Vista: Kernelschutz als ein Wettbewerbshindernis?

Windows Vista In der letzten Woche wurde ein kleines Programm namens "Atsiv" veröffentlicht, das für das Laden unsignierter Treiber mit der 64-Bit-Version von Windows Vista gedacht ist. Die Software selbst war von Microsoft zertifiziert worden und sollte den ... mehr...

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Ein Beispiel für die Unfähigkeit Kompromisse schliessen zu können?
 
@n00n: Ich sehe es als Vorteil an, nur zertifizierte Treiber im OS zu intergieren zu können. Deswegen denke ich, dass Microsoft da den richtigen Weg gegangen ist.
 
@Essbaumer: Welche Vorteile hat es denn Deiner Meinung nach?
 
@TiKu: Schutz, den man als Enduser gar nicht haben will.
 
@n00n: an Essbaumer !!!
Das erstaunt mich immer wieder wie einige Menschen blind und blauäugig sind. Stell Dir vor du krigst nur bei "einem" Bäcker Brot und der sagt Dir noch du bekommst nur diese sorte weil ich (Bäcker) finde es Scheckt gut. Monopol ist immer schlecht.
 
Sicherheitsgurte als Wettbewerbshindernis: Hersteller von Autoscheiben protestieren! - Airbags als Wettbewerbshindernis: Ärzte arbeitlos! - Intelligenz als Wettbewerbshindernis: Dumme Menschen fühlen sich ungerechtfertigt!
 
@Islander: LOL, aber irgendwie haste Recht!
 
@Islander: Dein Vergleich hinkt.
 
@NoMis: Dein Kommentar stinkt.
 
@Islander: Das Schiff ... geht unter!
 
@Islander: Mir gefällt dieser Vergleich.
 
@Islander: Der Vergleich ist irgendwie treffend.
 
Tja, anstatt rumzujammern sollten sie die Entwickler mal an die Arbeit machen und die Kritikpunkte fixen. Aber jammern is ja immer einfacher.
 
@DennisMoore: 100% Zustimmung, warum etwas zusammenbasteln, wenn man es gleich richtig machen kann. Da versuchten einige ein Hintertürchen zu nutzen um sich von der Pflicht zu entbinden!
 
@DennisMoore: Da hast du allerdings vollkommen recht.
 
... zertifizierte Treiber hin oder her - es muß auch wirklich flächendeckende Kontrollen geben! Denn es reicht nun einmal nicht, nur eine gewisse Summe an Microsoft zu überweisen - sonst hebt sich der angestrebte Vorteil von selbst wieder auf ...
 
@Thaquanwyn: Ganz so ist es nicht. Die Zertifizierung ist gratis, aber um die Zertifizierung zu bekommen muss man eine Software kaufen, die nicht allzuteuer ist, damit kann man dann so viele Treiber zertifizieren und vorher testen wie man will!
 
@Ruderix2007: Das wichtigste hast Du vergessen: Die Zertifizierung bekommen nur Firmen. OpenSource-Treiber werden damit ausgesperrt, auch wenn OpenSource-Treiber mitunter weniger Fehler aufweisen als kommerzielle Treiber.
 
@tiku:
siehe o5 re3
 
@TiKu: Falsch, es sei denn der Netzwerkkartentreiber von OpenVPN und der Treiber von TrueCrypt überlisten Vista 64. Ich denke aber eher das sie ganz einfach signiert wurden.
 
Einfach unglaublich wie man eine Sicherheitsvorrichtung so verdammen kann , ausserdem erfüllt es auch noch den Zweck das der Nutzer garnicht mit instabilen Treibern in Berührung kommt , hinterher meckert man sowieso wieder auf Microsoft wenn durch ungetestete Treiber Blue screens entstehen. Das wäre in etwa das gleiche als würde man darauf bestehen das Viagra-Spam einen Wettbewerb zu Original Tabletten dargestellt und das Verbieten von Viagra-Spam "aus wettbewerbsrechtlicher Sicht höchst fragwürdig wäre. "
 
@~LN~: Einfach unglaublich soviel Bullshit zu schreiben, wenn man absolut keine Ahnung hat...
 
@~LN~: "ausserdem erfüllt es auch noch den Zweck das der Nutzer garnicht mit instabilen Treibern in Berührung kommt" Du kannst darauf wetten, dass Firmen wie Terratec oder Hauppauge, deren Treiber mir als extrem schlecht in Erinnerung geblieben sind, eine Zertifizierung bekommen. OpenSource-Projekte wie btwincap werden dagegen von vornherein ausgeschlossen, obwohl btwincap bspw. sehr gut funktioniert (bedeutend besser als der Originaltreiber von Hauppauge).
 
Warum sollten "gute treiber" ausgesperrt werden ? Wann wurden denn jemals Opensource Hardware Treiber im Windows so richtig benötigt ?
 
@~LN~: "Warum sollten "gute treiber" ausgesperrt werden ?" Wenn sie OpenSource sind, werden sie durch den Umstand ausgesperrt, dass Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats ist, dass der Antragsteller ein kommerzielles Unternehmen ist. Okay, OpenSource-Treiber, hinter denen eine Firma steht, sind davon nicht betroffen, aber alle anderen.
"Wann wurden denn jemals Opensource Hardware Treiber im Windows so richtig benötigt ?" Die Herstellertreiber für meine TV-Karte waren unbrauchbar. Ich hatte damit Abstürze, schlechtes Bild, musste rebooten, damit nach dem Fernsehen der Sound wieder ging und ähnliches. Mit dem btwincap-Treiber lief die Karte absolut problemlos.
Außerdem halte ich es für eine Frechheit, bestimmten Arten von Treibern die Zertifizierung zu verweigern ohne dass die Gründe dafür auch nur ansatzweise irgendetwas mit der Qualität der Treiber zu tun hätten. Wenn die Zertifizierung wirklich zum Ziel hätte, die Qualität der Treiber zu erhöhen, würde man die Erteilung des Zertifikats ausschließlich vom Code abhängig machen und nicht in großem Umfang vom Entwicklungsmodell.
 
@Tiku, ~LN~: Die Zertifizierung ist nicht dazu da einen gewissen "Qualitätsstandard" sicherzustellen, sondern soll sicherstellen, dass der Treiber wirklich von der Stelle stammt, von der er vorgibt zu sein, und nicht von dritter Seite untergeschoben wird. Beispiel: Man kann sicher sein, dass ein Hauppauge - Treiber wirklich von Hauppauge stemmt, der ATI - oder Nvidia - Treiber wirklich von diesen Firmen. Ob der Treiber dann wirklich gut funktioniert, liegt immer in der Verantwortung des Herstellers.
 
@rallef: Das ist trotzdem kein Grund bestimmte Treiber von vornherein auszusperren.
 
Ähm, ich dachte es gibt die möglichkeit, beim starten von windows den F8 Screen aufzurufen, und die treiberzwangssignierung temporär für eine session auszuschalten, zum installieren unsignierter treiber.
Wenn ich mich nicht täusche ist das immernoch möglich, und somit stelle ich die daseinsberechtigung dieses tools doch sehr in frage.
 
@thevoodoo: Ja, die Möglichkeit gibt es. Sie ist allerdings nicht sonderlich praktikabel, da man nicht nur zur Installation des Treibers die Signierung abschalten muss, sondern *immer* wenn man den Treiber nutzen will. Man muss also praktisch bei jedem Start dran denken, die Signierung abzuschalten. Auf Dauer nervt das tierisch.
 
@thevoodoo: Hm da müsste man aber wirklich jedes mal mit F8 arbeiten weil installieren allein nützt gar nix. Der Spass wird nach jedem Neustart wieder abgeschaltet wenn man nicht wieder F8 nutzt.
Kann man nur umgehen wenn man die Treibersignierung dauerhaft abschaltet (z.B. per Kommandozeile).
Ein Risiko dabei ist z.B. das System abzuschießen, z.B einfach durch alte Starforce 3 Treiber.
 
@Rumpelkunz: "wenn man die Treibersignierung dauerhaft abschaltet (z.B. per Kommandozeile)" Wie geht das?
 
Viele scheinen nicht daran zu denken das der Atsiv-Treiber eine potentielle Sicherheitslücke darstellt und für Virenschreiber wie eine Einladung ist ihre Schadsoftware über den Atsiv-Treiber in den Kern zu laden , die Entscheidung von MS ist daher vollkommen nachvollziehbar. Wer dann mit Wettbewerb argumentiert ist das angesichts des Gefahrenpotentials blanker Hohn.
 
Das erstaunt mich immer wieder wie einige Menschen blind und blauäugig sind.
Stell Dir vor du krigst nur bei "einem" Bäcker Brot und der sagt Dir noch du bekommst nur diese sorte weil ich (Bäcker) finde es Scheckt gut. Monopol ist immer schlecht.
 
@alois: dein Vergleich hinkt, und zwar gewaltig... ein Bäcker verkauft nur Brot, dass er selber backt (daher auch der Name "Bäcker"). Übertragen auf die IT-Welt würde das bedeuten, dass MS nur Software aus dem eigenen Haus zulassen würde. Übertragen wir das System von MS aber mal auf die Bäckerzunft: Bäcker A darf seine Waren bei dem viel größeren Bäcker B verkaufen, sofern er eine einmalige Gebühr bezahlt. Bäcker A bekommt aber trotzdem den vollen Gewinn. Beschwert sich aber ein Kunde bei Bäcker B, das Brot von Bäcker A würde schlecht sein, nimmt Bäcker B das Brot sofort aus seinem Sortiment... also eigentlich ein tolles Konzept von MS, oder? Jeder darf prinzipiel rein, aber wer Ärger macht, fliegt raus
 
erst meckern alle MS macht nix für die sicherheit, jetzt tun sie was und wieder meckern die leute.

wenn das teil ne sicherheitslücke ist, dann macht das ding zu. wenn sich leute von MS bevormundet fühlen weil MS solche treiber ausschliesst:
holt euch linux (wobei da auch gewisse leute festlegen, welche treiber im kernelmode ausgeführt werden dürfen, ist also an sich keinen deut anders als bei MS). mir ist lieber der hersteller tut was für die sicherheit als mich auf schwachmatenprodukte wie norton verlassen zu müssen.
MS hat die sicherheitsregeln erstellt für vista, die entwickler kennen die und müssen denen zustimmen.
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