Kartellvorwurf: Soldat verklagt US-Musikverband RIAA

Internet & Webdienste Seit Jahren versucht die Musikindustrie mit rechtlichen Mitteln gegen die Verbreitung ihrer Produkte über illegale Quellen im Internet vorzugehen. Unter anderem wurden bereits zehntausende US-Bürger verklagt, weil sie angeblich urheberrechtlich ... mehr...

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Tja, also wenn das sein privater Rechner gewesen ist, dann ist das für ihn schon irgendwie dumm. Auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass er das Tool unwissentlich hat laufen lassen - und auch noch über Monate hinweg, damit wird er nicht durchkommen, auch wenn ich es der RIAA mal gönnen würde, aber gegen die kommt man doch eh nicht an, Lobbyarbeit ftw.
 
@specht2000: Es gibt auch sowas wie eine Benutzerverwaltung! Die Kollegen haben sich an ihrem Benutzerkonto angemeldet und dort die Software installiert und gestartet. Wenn der Beklagte seinen Rechner nicht durchsucht, wird er Kazaa eben nicht finden. :-) Und letztendlich hat er es wohl zufällig gefunden und dann deinstalliert. Was ist daran so abwegig?
 
@specht2000: "dumm gelaufen", muss ich mal zustimmen, darum installiert man sein OS auch alle 2 Monate neu (dann haben Trojaner, Gastuser und andere "Schädlinge" meist keine Chance mehr). Des weitreren sperrt man die Accounts und richtet höchstens einen Gastaccount ein auf einem Rechner wo auch andere ran können. Des weiteren ... bei einem neuen Notebook schon mal unten in die Leste geschaut? 10 Icons von denen der Kunde nicht eines von den anderen unterscheiden kann ist nichts neues.
 
@bob-hawk: Also wenn du so viel Zeit und auch immer die Lust hast, dein System alle 2 Monate aufzusetzen, dann ist das ja schön für dich. Aber produktiv ist das nicht und ich zumindest habe die Zeit und auch die Lust nicht. Ist auch nicht der Sinn eines BSs. Und wenn ein PC von mehreren Leuten genutzt wird, dann ist das schon gar nicht mehr ohne weiteres möglich. Der Aufwand ist einfach zu groß.
 
bob-hawk: haha n00b!
 
Ich sage eher, hoffentlich kommt er durch!
 
Unwissenheit schützt nunmal nicht vor Strafe, und da die geladenen Dateien über Kazaa frei gegeben waren, kann man nicht von Verletzung der Privatsphere sprechen. Und der Zusammenschluß von Gleichgesinnten zu einem gemeinsamen Zweck ist auch nicht als Kartell einstufbar! Sie stehen was ihre Produkte angeht weiterhin im Konkurrenzkampf, nur gegen das Filesharing gehen Sie gemeinsam vor!
 
@J-M-L: Das stimmt nicht ganz. Handlungen aus einem Strafbaren Akt unter nutzung deiner Organe in Unwissenheit, führt keine Strafe für dich nach sich. Das andere Problem wird sein, bei wem die Beweislast liegt. Pauschal würde ich sagen, wenn er behauptet davon nichts gewusst zu haben muss man ihm das Wissen um diesen Umstand nachweisen.
 
@ morpheus00de: Tut mir Leid, aber da irrst du dich ein wenig, jeder ist für seinen Besitz, d.h. PC, Anschluß usw. selbst verantwortlich und muß dafür gerade stehen! Nur bei schwerer arglistiger Täuschung wird man von der Schuld frei gesprochen. Dazu muß der Besitzer nachweisen, das er arglistig getäuscht wurde! Was in diesen Rechtsstreitigkeiten bzgl. des Filesharings allerdings als unglaubwürdig angesehen wird!
 
@J-M-L: Trotzdem ist das nicht so einfach. Weil du musst schon ein Profi sein, um alles zu entdecken, was auf deinem PC so basiert. Das ist ausserdem gar nicht mehr möglich und daher kannst du auch nur diesbezüglich sehr schwer zur Verantwortung gezogen werden.
 
@ayin : Schaut euch die geltende Rechtssprechung im Ausland sowie Inland erstmal an, dann werdet ihr fest stellen, das ihr euch irrt!
 
@ayin: Naja, auch wenn man kein Administrator ist, so kann man doch im Dateisystem den Ordner Kazaa entdecken. Und weiter denke ich, dass er Administrator an dem PC ist, da es sein Rechner ist. Also kann er auch in der Systemsteuerung nachgucken, was alles installiert ist. :-)
 
@J-M-L: Das heißt jeder der einen Virus unwissentlich verbreitet macht sich Strafbar? Tut mir leid das Gestzt hingt...
 
@FileMakerDE: Es geht hier nicht um Viren! Aber wir können auch darüber reden. In so einem Fall sieht die Rechtslage aufgrund von Erfahrungen anders aus, da der Entwickler dieser Art von Software beabsichtigt zu täuschen!
 
@J-M-L: Um eins erstmal klarzustellen, der allzuoft hingekackte Satz "Unwissenheit schützt nicht vor Strafe" ist rechtlich gesehen nicht immer geltend. Was die Unwissenheit betrifft: http://tinyurl.com/2xqgvf . Und mal ganz weit hergegriffen (ohne auf die Rechte einzugehen): Du hast einem Bekannten dein Auto geliehen und er hat einige Menschen damit überfahren. Bei dem Computer ist es nicht dasselbe aber es ist ähnlich. Also ich persönlich finde es falsch wenn ich für die illegalen Aktivitäten von Bekannten verantwortlich gemacht werde weil ich nicht die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe (von denen ich natürlich keine Ahnung habe).
 
@Perkin: Um mal eins klar zu stellen [:-))]: Man kan in dieser Angelegeheit sagen was man will, die Rechtslage und Anwendung sieht nunmal so aus! Und mögen wird dies garantiert niemand!
 
In Deutschland heißt das "Störerhaftung", und er hätte keine Chance, so traurig wie es auch klingt!
 
Es kling für mich unrealistisch, dass der Soldat es nicht gemerkt hat das jemand kazaa auf seinen Rechner installiert hat.
Ihm hätte auch auffallen müssen das weniger Speicherplatz verfügbar ist, wenn es denn schon "tausende Files" waren.
 
@William Thomas: "Erst Monate später will er dann bemerkt haben, dass sich das Filesharing-Programm auf dem Rechner befand..." Könnte ja sein, das er längere Zeit gar nicht am Rechner war? Vll. ein Einsatz etc.
 
@William Thomas: normale leute gucken nicht jeden tag wieviel platte se noch haben...
die arbeiten bis der rechner zusammenklappt und fragen dann erst nach schlaumeier...
 
Also ich glaube ja das der Soldat lügt. Das einer seiner Kameraden das Programm ohne sein Wissen installiert hat kann ja durchaus sein, aber so ohne weiteres werden da ja nicht gleich Dateien herunter- bzw hochgeladen. Und in einem Zeitraum von mehreren Monaten sollte man auch schon mal nachschauen, was der Kollege denn so am eigenen Rechner alles anstellt. Zu guter letzt merkt man doch ob da was im Hintergrund läuft. Wenn da viel hoch- bzw. heruntergeladen wurde spürt man das doch an der Geschwindigkeit mit der man im Internet unterwegs ist.
 
lol was für rechtssprechungen? also in deutschland, wurde auch kürzlich zur verfassung dazu genommen vom bgh karlsruhe, das nicht DU was beweisen musst sondern der KLÄGER. somit sind die firmen am arsch, wenn er noch nachweisen kann das er im irak ar zu diesem zeitpunkt. :D
 
Ein Soldat hockt für gewöhnlich nicht jeden Tag an seinem PC... Durch Einsätze etc ist er schonmal ne zeitlang verhindert... und wenn er sich nur alle ppar Wochen einloggt, seinen Lieben daheim schreibt, dass er wieder zurück ist und dann wieder auschaltet wird er kaum nachprüfen, was da auf seinem PC vor sich geht. Insofern halte ich seine Angaben schon für nachvollziehbar
 
Tja, Naivität ist eben ein großes Risiko. Ich würde weder meinen Rechner noch meinen Internetzugang 'verleihen'. Wenn ich wirklich mehrere Monate in einem Einsatz bin, dann würde ich den Zugang auf den neuen Nutzer umschreiben lassen oder abmelden. Aber viele US-Soldaten machen sich eh keinen Kopf. Ich kenne etliche (hier in D stationierte). Wie die mit ihrem Eigentum umgehen habe ich zur genüge gesehen. Da wundert mich gar nix. Naja, die Jungs haben eben Wichtigeres 'im Kopf' :-)))
 
Ob und wie das bei dem war, mal ausgenommen.... Ich finde die Klage gut, denn diese Kartellsache stimmt. Hoffentlich gehts positiv aus.
 
zumindest kann man ihm grobfahrlässig vorwerfen.
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