Linux-Entwickler wollen Desktop ins Web auslagern

Linux Während man bei Microsoft weiter an seinen Online-Diensten der Windows Live Reihe und deren Integration in Windows selbst werkelt, ist die Idee, Teile des Desktops ins Web zu verlegen, auch in der Linux-Welt bereits auf offene Ohren gestoßen. mehr...

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Generell hab ich nichts dagegen, mehr ins Web zu verlagern. Aber wenn man mal aus irgendeinem Grund offline ist, wird man dann nichts mehr machen können. Wenn der Trend so weitergeht......
 
GNOME hat mit Linux eigentlich nichts zu tun.
 
@bolg: Mehr mit Gameboy, wa ?
 
@bolg: Biene Maya hat eigentlich nichts mit Bruce Willies zu tun. Oder doch ?
 
@Trolle: bolg hat schon nicht ganz unrecht.
 
Man koennte genauso gut schreiben: Firefox-Entwickler wollen Desktop ins Web auslagern. Genau der gleiche Unsinn. GNOME hat mit Linux nichts zu tun und laeuft auch auf anderen Plattformen. Genau wie der Firefox.
 
@bolg: Genau das gleiche habe ich beim Lesen der Überschrift auch gedacht...
 
@bolg: ...das ist in diesem Fall Ansichtssache: Da es hier vermutlich darum geht, dass die Inhalte des home-verzeichnisses, die für die personalisierung des Desktops und der Programme verantwortlich sind ins Web ausgelagert werden kann man sehr wohl von "Linux" sprechen... der Desktop Gnome würde hier wohl primär dafür sorgen, dass die Online-Inhalte auch entsprechend integriert werden... unter Verwendung von Linux...
 
Geben wir ihm die Möglichkeit wenigstens einmal sachlich zu argumentieren, sonst kommt er nur mit unsachlichen Getöse daher wenn es um etwas geht von dem er nichts versteht.
 
Selbst wenn es um das gesamte home gehen sollte, hat es mit Linux gar nichts zu tun. Jedes unixoide System hat das. Aber darum ging es mir auch gar nicht direkt, sondern um die Formulierung 'Linux-Entwickler', die schlicht falsch ist.
 
@:: bolg hat völlig Recht. Diese Überschrift ist schlecht gewählt. Als Linux wird nur das Betriebssystem an sich verstanden. Wenn man so will der Kernel. Und GNOME ist schlicht und ergreifend eine GUI für den X Server. Dieser läuft nicht nur auf einem Linux Kernel! Wenn, sagen wir mal, Symantec irgendein Tool schreibt, wird hier ja auch nicht mit dem Titel "Windows-Entwickler bla ..." berichtet.
 
und eben in dieser offenheit liegen meine befürchtungen, dass das system anfällig wird für angriffe von außen.
 
@LoD14: meiner meinung nach dürfte es nicht anfälliger sein als closedsource-produkte wie z.b. das von microsoft. jeder kann den quellcode sehen, so kann auch jeder mögliche sicherheitslücken melden bzw. schließen. ich selbst bleib da lieber bei meinem offline-desktop. wenn ich was zu tun habe, dann hab ich meinen pc....aber das schöne an linux ist ja dass man wählen kann was und wie man will...
 
@LoD14: Deshalb habe ich auch alle Apache usw mitlerweile übernommen ;)
 
Erstmal zu LoD14: Denke nicht, dass Linux weniger schwachstellen hat als Windows, leider spricht kaum jemand drüber.

Ich denke, das des wohl auch nur den SOHO-Bereich abdecken wird, in Großunternehmen sieht es da wohl etwas anders aus (Serverseitig gespeicherte Profile????). :)
 
@Decay: Natürlich hat Linux auch Schwachstellen, nur sind sie in der Regel schwerer auszunutzen und werden schneller beseitigt.
 
Hurraaa! Jaaaa! Alles kommt irgendwann mal wieder. Schlaghosen, Schuhe mit dicken Sohlen, Gürtel mit Löwenköpfen, irgendwann auch mal wieder Raider, und nun halt das gute alte Terminal.
 
Hat der kleine Ken seine Tabletten heute nicht genommen ?
schnell nachhohlen bevor es die Mutti merkt!

back2News, da bin ich mal auf die ersten BetaVersionen gespannt :)
 
@zenga: [ ] Ich besitze Weitsicht.
 
Die Möglichkeiten, die sich da bieten sind natürlich gewaltig, aber mir persönlich ist die Abhängigkeit vom Web jetzt eigentlich schon zu groß. Viel schlimmer ist aber, daß man eine immer größere Angriffsfläche, und vor allem mehr Zeit für Angriffe bietet.
 
lol...Wenn MS sowas vorschlagen würde, dann würden jetzt alle nen Riesen aufstand machen, was MS denn noch alles ausspionieren wollen...Datenschutz? usw. usf. - aber weil sowas aus der Richtung Linux/GNOME kommt ist das plötzlich ne total tolle Sache...das verstehe wer will :|
 
@voodoopuppe: Das ist halt der Unterschied zwischen Open und Closed-Source Projekten. Bei OS kann man überprüfen was das Programm macht, bzw. Fachmänner würden schon dadrauf hinweisen wenn ins System illegale Operationen implementiert wurden, bei CS kann man sich nie so sicher sein.
 
@floerido: Achso...und du meinst also, derjenige, der die Server stellt kann nicht die Daten darauf auslesen? Ziemlich Blauäugig ...
 
@voodoopuppe: Sicherlich werden diese Daten verschlüsselt gespeichert und erst an deinem Rechner entschlüsselt. Da es aber ein offenes Projekt ist kannst du sicherlich auch selber deinen Server starten, auf den nur du bzw. deine eigene Firma Zugriff hat, bei einem Closed-Source Anbieter könntest du aber nicht sicher sein ob er sich nicht doch eine Hintertür offen lässt.
 
"...bei einem Closed-Source Anbieter könntest du aber nicht sicher sein ob er sich nicht doch eine Hintertür offen lässt..." na und? kannst du dir beim Autofahren sicher sein das dir nicht irgend ein besoffener Depp reinknallt? Oder das BMW scheiße gebaut hat und dir auf einmal die Räder davon kullern? Ich verstehe nicht warum sich keine Sau um den alltäglichen Mist Gedanken macht aber sobald es sich um den PC bzw. Internet handelt alle die "Sicherheits-Apostel" spielen müssen.
 
@floerido: Und was zur Hölle soll die Inhaber der Server daran hindern die Daten vom Server selbst zu entschlüsseln? Meinste nur weil du deine Daten mit nem Passwort schützt sind sie nicht mehr zu entschlüsseln? Oh man... Wie würdest du denn den Verschlüsselungsalgorithmus einprogrammieren, sodass NIEMAND anderes DEINE Daten entschlüsseln kann? Irgendwo muss der Korrekte Schlüssel nunmal im KLARTEXT gespeichert sein (ohne passenden Schlüssel liese er sich sonst nicht entschlüsseln). Außer man lässt bei jedem Login den privaten Schlüssel abfragen - aber wenn man sich vertippt kommt sonst nur Mist raus ... ob das so funktioniert?
 
@voodoopuppe: Das ist nicht ganz korrekt. Das Passwort muss nicht im Klartext gespeichert werden. Es muss nur mit dem selben Verschlüsselungsalgorytmus verschlüsselt werden bevor es verglichen wird. Das ist die algemein gängige Vorgehensweise. Und dann kommt es auf die Art der Verschlüsselung an wie sicher es ist und nicht, wie es früher war, wo das Passwort gespeichert ist und wieviele hürden man überwinden muss um es zu bekommen.
 
@voodoopuppe: Im Grunde genommen hast du schon Recht , die Gegner der Kaufsoftware drehen sich die Wahrheit meist nur zurecht und für die sind die anderen immer die bösartigen Spione obwohl das sicher nicht stimmt, das Bild wird sich einfach zurecht gebogen.
 
Man kann Daten durchaus so speichern, dass sie nur von Befugten gelesen werden koennen. Der Ort ist dabei doch irrelevant. Je nachdem wo die eigentliche Verschluesselung stattfindet, muss nur gewaehrleistet sein, dass da kein Unfug betrieben wird. Das kann man bei Closed Source allerdings nur schwer nachpruefen. Hoechstwahrscheinlich findet die Verschluesselung aber sowieso auf dem Client statt. @LN: Hast du es immer noch nicht verstanden? Freie Software != Nicht-Kaufsoftware.
 
@Tomarr: Und was passiert dann? Dann ist eben das Passwort verschlüsselt in der DB gespeichert - und ?! Um den Inhalt auslesen zu können muss man ihn entweder trotzdem im KLARTEXT in der Datenbank lassen, oder ihn so verschlüsseln, dass er wieder entschlüsselbar ist ... und wenn (z.B. wie bei RSA) weis, mit welchem Schlüssel verschlüsselt wurde, dann kann man sich auch einen Schlüssel zum entschlüsseln daraus entwickeln ... (Algebra lässt grüßen)
 
@voodoopuppe: Nee nee, so ist das nicht. Das Passwort muss nirgendwo gespeichert werden. Verschlüsselte Daten lassen sich einfach nur mit dem richtigen Key/Passwort entschlüsseln. Da wird nicht vorher überprüft, ob jemand das Passwort richtig eingegeben. Wenn es richtig ist, wird es zu einem Teil der "Entschlüsselungsformel" und Deine Daten kommen am Ende wieder heraus, ansonsten gibts Quark. Und was Du vorher mit dem Key machst kannst Du Dir dann überlegen... aufschreiben/merken/auf USB Stick, was auch immer.
 
@voodoopuppe: Du hast leider nicht so recht verstanden, wie Verschlüsselung heutzutage bewerkstelligt wird. Wenn du dich z.B. in einem gängigen Forum anmeldest, steht nirgens auf dem server oder sonstwo dein passwort im klartext. lies mal über hash-verfahren ...
 
Ist eyeOS nicht schon sowas ähnliches das an Linux angelehnt ist?

http://de.wikipedia.org/wiki/EyeOS
 
"als weitere Option böte sich an, auf mehreren Endgeräten mit dem gleichen Desktop zu arbeiten", äh, schon mal von Terminals gehört?
 
Die Entwicklung gefällt mir gar nicht. Für mich die ersten Anzeichen, den Anwender langfristig vom I-Net Abhängig zu machen und alles über das Netz zur Verfügung zu stellen (ähnlich wie bei "Thin Clients"). Ich mochte selbst über meine Daten und Anwendungen bestimmen, und möglichst selbst Kontrolle darüber haben.
 
@LUZIFER: Die eigentliche Nachricht wurde bei bei WF völlig verzerrt wiedergegeben. Es klingt so als würden Teile des Desktops irgendwie im Internet laufen. Das ist aber nicht so, in Wirklichkeit geht es nur darum, das man _optional_ - wenn man es will - seine Desktop-Einstellungen (Bookmarks, Desktopeinstellungen, Anordnung der Fenster etc.) zusätzlich zur lokalen Speicherung _auch_ im Internet auf einem Server abspeichern kann, so dass man von einem anderen PC aus seine ganzen Desktopeinstellungen zur Verfügung hat.
 
@LUZIFER: Das seh ich auch so
 
@LUZIFER: Also imho sind Thin-Clients doch was vollkommen anderes...wir haben solche Dinger in der FH ("Sun-Ray" oder wie die sich schimpfen) - die beziehen alle ihren Festplattenspeicher, CPU und RAM von nem großen Server (ich glaube zumindest, dass das so ist) und der befindet sich im LOKALEN Netzwerk. Imho sind die DInger eh Mist - wenn alle der ich glaub 20-25 Clients besetzt ist dann lahmt der ganze mist schon tierisch - trotz mehrer CPUs, sowie ich glaube 32 GB RAM oder so.
 
@voodoopuppe: Thin-Clients sind heute (!) noch etwas anderes, stimmt. Wenn aber die die Entwicklung bei Internet-Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der Server so weiter geht, wird die Industrie sicher Rechenleistung, Applikationen und Speicherplatz online "On Demand" zu Verfügung stellen. Bleibt nur zu hoffen, dass User solche Angebote kritisch betrachten. Mein Geschmack ist es jedenfalls nicht.
 
@LUZIFER: An sich sind die Dinger ja nicht schlecht - machen keinen Krach (da keine rotierenden Teile wie große Lüfter, Festplatten, CPU-Lüfter, ...) - aber wenn der Server mal weg ist geht eben absolut NICHTS mehr.
 
@LUZIFER: Wenn Du Windows benutzt, wiedersprichst du dir selbst.
 
@Voodoopuppe: erklär mir mal wie ein thin_client die cpu vom server beziehen soll?? die absicht hinter den thin_clients ist, dass am arbeitsplatz möglichst keine mechanischen teile verbaut sind, deshalb besteht ein thin_client nur aus board, cpu, ram und nem flash-speicher, vom dem er das OS bootet. die anwendungen startet er dann auf dem terminal-server und speichert auch dort alle daten. hintergrund ist ganz einfach, dass man die wartungskosten so gering wie möglich halten will, indem man alle komponenten, die spontan mal die mücke machen könnten, wie beispielsweise die festplatte, zentral verwalten und im schlimmsten fall dann reparieren/tauschen kann.
 
Xmanager 2 ^^ arbeite zufällig beim deutschen distributor :D funzt auch wunderbar mit ner ssh verbindung :)
 
Also wo ich mir sorgen mache ist der entstehende Traffic! Das muss ja irgendwie finanziert werden. Und er will schon einen mit Werbung geplasterten Desktop?
Ich würde mal sagen das lässt sich nur dadurch lösen, dass man ne Art .ini aufm Server ablegt, der jede noch so kleine Einstellung beinhaltet.
 
Das ist doch ziemlicher Blödsinn, finde ich. In Unternehmen ist sowas üblich - allerdings werden die Daten nicht im Internet gespeichert (wozu auch?), sondern die Benutzerprofile landen auf Servern. Man kann dann mehrere Rechner nacheinander verwenden - überall hat man seine Einstellungen. Für Hobby-Nutzer mit zwei oder drei Rechnern wäre es besser, wenn man die Profile auf USB-Sticks speichern könnte.
 
@Alter Sack: Auf USB-Sticks geht ja jetzt auch schon - außerdem, wer sagt denn das dieser Server, auf dem man die Desktopeinstellungen speichert unbedingt im Internet liegen muss? Innerhalb eines LANs würde das doch auch Sinn machen.
 
@Alter Sack: Wo wir schon beim Speichern auf USB-Sticks sind (ist zwar o.T., aber da wäre ich eh nicht der erste, der o.T. schreibt). Fände es eine wirkliche Innovation, wenn man gerade im Homebereich die Möglichkeit hätte, bei mehreren Systemen die Windows-Lizenz auf einen USB-Stick oder von mir aus auch auf einen Dongle zu packen, sodass eine Lizenz auf mehreren Systemen legal nutzbar wird. Bevor jetzt jemand sagt, das ist Unsinn, möchte ich anmerken, dass gerade im Homebereich selten mehr als 1 Rechner zur gleichen Zeit verwendet wird und dieses Lizenzmanagement schon so ähnlich bei diverser anderer Software zum EInsatz kommt. - Warum also nicht auch bei Windows? Vorteil für den Homeuser wäre, dass er nur noch eine Lizenz kaufen muss und diese dann mit Hilfe des Sticks/Dongles von einem Rechner zum anderen transportieren kann und der ewige Aktivierungshype ein für alle Mal erledigt ist, denn die Aktivierung ist ja auf dem Stick. Vorteil MS: Weniger Raubkopien, da ohne USB-Lizenz bzw. Dongle Software nicht oder nur sehr eingeschränkt nutzbar. :D
 
@ffx: Und was passiert dann mit Sachen wie MSDNAA u.ä.? Wenn man die Software bekommen kann um sie auf USB-Sticks spielen zu können, dann kann man diese Software auch knacken - also imho Schwachsinn, trotzdem nette Idee
 
eyeOS sag ich da nur :)
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