Guge: Google soll seinen chinesischen Namen ändern

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google ist in China unter dem Namen "Guge" aktiv, weil man sich den dortigen Gegebenheiten angepasst hat. Jetzt hat ein Unternehmen aus Peking Klage gegen Google eingereicht, weil man davon ausgeht, dass der Name dem ... mehr...

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Wäre eigentlich nicht schlecht, wenn die Firma Geld für die Anrufe bekommen würde...
 
@Sandokan: Die werden bestimmt bald noch dafür zahlen müssen. Ist doch wie eine einfache Werbeschaltung für die Firma. Nicht zahlen pro Klick- zahlen pro Anruf. :)
 
jo, goggle paßt sich den gegebenheiten in china an.... paßt sich auch der undemokratischen regierung an, in dem goggle da nur ne zensierte version ist und nur schön brav anzeigt, was erlaubt ist.... aber hautsache man ist marktführer.... ich persönlich nutze nichts mehr von google
 
@Undergroundking: Selbst Google muss die Gesetze des jeweiligen Landes akzeptieren. Die Option wäre: garkein Google in China. So können die Chinesen zumindest zensierte Inhalte durchsuchen. Schonmal ein Anfang. Wenn Google dann bekannter ist, können sie auch selbstbewusster auftreten. Vergleiche Flickr in Deutschland. Als sie den Foto-Filter aktiviert hatten, gab es Proteste. Hätten sie es gleich von Beginn versucht zu regulieren, hätte sich niemand drum geschert.
 
@Undergroundking: Youtube blockt auch in Thailand und der Türkei Inhalte die nicht mit den lokalen Gesetzen einhergehen (vielmehr MUSS blocken, da ansonsten die komplette URL gesperrt wird).
Manchmal ist es hilfreich über den eigenen Tellerand hinwegzusehen und die Gesetze anderer Länder zu respektieren. Diktatur, Königreich, Kommunismus, Demokratie....wer kann schon sagen, was das Beste ist. Wer weiß wie in 50, 100 Jahren über Demokratie gedacht wird?
 
Wieso nennt sich "Google" in China eigentlich "Guge" ?
 
@armysalamy: Asiaten (oder zumindest Japaner und Chinesen) verwenden silbenbasierte Sprachsysteme. Ein Zeichen wird also fast immer durch einen Konsonanten und einen Vokal in römischen Buchstaben ausgedrückt, eine Ausnahme ist zB "n". Sie könnten sich also auch "Gugeru" nennen, was aber wahrscheinlich scheiße klingt, oder schon durch irgendwas belegt ist.
 
@grievous.n1: da ist wohl einer des japanischen mächtig?:-) cool:-) also ich stimme mit den vorrednern überein, das man sich den gegebenheiten des jeweiligen landes anpassen muss, wenn man dort geschäften will. ganz klar soll sich google nicht von der KP in china instrumentalisieren lassen und userdaten rausrücken, die dann zu deren verhaftung und gefängnissstrafen führen. einen mittelweg zu finden ist sicher allemal besser, als das entsprechende land einfach zu boykottieren. wenns google nicht macht, dann nimmt ein anderer den platz ein.
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