Telekom will VDSL-Netz für die Konkurrenz öffnen

Breitband Wie der Spiegel in seiner heutigen Ausgabe berichtet, will die Telekom das neue VDSL-Netz offenbar doch für die Konkurrenz öffnen. Bereits jetzt wird über die Wiederverkaufskonditionen verhandelt. Damit geht der Konzern einem Streit aus dem Weg. mehr...

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Die Telekom-Manager sind doch eh total bekloppt. Deren ehemaliges TV-Kabelnetz ermöglicht VDSL (ohne FTTH) in fast allen ländlichen Gegenden - schon heute. Und billiger ists auch noch.
 
beim letzten absatz kommt nur eines in den sinn: WER HAT´S BEZAHLT?!
 
@navahoo: Deine Eltern? :D
 
@ITSeppl: ne ich -_-
 
Die Vernunft hat gesiegt. Eine Chance juristisch zu siegen war eher unwahrscheinlich für die Telekom.
 
Und wieder zeigt sich: Wer etwas neues entwickelt und darein investiert, wird es wenig später für die Konkurrenz öffnen müssen, die sich ins gemachte Nest setzt.
Ein schwachsinniges Gesetz. Ich würd den Ausbau jetzt sofort stoppen, oder die Mietpreise so deftig machen, das die Mitwettbewerber quersubventionieren müssen.
 
@Saldavon: Was ist daran neu? Keine Ahnung? Weil du donst wissen müsstest, dass die Telekom nichts entwickelt hat, das geht eher auf das Konto von Siemens hier in Deutschland.
 
@shiversc: Die Telekom hat die Technologie vielleicht nicht entwickelt, investiert aber Milliarden in den Aufbau und muss das Netz jetzt den Mitbewerbern öffnen. Ich finde das nicht gerecht.
Für mich als Unternehmer wäre das die letzte große Investition in Europa.
 
@Saldavon: Die DTAG hat VDSL _nicht_ entwickelt. VDSL ist nichts anderes als ADSL mit hochgeschraubten Bandbreiten. Dafür wurden nur die DSLAM's näher an die Endpunkte der Kunden herangebracht. Um auf diese Idee zu kommen muss man noch nicht mal einen Realschulabschluss haben. Mathe- und Physikkenntnisse der 8.Klasse reichen da völlig aus. Für diesen Umbau sind Investitionen nötig gewesen, das ist richtig. aber: Ein Konzern, der im Jahr ca. 5Mrd € GEWINN macht, beschwert sich darüber dass er über einen Zeitraum von 4 Jahren 3 Mrd. davon investiert? Das find ich peinlich und lächerlich. Die Leitungsmiete, die die DTAG von alternativen Anbietern bekommt, beträgt etwa 10€ pro Kunde! Die DTAG bekommt ihr Geld, so oder so.
Und der Streitpunkt war nicht nur die Öffnung des VDSL-Netzes, sondern die Nutzung der Leerrohre für die Konkurenz. Fast alle größeren Anbieter haben angeboten, selber Outddor-DSLAM's aufzustellen, um die Investitionen zu teilen. Aber das hat die DTAG abgelehnt. Also sollen sie jetzt nicht rumheulen.
 
Gut dass du kein Unternehmen hast, weil du sonst Pleite wärst. Du musst investieren. Im Falle der Telekom ist einen regulierten Markt. Die Telekom hat da kein Problem mit, weil sie wenn sie von z.B. Unitet Internet jeden Monat 20 Mio bekommen oder von millionen Kunden ihre 40 Euro eínziehen müssen, dann darfst du raten, was die lieber haben. Die Telekom hat ein Problem damit, dass sie sich dem Wettbewerb stellen müssen.
 
Severance: 10,50 Euro um genau zu sein.
 
@ shiversc: Richtig, die DTAG hat ein großes Problem mit der Konkurenz. Aber Geld kriegt die DTAG ja auch durch die Kunden der Konkurenz durch die Anmietung der CuDa. Das ist zwar weniger als sie an eigenen Kunden verdienen, aber sie gehen nicht leer aus.
MEiner Meinung nach sind diese Probleme der Telekom aber hausgemacht. Das "Miteinander" der Telko-Anbieter wird durch die ehemalige Regulierungsbehörde (keine Ahnung wie sie jetzt heissen) geregelt. Aber keiner schreibt ihnen eine Firmenpolitik vor. Und das ist das ganze Problem der DTAG. Ich selber habe vor 2 Jahren zu einem Konkurenten gewechselt. Der Service ist vergleichbar "gut" wie bei DTAG, aber das Preis/Leistungsverhältniss ist wesentlich besser als bei der Telekom.
 
Für uns Endverbraucher hat es natürlich Vorteile, wenn das Netz geöffnet wird und es mehr Anbieter giebt. Aber ich kann auch die Telekom verstehen. Die haben da echt unsummen für den Aufbau investiert. Wobei natürlich klar ist, dass die Telekom das Netz den übrigen Mitbewerbern nicht umsonst überlassen wird :-). Aber mal ne berechtiegte Frage: Hätte die Telekom das Netz auch allein aufgebaut, wenn sie von vorn herein gewust hätten, das sie es sofort öffnen müssen?
 
@Thetheeh: Ja hätten sie. Die Frage wäre doch eigentlich gewesen wie die Preise sich getalten würden wenn nur die Telekom die Bandbreite vermarkten würde. Duch das vermieten hat die Telekom sogar den Vorteil dass sie schneller die Anschlüsse loswerden, wenn ach nur über die Reseller.
 
@shiversc: Wer sagt das? Außer Deiner Einbildung das es so ist? Und zu welchem Preis? Zu einem deutlich niedrigerem als über Eigenvermarktung.
 
@Saldavon: Das sagt nicht die Einbildung von shiversc, sondern die Regulierung, der Markt und die Firmenpolitik der DTAG. Die Telekom hätte eigentlich von Anfang an wissen müssen, dass sie nicht auf dem VDSL-Netz sitzen bleiben kann und darf, denn ein Monopol auf diesem Sektor hätte die EU unterbunden (was sie ja letztendlich auch getan hat.) ICh denke dass das genza Gerede und Verhandle zu diesem Thema nur Taktik war, um eventuell durch die Regulierung mehr Geld rauszuholen. Denn durch die ganzen Reseller in D wie 1&1 oder Freenet wird die DTAG ihre Anschllüsse auch los.
 
@Severance: Was ist ein Monopol? Ein Produkt wo es nur einen Anbieter oder einen Nachfrager gibt. Ist das beim Glasfaser-Internet der Fall? Netcologne bietet auch ein eigenes Glasfaser Netz an, mit weitaus höheren Datenraten! Das Netcologne nur in der Region Köln verfügbar ist, spielt keine Rolle, da das Telekom Angebot auch nur in bestimmten Städten verfügbar ist. Beides wird ausgebaut.

Das Problem ist nicht die Telekom bei dem Netz, sondern die Anbieter, die das Netz nutzen wollen und sich daher aufregen, dass sie es net können.
Was ist aus dem Gefasel geworden, sich beim VDSL Ausbau zusammenzuschließen? Heiße Luft! Warum baut Arcor kein eigenes VDSL Netz? Keine Kohle dafür? Also regt man sich auf, warum man andere Leitungen nicht nutzen darf, wenn man es nicht selber machen kann/will, weil man die Investitionen scheut (Kosten/Nutzen-Analyse).
Und wie jedes Unternehmen, was ein neues Produkt auf den Markt bringt, will die Telekom Ihr Recht es auch allein nutzen zu können. Das Verhalten findest Du bei jedem Unternehmen! Bis sich ein 2. findet was ein ähnliches Produkt auf den Markt wirft (Coca Cola-Pepsi als ein Bsp.). Sollen die anderen Anbieter das Gleiche machen wie Netcologne. Aber die Investitionen scheuen Sie (wieder Kosten/Nutzen). Warum investieren, wenns durch Gejammere auch anders geht!
 
@Saldavon: Zitat1 von dir: "Das Problem ist nicht die Telekom bei dem Netz, sondern die Anbieter, die das Netz nutzen wollen und sich daher aufregen, dass sie es net können." Es ging den anderen Anbietern nicht darum das Netz zu nutzen sondern die Leitungen zu den Endpunkten der Kunden, denn DAS wollte die DTAG nicht.
Niemand hat darauf bestanden, die DSLAM's der DTAG zu nutzen, sondern lediglich die Leitungen!
Zitat2 von dir:
"Was ist aus dem Gefasel geworden, sich beim VDSL Ausbau zusammenzuschließen?"
Genau das hat die DTAG abgelehnt! Das hat mit Gefasel nichts zu tun, wenn die DTAG so dämlich ist, dieses Angebot auszuschlagen. Also wurde über Regulierung der Zugang zu den Leerrohren der DTAG freigegeben und die Anbieter die auf ein eigenes Netz bauen und keine Reselleranschlüsse vertreiben stellen eigen DSLAM's auf.
Weiterhin hinkt dein Vergleich mit NetCologne. Ein VDSL-Netz ist ein Hybridnetz aus Glasfaser und Kupfer. Der einzige Unterschied zu ADSL ist, dass der DSLAM vom HVT in die KVZ ausgelagert wird um dichter an die Kunden zu kommen, denn nur dadurch sind Bandbreiten in der Größenordnung möglich. Ein Anschluss über Glasfaser bedingt einen optischen Wandler, der am Endpunkt der Kunden zugeschaltet wird. Dadurch sind nur noch ein paar Meter Kupfer als Übertragungskanal dazwischen. Die Bandbreiten über Glasfaser sind so gut wie unbegrenzt da keine Verluste entstehen. Die höhere Bandbreite bei NetCologne ist keine besondere Hingabe an die Kunden, sondern simple Ausnutzung der Physik. Und auch bei dieser Technik ist man auf das Wohlwollen der DTAG angewiesen, denn nur die darf diese Wandler am APL installieren.
 
Sehr schön...Alice ich warte...von der üblichen Diskussion wers bezahlt hat etc. seh ich jetzt mal ab.
 
@TrustMe: Bei Alice wird es noch etwas dauern, da sie einen anderen Weg gehen. Hansenet legt -dort wo es möglich ist- Wert auf ein eigenes und unabhängiges Netz. Auch bei VDSl wird Hansenet eigene DSLAM's aufstellen lassen. In HH ist das bereits in einigen Gebieten in Arbeit.
 
Ich hab vor 3 Wochen mal bei der Tcom angerufen und gefragt ob Sie nicht testweise mal mein Anschluss hochschrauben könnten("nur" DSL 384)....naja nix hat sich getan, hat sich auch keiner gemeldet was eigentlich sollte....die frau dort meinte das in naher zukunft flächenddeckend dsl 16.000 vorhanden sein soll, da musste ich erstmal lachen und meinte da gehe ich eher jeden sonntag in die kirche als es flächenddeckend vorhanden ist....

tcom hat das netz aufgebaut...aber fragt nicht wie....wohne im neubaugebiet und nur dsl 384.... teilweise ist hier kein dsl vorhanden...

arme arme (milliadäre) telekom...
 
@netcronym: Sei doch froh das du überhaupt DSL + Flat hast, allemal besser als mit ISDN jede Minute zu blechen. Und selbst wenn es ein Neubaugebiet ist, heißt es nicht das du in einer Gemeinde mit 500 Bewohnern, wovon 60% über 70 sind oder sowas dann gleich eine DSL 16.000er Leitung bekommst. Kein Unternehmen, weder Telekom, noch Arcor, Hansenet und wie sie alle heißen, würde die Erde aufbuddeln und dir neue Leitungen legen, nur damit sich die Investition im Jahre 2093 dann endlich ausbezahlt hat. Manche haben echt Nerven
 
@ Schnubbie

Es ist hier kein 500 Dorf....die haben hier innerhalb von 3Monaten zweimal die Straße aufgerissen und haben immer was an den Leitungen gemacht ohne was zu spüren...
p.s. Arcor hat hier letztens auch seine Leitung verlegt...leider aber nur teilweise, so hat zwei Häuse weiter der einzigste hier von Arcor DSL2000....
ca 1Km weiter in einem 4 Haus Dorf gibet DSL3000....und davon hat nur eins DSL geordert...

nochmal @ 500 Dorf.....wir haben hier ansässig in der Stadt eines der größten wenn nicht das größte Unternehmen in Sachen Achsen vertreten...
Mich stört das nur, das meistens die Altbaugebiete besser angeschlossen sind als die Neubaugebiete...es ist hier bei mir leider nun mal so....Albaugebiet DSL 16.000....Neubaugebiet mit Glück DSL384

 
@netcronym: Die können bei euch so viele Leitungen verlegen wie sie wollen. Wenn nicht die Entfernung zum DSLAM verkürzt wird (das kostet Geld, das der Kunde "bezahlen" muss), wird sich an der max möglichen Bandbreite nichts ändern. Hab selbst nur DSL384 und das auch erst seit 06/2006 (Änderung der Dämpfungsgrenzwerte). Vorher hab ich mit 56k-Modem gesurft.
Sei wenigstens über die Flatrate froh! Ich bin's.
 
Wer im Ernst glaubt das es der Telekom egal ist woher sie Ihr Geld bekommt, ob vom eigenen Kunden oder teilweise über den Reseller der irrt sich. Die Grundgebühren allein machen kein Unternehmen mehr reich. Vielmehr wird über die Zusatzdienste Geld gemacht. Am Beispiel VDSL: Fernsehen im Paket incl. und einige Musiksender als Zusatzprodukt kostenpflichtig zubuchbar. Oder Ausländische Sender: teilweise fast 30,-€ wenn man seine Heimat-Programme sehen möchte. Damit wird das eigentliche Geld gemacht und mit Verträgen die den Kunden 2 Jahre ans Unternehmen binden.
Würde die Telekom nur noch als Vermieter Ihrer Leitungen Geld machen wir hätten Zehntausende Arbeitslose mehr...
 
Hurra. Wir sind VDSL !
 
@yobu: Glückwusch...
Ich auch bald. muss es nur noch beauftragen (mit 50 Mbit *wenn schon, denn schon...) Ist auf jeden Fall besser als dieses dämliche DVB-T Fernsehen zu schauen :-)
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