Sparkasse korrigiert Meldung über Mobilfunk-Einstieg

Telefonie Gestern berichteten wir darüber, dass die Sparkassen einen Einstieg in den Mobilfunkmarkt planen. Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche wurden entsprechende Vereinbarungen mit Vodafone und Ensercom bereits am Samstag unterzeichnet. mehr...

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Was haben die einzelnen Sparkassenfilialen nun eigentlich miteinander zu tun, außer dem gleichen Namen? Hab ich immer noch nicht so ganz verstanden...?
 
les nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Sparkassen-Finanzgruppe
 
ist der laden eigentlich nicht halbstaatlich ?
 
Also eine Spaßkasse (z.B. Kreisspaßkasse LB) gehört dem Land oder der Stadt und zum anderen Teil dem Spaßkassenverbund. Sie ist zu einem Teil selbstständig und kann Ihre eigenen Angebote machen. Hier entscheidet der Vorstand selbst. Dieser wird wiederum vom Kreis / Stadt / Land berufen. Große Geschäfte und die Deckung gegen große Risiken werden immer in Zusammenarbeit mit den Landesbanken (z.B. LBBW) geschlossen, die sozusagen die Zentralbank der einzelnen Spaßkassen sind und auch wieder i.d.R. Land und Spaßkassenverbund gehören...
 
@schmidt787: kann man da auch "Spaß" Kredite aunehemen?
 
Auch wenn´s eigentlich gar nicht hierher gehört:
1. Sparkassen sind eigenständige Institute, die Ihre Geschäfts, je nach Größe, durchaus selbst abwickeln. Dazu gehören alle Bankdienstleistungen.
2. Sparkassen haben, außer dem Namen, keine direkten Verknüpfungen untereinander. Deshalb wird auch bei den einzelnen Sparkassen verschiedener Städte ganz sicher nicht von Filialen gesprochen. Filialen oder Geschäftsstellen gehören jeweils einer Sparkasse in Ihrem Geschäftsgebiet/ausleihbezirk und tragen den gleichen Namen.
3. Unterschieden wird meistens nur noch zwischen Stadtsparkassen, Kreissparkassen und Sparkassen. Bei den beiden ersteren bezieht sich das Geschäftsgebiet entweder auf die entsprechende Stadt oder den sogenannten Kreis. Es gibt Sparkassen, die fusioniert haben oder andere Sparkassen "geschluckt" haben, weil eine oder mehrere alleine das Geschäft nicht mehr ohne Unterstützung vernünftig hinbekommen würden oder dem Konkurrenzdruck nicht gewachsen wären. Beispiele hierfür zum Beispiel "Sparkasse KölnBonn", "Sparkasse Neuss" etc..
4. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband ist keine Zentrale, sondern so etwas wie ein Unterstützungsorgan für die unterschiedlichen Sparkassen. Praktisch eine Stelle, an der Dinge vereinfacht und dann an verschiedene Sparkassen weitergegeben werden (Vordrucke, EDV, Verfahren, rechtliche Angelegenheiten). Des Weiteren kann hier sparkassenübergreifend besprochen werden, welche Veränderungen es in der Sparkassenlandschaft gibt.
5. Die Landesbanken sind in der Regel Töchter der Sparkassen, des jeweiligen Landes und des DSGV. Wobei die Sparkassen meistens die größten Anteile im Verbund halten und daher auch Mittelgeber sind (siehe LB Sachsen).
6. Die Landesbanken unterstützen besonders kleinere Sparkassen in Geschäftsbereichen, deren Alleinbewältigung sich für diese nicht lohnen (Auslandsgeschäft, Wertpapiergeschäft, Zahlungsverkehr). Unterstützung heißt hierbei, dass die Sparkassen diese Leistungen alle anbieten und genauso gut abarbeiten können wie andere Banken auch, aber sich zum Beispiel der EDV oder interner Abteilungen der jeweiligen LB bedienen.
Die Landesbank sind "keine" Zentralbank der Sparkassen!!!
7. Mit dem Entfall der Gewährträgerhaftung entfällt auch praktisch der "städtische" Anteil an den Sparkassen. Diese sind als Banken anzusehen und betreiben Ihr Geschäft auch so. leider begreifen das manche Kunden, Politiker und vor allem die anderen Banken das nicht immer.
 
Was wohl an der bänkertypischen Geheimniskrämerei liegen dürfte. Transparenz durch Publikation und etwas weniger Berufsparanoia würden das Verständnis heben.
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