eBayer klagt gegen "Verkaufsverbot" für Promo-CDs

Internet & Webdienste Die Musikindustrie versucht mit allerlei Mitteln gegen die angeblich illegale Verbreitung ihrer Erzeugnisse auf diversen Wegen vorzugehen. Nun hat man den Verkauf von Promo-CDs über eBay als neues "Problem" entdeckt. Universal Music, eine der ... mehr...

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he he he..
die sollten mal auf nen flohmarkt gehen.. die von universal..
wat meint ihr was die doa alles finden würden.. wen ich mir überlege wie oft ich mir promoplatten hole, die es so garnicht aufm markt gibt.. aber ich kauf se ja. und verkauf se net.. ich weiß net, ob man bei promoplatten son streß machen sollte.. ist doch PROMO :D
 
@dergünny: Panik! Ich werde schnell noch ein paar Tester bei Ebay ergattern, bevor die Parfümindustrie diese Geschichte aufgreift. *klick*
 
Wenn es um eigene Interessen geht, sind die Lobbyisten bei Lapalien dabei,
aber gegen richtige Verbrecher, die z.B. Finaltickets für die WM für 8000 € und mehr anboten, und das mehrfach, unternahm keiner was!
 
@rebastard: Doch! Nur leider nicht genug.
 
auf dem flohmarkt bekommste sogar dvds wo die filme noch im kino laufen :-)
 
@schniepel: Polenmarkt? :-)
 
@ hartex : nein in Berlin hatte selbst Transporter 1+2 als double Feature sogar als wende dvd in der hand gehabt da lief teil erst 14tage im kino und war mit sicherheit noch nicht als DVD freigegeben LOL
 
Ich kann mir schon vorstellen, warum die evtl den Verkauf von gebrauchten CDs gerne verboten haben möchten.

Nehmen wir mal an Person A kauf eine Original-CD, umgeht Kopierschutz und rippt das Zeugs als MP3 aufn Rechner, anschließend verkauft er das gebraucht für die Hälfte an Person B, der macht das gleiche usw. usf. Läuft darauf raus, dass Sie pro CD statt vielleicht 3 - 4 Kunden nur einen zahlenden haben.

Sieht man mal wieder diese bösen bösen Raubkopierer. Naja selber schuld, warum verkauf ich auch CDs für n Haufen Geld, wenns keiner zu dem Preis haben will. Wie schon viele kluge Köpfe angemerkt haben... Solange es etwas günstigeres oder kostenlos gibt, werden die Leute nicht das teure Produkt kaufen.

Geschweige dessen ist der Verlust der MI/FI n Witz gegenüber deren Einnahmen. So... jetzt dürfen die ganzen Community-Trolle, die im Auftrag der Industrie unterwegs sind meinen Beitrag gerne in der Luft zerreißen... Merke: Volks-Verdummung und Klagen lösen die Probleme ja anscheinend auch nicht! ^^
 
@turageo: Selbstverständlich darf jeder gebrauchte originale CDs verkaufen, Kopien davon jedoch nicht. Dieses grundsätzliche Recht darf nicht angetastet werden. Ausnahmen von dieser Regel müssen genau begründet werden: Entsteht durch den Verkauf von Promo-CDs der Musikindustrie ein Schaden? Ja, und zwar dann, wenn eine neue Musik über Radiostationen auf den Markt gebracht wird um den Verkauf dieser Musik anzuregen. Irgendwann ist jedoch die Promotion "erschöpft". Die Musik ist auf dem Markt und dann spricht auch nichts dagegen, daß originale Promotions CDs gebraucht wieder auf den Markt kommen. Das Recht des Urhebers auf "Kontrolle" seiner Produkte sehe ich hier als erschöpft an. Die genauen Einzelheiten werden jetzt die Gerichte in diesem Rechtsfall klären müssen. Ich besitze zum Beispiel eine Promo-DVD von Disney die damals nur an den Großhandel vertrieben wurde und nicht verkauft werden durfte. Sie stellte im Jahr 2000 die Disney-Zeichentrickklassiker auf den neuen Medium DVD der breiten Öffentlichkeit vor. Sie ist ein seltenes Sammerstück und Disney hat wirklich keinen Schaden davon wenn ich sie mir zuhause ansehe. Jetzt zu den CD-Kopien: Ich fertige mir nur selten MP3s für mein Handy an. Zuhause sind Kopien für mich dagegen völlig uninteressant, weil die Qualitätsverluste selbst bei 1:1 digitaler Kopie von Audio-CDs auf meiner High-End-Anlage erheblich sind. Das will keiner glauben, selbst die Herren vom Deutschen Phonoverband nicht (Ich hatte mit denen mal telefoniert). Aber es genügt ein Experiment bei einem guten High-End-Audiostudio: Originale klingen besser. Jetzt zu den "Kopien" der Medienindustrie: Wenn Künstler ein geistiges musikalisches Werk schaffen muß der Absatz von den damit möglichen Originalen bei den Künstlern und bei der Musikindustrie Gewinn erwirtschaften. Das ist völlig in Ordnung und muß daher auch rechtlich geschützt werden. Dann vergehen einige Jahre. Die Arbeit ist bezahlt. Und plötzlich will die Musikindustrie dieses Werk wieder mit Gewinn verkaufen, wo die geistige Arbeit bereits geleistet ist und von den Kunden bereits bezahlt wurde! Da sind höchstens die Produktions- und Promotionskosten incl. angemessenen Gewinn gerechtfertigt und rechtlich zu sichern. Die Musikindustrie muß nur noch Originale "kopieren". Das ist das Gegenstück zu den privaten Kopien, die beim Verkauf der originalen CDs in deren Wohnungen übrigbleiben. Und das ist der Ärger wo die Kunden sich heute aufregen, weil sie merken wie die Musikindustrie sie in die Rolle des ewigen "Musikschuldners" zwingen will. Und diese Situation eskaliert...
 
Leute, es geht hier nicht einfach nur um den Verkauf gebrauchter CDs, sondern um den Verkauf von PROMO-CDs. Das war und ist egal bei welchem Platten-Label (auch im Indie-Bereich) und auch schon lange vor E-Bay und dem Internet nie gerne gesehen (auch mit dem Label-Eigentums Zusatz). Schließlich bekommen die DJs und andere Abspieler (Radio) z.B. vor VÖ-Termin die Dinger zum Testen vor Publikum unentgeltlich zugeschickt. Da ist sämtliches Geschreibsel hier am Thema vorbei. Über die Musikindustrie an sich brauchen wir uns nicht unterhalten, als langjähriger DJ verstehe ich dieses hier aber ausnahmsweise mal. Zumal die ja eh mit den Promos vosichtiger geworden sind, weil die Dinger dann vorab ruckzuck im Netz landen. Das war früher anders, da wurde man fast zugeschüttet. War natürlich auch viel Mist dabei... Hier offenbart sich aber wieder ein allgemeines Winfuture-User-Problem. Da braucht es nur Stichworte wie 'Microsoft', 'Vista' oder eben 'Musikindustrie' und schon wird das eigentliche Thema gar nicht erst gelesen oder gar verstanden (hier z.B., worum es sich bei einer 'Promo' eigentlich handelt), sondern munter am Thema vorbei losgebasht.
 
@c242: Zumal auch linke bzw. sozialistische Tendenzen bei vielen Computerfreaks die sich online rumtreiben, zu verzeichnen sind. Speziell auf der unsäglichen Heisepage.
 
Der Unterschied ist, dass die Scheiben aun dem Flohmarkt schwarz gebrannt sind (= illegal), die Promo-Scheiben bei Ebay aber wohl echt sind. Die Frage, die das Gericht zu klären hat, ist, ob die echten (nicht kopierten) Promos verkauft werden dürfen.
 
verlest ihr euch auch andauernd "Verkaufsverbot für Pr0n-CDs" :D
 
@Datalohr: Kommt drauf an was man gerade im Kopf (und in der Hose:-) hat... DAS wäre ja mal was neues.
 
Paranoid
 
Das die Autoindustrie weiter angekurbelt wird bin ich dafür das alle Gebrauchten Autos eingestampft werden und jeder nur noch neue Autos kaufen darf :-)

Ist ja fast das gleiche Beispiel und wäre genauso lächerlich
 
Lol, einfach lächerlich, ich hoffe er kommt durch und kann diese "P....." mal auf mehrere Millionen verklagen. Wo kommen wir denn da hin? Ich als Eigentümer kann frei entscheiden, was ich mit diesem Medium mache...
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