MS vs. EU: Einspruch gegen Millionenstrafe abgelehnt

Microsoft Im Jahr 2004 entschied die Europäische Union, dass Microsoft seine beherrschende Stellung im Betriebssystemmarkt ausgenutzt hat. Dem Unternehmen wurde deshalb eine Strafe in Höhe von 497 Millionen Euro auferlegt. Inzwischen ist die zu zahlende Summe ... mehr...

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Die Meinung von Ms kennen wir ja alle. Ich nix verstehen ich unschuldig. Mal sehen wie viel Jahre noch vergehen, bis der EuGH die Sache endgültig entschieden hat und ob Ms sich bis dahin rührt.
 
@shiversc: Das ist damit erledigt....
 
@unikum: Nein, noch nicht, da Microsoft noch einmal Widerspruch gegen das Urteil einlegen kann.
 
@swissboy: du meinst Berufung zum EuGH: glaube ich kaum, dass das kommen wird.
 
@unikum: Warum denn nicht, Microsoft hat bisher das Verfahren so lange wie möglich hinausgezögert, warum sollten sie das nicht bis zum Ende durchziehen!?
 
Weil jeder weitere Tag 2 Mio kosten wird oder vl bald 3 Mio.
 
@shiversc: Nur weil Microsoft die Rechtsmittel ausschöpft darf die EU sicher kein zusätzliches Geld verlangen.
 
Und wie sie das darf. Mal was vom Ermessensspielraum gehört? Die 3 Mio sind schon angekündigt worden, für den Fall das MS nicht den Auflagen nachkommt.
 
@shiversc: Hier geht es aber nicht darum "ob Microsoft den Auflagen nachkommt" sondern darum ob die EU Geld verlangen darf nur weil Microsoft die Rechtsmittel (Widerruf) ausschöpft, und das darf sie nicht. Bitte die beiden Dinge nicht vermischen.
 
@swissboy: bei einem Widerruf gibt es keine aufschiebende Wirkung. Die EU hat eine Frist eingeräumt, derer MS nicht nachgekommen ist, daher muss MS zahlen, egal ob der Instanzenweg ausgeschöpft wird oder nicht.
 
Nein mein Freund, du vermengst hier alles in deinem Troll-Wahn. Ich habe sehr gut den Überblick behalten über das Verfahren. Das Gericht hat allen Punkten der EU, mit Ausnahme das Schiedsmannes, RECHT gegeben. Also informier dich lieber was die Kommission rückwirkend zum 31.07.06 erhöhen wollte. die Strafe auf täglich 3 Mio. Und da ginge noch mehr.
 
@ayin: ... also hat ein allfälliger Widerruf keinen Einfluss darauf, genau was ich gesagt habe.
 
Oh, gott!!! MS hat schon gezahlt, schon lang!
 
@all: will niemand für swissboy mit gimp kurz die sachlage aufmalen? hab gehört das visuelles besser nachvollziehbar ist deswegen fuchteln wir auch immer mit den händen wenn wir jemandem was erklären... :D
 
@swissboy: nicht die sachlage umdrehen. Klartext: Die EU darf täglich die Strafe kassieren, eben weil ein Widerruf von MS keine aufschiebende Wirkung hat. Die Eu hat MS lediglich eine Frist eingeräumt, bis zu der sie die Auflagen erfüllen müssen, dem ist MS nicht nachgekommen und musst jetzt täglich Strafe zahlen, eben weil der Widerruf keine strafauschiebende Wirkung hat.
 
@ shiversc: wenn man keine ahnung hat........ die strafe muss zwar pro tag bezahlt werden, aber sobald MS das urteil anficht, wird das urteil ausser kraft gesetzt, solange bis es bestätigt oder aufgehoben wird. wenn also MS einspruch erhebt, können sie solange kämpfen wie sie wollen, ohne zu zahlen..
 
@Magnifizienz: Mit dem Satz "wenn man keine ahnung hat" sollte man nur um sich werfen, wenn man sich selbst sicher ist. Sonst kann das ziemlich peinlich sein. Mich würde es wundern, wenn EU Entscheidungen anders wären, aber normalerweise hat ein Rechtsmittel gegen eine Geldbuße keine aufschiebene Wirkung, soweit diese nicht ausdrücklich angeordnet wurde. Im Fall MS ist der Antrag MS auf Anordnung der aufschiebenen Wirkung meines Wissens ausdrücklich abgelehnt worden. Das bedeutet, dass MS die Geldbuße bereits zahlen musste. Sollte MS in späteren Instanzen gewinnen, dann würden sie das Geld zurückbekommen. Die Aussage von Shiversc ist daher sehr wahrscheinlich richtig oder hast Du andere Kenntnisse?
 
die haben bestimmt von der abstimmung zur normierung von open(?)xml gehört :D
das zeigt auch eindeutig warum die strafe gerechtfertigt ist auch wenn es nicht unbedingt was mit dem eigentlichem verfahren zu tun hat.
 
@darkstar85: Wenn das eine Rolle gespielt hätte wäre dies eine Bankrotterklärung der EU-Gerichtsbarkeit. Das wäre etwa wie wenn Du für eine Rotlichtbusse mehr bezahlen müsstest nur weil Du Steuerschulden hast.
 
@swissboy: wird weniger eine rolle gespielt haben aber wenn ich darüber mitentscheiden hätte müssen, hätte es zumindest mein urteil zu diesem verfahren gefestigt.
 
@darkstar85: Warten wir doch lieber die Urteilsbegründung ab.
 
@darkstar85: Eine komische Logik .
 
@darkstar85: Dann wärst Du ein ein gänzlich unfähiger und unbrauchbarer Richter der sofort suspendiert werden müsste.
 
@swissboy: ich vermute dann könntest du wohl jeden richter der welt feuern (außer die die man bestechen kann) wenn ein gewaltverbrecher verurteilt wird und in berufung geht und wärendessen im berufungsverfahren weitere gewaltverbrechen verübt, würde ein richter wohl gerade deswegen die berufung ablehnen, zeigt ja schließlich das das urteil mehr als gerechtfertig war. (nur so als beispiel)
 
@darkstar85: ... ein gänzlich untaugliches Beispiel, da passt mein Beispiel in [re:1] schon wesentlich besser. Microsoft hat im Zusammenhang mit OOXML keine strafbaren Handlungen begangen und deshalb darf dies bei der Findung des EU-Urteils keine Rolle spielen bzw. gespielt haben.
 
Ms hat auch in den EU-Verfahren zugrunde liegenden Sachverhalt nichts Strafbares gemacht. Und ob die Handlungsweisen zu der manipulierten Abstimmung nicht strafbar sind, dafür würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen.
 
ms nutzte ihre stellung aus intel hats genauso gemacht. jaja unschuldig, die sollen die strafe zahlen und gut is, nichmal das höchste gericht wird nen widerspruch zulassen.
 
@Odi waN: Microsoft hat schon während des ganzen Verfahrens auf Zeit gepielt, gut möglich dass sie dies nun auch bis zum Ende durchziehen werden.
 
@swissboy: Sie werden irgendwann zahlen. Und dann werden sie die Verkaufspreise in der EU etwas anheben um die Kohle wieder reinzukriegen. Und spätestens bei der nächsten Windows Server Generation geht dann alles wieder von vorne los, weil sich die Protokolle etwas ändern und die Offenlegung dann wieder durch die EU eingeklagt wird, usw. Am Ende juckts MS nicht mehr und der EU Bürger, der Windows kaufen möchte, zahlt die Rechnung.
 
@Dennis Moore: mehr wettbewerb => mehr konkurrenz => günstigere preise / bessere features (resultiert aus den auflagen, nicht an der strafe ansich. wobei das MS evt dazu verleiten könnte gleich "fair" zu spielen) mal so btw wenn MS generell eher das "freundlichere" unternehmen wäre, könnten sie auch noch genug geld verdienen, beispiele wären hier IBM, novell, red hat, SUN und Google (jaja datenkrake... ich mein eher summer of code etc.) dann hat man auch gleich ein viel besseres image :-) und der kunde hätte auch keinen nachteil! ok der konzern selber kann dann nicht alle einschüchtern usw. aber das ist ja ethisch eh nicht nett^^
 
Als ob es Ms weh tun würde das zu zahlen..... Das sind Peanuts für den Konzern! Die sollen einfach zahlen und gut is.
 
@Reismann: Microsoft geht es nicht um Geld, solange keine defintives und rechtgültiges Urteil vorliegt gilt Microsoft offiziell als unschuldig. Wenn dies dann endlich einmal vorliegt ist die ganze Geschichte sowas von nicht mehr aktuell. Damit rechnet Microsoft und führt die EU damit in gewisser Weise vor. Es ist aber nun einmal das gute Recht von Microsoft sämtliche Mittel auszuschöpfen um ein defintives und rechtgültiges Urteil solange wie möglich hinauszuzögern.
 
@swissboy: und im herzen eines jeden MS-fanboys wird MS auch immer unschuldig bleiben :-)
ach und btw das MS schuldig ist weiß eigentlich jeder... die EU würde nicht sonst immer MS verurteilen... und wenn MS berufung einlegt wird diese garantiert wieder abgelehnt und dann ist endlich schicht im schacht :-) wieso erinnert mich die geschichte eigentlich so sehr an SCO? :D
 
@swissboy: sorry, aber du blickst da nicht durch. verlasse bitte deinen tunnelblick und dann wirst du erkennen, dass dieses urteil rechtskräftig ist. microsoft hat auf der GANZEN linien verloren. und das ist auch gut so.
 
@swissboy: Was bist du eigentlich? Pressesprecher von MS? Ist ja grausam dieses penetrante Gut geheisse. Nimmt doch eh keiner mehr ernst was Du von dir gibst.
 
Na dann wissen wir ja alle was anschließend passieren wird. MS zahlt die Strafe und das nächste Windows wird halt in Europa 10 Euro mehr kosten und das neue Office auch. Somit ist am Ende der Kunde der angeschmierte, der für die vermeintlich gerechte Entscheidung am Schluß zahlen darf.
 
[x] Ich habe nicht den Inhalt des Streits verstanden
[ ] Ich habe verstanden, das jetzt die Grundlage für Wettbewerb gestärkt wurde.
 
@DennisMoore: das siehst du falsch! die preise werden wenn MS sich an die regeln halten muss (und die strafe dafür auch bezahlt) sogar fallen! warum? ganz einfach, weil dann evt. mal ein wettbewerb entsteht! und dann müssen sie entweder die preise senken oder mal ein OS rausbringen das einen gewissen mehrwert gegenüber dem vorigem OS bietet! der kunde kann also nur gewinnen.
 
@shiversc: [x] Ich habe verstanden, daß wenn MS die Strafe zahlt, diese Kosten auf den Verbraucher abgewälzt werden. @darkstar85: Ach,und wann soll dieser Wettbewerb eintreten? In zig Jahren wenn jemand auf der Basis die MS zur Verfügung stellt was anständiges auf zusammenprogrammiert hat? Mal ganz abgesehen davon das MS dann schon wieder neue Protokollversionen und APIs hat, die sie wahrscheinlich wieder halb geschlossen lassen bis Klagen kommen. Außerdem wird wahrscheinlich gerade so viel an Doku allgemein Zugänglich das es die eingenen Produkte nicht gefährdet, aber den Vorgaben genügt.
 
@DennisMoore: was heißt denn hier auf basis von MS? die schnittstellen sind nun wirklich nicht so ein hohes gut, und wenn MS den mitbewerbern nicht immer steine in den weg legen würde gäbe es eine bessere kompatibilität zu anderen betriebssystemen/software das dem kunden nur zu gute kommen würde... kannst dir ja mal SUN anschauen... deren schnittstellen sind offen um für kompatibilität zu sorgen... von linux und bsd wollen wir garnicht erst reden oder? :)
edit: soso "neue Protokollversionen und APIs hat, die sie wahrscheinlich wieder halb geschlossen lassen bis Klagen kommen"... du findest das gut? gib mir bitte nen anständigen grund aus kundensicht! "das es die eingenen Produkte nicht gefährdet" ja so ist das mit dem wettbewerb... wenn es dann andere hersteller gibt die was vergleichbares oder besseres bringen können und das dann auch noch kompatibel ist gefährdet das die eigene produkte... da versuchen wir doch lieber alles schön dicht zu halten und das quasi monopol auszubauen (man verdient ja schließlich genug um die billigen geldstrafen der EU zahlen zu können, und der kunde wirds dann so oder so kaufen _müssen_)
 
@darkstar85: Das ich es gut finde hab ich nicht gesagt. Ich vermute nur das sie so reagieren werden. __ "wenn es dann andere hersteller gibt die was vergleichbares oder besseres bringen können" __ Ja, das ist es ja. Viele haben das Ziel Windows Serverdienste nachzubauen, nicht mit ihnen als Client zu kommunizieren. Das will MS als Hersteller von Windows Server nicht. Da muß der Hersteller schon sein eigenes Köpfchen anstrengen um etwas besseres zu bringen. Und wenn er dazu bereit ist, braucht er keine Windows-Protokolle. Er wird eigene entwickeln. MS hat ja bereits Teile des SMB-Protokolls zur Verfügung gestellt (kostenpflichtige Lizenz), aber eben nur die Teile die zur Kommunikation mit Windows-Serverdiensten dienen, nicht die die dazu dienen Serverdienste anzubieten. IMHO ist es die eigene Entscheidung jedes Herstellers wieviel von seinem System er öffnet. Wenn SUN meint, das sie viel offenlegen müssen, dann sollen sie es halt tun. Ebenso Linux. Vielleicht bringt ja gerade das Vorteile gegenüber Windows.
 
@DennisMoore: "Und wenn er dazu bereit ist, braucht er keine Windows-Protokolle. " also ist es wohl besser wenn jeder sein eigenes süppchen kocht und keine kompatibilität herscht?
und ich schrieb nirgends was von nachbauen :-) nur wenn man was vergleichbares hat aber es nicht kompatibel zum monopolist ist dann wird es nicht gekauft oder genutzt. macht ja auch sinn oder? weißt du was die kostenpflichtige lizenz so kostet? wird bestimmt nicht gerade billig sein... und das für eine schnittstelle... " aber eben nur die Teile die zur Kommunikation mit Windows-Serverdiensten dienen, nicht die die dazu dienen Serverdienste anzubieten." mehr wird ja auch von niemanden verlangt! nur das die damit auch noch massig geld scheffeln wollen oder nur unzureichende kommunikation erlauben ist halt nicht das was die EU und die entwickler wollen.
 
@darkstar85: Was hält dich davon ab statt Windows ein Linuxsystem zu nutzen? Bau dir eine komplette Umgebung mit Novells Enterprise Linux auf? Wenns auf Kompatibilität ankommt gibt es Wege die beide "verstehen", z.B. LDAP, FTP, CIFS. Konkurrenz ist möglich auch ohne das die strittigen Spezifikationen komplett offengelegt werden. Und ob eine Lizenz billig oder teuer ist, ist erstmal egal solange man es als angemessen bezeichnen kann. Und wenn du das SMB-Protokoll um das es geht so implementieren willst, das es die Clientfunktionen beherrscht um mit Windows Servern zu kommunizieren, dann hast du gleichzeitig auch genug Informationen um eigene Serverdienste zu schreiben und damit Windows quasi nachzubauen. Das sieht man ja schon jetzt an SAMBA. Das kann sich schon auf Basis von Reverse-Engineering als Windows Server ausgeben. Und genau das will MS nicht.
 
@DennisMoore: mich persönlich garnichts, aber ich bin auch nicht für netzwerke großer firmen zuständig. "auf Basis von Reverse-Engineering" man musste fast alle schnittstellen/protokolle so nachbauen und genau das will die EU nicht! das sollte ja offen sein. und was die preise der lizenzen für die schnittstellen angeht, das hat die EU auch schon kritisiert!
 
@darkstar85: Ich bin fürs Netzwerk einer mittelgroßen Firma zuständig und uns hält auch nichts davon ab beides zu mischen. Gibt nämlich keinen Grund beides nicht parallel betreiben zu können. Wir benutzen zwar SAMBA, aber es würde auch ohne gehen. Die EU hat übrigens gesagt das die Preise "angemessen" sein müssen. Daraufhin hat MS die Preise angepaßt.
 
@DennisMoore: ok das die preise angepasst wurden hab ich nicht mitbekommen... und schön das ihr auch linux verwendet aber stell dir mal vor die schnittstellen/protokolle wären nicht ohne reverse-engineering nachgebildet worden, dann könntet ihr wohl kaum ein gemischtes netzwerk betreiben! deswegen finde ich sollten die schnittstellen/protokolle nach möglichkeit gleich offen sein.
 
tja, eine niederlage auf der ganzen linie. das wurde aber auch zeit. gut für alle anwender.
 
@spreemaus: beitrag ganz lesen... die legen eh wieder wiederspruch ein.
 
glaub mir, das ding ist sowas von gegessen. niederlage hoch drei.
 
@spreemaus: sie werden garantiert zahlen müssen aber wohl nicht in 2 monaten... erst wenn keinerlei wiederspruch mehr möglich ist wird MS zahlen.
 
Microsoft ist nun mal DER Hersteller von Betriebssoftware der den Markt beherrscht. Da ist es Einfach ihn vor ein Gericht zu zerren und ihn zu Bestrafen. Nun mal doie andere Frage: Warum sind den die anderen Betriebssystemehersteller nicht auch so auf dem Markt vertreten, sodaß Microsoft eine ernstzunehmende Konkurenz hätte? Da wären doch Linux, MacOS, usw. Warum sind diese Hersteller den nicht so weit ein vernünftiges Betriebssystem auf den Markt zubringen.
Wenn ich ein Projekt verfolge, dann mache ich das so wie ICH WILL, die Anderen können ihre Köpfe doch auch anstrengen, Oder nicht.
Ich finde jedenfalls das Microsoft hier z.Teil unfair behandelt wird.
 
@rubberduck: "Hersteller von Betriebssoftware der den Markt beherrscht" hast dir deine frage selber beantwortet!
 
Ich bin doch unschuldig!!!!! nein lasen sie mich los "Von gerichtdiener wergzer"Ich war das nicht !!wirklich !!!!!!!!!!! lassen sie das sein !!!!!!!!! ich gehe in berufung !!!!!! dann werden wir ja sehen !!!!!!!
 
~gelöscht~ will ja nicht trollen anfangen^^
 
@ darkstar85:Schade :P
 
Na ja, es trifft ja nun wirklich keinen Unschuldigen. Microsoft hat schon des öfteren sein Monopol mißbraucht und viele viele Millionen Dollar geblecht. Also ist das nur die Fortsetzung eine Politik die Microsoft mal überdenken sollte. Ein gutes Urteil und die Krokodilstränen seitens Microsoft sind kindisch und lächerlich.
 
... kann dazu nur eins sagen: finde ich gut ... die strafe sind nur pinats für MS und ne gute einnahme quelle für die EU ... könnte die jedes jahr machen ... MS dürfte es kapital technisch noch net ma jucken... dadurch haben villeicht ihrgend wann nach paar milliarden hohen strafen andere unternehmen chancen auf dem markt von MS...
 
"Im Jahr 2004 entschied die EU, dass Microsoft seine beherrschende Stellung im Betriebssystemmarkt ausgenutzt hat." wie hat die ausgesehen? die haben nunmal das betriebssystem was weltweit am besten vermarktet ist. es waren auch nur menschen, die es geschafft haben, dass microsoft nun "so weit oben" ist. ich weiss nicht genau weswegen microsoft diese strafe bekommen habt, aber ungerecht finde ich es wenn die EU sich in microsofts preispolitik oder anderen internen dingen einmischt nur weil sie "gut" sind. - btw. was ist das wieder für ein winfuture scriptdreck. man darf U N I O N nicht schreiben O_o - ihr habt sie nicht mehr alle
 
das sind über eine halbe milliarde EURO, das sind keien peanuts mehr das ist schon extrem krass. MS ist nur 48 milliarden schwer und da an der spitze alle auf das geld gucken, werden sie so schnell nicht bezahlen. zumal sie durch die strafe vll. sogar platz 3 als reichstes unternehmen in amerika antreten werden. also nix mit peanuts es geht schon um eine rekordsumme.
 
@Odi waN: Microsoft ist halt selbst schuld. So außergewöhnlich ist die Höhe der Geldbuße gegen MS auch nicht. Anfang des Jahres hat die EU beispielsweise 992 Millionen gegen ein Aufzugskartell verhängt, wovon allein ThyssenKrupp 480 Mio. zu tragen hat. Hoffmann-La Roche hatte mal 462 Mio auferlegt bekommen. Siemens durfte sich über 397 Mio. bedanken. Wenn die Firmen sich nicht an Gesetze halten, dann müssen sie halt mit Konsequenzen rechnen.
 
@zqu: Auch wenn ich die Firmenpolitik von MS in keinster Weise gut heissen kann, so finde ich die Argumentation hinter dieser Strafe doch recht schwammig. Ich kenne den exakten Gesetzestext nicht auf den sich dieses Urteil stützt, aber die Begründung "Monopolmißbrauch" ist schon ein wenig schwammig. Wo fängt diese Praktik an, wo hört sie auf? Monopolmißbrauch ist für mich der aufgezwungene Registrierungszwang, die "harte" Integration des IE, die Bevormundung der User (automatische Update-Installation), sämtliche Phone-Home Funktionen und der gesamte proprietäre DirectX Krempel. Server-Dienste und entsprechende Protokolle wie CIFS empfinde ich da eher als geistiges Eigentum. Begründeter wäre es, wenn die EU sagen würde: "Ihr habt ADS zusammengestrickt aus LDAP, Kerberos, DNS und CIFS". Somit sind Open-Source Anteile vorhanden, also muß das ganze offengelegt werden. Auch das Windows von Haus aus keine Authentifizierung an einem Radius Server oder einem "echten" LDAP unterstützt, sollte bemängelt werden. Hier bleibt ausser ADS nämlich nichts anderes übrig. Was ich damit sagen will: Man stützt sich bei der Begründung auf die falschen Komponenten von Windows. Die wirklich wichtigen Anteile die Offengelegt / Kompatibler gemacht werden müssten, sind bisher kaum beachtet worden.
 
@Departed: Maßgebliche Normen auf europäischer Ebene sind Artikel 82, 83 EGV + Artikel 54 EWR-Abkommen: "Mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbar und verboten ist die missbräuchliche Ausnutzung einer beherrschenden Stellung auf dem Gemeinsamen Markt oder auf einem wesentlichen Teil desselben durch ein oder mehrere Unternehmen, soweit dies dazu führen kann, den Handel zwischen Mitgliedstaaten zu beeinträchtigen." >>> Die Normen der EU konkurrieren dabei mit den inhaltlich sehr ähnlichen Normen auf der Ebene der jeweiligen EU-Einzelstaaten. So ist der Mißbrauch einer marktbeherrschenden Stellung in Deutschland beispielsweise in § 19 GWB geregelt. Gemäß § 19 (2) GWB ist ein Unternehmen marktbeherrschend, soweit es als Anbieter oder Nachfrager einer bestimmten Art von Waren oder gewerblichen Leistungen auf dem sachlich und räumlich relevanten Markt keinem wesentlichen Wettbewerb mehr ausgesetzt ist oder eine im Verhältnis zu seinen Wettbewerbern überragende Marktstellung hat. Gemäß § 19 (3) gilt ein Unternehmen grundsätzlich als marktbeherrschend, wenn es einen Marktanteil von mindestens einem Drittel hat und im Verhältnis zu den übrigen Marktteilnehmern eine überragende Marktstellung innehat. Ein Mißbrauch der Marktmacht liegt gemäß § 19 (4) Nr.1 insbesondere vor, wenn die Wettbewerbsmöglichkeiten anderer Unternehmen in einer für den Wettbewerb auf dem Markt erheblichen Weise ohne sachlich gerechtfertigten Grund beeinträchtigt wird oder gemäß § 19 (4) Nr. 4 sich das marktbeherrschende Unternehmen weigert,einem anderen Unternehmen gegen angemessenes Entgelt Zugang zu den eigenen Netzen oder anderen Infrastruktureinrichtungen zu gewähren, wenn es dem anderen Unternehmen aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen ohne die Mitbenutzung nicht möglich ist, auf dem vor- oder nachgelagerten Markt als Wettbewerber des marktbeherrschenden Unternehmens tätig zu werden. >>> Vereinfacht ausgedrückt liegt ein rechtswidriger Mißbrauch der Marktmacht immer dann vor, wenn ein Unternehmen aufgrund seiner Marktmacht die allgemeingültigen Marktregeln außer Kraft setzt und andere Mitbewerber aus dem Markt drängt, ohne dass insbesondere Preis/Leistung die maßgeblichen Faktoren dafür waren. Eine nicht unwesentliche Beeinträchtigung des Marktes aufgrund der Ausnutzung der Marktmacht reicht bereits für die Tatbestandsverwirklichung aus, so dass ein völliges Verdrängen der Mitbewerber nicht erforderlich ist. Microsoft ist ein Unternehmen, welches seine Marktmacht dazu nutzt, sich weitere Geschäftsfelder zu erschließen und andere Mittbewerber aus dem Markt zu drängen. Microsoft stellt sich dabei nicht den allgemeingültigen Marktregeln (Preis/leistung), sondern erlangt seine Marktanteile ganz wesentlich über die Ausnutzung seiner Marktmacht. Kein Mensch kann ernsthaft behaupten, MS hätte die gleichen Marktanteile in den einzelnen Geschäftsfeldern auch dann erlangt, wenn sie unter den gleichen Bedingungen wie die Mitbewerber um die Gunst der Kunden gekämpft hätten und ihre Marktmacht nicht ausgenutzt hätten (z.B. Keine Verdongelung mit Windows). >>> Ein Verstoß von MS gegen die Gesetze ist aus meiner Sicht so eindeutig, dass jedes anderslautende Gerichtsurteil für mich ein Skandal gewesen wäre. >>> Da kann man eigentlich nicht von schwammig reden, da kein Zweifel daran bestehen kann, dass Microsoft beispielsweise aufgrund der Verbreitung seines Betriebssystems ein marktbeherrschendes Unternehmen ist und diese Marktmacht auch dazu nutzt, sich in anderen Geschäftsfeldern auszubreiten. Sie erlangen ganz wesentlich aufgrund ihrer Marktmacht einen Marktanteil in weiteren Geschäftsbereichen, den sie ohne die Ausnutzung ihrer Marktmacht nicht erreichen würden. >>> Wie Deine weiteren Beispiele zeigen, hat die EU viel zu lang tatenlos zugesehen, so dass MS sich inzwischen völlig hemmungslos über die Gesetze stellt. MS ist auch kein Ersttäter (besonders deutlich: Netscape), so dass nun endlich mit aller Härte gegen das marktschädliche Geschäftsgebahren von MS vorgegangen werden muss. >>> Recht hast Du in der Tat, dass es andere Vorgänge gibt, wo der Machtmissbrauch von MS noch viel deutlicher wird. Sollte die EU es daher tatsächlich schaffen, das jetzige Urteil rechtskräftig werden zu lassen, so dürften sehr harte Zeiten auf MS zukommen. Es würden mir auf Anhieb so einige weitere Verstöße von MS einfallen, die weitere EU-Verfahren rechtfertigen. Aber zunächst muss ersteinmal das jetzige Urteil rechtskräftig werden und sich die EU als tatsächlich nicht korrumpierbar erweisen (was ich bislang nicht zu hoffen gewagt habe).
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