Microsoft testet Werbung in vorinstallierter Software

Microsoft Schon seit mehreren Jahren wird darüber spekuliert, ob Microsoft nicht einige seiner bisher kostenpflichtigen Programme künftig gratis anbieten wird. Mit Works 9.0 scheint nun ein erstes Produkt tatsächlich auch als werbefinanzierte Version zu ... mehr...

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Inzwischen versuchen sie ja schon vorinstallierte Systeme so zu verankern, dass man sie nicht deinstallieren oder ein anderes System installieren kann. Und das funktioniert sogar recht gut. Nur mit schwersten Mitteln war die versteckte Recoverypartition von der Platte zu kriegen. Wenn ich mir das jetzt noch mit Zwangswerbung vorstelle, nein Danke. Dann kaufe ich nicht bei diesem Anbieter! Egal wie gut das Gerät sein mag! Diese Geldgeier müssen mal wieder darauf hingewiesen werden dass der Kunde immer noch König ist.
 
Muss ich dir zustimmen, schlimm genug das heutzutage bei vielen Herstellern kein Installationsmedium mehr dabei ist und das System mit irgendwelcher AOL und Symantec Kacke bespielt ist, aber das wäre der Höhepunkt.
Kaufe mir deswegen auch keine Komplett PCs mehr.
 
@edewolf: Hab bei meiner Mutter in der Firma vor 2 Tagen nen Targa PC aufgebaut.
Wenn man den zuende inst wie er kommt und dann auf Programme klickt ist der Desktop erstmal voll. Da sind locker 20 Tools drauf die keine Sau braucht inkl nem Norton Firewall schrott ding.
Das schönste ist das net mal 1 CD bei ist.
Hab beim Support angerufen und gefragt was das soll da meinten die nur: Ich were schon wissen wo ich ne XP CD herbekomme und die Treiber findet man im Internet.
Das nenne ich super support :)
 
@deishatten: also mit Nlite hab ich bis jetzt aus jeder RecoveryCD/Partion ne Funktionsfähige version gebastelt bekommen, ganz legal Eigendlich ist ja nur der I386 Ordner bei XP entscheidend. In wie weit das aber bei Vista geändert wurde weiss ich natürlich nicht.

 
@edewolf: Versuche es doch das nächste Mal einfach mit "Knoppix". Funktioniert wunderbar...
 
@edewolf: Ist doch kein Problem Partitionen mit entsprechenden Tools zu löschen. Is wurscht ob es eine Recoverypartition ist oder nicht.
 
Und wenn man nicht online ist?
 
"so dass für den Käufer selbst keine Kosten entstanden, sondern nur für den Hersteller des jeweiligen Rechners." Ihr glaub doch nicht wirklich dass die Hersteller was gratis hergeben? Natürlich geht das auf die Kosten von den Käufern... wird einfach im Preis einberechnet
 
Works war schon immer ein unnützes Produkt und wird es auch weiterhin bleiben (ich könnte hier ein paar nette Anekdoten über den Import einer Works-Datenbank in MS Office erzählen...) Was spricht dagegen, PCs mit anständiger Software wie OpenOffice auszuliefern, da würden ebenfalls keine Kosten entstehen, und der Kunde hätte sogar noch was davon. Naja, mich störts nicht weiter: über die Phase, in der man Fertig-PCs kauft, bin ich schon lange hinweg.
 
@Ford Prefect: "Schon immer?" Works für DOS war Word für DOS um Längen voraus, was Bedienerfreundlichkeit und Nutzbarkeit angeht. ... Also Vorsicht mit so Wörtern wie "nie", "immer", ...
 
Patch rauf und weg sind die Banner :P
 
@armysalamy: Dann kann man sichs auch einfach im Esel oder sonstwo ziehen ...
 
Was ich mich frage: Wer will denn da werben? Irgendwann ist doch mal gut mit Werbeflut, und ob Works-Benutzer ne ansprechende Zielgruppe sind, vermag ich nicht zu sagen, ob des 100% richtigen ersten Satzes von Ford Prefect...
 
@rebastard: Zumal ja nicht mal Microsoft sagen kann, wie erfolgreich die eingeleiteten Werbemaßnahmen sind. Die Absatzzahlen werden nicht direkt mit der geschalteten Werbung verglichen. Das passiert nur, wenn dazu ein Auftrag vorliegt. Von 99% (wage Behauptung meinerseits) der Reklame kennt man die Wirkung nicht, weil diese nicht gemessen wird. Geschickt eingefädelt von der Werbeindustrie. Ich denke, wenn man das messen würde, blieben uns unzählige Werbemaßnahmen einfach erspart.....
 
Hallo!

Also die Works Suite ist eine gute Sache.
Die verkaufe ich den meisten Kunden weil die kein komplettes Office brauchen. Works Suite ist auch sehr günstig als OEM bei Kauf eines neuen PC's. Auch als normale Version immer noch günstiger wie eine einzelne Software die dabei ist. Word alleine würde schon sehr viel mehr kosten. Und das ist ja mit drin.

Was spricht gegen eine Werbefinanzierte Version von Works?
Ok, es kommt drauf an wie die Werbung platziert wird.
Wenn z.B. beim Start Werbung angezeigt wird und ich einfach auf weiter klicken muss wäre es doch OK. Stört doch nicht.
Wenn damit die Software kostenlos ist, ist es doch super!

Was mich stört ist das blöde Format.
Im Worksformat abgespeicherte Dateien kriegt man nicht in MS Office importiert. Auf die Worksversion kommts dann auch noch an.
Ich verstehe MS da nicht, das die nicht einfach im Office das Worksformat mit unterstützen. Es wäre überhaupt kein Nachteile, sonder hätte nur Vorteile!

Gruß
svenyeng
 
In meinem Bekanntenkreis bin ich derjenige der gekaufte vorinstallierte Computer für den Alltag funktionstüchtig konfiguriert. Meine Erfahrung kann ich kurz zusammenfassen:

1. Oft sind wichtige Grundlagen völlig falsch konfiguriert (Z.B. wurde die eingebaute Festplatte nicht partitioniert, Daten sind daher vom Betriebssystem nicht getrennt, Gefahr von Datenverlust, Sicherung vom System nicht optimal möglich)

2. Unsinnige Voreinstellungen (Vieles davon ist von Microsoft selbst verursacht, die Werbepartner erledigen den Rest...)

3. Unerwünsche Programme (Frißt unnötig Resourcen, Rechner ist unübersichtlich)

4. Oft ist eine Wiederherstellung nur über versteckte Bereiche der Festplatte möglich bzw. "exotische" Installationsmedien die zusätzlich Unsicherheiten erzeugen ob eine ordnungsgemäße Lizenz vorliegt bzw. die Lizenz auch wirklich korrekt installiert wurde.

5. Leider wird OEM-Software immer noch auf anderen Medien vom Hersteller ausgeliefert. Ein optischer Genuine Check ist daher nicht bei den Installationsmedien möglich.

Microsoft sollte unbedingt durchsetzen, daß Windows nicht mehr vorinstalliert verkauft werden kann! Eine Installation von Windows darf nicht mehr über Medien vom Hersteller erfolgen!

Ideal wären drei Installationsmedien:

1. Windows-Betriebssystem mit Recovery-Tools (Wird zuerst installiert).

2. Treiber (Wird nach der Installation in ein Laufwerk gelegt. Der Computer kann jetzt seine Hardware optimal installieren, hier können die Hersteller spezielle Profile für ihre Computer installieren z.B. besondere Tasten).

Es muß unbedingt eine funktionstüchtige und sinnvolle Installation für einen privaten Einzelplatz-PC herauskommen!

3. Software (Wird als drittes Medium in den Rechner eingelegt. Es erscheint ein Menü wo die gelieferte Free- und Shareware angezeigt wird. Hier können die Hersteller werben: Office 2007, Works, OpenOffice, Backuptools ggf. geeignete Profile Bürocomputer nur mit Freeware, Bürocomputer mit Programmen von Microsoft usw.)

Und jetzt will Microsoft ungefragt Programme wie Works vorinstallieren. Das macht uns Anwendern nur unnötige Arbeit. Wir möchten aussuchen was auf unsere Rechner kommt und nicht erst vor dem Gebrauch mühsam Programme deinstallieren. Es wäre besser Micrsoft würde Works ganz aus dem Programm nehmen. Es schafft nur unnötige Probleme und Komplizierungen bzgl. der Dateiformate und Schulung. Besser wäre eine günstige Lizenz für die Vollversion von Office 2007 Standard! Wer nach 30 Tagen nicht bezahlt kriegt Werbepapier von Microsoft in die normal.dot rein!
 
@leuchtmuschel: Eine getrennte Datenpartition hat gewiss einige Vorteile, aber so eine Konfiguration als "falsch" zu bezeichnen, ist auch nicht korrekt. Ordnung geht auch ohne getrennte Partition. Flexibler ist eine große Partition auf jeden Fall.
 
@Lofote: "Flexibler ist eine große Partition auf jeden Fall." ... Das möchte ich ganz stark anzweifeln. Du kannst deine Aussage sicherlich belegen. Da möchte ich in diesem Zusammenhang von dir wissen, wie du bei einer 250GB System-Partition ohne 2. Festplatte eine Systemsicherung machst? IMHO ist das ein RIESEN Fehler das System mit den Daten zu mischen. Wer Wert auf seine Daten und den schnellen Zugriff (in Problemfall) darauf haben will, der bezeichnet so eine Konfiguration als falsch.
 
Die Werbefunktion kann und wird von M$ unter Garantie als Spyware genutzt. Die so gewonnenen Daten können dann problemlos von US-amerikanischen Behörden wie FBI,... ausgewertet werden. Datenschutz ade!
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