RIAA: Maßnahmen gegen Filesharing unter Studenten

Internet & Webdienste Die amerikanische Musikindustrie geht erneut gegen illegale Musik-Downloads von Studenten vor. Die RIAA kündigte am gestrigen Montag an, dass insgesamt 408 Briefe an Studenten verschiedener Universitäten versendet worden, in denen man eine ... mehr...

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"wenn es doch viele legale und billige Möglichkeiten gibt, an aktuelle Musik zu gelangen." Hahaha, selten so gelacht!
 
@namX: Musste auch grad schlucken ^^
 
@namX: Natürlich gibt es Möglichkeiten, auch umsonst an die aktuellen Charts heran zu kommen, und zwar legal und in höchster Qualität !
Zum Rest ist nicht mehr viel zu sagen, es wurden schon immer Versuche von Seiten der MI unternommen, gezielt Studenten mit einer Millionenklage als ein Exempel zu statuieren.
Das Geld werden die aber sowieso nie sehe, denn da ist selten noch was zu holen.
 
"Außerdem stellt man die Frage, warum ein solch hohes Risiko eingegangen wird, wenn es doch viele legale und billige Möglichkeiten gibt, an aktuelle Musik zu gelangen." __> naja...ich würde mal sagen, dass viele Studenten nicht wirklich viel Geld zur Verfügung haben und trotzdem in den Genuss kommen wollen...naja...wer es sich nich leisten kann soll meiner Meinung danach auch darauf verzichten! Ich z.B. kauf mir nicht viel Musik...bin aber täglich in irgendwelchen Onlineradios!
 
@Ev!L: Mit deiner Aussage legitimierst du aber auch gleichzeitig den illegalen Download. "wer es sich nich leisten kann soll meiner Meinung danach auch darauf verzichten!" - Wenn die Studenten auf legale Musik verzichten machen die Unternehmen genauso viele Einnahmen wie bei einem illegalen Download durch diese Gruppe, nämlich 0,00$. Wobei der Schaden bei einem konsequenten Verzicht für die Musikindustrie wohl weitaus höher wäre, da der bekanntheitsgrad von Musikern nicht so schnell steigen würde, und sich im Endeffekt noch weniger Leute gewisse Stücke kaufen würden, weil sie noch nie davon gehört haben. Verlieren tut die Musikindustrie nach deiner Argumentation ja nichts durch diese illegalen Downloads. Ich wäre als Maßnahme gegen diese illegalen Downloads eher für Schüler, bzw. Studententarife, wie z.B. Flatrates für diese Gruppen. Aber das passt der Musikindustrie ja nicht in den Kram weil die größte Konsumentengruppe in dem Bereich nunmal junge Leute sind, denen es den letzten Cent abzujagen gilt. Und das preissenkungen durchaus einen sogenannten "Raubkopierer" überzeugen können habe ich selber erfahren. Ich kenne einige die sich z.B. Windows erst gekauft haben, als es die günstigen SB-Varianten für den Endkunden gab. Vorher konnten sie es sich nicht leisten, und haben lieber gesaugt. Wobei MS in dieser Hinsicht vorbildlich ist, da man MS-Produkte als Schüler bzw. Student teilweise fast 90% billiger bekommt. Daran sollte sich die Musikindustrie mal ein Beispiel nehmen.
 
@master_jazz: die Steigerung des Bekanntheitsgrades rechtfertigt trotzdem keine illegalen Downloads. Klar werden einige Raubkopierer später vll. sich ihre Musik legal erwerben, doch du siehst dass die die MI die Preise atm nicht runtersetzen will und man somit den illegalen Tausch fördert, da es eben zu teuer ist, und dieses Handeln hat man meiner Meinung nach zu unterlassen, kannst dir ja gerne mal ausrechnen, wieviele Raubkopierer sich später in ihrem Leben ihre komplette illegale Sammlung legalisieren werden...ein paar ganz wenige....wenn überhaupt. Somit ist der Verlust MEINER Meinung nach hiermit schlimmer...Bekanntheitsgrad hin oder her!
 
Ich halte zwar nichts von Filesharing, vor allem, wenn es um Musik geht, aber das ganze ist mMn ein Kampf, in dem am Ende keiner als Sieger hervorgeht
 
Sorry, aber langsam gehts mir einfach nur noch auf den Sack. Ich kanns nimmer hören.
 
Wenn sie doch nur endlich Pleite gehen würden damit etwas besseres nachkommt... aber das ist ja das schlimme, die verdienen immer noch Milliarden pro Jahr und meckern trotzdem.
 
@Islander: Dann mach doch endlich auch Label auf und werde Milliardär!
 
Fakt ist, daß seinerzeit schlichtweg eine neue Straftat "erfunden" wurde. Abgeschrieben und kopiert wurde immer und zu allen Zeiten, selbst auf Flohmärkten konnte man öffentlich und nicht etwa unter der Theke selbstkopierte Musik kaufen. Und keinen hat es gestört und die Musik- und Filmindustrie haben auch seinerzeit sicher keine schlechten Umsätze gemacht.
Dem Bürger bleibt nur die Möglichkeit, derartige Gesetze, die wir offensichtlich nur einer Raffzahn-Lobby zu verdanken haben, schlicht und ergreifend zu ignorieren. Wenn alle, die seinerzeit Musik-Cassetten und Videotapes kopiert haben, das machen würden, würde solcherlei Gesetze wegen Überlastung der Ermittlungsbehörden, der Gerichte und nicht ausreichender Plätze in den JVAs ziemlich schnell wieder in der Versenkung verschwinden. Sowas kann man dann auch zivilen Ungehorsam nennen. Oder sollen wir warten, bis wir irgendwann auch keinen Apfelkern mehr in die Erde stecken dürfen, weil eine Lobby von findigen Agrarökonomen darin auch eine unerlaubte Vervielfältigung eines nur zum einmaligen Verzehr bestimmten Produkts zu erkennen glaubt? Wehret den Anfängen ...
 
@pbird: Das Problem ist, dass früher das Kopieren von Medien immer mit Qualitätsverlusten behaftet war. Heutzutage kann man, zumindest bei Musik, auch von der Kopie der Kopie der Kopie der Kopie des Originals :-) noch von verlustfrei sprechen.
 
Ich will gar nicht wissen, wie viele Studenten da ungerechtfertigte Abmahnungen erhalten haben, weil andere Leute über Ihre Accounts gesurft haben... Die Regierung sollte da wirklich mal eingreifen!! Das ganze ist Rechtsmissbrauch pur!
 
@Jens Groß: wenn man das Passwort seines eigenen Accounts weitergibt ist man selbst schuld...
 
tja so ist das leider. aber mal in ernst das saugen von musik und filmen ist nen 'verbrechen'. denn wenn jemand in den laden geht und sich ne cd in die tasche steckt hat er auch geklaut. klar hat man in diesem fall einen materiellen schaden weil die cd weg ist. allerdings finde ich die argumentation der leutchen fürn ar*** das die tracks einfach zu teuer wären. wenn mir die cd zu teuer ist kann ich auch nicht einfach das bezahlen was ich für angemessen halte und sie mitnehmen. denn eins sollte klar sein musik ist nicht lebensnotwendig wie wat zum essen. von daher wenn keine kohle dann kein kaufen und aus die laube.
 
@florianwe23: Du kannst gut logisch argumentieren ... leider völlig an der Realität vorbei. Versuch mal die Stichworte "sozialer Druck" (das ganze Umfeld eines Menschen hat etwas, er selber nicht) und die "Einfachheit der Möglichkeiten" (alle Autofahrer lassen ihre Autos offen und die Schlüssel stecken und jemand muss furchtbar dringend irgendwo hin) mit einzubeziehen. Oder orientiere dich einfach an pbird's Post.
 
@florianwe23: im prinzip schon richtig aber es ist ja nun nicht so, kein saugen mit keine unterhaltung gleichzusetzen wäre. weiterhin ist es sicher auch richtig das z.b. cds warscheinlich wirklich relativ teuer sind für jemanden der mau auf der tasche ist. aber wie will man es lösen? studenteversionen? micrsoft z.b. macht das auch nicht weil sie nette leute sind sondern weil man die potentiellen führungskräfte von morgen schon mal an die eigene software gewöhnen möchte. bei muke und filmen hat das wohl eher keinen sinn. weiterhin bin ich auch der meinung das man jemanden der musik saugt nicht in den knast sperren darf. deswegen auch 'verbrechen'. allerdings sollte man schon bestraft werden (geldstrafe) wenn man erwischt wird. ausserdem sind kopien für den privaten gebrauch auch so eine grauzone. kassetten die auf flohmörkten verkauft wurden aber schon nicht mehr.
 
@florianwe23: Dieses ganze Kriminalisieren hat doch nichts mehr mit Richtig und Falsch, Gut und Schlecht zu tun sondern zielt einzig darauf ab, Geld zu erwirtschaften. Folglich sind alle moralischen Einwände bedeutungslos. Dummerweise wollen die Herrschaften nicht sehen, dass sie sich damit auf lange Sicht ins eigene Knie schießen. Denn die Kunden werden sauer und einige (vielleicht sogar viele) merken sich das Benehmen der Musik- und Filmindustrie (ich auf jeden Fall). Wesentlich vernünftiger wäre es, das ganze aus der Perspektive einer sozialen Marktwirtschaft zu sehen: Die Reichen zahlen mehr, die Armen weniger. Klar kann man das nicht so formulieren. Aber mal ehrlich, wenn man gut verdient jucken einen die Preise nicht wirklich. Aber Studenten, Menschen mit geringem Einkommen oder gar Soziahilfeempfänger können es sich nicht leisten (ich kenne beide Seiten aus eigener Erfahrung). Gleichzeitig werden sie Tag für Tag mit Werbung bombadiert, was man nicht alles haben muss zum Glücklichsein etc. Es liegt hier in der Natur aller Lebewesen 1. das Beste daraus zu machen und 2. den Weg des geringsten Widerstandes zu gehn. Folglich werden die Möglichkeiten wahrgenommen wenn sie sich bieten. Das ganze Kriminalisieren ist letztlich ein weiterer Schritt, die Kluft zwischen Arm und Reich weiter zu verdeutlichen ... ein besorgniserregender Trend seit vielen Jahren. Mal gucken wie lange das noch gut geht ...
 
Ich finde es schon bedenklich, dass ständig die Gesetzte neu angepasst werden, um den Forderungen der Industrie nachzukommen.
Es ist ja (noch) legal mp3 aus Internetradio aufzuzeichen. Nun gibt es da ja mächtige Programme, die einen hier gut unterstützen. Ich bin bisher sehr zufrieden. Da kommt legal eine ganz schöne Sammlung zusammen und bei über 1000 Internetsendern sollte "fast" alles auffindbar sein. Auch die Industrie sollte zufrieden sein. Wir als Kunden zahlen GEZ und die Sender zahlen GEMA.
Das reicht der Industrie aber nicht! Es werden nun anstrengungen unternommen auch das bisher legale Aufzeichnen zu kriminalisieren. Wenn dem nachgegeben wird ist das wirklich sehr bedenklich.
 
"Außerdem stellt man die Frage, warum ein solch hohes Risiko eingegangen wird" - ein SOLCH HOHES RISIKO? Häää?? Da werden bestimmt noch nicht mal 1 Promille der Leute "erwischt", und das nennen sie "hohes Risiko"?
 
Tja, Studenten sind nun mal arme Schlucker (Studentengebühren, Wohnung, ...) und dann soll man auch noch für "Musik" zahlen, nein danke :-)
 
lol, die musiclobby schreckt mal wieder ihre späteren potentiellen kunden ab. die kriegen den hals nicht voll. hoffentlich ersticken die dran.
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