Medion & Dell verbauen Physikkarten in Notebooks

Hardware Ageias "PhysX" genannte Physikbeschleuniger konnten sich bisher nicht durchsetzen. Da nur sehr wenige Spiele die Technologie unterstützen, gab es bis dato kaum Anreize, eine rund 130 Euro teure Zusatzkarte für Spiele-PCs zu erwerben. mehr...

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so so ... "Physikbeschleuniger sollen die Berechnung von Physik-Effekten übernehmen, also dafür sorgen, dass zum Beispiel Explosionen realistische Auswirkungen haben, ..."
muss ich dann jetzt mit nem Eimer Wasser vor meinem TFT sitzen, um den Brand zu löschen :-) ...
 
@TheDemon: Konnten das Dell-Notebooks nicht auch schon OHNE PhysX-Karte? Zumindest die Modelle mit Sony-akku! :-) :-) :-)
 
@ DSchemhaus: Das kurbelt dann den Absatz noch weiter an :)
 
Mal von der Spielerei abgesehen: Es gibt zunehmend auch professionelle Software, die die PhysX für eigene Berechnungen nutzen kann, z.B. für Simulationen im CAD!
 
Von der Sache her ist's ja schon interessant. Nur ist es letztlich wirklich eine "Spielerei", die (bisher) noch nicht mal umfassend unterstützt wird und dafür soll man dann > EUR 100 ausgeben? Da hol ich mir dann doch lieber mehr RAM oder ne neuere Grafikkarte für.
 
@RalphS: Ja, und die Grafikkarte baust du dann in Dein Notebook ein.
 
Das diese Zusatzkarte in ein Notebook eingebaut wird ist für den Kunden ein Vorteil. Nachteilig wirkt sich dieser Verbau auf den Preis aus, der Kunde darf hierfür mehr bezahlen. Warum wählen Dell und Medion solch eine Tatik. Sollen Ihre Produkte künstlich verteuert werden, oder wird anderstwo kräftig gespart. Bei Mittelklasse PCs von Dell ist von einem Markenmainboard die Rede, öffnet man den PC ist ein zweitklassiges Board verbaut, was soll diese Mischkalkulation? Ich baue meine PCs selbst und könnte auf eine solche PhysX-Karte verzichten.
 
Frage: wofür ne Physik-Karte wenn es Mehrkernprozessoren gibt? Die sollen doch auch was zu tun haben. Die Karte ist Schwachsinn, die sollen lieber mal nen C2D ausnutzen, da idelt ja der 2-te Prozessor nach wie vor 90% der Zeit rum.
 
@buRn77: Wozu einen Grafikchip oder Soundchip, kann doch alles von den einzelnen Kernen berechnet werden. :-) Spezialisierte Prozessoren können effektiver ihre Aufgabe bewältigen als allgemeine Prozessoren und diese können dann für andere Aufgaben benutzt werden AI usw. .
 
@buRn77: Floerido hat recht. Die Physix Karten kennen einen eigenen Befehlssatz, über diesen die Spieleentwickler die Karte direkt ansteuern können. Vorallem sind die befehle auf Physische abläufe Optimiert. Sprich ich muss einem Objekt bloss zuweisen wie schwer, gross und aus welchem material es ist. Der Chip rechnet dann wie das objekt fällt und zerbricht. -ganz banal ausgedrückt-
 
Sicher. Noch ne Hardware, die unnötig Platz, Geld und Strom frisst. Ich bin für GPU-berechnete Physik. Oder wie oben gesagt, einfach den 2. Prozessorkern einspannen.
 
@Kirill: Und wie oben ebenfalls gesagt: Eine normale Cpu ist viel zu ineffizient für so spezielle Aufgaben - wodurch unnötig Strom und Geld vergeudet würde.
 
@Kirill: Das Problem bei der GPU-Variante: Es geht Dir Grafikleistung verloren! -> Also musst Du entweder eine ultra-leistungsfähige Grafikkarte haben, die es nicht weiter juckt, wenn 50% oder so an die Physikberechnung entfällt oder aber Du musst dann alles schön runterstelllen was an Details da ist, damit es physikalisch "glaubwürdig" simuliert wird!
 
Schön dass die Explosionen dann schöner wirken... aber wenn man nicht an der Spielidee was verbessert nutzt sich der Effekt extrem schnell ab. Nicht umsonst sind alte C64er Spiele immer noch gern gespielte Klassiker.
 
Also wenn es Dell rausbringt, wird es deren Marke Alienware wohl auch bald haben, neben den Dell XPS. Preislich wird es bestimmt leichte Auswirkungen haben, aber sie wollen bestimmt nichts künstlich verteuern wollen, weil man dadurch Verkäufe an den Mitbewerb verlieren könnte. Und außerdem soll das wie ich die News verstanden haben in High-End Notebooks std. mäßig verbaut werden, und die haben stattliche Preise, so ab 2.500 Euro. Da machen die paar Euros auch nicht mehr viel aus. Zusätzlich könnte sich sowas auch brauchbar auf mobilen Workstations von FSC, oder HP machen, die kosten gut und gerne 3000 - 6000 Euro, und diese werden meist für CAD anwendungen benutzt. Wenn es dann noch eine Zertifizierung seitens AUtodesk gibt, wäre das perfekt.
 
Achja erinnet sich wer an die Zukunftstechnologie Logitech iFeel MouseMan. Das projekt der vibriereden Mäuse ist ja eher untergegangen. Habe aber selten eine Maus gesehen die so positiv von ihren Nutzern bewertet wurde, anscheinend setzt man heute noch viel größere Qualitätsanforderungen, oder sie war wirklich das Maß aller DInge zur damaligen Zeit.
 
Für den Expresscard-Slot wärs besser gewesen...
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