Rechtstreit: Skype wegen GPL-Verletzung verurteilt

Wirtschaft & Firmen Das Landgericht München I hat vor kurzem den Anbieter der VoIP-Software Skype wegen der Verletzung der GPL verurteilt. Der Grund zur Klage war jedoch nicht die Software des Unternehmens, sondern das VoIP-Telefon SMCWSKP 100 von SMC, welches Skype ... mehr...

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omg, müssen sich die Leute denn wegen jedem sch***** gleich verklagen? Schon gar nicht wegen Open-Source-Produkten.
 
@unknowen: Hier war die Klage berechtigt, da Skype Linux benutzt ohne sich an die GPL zu halten. Entweder sie veröffentlichen den Code laut GPL oder sie benutzen die Software nicht.
 
@unknowen: Viele Meschen arbeiten hart an Open Source wieso soll Skype die arbeit viele für eigene nicht gewollte Zwecke verwenden.

mfg mike
 
Gerade hier macht das Sinn, den hier geht es nicht um Geldmacherei seitens des Klägers, sondern ums Prinzip. Wer Linux als Basis nutzen will, muss den Quelltext offen legen, ganz einfach. Immerhin macht das Unternehmen Geld mit einer freien Software, dann sollen die den Quellcode auch freilegen.
 
@unknowen: Ich find das absolut richtig, dass geklagt wurde. Stell dir vor, du programmierst was, womit du bezweckst, dass viele Menschen deine Software nutzen, weil sie damit zufrieden sind und nichts kostet. Sie sind dir dafür dankbar. Jetzt kommt jemand daher, der nimmt sich teile von deiner Software, verbaut diese in eigene Produkte, damit diese Produkte überhaupt funktionieren und will dann noch teuer Geld von den Käufern. Würdest du dir darin vorstellen, dass das Sinn macht? Ich denke nicht, denn hier wurde das Ursprüngliche Ziel verfehlt: Kostenlose Software für jedermann
 
@eXodus86: es geht hier nicht darum das smc mit linux geld gemacht hat, auch das erlaubt die gpl. du musst jedoch wenn du software die unter gpl lizenziert ist und du diese software (oder teile davon) weiterverkaufst sicherstellen das deine kunden den zugang zum quellcode der software haben.
 
Was ist eigentlich so wichitig daran, dass die Kunden Zugang zum Quellcode haben?

Ansonsten: Ich wollte hier mit meinem Beitrag keine große Diskusion Anfangen, sondern ich habe mich nur etwas überstürzt gefragt, weshalb man nur wegen dem nicht freistellen des Quellcodes verklagt wird.
 
Es ist wichtig weil es eine Vorraussetzung ist den Linux Quellcode zu nutzen. Wenn man den Quellcode nutzen möchte, dann muss man seinen Quellcode auch offenlegen.
 
@unknowen: Es ist steht so in der Lizenzvereinbarung des Entwicklers/Schöpfers des Programmcodes. Er nutze die GPL als Lizenzmethode und in ihr steht nun mal das der Quellcode, welcher vor her schon unter der GPL stand weiterhin unter der GPL stehen bleibt/muss. Das dir das wenig nützt ist nicht das Problem, eher das es vertraglich zwischen Entwickler/Schöpfer und demjenigen der den Quellcode weiter nutzt abgesichert wurde. Wenn SMC nicht mit der Lizenz einverstanden ist, sollen sie sie diese nicht nutzen.
 
@unknowen: Es ist wichtig, den Quelltext offenzulegen, da so eventuell vorhandene Änderungen im Quelltext, die eine Verbesserung bewirken, in das Projekt zurückfließen können und so die Entwicklung vorangetrieben wird. Der Sinn der GPL ist ja unter anderem, Freie Software zu verbreiten und zu verbessern und genau dies wird dadurch erreicht.
 
sowas hört man immer wieder gerne.. vorallem wenn sie dann noch einsichtig werden, wie linksys die mitlerweile ihre router mit freier firmware vertreiben *auf meinen wrt54gl stolz sei*
 
Und wie sieht die Strafe aus?
 
@ken guru: alle mitarbeiter schreiben den Quelltext bei 50000 Bedienungsanleitungen per hand rein *g*
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