Sun: Microsofts Drohungen sind 'Patent-Terrorismus'

Software Seit Microsoft vor einigen Monaten ein erstes Patentabkommen mit dem Linux-Distributor Novell getroffen hat, herrscht in der Open-Source-Szene Aufregung. Seitdem haben die Redmonder mehrfach behauptet, Linux und andere freie Softwareprodukte würden ... mehr...

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das trifft den nagel voll auf den kopf. endlich wird das ausgesprochen was viele denken.
 
Denke ich auch. Gut gesagt.
 
Was ist daran schlimm. Entweder wird Microsoft wegen Patent Verletzungen verklagt oder Microsoft verklagt Firmen die Ihre Patente verletzen.
 
@theonejr83: Ich glaube der letzte Absatz im Text sollte deine Frage beantworten...
 
@theonejr83: ganz einfach M$ müsste genau belegen gegen welches Patent z.b. im Linux kernel verstossen wird .. und genau diese Beweise sind sie bisher schuldig geblieben. Man erinnere sich nur an SCO die prozessieren auch fleissig ohne bisher richtige Beweise vorgelegt zu haben .. vor allem an den Bluff: man hat einen Koffer voll Beweise :D .. mit M$ ist es nichts anderes
 
@theonejr83: Patentverletztungen zu finden sollte theoretisch kein Problem sein, bei den ganzen Trivialpatenten die vergeben werden. Das ganze Patentsystem ist meiner Meinung nach ohnehin überholt.
 
@ balu2004: Da stimme ich dir zu 100% zu, umgekehrt hat es auch solche Behauptungen gegeben und einen Beweis wurde bisher auch nicht erbracht! Wenn MS ein Patent auf einer Entwicklung hat, dann müssen die anderen dies akzeptieren. Genau so sollte sich aber MS an die Patente von den Anderen halten. Patente kann man nicht einfach außer acht lassen und ignorieren, sonst würden niemand mehr Millionen in Entwicklungen stecken. Warum auch? Jeder könnte es einfach kopieren! Fazit beide Seiten sind mit Vorwürfen nicht sparsam, nur mit den Beweisen hapert es....
 
@valu2004: MS muß aber erst was beweisen wenn sie konkret Anklage erheben. DAs tun sie aber nicht, also beweisen sie auch nix. Das ist der Punkt. Das ist mit Abstand die cleverste Entscheidung die Microsoft in der letzten Zeit gefällt hat. Andere Firmen hätte vielleicht gleich geklagt, aber MS nicht. Die deuten erstmal nur was ganz schwammig an und tun weiter nix.
 
schön gesagt im Artikel! Und erhält meine Zustimmung! "Patent-Terrorismus" besteht aber nicht seit M$! OpenSource 4tw
 
Ein Patentsystem ist sehr wichtig, wenn man bedenkt, was wirklich wertige Entwicklungen kosten, bevor Sie wieder Geld einbringen. Das Problem sind wirklich die absolut banalen Dinge, die da patentiert werden, so wie "nomis" es schon gesagt hat. Aber so lange die Patentierungsverfahren gewinnbringend sind, werden die Ämter auch weiterhin sinnfreie Patente zusprechen, und die Entwickler müssen es dann ausbaden.
 
@Schließmuskel: Genau das wollte ich auch schreiben. Jetzt schließ ich mich einfach nur an und vergeb mal ein + :)
 
Abgesehen davon, dass ich _jeglichen_ Sinn von Software(!)-Patenten bezweifle, ist das Problem nicht nur der Trivialkram, sondern auch, dass die Patente fuer diese doch sehr schnelllebige Branche zu lange gueltig sind.
 
@DennisMoore: Du und deine Freunde, ihr werdet es wirklich NIE mehr raffen, oder? Softwarepatente schützen eben NICHT das, was harte, mühsame und mitunter verdammt teure Arbeit ist, nämlich die einwandfreie Umsetzung oder Implementierung, das macht das Urheberrecht (und das macht es verdammt gut). Was hier geschützt wird ist das, was einem durch großes Glück mehr oder weniger einfach zufliegt, nämlich die alleinige IDEE. Das ist auch jedem klar, der sich so einen Patentschrieb mal durchgelesen hat, die beschwören nämlich ständig irgendeine, mitunter vollkommen abstrakte, vollkommen vage Beschreibung irgendeiner Idee - von technischen, harten Fakten und Details keine Spur, deshalb sind Softwarepatente eine furchtbare Sache und nutzen niemandem, dem am Fortschritt gelegen ist sondern nur denen, die von Denkverboten für andere profitieren.
 
@ooohaaa: So ist es mit Sicherheit nicht wie du es darstellst. Um ein Patent zu beantragen braucht es mehr als nur ein Idee. Die Idee muss im Patentantrag genau beschrieben werden, wie detaillierter desto besser für den Antragsteller. Viele Patente besonders technischer Natur werden ja umgangen indem einige Veränderungen im Plagiat vorgenommen werden. Die Patente von MS sind sehr detailliert und gerade dieser Faktor macht es so schwer sie zu umgehen. Zum Ärger der anderen, von Denkverbot kann sicher auch nicht die Rede sein, ist halt nur Freiemarktwirtschaft.
 
@Helena: Bei allem Respekt, natürlich ist es so. Lies dir die Patente doch mal durch, es geht in der Regel um den Schutzanspruch auf "ein System/eine Methode zur [...]", allein diese unbestimme Formulierung schafft eine derartige Abstraktion, die ohne jedes Verhältnis ist. Es gibt keine harten technischen Fakten, wie auch, wie du selbst ja zugegeben hast geht es um eine IDEE, die geschützt wird, NICHT um eine Umsetzung, das macht das Urheberrecht. Vollkommen gleich wie detailliert du sie darstellst, so wie ihr es gern darstellt, als großartige, schützenswerte Leistung, so kann die Idee an sich einfach nicht schützenswert sein. Ich kann nur immer wieder sagen: Überlegt euch was passiert wäre, wenn es jemandem möglich gewesen wäre eine "durch Verbrennung angetrieben Maschine auf Rädern" zu patentieren, oder "ein System zur Ordnung von Daten durch maschinelle Widerholungen" oder ähnliches - natürlich sind KONKRETE Maschinen wie ein Ottomotor schützenswert, ebenso bestimmte, evtl. beosnders schnelle Algorithmen - aber doch nicht die eigentliche Idee so etwas überhaupt zu tun - genau diesem Wahnsinn öffnet ihr Tür und Tor. EDIT: Wenn du schon vollkommen unangemessenerweise von freier Marktwirtschaft fabulieren musst, nimm doch bitte zur Kenntnis: Wir haben sie offiziell nicht, selbst die, die sie angeblich gerne hätten, haben sie tatsächlich nicht, siehe beispielsweise Schutzzölle in den USA - aber das nur am Rande ...
 
@ooohaaa: Ich versuche dir meine Vorstellung zu veranschaulichen. Viele Erfinder (Entwickler) haben eine gute "Idee", aber nicht die Mittel es umzusetzen, dies kann an der Infrastruktur liegen, oder finanzieller Natur sein. Dadurch sehen sie sich gezwungen Partner zu suchen, um Partner zu finden, müssen sie ihre "Idee", oder nennen wir es Erfindung (egal, ob sie technisch, oder geistig ist) ihrem zukünftigen Partner erklären. Hätte der Erfinder kein Patent, könnte der potentielle Partner der die Mittel zur Umsetzung hat, die Erfindung einfach für sich beanspruchen. Jede Erfindung ist zuerst nur geistiger Natur und ich finde, dass jeder das Recht haben sollte sie auch zu schützen. Oft zumindest ist es auch so, dass man die Möglichkeit hat, so genannte Lizenzen zu kaufen, damit man mit dieser Idee arbeiten kann. Ich sehe darin auch keinen Unterschied zwischen einer technischen Erfindung, oder bei einer Software. Ich bin davon überzeugt, wenn man z.B. Software-Erfindungen als Allgemeingut einstufen würde, wäre dies für die Entwicklungen einen Rückschritt. Ein gutes Beispiel ist dafür VISTA. MS hätte unter solchen Umständen niemals 6 Milliarden in diese Entwicklung gesteckt (Bitte keine Beurteilung von VISTA abgeben, es ist nur ein Beispiel). Ich glaube das Patente für den Fortschritt sehr wichtig sind. Geld war und ist immer das beste Mittel um zu motivieren. Natürlich gibt es Idealisten, aber wenn sie nicht so selten wären, wären sie auch nichts besonderes und man würde sie auch nicht mehr Idealisten nennen.
 
@Helena: Niemand will Software als Allgemeingut deklarieren, das wäre absoluter Unsinn. Den CODE, den Microsoft in Vista verbaut hat und dessen Entwicklung 6 Milliarden gekostet hat, der gehört selbstvertsändlich ohne jede Einschränkung Microsoft - aber das heißt doch nicht, dass jetzt niemand mehr eine halbtransparente Taskleiste oder ein betriebssystem oder sonst was entwickeln darf. Hier ist der Unterschied zwischen dem patentieren einer ABSTRAKTEN IDEE und dem Schützen einer tatsächlichen Leistung. Wie du siehst wäre eine Entwicklung wie Vista natürlich du ein Urheberrecht geschützt, aber ein wirklich gutes Beispiel wäre auf http://gauss.ffii.org/PatentView/EP1343062 zu finden. Was los ist, wenn demnächst allgemeiner Unsinn ohne jeden technischen Bezug wie dieser schützenswert ist, kannst du dir wohl vorstellen, ...
 
@ ooohaaa: Dein Beispiel sehe ich auch zu abstrakt an und gebe dir in diesem Fall natürlich recht. Ich glaube aber, dass diese Verallgemeinerung dem Patentinhaber auch benachteiligen kann. Da ich mich aber nur am Rande mit Patentrechte auskenne, kann ich es nicht definitiv beurteilen. Ich verstehe aber, was du sagen willst.....
 
@ooohaaa: Ich glaube eher du wirst nie begreifen was ich meine wennich "Softwarepatente" befürworte und das obwohl ich es schon 1000 mal erklärt hab. Ich bin für den Patentschutz echter Ideen und neuer Entwicklungen wie z.B. neuer Algorithmen zur Audiokompression oder kryptografische Entwicklungen, nicht dafür eine hingekrickelte neue Mausform zu patentieren oder ein schattiertes Rechteckt was eine halbtransparente Taskleiste sein könnte. Das Patentrecht muß überarbeitet werden, gerade im Computerbereich. Abschaffen wäre falsch.
 
@DennisMoore: Nein, das Problem ist, dass nichtmal du deinen Standpunkt so ganz zu kennen scheinst, denn du wirfst auch hier schonwieder Patentschutz und Urheberrecht ineinander. IDEEN haben frei zu bleiben, aus Gründen, die ich oben erläutert hab - den von dir erwähnten Algorithmus muss man selbstverständlich schützen, was durch das Urheberrecht bereits passiert.
 
@ooohaaa: Hat echt keinen Zweck ... Nee, gar keinen. Ich hab kein Bock mehr auf soviel Starrsinn. Geh weg. Du weißt genau das das Urheberrecht die Implementation des Algos schützt und nicht den Algo selber. Somit schützt das Urheberrecht selbigen nicht. Und jetzt verschon mich bitte mit weiteren Reposts.
 
@DennisMoore: ja mein lieber Junge, du hast ja mal echt Nerven. Ausgerechnet du redest von Starrsinn? DU hast doch mit deinem Post, genauer mit "Ich bin für den Patentschutz echter Ideen und neuer Entwicklungen wie z.B. neuer Algorithmen zur Audiokompression oder [...]" wieder bewiesen, dass du nicht raffst, dass ein Patent NICHT einen exakten, formulierten Algorithmus schützt sondern DIE IDEE EINES ALGORITHMUS' ZUR AUDIOKOMPRESSION. Der fertige, entwickelte Algorithmus WIRD geschützt, und zwar ganz ohne Patente - nämlich durch das Urheberrecht. Übrigens wird natürlich nur die Implementierung geschützt, alles darüber hinaus wäre ja wieder die erwähnte Überbevorteilung durch Denkverbote, denn die schützenswerte Leistung ist es einen schnellen Algorithmus zu schreiben, NICHT auf die Idee zu kommen einen schnellen Algorithmus zu schreiben, was exakt das ist, was ein Patent in der jetzigen Form verbieten würde.
 
@ooohaaa: Richtig, die Implementierung wird durchs Urheberrecht geschützt und die Idee durch das Patent. Genaues gesagt schützt das Patent die "geistige Leistung" und die ist in jedem Fall schützenswert. Mit Denkverbot hat das nichts zu tun. Du kannst dir jederzeit einen anderen Weg ausdenken wie du zum gleichen oder besseren Ziel kommst ohne gegen das Patent oder die "Idee" eines anderen zu verstoßen. Und jetzt lass mich endlich in Ruhe, "lieber Junge".
 
So viel Wahrheit wird doch sicher wieder überhört! Dennoch super, das es mal gesagt wird!
 
Was kratzt das Microsoft. Ohne Innovationen können die auch sehr gut leben, wie man sieht.
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