatten sie mir keine Stelle, aber 20 Stellen für´s europäische Ausland konnten sie mir anbieten. Es ist was faul im Staate Deutscheland und das nicht erst seit gestern. Und btw. mein lieber John-C, bevor man jemanden persönlich angreift sollte man ihn evtl. erst einmal kennen lernen, ansonsten wird man nämlich ganz schnell über den Kamm der Foren Trolle geschert und dann bekommst kein Futter mehr :P
 
@John-C Nicht nur Bilder anschauen in der Zeitung, auch mal lesen, ...auch mal Archive ranziehen!
War der Bund nicht Mehrheitsaktionär der T-Com-Aktie?
 
@antimon: Tut mir leid, das deine persönlichen Erfahrungen nicht positiv sind. Deswegen war dein vorheriges Statement trotzdem inhaltlich falsch. Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten warum: 1. Du hast keine Ahnung und laberst nur. 2. Du hast absichtlich falsches behauptet. Da ich nach deinem zweiten Beitrag nicht glaube das du blöd bist... oder hab ich ne dritte Möglichkeit übersehen?
 
@John-C: Ich darf Dich korrigieren, es war Inhaltlich nicht falsch Du bist nur der Meinung das dem so sei wegs einem Artikel der Bildzeitung. Ich verweise Dich hier nun aber gern auf einen Bericht der nicht aus deutschen Landen kommt und im Prinzip das gleiche aussagt. : Situation in Deutschland dramatischer

Dramatischer ist die Situation in Deutschland, wo die Nettolöhne im Vorjahr den niedrigsten Stand seit 20 Jahren erreicht haben. Der sogenannte "Nettorealverdienst" nach Abzug von Steuern und Sozialbeiträgen lag 2006 bei Berücksichtigung der Preisentwicklung in Deutschland so niedrig wie seit 1986 nicht mehr, geht aus dem Statistischen Taschenbuch des Arbeitsministeriums hervor. Zugleich waren die Gesamtabzüge vom Bruttolohn 2006 so hoch wie noch nie zuvor. Der jährliche Nettorealverdienst eines deutschen Arbeitnehmers betrug demnach 2006 durchschnittlich 15.845 Euro. Das ist der niedrigste Wert seit 1986, als er umgerechnet 15.785 Euro betragen hatte. Am höchsten in den vergangenen 20 Jahren war er 1993 mit umgerechnet 17.280 Euro.
Wenn Du den ganzen Artikel lesen willst hier die Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=3048870 und als extra Schmankerl: http://www.nachdenkseiten.de/ :-)
 
@antimon: So langsam blamierst du dich aber. Für dich nochmal in einfachen Worten. Die Bildzeitungleute haben die Statistik falsch interpretiert (ich meine die Nettolohn Sache), das ist völlig unstrittig, lies es doch einfach be Spiegel online nach. Wenn du allerdings gerne beratungsresistent sein möchtest ist das deine Entscheidung, eigentlich schade.
 
@antimon: passt dieser Artikel eigentlich auch zu deiner "dramatischen" Lage in D? http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,507257,00.html
 
@John-C: zum einen warum reitest Du eigentlich nur auf der Bildzeitungsgeschichte rum, die übrigens auch von Dir genannt wurde, ich selbst hab mich nicht einmal darauf bezogen sondern Dir andere Quellen genannt. Haben diese die Zahlen genauso falsch interpretiert wie die Bild Zeitung? Würde mich wundern. Was ist mit den anderen Punkten die ich angeführt habe, warum nimmst Du nicht dazu noch Stellung, wenn denn alles was ich da geschrieben habe "Müll" ist? Im übrigen bin ich nicht beratungsresistent, ich lasse mir nur ungern ein X vor ein U machen. Und zu guter Letzt, auf welchen Artikel beziehst Du Dich in Deinem Ergänzungsposting?
 
@antimon: Bitte nicht im Kreis drehen. Antimon: "unsere Kaufkraft inzwischen wieder auf dem Stand von 1986", das war die Meldung der Bildzeitung. Ich behaupte nicht das alles Müll ist was du schreibst, bei den Sachen mit Schäuble etc bin ich deiner Meinung, aber was dein Statement zur wirtschaftlichen Lage angeht irrst du nunmal, ist doch nicht schlimm.
 
@John-C: Wobei selbst der Spiegel der Aussage mit der Kaufkraft zustimmt, es wird lediglich die Interpretation bemängelt, da die Bildzeitung als Hauptschuldigen die öffentliche Hand ausgemacht was nach der Beweisführung des Spiegels aber so nicht stimmt, denn der Spiegel nennt als Hauptschuldigen die Wirtschaft selbst und erkennt sogar eine Entlastung durch die öffentliche Hand durch weniger Abgaben. Alles in allem ist es nunmal so, dass je weniger Geld dem Arbeitnehmer zur Verfügung steht, desto geringer fällt seine Kaufkraft aus und somit stimmt die Aussage welche Du bemängelt hast in sich doch, der Inhalt bzw. die Beweisführung des Bild Artikels mag fraglich sein, was allerdings nichts an der Aussage bezüglich der Kaufkraft ändert, da diese nach den Angaben der Ministeriumsstatistik Fakt sind und bleiben. Aus dem Spiegel Artikel: "...Insofern kann der Experte dem "Bild"-Bericht zustimmen. Strittig ist allerdings die Interpretation...." Wer noch bisserl spiegel schmökern will: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,507585,00.html Sicher gilt auch hier wieder der Spruch "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast" und wie immer wird die Wahrheit irgendwo zwischen unser beiden Meinungen liegen, trotzdem finde ich, dass wir nach 21 Jahren Wirtschaftlich und Sozial wo anders stehen sollten, als da, wo wir im Moment stehen. P.S. die Bild schrieb das Nettolöhne (!) so niedrig wie 1986 sind und Nettolöhne sind auch ein klein wenig was anderes als die Kaufkraft auf welche ich mich bezog.

 
@antimon: Na von mir aus. Aber eine Sache möchte ich noch anmerken, 1986 gab es noch die DDR und Statistiker merken an, dass es gar nicht möglich seriöse Vergleiche mit solchen Zahlen zu machen.
 
na warum wollen die keine eu-regulierungsbehörde. weil unsere reg. telekom mitarbeiter sind, zumindest ein großer teil. wollt es auch nicht glauben aber leider wahr.wärja schön doof der eu das zu überlassen, dann kann obermann gleich alle feuern und sich zur ruhe legen.ich würde es gut finden, dann würde auch die daten infrastruktur weiter ausgebaut.
 
Das zeigt doch allzudeutlich, wie übel unterwandert die deutsche Regierung vom Konzern Lobby-Pack ist. Wenn diese "Politiker" es bereits wagen, so offen gegen das Volk zu agieren, um irgendwelchen Konzernen höhere Gewinne zuzuschanzen, Monopole (z.B. Telekom) zu betonieren und gegen Wettbewerb zu agieren!
 
@Fusselbär: Lobbys sind echt zum kotzen.
 
Wad labert Ihr eigentlich alle für dünnes! Wenn man keine Ahnung von der Branche hat und als Kunde nur seinen eigenen Nutzen sieht und nicht daran denkt das die Telekom und andere die größten Arbeitgeber der BRD sind, dann einfach mal die Klappe halten!
 
@junker82: Sieh es mal anders, vergrault die T-Kom weiter ihre Kunden, so war sie die längste Zeit einer der größten Arbeitgeber.
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